kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Alkohol im Ramadan? Wir fackeln euch ab“! 26. Juni 2016

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:34

Eine Gruppe junger Leute wird in Istanbul brutal attackiert – weil sie im Ramadan Bier trinkt.

 

 

Die Tat ereignet sich just nahe dem Stadtteil, der Inbegriff ist für das säkulare Leben in der Türkei.

 

Ein Freitagabend in Istanbul: Eine Gruppe junger Leute trifft sich in einem Plattenladen, um gemeinsam das neue Album der britischen Band Radiohead zu hören. Sie plaudern, sie trinken Bier aus Pappbechern, eine intime Atmosphäre, die auch in einem Wohnzimmer stattfinden könnte.

Nur eines ist nicht privat: Sie senden über den Internetdienst Periscope live von ihrer Zusammenkunft – und womöglich machen sie so ungewollt bestimmte Leute auf sich aufmerksam. Jedenfalls sorgen sie dafür, dass die folgenden Geschehnisse festgehalten werden.

Irgendwann stürmt eine Gruppe von Männern den Plattenladen. Die Angreifer zerren einige der jungen Leute, allesamt durch die Aggressivität der Angreifer sichtlich überfordert, vor die Tür. Was dort passiert, zeigt das Video nicht. Man hört aber Schreie und Geräusche von Schlägen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thüringer Islamisten-Szene könnte wachsen

http://www.mdr.de/thueringen/verfassungsschutz-islamisten-100.html

 

 

 

„Ihr Hundesöhne, ihr Ehrlosen“

 

 

„Ihr Bastarde“, ruft jemand. Und: „Wir fackeln euch ab!“ Dann kommt ein Mann in den Laden und brüllt die drei jungen Männer an, die noch drinnen sind, einen schlägt er vor der Kamera. „Ihr Hundesöhne“, brüllt er. „Ich ficke euch, ihr Ehrlosen. Wie kann man im Ramadan Alkohol trinken!“ Kurz darauf wird das Licht im Plattenladen abgeschaltet. Die Schläge und Beschimpfungen gehen weiter.

Die verängstigen jungen Leute haben dem nichts entgegen zu setzen. „Ganz ruhig, Abi“, sagen sie anfangs – „Abi“ ist die Anrede für den älteren Bruder. Später sagen sie noch: „Ist gut, wir beenden das hier.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch während des Fußballspiels Spanien-Türkei macht der Periscope-Mitschnitt in den sozialen Medien die Runde, und schon bald greifen die ersten Online-Medien den Fall auf. Auf Twitter wird das Foto eines blutüberströmten jungen Mannes geteilt, das von diesem Angriff stammen soll. Die anderen Opfer sollen weniger schlimme Blessuren erlitten haben. Ob die Polizei eingeschaltet wurde, wurde zunächst nicht bekannt.

Das Besondere an dem Vorfall: Der Angriff ereignet sich nicht irgendeiner einer Vorstadt und auch nicht irgendwo in der anatolischen Provinz, wo es auch schon vor der AKP-Herrschaft immer wieder Übergriffe auf Menschen gab, die sich nicht an den Ramadan hielten.

 

 

Ort des Geschehens liegt bei dem Viertel Cihangir, ganz in der Nähe des Taksim-Platzes. Vor zehn, zwanzig Jahren ein etwas verruchtes Künstlerviertel, inzwischen recht gentrifiziert, aber noch immer voller Bars und Clubs. Und so oder so der weit über die Grenzen Istanbuls bekannte Inbegriff für das moderne, säkulare Leben in der Türkei.

Fast genauso beängstigend: Bei den Angreifern handelt es sich allem Anschein nach nicht um Salafisten oder Anhänger einer fundamentalistischen Sekte, sondern um Leute, die man wohl als „ganz normal“ bezeichnen würde. Darum sind viele schockiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizisten vor dem Nachtclub in Orlando, Schauplatz eines Attentats: Terror durch Mohammed selbst legitimiert Foto:     picture alliance / AP Images

Polizisten vor dem Nachtclub in Orlando, Schauplatz eines Attentats:

Terror durch Mohammed selbst legitimiert.

Der Chip im Kopf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Islamisierung droht auch auf die letzten Nischen überzugreifen

 

 

„Dass dieser Angriff in Cihangir passiert, zeigt, dass sie uns gar keinen Raum mehr lassen wollen“, schreibt jemand auf Twitter. „Die Religion des Friedens hat wieder zugeschlagen“, kommentiert jemand anderes; einige Stellen Bezüge zu dem Massenmord in einem schwulen Nachtclub in Orlando her.

 

 

Erst am Mittag hatten die Behörden den fürs letzte Juniwochenende geplanten Gay Pride verboten. Offiziell aus Sicherheitsgründen. Nachdem die Veranstaltung zwölf Jahre lang friedlich und bunt stattfinden konnte – im Jahr 2013, einige Wochen nach den Gezi-Protesten beteiligten sich 50.000 bis 100.000 an der Parade – wurde der Gay Pride im vergangenen Jahr erstmals untersagt und von der Polizeimit Gewalt aufgelöst.

Die Begründung der Behörden damals: „Verletzung religiöser Gefühle im Ramadan.“ Dass der Angriff in Cihangir erfolgte, empfinden viele als Zeichen dafür, dass die von der Regierungspartei AKP betriebene Islamisierung nun auch auf die letzten Nischen überzugreifen droht – im wahrsten Sinne des Wortes.

http://www.welt.de/politik/ausland/article156327089/Alkohol-im-Ramadan-Wir-fackeln-euch-ab.html

 

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