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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Säbelrasseln und Kriegsgeheul: „Gauland sieht AfD durch Steinmeier bestätigt“! 22. Juni 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:59

Die Kritik an Steinmeier wächst: Der Außenminister bleibt bei seiner Kritik am „Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ gegen Russland. Und bekommt jetzt Zustimmung von ungewohnter Seite.

 

 

 

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat seine Kritik an der Russland-Politik der Nato untermauert. Er habe den Eindruck, dass das Verteidigungsbündnis den Austausch und Dialog im Augenblick völlig vergesse, sagte der SPD-Politiker am Montag am Rande eines Treffens mit EU-Amtskollegen in Luxemburg. Seiner Meinung nach müsse es auch darum gehen, Möglichkeiten zu suchen, um Konflikte zu entspannen. Abschreckung werde am Ende nicht ausreichen.

Steinmeier sorgt seit dem Wochenende mit deutlicher Kritik am Kurs der Natofür Aufregung. In einem Interview der „Bild am Sonntag“ sagte er: „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen. Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt.“ CDU-Politiker bezeichneten dies als falsches Signal an Putin und forderten Steinmeier zu einer Klarstellung auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustimmung von Luxemburgs Außenminister

 

 

„Wir sehen, dass Steinmeier als Putin-Versteher schon den Weg bereitet für die Linkspartei“, sagte das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn am Montag in Berlin. Sowohl Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier als auch der CDU-Europapolitiker Herbert Reul äußerten „Unverständnis“ dafür, dass der SPD-Politiker ein Nato-Manöver in Polen als „lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ bezeichnet hatte. „Wir waren uns eigentlich immer einig, dass wir nicht nur theoretisch, sondern auch wirklich das Nato-Gebiet schützen“, sagte  CDU-Vize Bouffier. Die geringe Anzahl an Nato-Soldaten bedrohe Russland wirklich nicht.

 

 

Unterstützung bekam Steinmeier dagegen von Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Er sagte zum Thema Säbelrasseln und Kriegsgeheul: „Wir sind in der Europäischen Union und der Nato so stark, dass Russland weiß, dass der Dritte Weltkrieg ausbrechen würde, wenn sie eines unserer Länder angreifen würden.“

Der AfD-Vize Alexander Gauland stimmte Außenminister Steinmeiner zu, dieser habe „völlig recht“ mit seiner Kritik. Abschreckung gegen Russland funktioniere nicht, so Gauland in einer Pressemitteilung, im Gegenteil führe es zur Provokation. Gauland kritisiert die Teilnahme der Bundeswehr an dem Nato-Manöver in Osteuropa. „Gerade Deutschland sollte ein Zeichen der Ausgewogenheit in alle Richtungen in dieser angespannten Situation senden. Das ist hiermit gründlich schiefgegangen“.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/saebelrasseln-und-kriegsgeheul-gauland-sieht-afd-durch-steinmeier-bestaetigt-14297695.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Putinversteher und Putinverteufelung. Wir pflichten Herrn Steinmeier, dem wir diese Aussage in dieser Deutlichkeit entgegen der Clicue westlicher Politiker nicht zugetraut hätten, vollumfänglich bei und wir danken ihm, endlich einmal die Kriegstreiber des Westens, die zur NATO gehören, Klartextt geredet zu haben. Wir wissen, wie Feindbilder geschaffen werden. Putin und Russland erst einmal als Feindbild kreiert, gibt Grund zur Aufrüstung nach US-Gnaden.

Wir finden, das Putin mehr als seriös reagiert hat, wenn wir uns die Kriegsmaschinerie anschauen, die die NATO gen Osten hat ziehen lassen. Manöver vor Russland. Was ist das anderes als Säbelrasseln und Kriegsgeheul. Als staatspubertierendes Verhalten ohne Vernunft und Weitsicht sind solche Manöver direkt an der Grenze zu Russland einzustufen, wie denn sonst. Jeder kennt die militärische Stärke des anderen und muss nicht solche Kindergartenspielchen mit echten Waffen durchführen.

