kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Patriarch Sako nach Terrorakt: Islam braucht inneren Wandel 6. Juli 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:54

 

 

Chaldäischer Patriarch nach Besuch der Stätte des verheerenden IS-Attentats in Bagdad erschüttert …

IS-Ideologiewie Atombombe, die Menschheit überall auf der Welt bedroht„!

 

 

 

 

Bagdad (kath.net/KAP): Der Islam braucht einen inneren Wandel: Das betonte der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako in Reaktion auf den verheerenden Anschlag von IS-Terroristen am Sonntag in Bagdad mit mehr als 200 Toten. Die IS-Ideologie sei wie eine Atombombe, die die Menschheit überall auf der Welt bedrohe. Von muslimischer Seite wünscht sich der Patriarch, dass ein moderater Islam gelehrt und die totalitäre Interpretation der Religion überwunden wird. Sako hofft auf eine starke Selbstbesinnung im Islam gegen die Blut-Ideologie des IS. Die Änderung müsse im Inneren der islamischen Religion stattfinden – mit einer Hinwendung zur Toleranz, zum Zusammenleben, zum Respekt vor den Menschenrechten. Denn der Terrorismus sei ein Krebsgeschwür, das den Islam zerstöre.

 

Der Patriarch hatte am Montag den Bezirk Karrada, ein früher ganz christlich dominiertes Viertel, besucht, wo es am Sonntag zu dem verheerenden Anschlag gekommen war. Im Gespräch mit „Asia News“ sagte Sako sichtlich erschüttert: „Ich habe einige Kerzen zum Gedenken der Opfer entzündet, ich habe mit den Angehörigen gebetet und dieses Blutbad gegen die Menschheit, gegen die Religion verurteilt“. Er habe Eltern gesehen, die in den Trümmern immer noch verzweifelt nach ihren Kindern suchten.

 

 

 

Das Attentat in Karrada habe ihn sehr betroffen und traurig gemacht, erklärte der chaldäische Patriarch. Er könne den Zorn der Bevölkerung gegen die Behörden verstehen. Auch er habe schon mehrfach an die Spitzenpolitiker appelliert, die persönlichen und Partei-Interessen beiseite zu lassen und die nationale Einheit zu stärken, um das Leben und das Eigentum der Bürger zu schützen. Wörtlich meinte Sako: „Ich habe in Karrada den Schmerz der Leute gesehen, ihre Enttäuschung. Jetzt muss die politische Klasse für die Versöhnung eintreten, sie muss die Gewalt, die Rache, das Sektierertum überwinden. Das Volk will Frieden und Hilfe“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„IS weiß um militärische Niederlage“

 

 

Der chaldäische Patriarch ist überzeugt, dass die IS-Terroristen nicht mehr nach der Kontrolle über bestimmte Gebiete streben, weil sie „wissen, dass sie militärisch verloren haben“. Ihr Ziel sei es jetzt vielmehr, an unterschiedlichen Orten zuzuschlagen und so viele Opfer wie möglich zu treffen. Die IS-Terroristen würden den Eindruck erwecken wollen, dass sie die ganze Welt in Schach halten können, sagte der Patriarch: „Sie wollen provozieren, Panik verbreiten und das Gefühl erzeugen, dass niemand wo auch immer vor ihnen sicher ist“.

Das Blutbad am Sonntag in Bagdad hatte damit begonnen, dass sich kurz nach Mitternacht ein Selbstmordattentäter mit seinem mit Sprengstoff vollbeladenen Lastwagen nahe einem Einkaufszentrum in Karrada in die Luft sprengte. Trotz der späten Stunde waren noch viele Passanten mit Kindern unterwegs, um Einkäufe für das Fest Id-al-Fitr zu tätigen, mit dem der islamische Fastenmonat Ramadan abgeschlossen wird. Als der Ministerpräsident und weitere hohe Politiker zur Stätte des Attentats kamen, gab es wütende Reaktionen der Menschen, die sich von den Behörden im Stich gelassen fühlen.

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Einer der wenigen Kirchenführer, die endlich einmal klar sagen, dass der Islam sich von innen heraus wandeln muss. Dafür ist ihm Dank und Lob sicher. Sonst wird immer um diesen Begriff wie um den heißen Brei herumgeredet, wenn z. B. gesagt wird, das Terror im Namen Gottes eine Beleidigung desselben darstelle. Der Begriff „Islam“ fällt bei solchen Statements dann eben nicht. Diese stetig indirekte Ansprache ist letztlich feige.

 

 

Kardinal Sako ist sich natürlich bewusst, dass er dies im Schatten der intensivsten Eindrücke des Leids dieser Menschen von großen Terroranschlägen sagen darf. Aber wehe, er würde dies über Arabien oder Iran oder Afghanistan, Pakistan oder von anderen islamischen Ländern sagen, wenn der gewöhnliche staatliche islamische  Terror in den Schariagesetzen legalisiert ist wie z. B. die Todesstrafe bei Apostasie und in den Gesetzbüchern dieser Länder zu finden ist: Das Geheul der pc-korrekten Menschen und auch der Muslime wäre groß.

 

 

Das Problem des Islams ist, dass sich diese politische Religion nicht von seinem Vorbild Mohammed trennen kann. Dieser jedoch hat im Grunde genau dasselbe getan wie die Terroristen heute.

