kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

CSI-Protestzug mit Kardinal Schönborn 11. Juni 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 10:29

CSI-Protestzug mit Kardinal Schönborn am Freitagnachmittag durch die Innenstadt bildet Auftakt zur diesjährigen „Langen Nacht der Kirchen“ am 10. Juni in Wien.

 

 

 

Wien (kath.net/KAP): Zu einem großen Schweigemarsch für verfolgte Christen lädt am Freitagnachmittag die Menschenrechtsorganisation „Christian Solidarity International“ (CSI) in die Wiener Innenstadt. Der Schweigemarsch bildet den Auftakt zur diesjährigen „Langen Nacht der Kirchen“ am 10. Juni. Der Marsch legt heuer einen Fokus auf den „Völkermord“ im Nahen Osten und in Nigeria. Christenverfolgung mache inzwischen aber auch vor den Toren Europas nicht mehr Halt, heißt es in einer CSI-Aussendung am Dienstag. Die Organisation appelliert an den Westen, „sich noch massiver als bisher für den Frieden in diesen Ländern einzusetzen“, um so den Einheimischen ein Verweilen in der Heimat zu ermöglichen.

Der von Kardinal Christoph Schönborn und Vertretern der Ökumene angeführte Protestzug beginnt um 16.15 Uhr vor dem Hauptportal des Stephansdoms. Er setzt sich über den Graben und Kohlmarkt fort und endet in der Augustinerkirche. Dort werden im Rahmen einer Ökumenischen Feier, die auch als Eröffnungsgottesdienst zur „Langen Nacht der Kirchen“ gilt, getreu dem Motto „Ein Licht der Hoffnung brennt“ Kerzen gesegnet. Sie sollen in einem feierlichen Auszug in viele Kirchen der Stadt gebracht werden.

 

 

 

Die Themen Flucht und Migration werden im Anschluss auch in vielen anderen Wiener Pfarren auf das Tapet gebracht. In der Johannes-Evangelist-Kirche (10., Keplerplatz 6) wird um 20 Uhr beispielsweise ein Integrationsprojekt vorgestellt, bei dem Christen und Muslime zusammenarbeiten und die dabei auftauchenden Fragen werden in einem Podiumsgespräch öffentlich ausgetauscht.

Wie es in einem Flüchtlingslager in Jordanien zugeht, wo zigtausende Syrer seit Jahren auf engstem Raum leben müssen, darüber berichtet um 21 Uhr der Flüchtlingsexperte Kilian Kleinschmid in der Deutschordenskirche (1., Singerstraße 7). In der Kirche St. Johann Nepomuk (2., Nestroyplatz) werden Videoclips zum Thema Flucht gezeigt. Der syrische Ordensmann P. Ibrahim Alsabagh berichtet in der Schottenkirche (1., Freyung 6) über die Lage der Christen in Syrien, und in der Kapuzinerkirche (1., Neuer Markt) wird Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner zum Thema Integration Stellung beziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Eine eindrucksvolles Zeichen, welches Kardinal Schönborn aus Österreich und die christlichen  Ökumene-Vertreter setzen, wenn sie einen Protestzug, initiiert von CSI,  gegen die Christenverfolgung anführen. Wir warten noch immer darauf, dass dies in Deutschland geschieht. Da sind bislang leider zu diesem Thema keine Protestzüge, nicht einmal Schweigeumzüge mit prominenter Kirchenvertretung durchgeführt worden. Das Thema „Christenverfolgung“ wird offensichtlich aus Rücksichtnahme auf Muslime und ihre Vertreter irgendwie marginalisiert.

 

Das Wort „Islam“ fällt wahrscheinlich als Verursacher für die Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten nicht. Aber Jedermann weiß es inzwischen, dass es islamische, nicht mit den allgemeinen Menschenrechten vereinbare kulturelle und religiöse Regeln und Gesetze des Islams sind, die für die Verfolgung von Menschen anderen Glaubens im Dhimmistatus stehen.

 

 

 

Die Andeutung, dass die Christenverfolgung nun auch Europa erreicht hat, dürfte mit dem Flüchtlingsstrom durchaus einhergehen. Wir erinnern uns noch, wie Muslime 12 Christen auf dem Mittelmeer aus dem Boot gestoßen haben und diese ertrunken sind.

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Entsetzen-nach-Toetung-von-Christen-bei-Flucht-uebers-Mittelmeer-id33743112.html

 

 

 

 

 

 

Dass Menschen sich  mit dieser tödlichen Geisteshaltung in Europa aufhalten, ist leider offensichtlich Tatsache, denn auch in Flüchtlingsheimen kommt es zu religionsdiskriminierendem Verhalten seitens einiger Muslime. Dass Kirche ein gutes Zusammenleben zwischen Christen und Muslime fördern muss, gebietet das Evangelium. Aus diesem Grunde ist das Integrationsprojekt durchaus zu begrüßen, auch wenn wir dabei bleiben, dass Muslime und Christen nicht denselben Gott anbeten. Das dürfte aber nichts mit einem konfliktfreien Zusammenleben zu tun haben müssen. Und das kann gelingen, wenn sich Muslime und Christen sowie andere Nicht- oder Andersgläubige respektvoll auf Augenhöhe begegnen. Fehlt diese Voraussetzung bei einer Gruppe, ist dieses Projekt schon jetzt als gescheitert anzusehen. 

Die Veranstaltungen scheinen wohl gewählt und ausgewogen zu sein, denn es kommen Menschen zu Wort, die das Schicksal von Christen aus eigener Anschauung im Nahen Osten beobachten. Unserer Leserschaft dürfen wir empfehlen, soweit möglich, an diesem Protestmarsch teilzunehmen und falls dies nicht möglich sein sollte, für das Gelingen dieser Aktion zu beten.

Mögen sie zum Frieden führen durch unseren HERRN JESUS CHRISTUS, vereint mit dem VATER und dem HEILIGEN GEIST. Amen.

 

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