 

 

Anstatt sich die Kontrahenten endlich an einen Tisch setzen würden und endlich damit beginnen, reale Friedenspolitik zu machen, zieht der Westen in Form der NATO es vor, Russland einmal mehr vor den Kopf zu stoßen, obwohl offensichtlich mündliche Versprechen vorhanden waren, dass sich die NATO nicht nach Osten ausbreiten würde, wenn folgendem Artikel Glauben geschenkt werden darf: 

http://de.sputniknews.com/politik/20160531/310250707/us-nato-politik-russland.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder gute Politiker müsste allerdings wissen, dass lediglich mündliche Zusagen in der Politik nicht einmal das Schwarze unter dem Fingernagel wert sind.  Dazu hätte es bilaterale Verträge Russlands insbesondere mit den USA bedurft. Wie oft sind in der Politik Verträge gebrochen worden. Die konnten Historiker dann aber genau einordnen. Mündliche Zusagen jedoch sind selbst in der historischen Rückschau schwer nachzuhalten.

 

Dass sich Russland die Gelegenheit nicht nehmen lässt, die Krim zu annektieren, um einen Zugang zum Schwarzen Meer und damit zum Mittelmeer  zu haben, ist nicht weiter verwunderlich.

Was würden die USA tun, wenn sie auf dem Gebiet Russlands ansässig wären?

 

Der Westen muss sich fragen lassen, was er in Libyen, in Afghanistan, im Irak und jetzt in Syrien angerichtet hat. Für Obama war in Syrien die rote Linie bereits überschritten, als Putin ihn auf diplomatischem Wege daran hinderte, auch dort militärisches Engagement zu zeigen. Der Westen hat es seit Jahren nicht fertiggebracht, den IS wirksam zu bekämpfen, vielmehr hat er die Radikalinskis der Opposition gegen Assad unterstützt.

Wie hat sich der Westen in der Ukraine verhalten?

 

Zur Info folgender Artikel:

http://www.zeit.de/2015/20/ukraine-usa-maidan-finanzierung/komplettansicht

 

 

Putin ist wahrlich kein Kind von Traurigkeit, aber was sich die USA an Einflussnahme in anderen Ländern der Welt, so auch in der Ukraine, dem direkten Nachbarn von Russland leisteten und leisten bis hin zur Installierung eines US-freundlichen ukrainischen Präsidenten nebst Gattin, ist politischer Sprengstoff.  Dass in der Ukraine Faschisten mit in der Regierung sitzen, ficht den Westen nicht an, macht aber den großen Kampf gegen Rechts im Westen auf.

 

 

 

 

 

 Ohne ihn wäre der Janukowitsch-Sturz undenkbar gewesen: Oleg Tjagnibok, Kopf der Swoboda-Partei. Doch welche Werte vertritt die Partei eigentlich, die nun an der Übergangsregierung beteiligt ist

Prügel, Judenhass und Ausländerfeindlichkeit!

Nationalistische Antisemiten regieren in Kiew mit

 

 

Und die USA würden bei einem kriegerischen Konflikt nicht leiden.

Nur Europa hätte den Schaden, nicht die USA, weil sie immer wieder von exponierter Lage aus, fremde Länder meinen, steuern und manipulieren zu müssen.

Darum ist es dringend geboten, die Führungsmacht der NATO endlich den Spiegel vor Augen zu halten. Steinmeier hat mutigerweise den richtigen Ausspruch getan.

Die Sankionen gegen Russland kehren bereits jetzt auf Europa zurück. Beispiel:  Klar, vordergründig ist die „Milchüberversorgung“ den Bauern zum Verhängnis geworden. Aber sicherlich hat auch ein Großteil des Verfalls der Milchpreise mit dem eingeschränkten Milchhandel durch das Russlandembargo zu tun. Schon wird der Milcherzeugungsausbau in Russland selbst, in Kasachstan und Usbekistan vorangetrieben. Europa hat das Nachsehen. 

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Veranstaltungen/Russland-Kasachstan-und-Usbekistan-wollen-Milcherzeugung-ausbauen_article1411202217.html

Wir sind jedenfalls mit Herrn Steinmeier der Meinung, dass sich diese Sanktionen immer gegen Menschen richten werden, nicht gegen diejenigen, die es im Grunde treffen sollte, nämlich die politische Führung. Und wer Russland in die Enge treibt, treibt auch die russische Volksseele zusammen und vereint sie hinter der Regierung, die gerade am Ruder ist.

Die Russen sind nicht Deutsche, die schon immer uneins in sich und mit sich selbst waren.

 

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