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ORLANDO: Der schlimmste Terrorakt in der Geschichte Amerikas seit 9/11 12. Juni 2016

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:29

In einem Nachtclub in Orlando tötet ein muslimischer Attentäter 50 Menschen und verletzt 53 schwer.

Das FBI ermittelt nun wegen Terror. Denn es gibt Hinweise auf einen islamischen Hintergrund.

 

 

 

 

Rosie Feba war zum ersten Mal mit ihrer Freundin im populären Homosexuellen-Nachtklub „Pulse“ in Orlando, als plötzlich Schüsse fielen. „Sie sagte mir: Jemand schießt. Alle warfen sich auf den Boden“, berichtete Feba hinterher dem „Orlando Sentinel“. „Ich habe ihr erst gesagt: Ich glaube, das ist nicht echt. Ich dachte, es sei Teil der Musik, bis ich das Feuer sah, das aus ihren Waffen kam“.

 

Der Klub postete gegen zwei Uhr nachts eine verzweifelte Meldung auf der eigenen Facebook-Seite: „Alle raus hier und hört nicht auf zu rennen.“ Am Morgen hatte es erst geheißen, 20 Menschen seien getötet worden, darunter der Attentäter. Am späten Vormittag musste Bürgermeister Buddy dann mit einer furchtbaren Nachricht an die Öffentlichkeit gehen: 50 Menschen starben, 53 wurden verletzt, viele davon befinden sich in kritischem Zustand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das FBI unterstützt die Ermittlungen. Agent Ron Hopper sagte, man können nicht ausschließen, dass es sich „um einen Akt von einheimischem Terrorismus“ handele.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat hat sich derweil angeblich zu dem Anschlag bekannt. Die IS-Nachrichtenagentur Amaq verbreitete eine kurze Erklärung unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle. Darin heißt es: „Der bewaffnete Angriff, der einen Nachtclub für Homosexuelle in Orlando, Florida, zum Ziel hatte und mehr als 100 Tote und Verletzte zurückließ, wurde von einem Kämpfer des Islamischen Staats ausgeführt“. Die US-Behörden zweifeln jedoch noch, ob es tatsächlich eine Verbindung

 

Am späten Morgen berichteten „CBS“ und „Washington Post“ und dann immer mehr Medien, der Täter sei als Omar Mateen identifiziert worden. Er ist 29 Jahre alt, US-Staatsbürger, stammt aus Afghanistan und lebt in Port St. Lucie in Florida.

 

 

 

 

 

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Der Attentäter hat vor der Tat den Notruf 911 angerufen, dem IS die Treue geschworen und gesagt, er sei inspiriert von den Attentätern von Boston. Das FBI bestätigte die Kontaktaufnahme. US-Präsident Obama bestätigte in einer Ansprache, dass man „genug wisse, um die Tat als einen Akt des Terrors“ einzustufen. Damit handelt es sich um den größten radikalislamischen Anschlag in Amerika seit den Angriffen von 9/11 auf New York und Washington.

Obama sagte, „kein Akt des Terrors oder des Hasses“ könne die Lebensweise der Menschen in den USA ändern. Der Präsident forderte seine Landsleute auf, „nicht der Angst nachzugeben“. Zugleich ordnete er Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden an.

Laut Melderegister ist Mateen verheiratet und als Wähler der Demokraten registriert. Er arbeitete in einer Sicherheitsfirma. Das FBI wollte die Identität des Täters nicht bestätigen, bevor nicht dessen nächste Angehörigen kontaktiert wurden. Mehrere Medien berichten, er sei auf dem Radar der Behörden gewesen, es habe aber keine Ermittlungen gegen ihn gegeben.

 

 

Photo published for Major Muslim Terrorists Makes This Declaration To All Americans: We Are Coming After You, We Will...

 

 

 

Notstand ausgerufen

 

 

Bürgermeister Buddy hat den Notstand ausgerufen und den Gouverneur des Staates aufgerufen, das auch für ganz Florida zu tun.

 

Ein beherztes Eingreifen der Polizei scheint einen noch größeren Blutzoll verhindert zu haben. „Ein Offizier arbeitete im Pulse und reagierte, nachdem die Schüsse abgefeuert wurden“, berichtet Polizeichef John Mina auf einer frühmorgendlichen Pressekonferenz. „Er lieferte sich eine Schießerei mit dem Verdächtigen.“

 

 

Besucher des Klubs bestätigen das. „Es waren so viele Schüsse, mindestens 40“ sagt Javer Antonetti. „Ich sah zwei Typen und es war ein konstantes bum, bum bum“ erzählt der 53-Jährige dem „Orlando Sentinel“. Antonetti war im hinteren Teil des Nachtclubs, als plötzlich die Schüsse fielen. Er rannte hinaus und verlor seinen Bruder aus den Augen, der auf Krücken lief und langsamer war. „Die Polizei sagte mir, dass er in Sicherheit ist“, so Antonetti.

Kurz nach drei Uhr nachts traf dann das Swat-Team ein inmitten von Berichten, dass der Attentäter Geiseln im Klub genommen hatte. „Wir wurden von Leuten kontaktiert, die verwundet in den Toiletten waren“, erzählt Polizeichef John Mina. „Wir haben dann beschlossen, reinzugehen.“ Etwa um 5 Uhr morgens pflügte das Swat-Team mit einem gepanzertes Fahrzeug durch den Klub und warf Blendgranaten, um den Attentäter abzulenken. „Es kam zu einer Schießerei mit dem Verdächtigen, und er wurde noch am Ort getötet“, sagt Mina.