 

Die Einschätzung des Paatriarchen teilen wir voll und ganz. Ein waidwundes Raubtier ist gefährlich. Der IS war bereits gefährlich in seiner Etablierungsphase, die nun abrupt endete durch die Einmischung Russlands. Nun wird er noch gefährlicher, weil er erkannt hat, dass er kein Staatsgebiet erobern kann. Somit bleiben ihm noch die Verwundung und Tötung durch Terror in aller Welt.

 

 

Ob wir es wollen oder nicht:

Der IS lebt vom Angstpotenzial und damit hat er im Grunde genau das erreicht, was die Menschen tun: Ihr Verhalten ändern aus Angst.

Das aber beginnt nicht erst mit dem IS-Terror.

 

 

Selbst hier beginnt es ja bereits: Frauen gehen nicht mehr allein auf die Straße in manchen Gegenden. Alte Leute trauen sich in Duisburg-Marxloh auch nicht mehr auf die Straße und der Staat kapituliert vor Paralleljustiz, Kinderehe und Polygamie. Kuscheljustiz ist garantiert. Es braucht nicht einmal den großen Terroranschlag, um die aufnehmende Gesellschaft gefügig zu machen.

Ein paar kriminelle Überfälle hier, Kopftreten da, sexuelle Anmache und Straftaten dort: schon begleiten Elternteile die großen Geschwister die Kinder zum Spielplatz, lassen sie allein nicht mehr zur Schule gehen und bleiben dann mitunter nachts zuhause und gehen nicht auf Party. Karnevalswagen werden umgestaltet, Referendarinnen dürfen nunmehr mit Kopftuch in den Gerichtssaal, Lehrerinnen ebenso in die Schule. Somit wird dieses Verhalten hoffähig gemacht.  Verhalten wird durch ständige negative Konfrontation verändert.  So geht die Islamisierung sukzessive weiter. Da braucht es keinen typischen Terror mehr.

 

 

 

 

200 Tote…

Wir müssen uns das einmal vorstellen.

 

Aus krank- und boshaftem Glauben heraus verlieren noch heute im 21. Jahrhundert Menschen ihr Leben, weil völlig irregeleitete islamische Mörder ihr Werk in dem Glauben verrichten, dass sie der Welt einen Gefallen getan hätten. Die Religion, aus deren Umfeld diese Menschen stammen, muss sich fragen lassen, warum gerade aus ihren Reihen solche Bestien entstammen. Dabei kann es nur zu einer Reform kommen, wenn alles dogmatische Undenkbare denkbar wird, z. B. die Lösung vom Propheten des Islams und alle dogmatischen Glaubenssätze hinterfragt werden DÜRFEN.  Wenn keine Hinterfragungen möglich sein können, kann keine Reform stattfinden.

 

 

 

Mit Patriarch Sako, dem wir für dieses Stellungnahme und diesen eindringlichen Appell danken, beten auch wir für die Opfer der Terroranschläge in aller Welt, egal, von wem sie begangen wurden. HERR JESUS CHRISTUS wir bitten DICH um DEINEN Beistand, damit verletzte Opfer und Angehörige der Opfer Menschen finden, die sie wieder aufrichten und ins Leben zurückführen. VATER, schenke den Getöteten  Gnade und lauf ihnen wie beim „verlorenen Sohn“ entgegen.

 

Hilf insbesondere den Kindern in diesen Terrorgebieten, dass sie nicht dem Hass dieser Terroristen, die sich selbst in die Gottesferne katapultiert haben, folgen und schenke ihnen durch DEINEN HEILIGEN GEIST trotz des dramatischen Erlebens die Einsicht, dass sie den Hass und die Rache aus ihrer Seele fernhalten  mögen.

Schenke den Waisen Pflegeeltern, die sich um sie sorgen, als wären es ihre eigenen Kinder. Trockne die Tränen derer, die noch Tränen haben und schenke denen Tränen, die keine mehr haben. Löse in ihnen die lähmende Starre angesichts der Verbrechen, derer sie ansichtig werden mussten.

 

2 Responses to “Patriarch Sako nach Terrorakt: Islam braucht inneren Wandel”

  1. Johannes Says:

    Der Islam ist an das Wort des Mondgötzen Allah gebunden und kann sich nicht im Innern wandeln! Würde er sich wandeln, müsste er sich folgerichtig vom Gesetz Allahs und von seinem mörderischen Propheten Mohammed abwenden Und das wäre das Ende dieser Polit-Ideologie. Dann könnte es etwas friedlicher auf Erden werden. Allerdings hat unser HERR JESUS vorhergesagt, dass sich am Ende der Zeiten ein Volk wider das andere erheben werde und auch viele „Christen“ sich von IHM abwenden werden (Matthäus 24 ff).

  2. Der Islam muss sich endlich klar abgrenzen von den Koranpassagen und hadithen, die immer wieder mit „das musst du um historischen Kontext verstehen“ relativiert werden. Denn der historiche KONTEXT ist HEUTE nicht mehr gegeben, und da muss auch klar sein und gesagt werden, dass diese Passagen eben HEUTE nicht mehr gelten. Ein „Ich aber sage euch“ muss auch im Islam stattfinden. Ein „point of no return“ zu Gebrauchsanweisungen wie „haut sie unterhalb des Nackens…“ etc.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s