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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Deutsche Polizisten fürchten islamistische Attacken 6. Juli 2016

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:03

Angriffe auf Beamte

 

 

 

 

Die Polizei in Deutschland fürchtet angesichts der jüngsten Angriffe von Islamisten im In- und Ausland auf Polizeibeamte weitere derartige Attacken – womöglich sogar in deren eigenen vier Wänden. Anlass ist der Angriff eines Islamisten auf einen Polizisten und dessen Familien in seinem Haus in Frankreich – sowie der Angriff auf einen Bundespolizisten in Hannover.

 

 

 

Der Islamist Larossi Abballa, der bereits wegen dschihadistischer Aktivitäten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war, hatte am 13. Juni in Magnanville, etwa 40 Kilometer westlich von Paris,einen in Zivil gekleideten Polizisten vor dessen Wohnhaus mit einem Messer erstochen. Anschließend drang er in das Haus ein, verschanzte sich dort mit dessen Frau und dem Sohn der beiden. Die Frau wurde später mit durchgeschnittenem Hals aufgefunden. Der Sohn überlebte mit einem Schock. Im Februar stach die 15-jährige Islamistin Safia S. einem Bundespolizisten am Hauptbahnhof Hannover während einer Kontrolle ein Messer in den Hals.

Eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes sagte dieser Zeitung, man könne gezielte Angriffe auf Polizisten „auch in Deutschland nicht ausschließen. Wir müssen uns auf alle Szenarien vorbereiten.“ Dass Polizisten zu Hause attackiert würden, sei ebenfalls „nicht unmöglich“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufmerksam, aber keine Panik

 

Auch Polizeigewerkschafter warnen. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, erklärte: „Wir haben Erkenntnisse, dass Polizisten bevorzugte Ziele sind – und zwar insgesamt und durchaus auch bis nach Hause. Das ist in gewissen Kreisen gezielt als Parole ausgegeben worden.“ Er mahnte: „Wir sollten aufmerksamer sein. Aber wir sollten keine Panik schieben.“

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, sagte, Polizisten seien diejenigen, die verdächtige Personen und Straftäter als erste kontrollierten. Und man erkenne zunehmend, dass es keine Hemmschwelle mehr gebe, im Zweifel auch sie anzugreifen. „Denn wer fanatisch ist, der will ja ein Vorhaben umsetzen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizisten in Schutzwesten

 

Immer mehr Kollegen trügen deshalb Schutzwesten, ohne dass es angeordnet werde, so Malchow. Sie trügen sie von allein, weil diese erhöhte Gefährdung existiere. Generell werde die Eigensicherung verstärkt. Und es gebe Trainings, bei denen solche Angriffslagen geübt würden, um dann richtig reagieren zu können.

Dass Polizisten von Extremisten aller Art angegriffen werden, ist nicht neu. Die Zahl der Attacken auf sie steigt auch im Alltagsbetrieb. Oft handelt es sich aber um Angriffe im Zuge von gewaltsamen Demonstrationen oder anderen Ereignissen, bei denen sie nicht das primäre Ziel sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der jüngste Fall in Frankreich und jener in Hannover legen nun nahe, dass es einen Strategiewechsel von Islamisten in dem Sinne geben könnte, dass Polizisten als primäre Ziele ausgewählt werden – gewissermaßen als Ersatz und weil derartige Angriffe relativ einfach auszuführen sind und keiner größeren Planung bedürfen. So waren während der Fußball-Europameisterschaft eigentlich komplexere Anschläge erwartet worden; vielleicht ist die islamistische Szene dazu aber wegen des Fahndungsdrucks der Sicherheitsbehörden und einschlägiger Präventivmaßnahmen nicht fähig. Safia S. wiederum wollte eigentlich nach Syrien ausreisen, wurde daran aber von ihrer Mutter gehindert.

In jedem Fall soll es auch darum gehen, weitere Unsicherheit zu schüren. Schließlich ist die Botschaft derartiger Aktionen klar: Wenn die Polizei nicht mehr sicher ist, dann ist niemand mehr sicher.

http://www.mz-web.de/politik/angriffe-auf-beamte-deutsche-polizisten-fuerchten-islamistische-attacken-24342668

 

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