Der Täter sei „organisiert und gut vorbereitet gewesen“, er habe eine Handfeuerwaffe und ein Sturmgewehr vom Typ AR-15 bei sich gehabt. Und dazu noch etwas am Körper, „das verdächtig ist“, so Mina. Möglicherweise handelt es sich um eine mit Sprengstoff gefüllte Weste. Neun Polizisten waren am Sturm auf den Nachtklub beteiligt, einer davon wurde durch Schüsse des Attentäters verletzt, der Kevlar-Helm rettete ihm das Leben.

 

 

 

 

 

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Der Täter stammte nicht aus Orlando

 

Das robuste Eingreifen des Swat-Teams hat möglicherweise ein noch größeres Massaker verhindert. Mehr als 30 Menschen, die sich noch im Klub befanden, konnten so gerettet werden. Als der Albtraum gegen zwei Uhr nachts begonnen hatte sollen sich etwa 300 Menschen im Klub aufgehalten haben.

Es war schon spät und „alle tranken noch einen letzten Schluck“, als die ersten Schüsse fielen, berichtet Besucher Rob Rick. Ein Türsteher hat dann geistesgegenwärtig eine Wand zwischen dem öffentlichen Teil des Klubs und dem Bereich für Mitarbeiter eingerissen und so die Flucht über den Hinterausgang ermöglicht.

 

 

 

 

 

 

Startet Trump jetzt eine Angstkampagne?

 

Wenn sich die radikalislamische Spur erhärtet, dann könnte der Anschlag auch Folgen für den Wahlkampf haben. Nach dem Massaker im kalifornischen San Bernardino im Dezember durch ein radikales muslimisches Ehepaar hatte Donald Trump einen Einreisestopp für Muslime gefordert. Er war damit bei einem Teil der Amerikaner teils auf Zustimmung gestoßen, hatte aber auch viel Kritik einstecken müssen.

Mit einer ersten Reaktion nach den Todesschüssen meldete sich der Präsidentschaftbewerber bei Twitter zu Wort. Darin betont Trump, dass er Gratulationen zu seinem Kampf gegen den islamistischen Terrorismus zwar schätze, aber eigentlich keine Gratulationen, sondern Härte und Wachsamkeit wolle. Man müsse jetzt klug sein.

 

 

Wenn die islamistische Gefahr im Innern der USA nun erneut in den Vordergrund rückt, dann wäre das Wasser auf Trumps Mühlen und würde Hillary Clinton in die Defensive bringen. Eine Angstkampagne wäre genau das, was Trump in den kommenden Wochen und Monaten mehr verängstigte Wähler zutreiben könnte, die der Meinung sind, dass Präsident Barack Obama nicht genug getan hat, um Amerikas Sicherheit zu garantieren.

Clinton zeigte sich in einem Facebook-Beitrag tief bestürzt über den Anschlag und erklärte, dass dies jetzt die Zeit sei, zusammenzustehen. Besonders der LGBT-Community (Lesbisch, schwule, bisexuelle und transsexuelle Menschen) sprach sie Mut zu zeigte sich solidarisch: „Bitte seid Euch bewusst, dass Ihr Millionen Verbündete im ganzen and habt. Ich bin eine davon.“

 

 

 

 

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Bundespräsident Joachim Gauck hat in einem Kondolenzschreiben an US-Präsident Barack Obama sein Beileid ausgedrückt. „Die Nachricht von den vielen Opfern des menschenverachtenden Mordanschlags in Orlando hat mich tief erschüttert. Kaum zu ermessen ist die Tragweite einer solchen Tat, menschlich wie politisch“, schrieb Gauck laut Mitteilung des Präsidialamts an Obama.

„Ich wünsche Ihnen und den Menschen in den USA viel Kraft und Entschlossenheit, damit Ihr Land beieinander stehen möge, um die Trauer und den Schmerz über dieses Attentat zu bewältigen.“ Auch Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt: „Tief erschüttert über d. mörderischen Anschlag in Orlando“, schrieb ihr Regierungssprecher Steffen Seibert im Kurznachrichtendienst Twitter.

http://www.welt.de/politik/ausland/article156170982/Der-schlimmste-Terrorakt-in-der-Geschichte-Amerikas-seit-9-11.html

 

One Response to “ORLANDO: Der schlimmste Terrorakt in der Geschichte Amerikas seit 9/11”

  1. thomas Says:

    Und ich trauere um die hundertausende von Toten, zwischen Bagdad, Damaskus und Tripolis,
    verursacht durch die US verursachten Natokriege. Das wird den Perückenclown Trump, aber mächtig
    nach vorne bringen, auf dem Weg ins Weisse Haus und dem US Polizei und Überwachungsstaat,
    zwecks der Vermeidung, des Untergangs der US Geldelite. Wann kommt der große Anschlag in
    Westeuropa und Deutschland ? Wohl passend vor dem Finanz und Bankencrash, denn null Zinspolitik
    und und Staatsverschuldung von astronomischen Außmass, sind nicht mehr lange durchhaltbar,
    aber 1 Millionen Zugewanderte, werdens schon richten.


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