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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Briten-Regierung warnt vor Terror bei EM in Frankreich 8. Juni 2016

Filed under: Islamischer Terror,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 19:59

Jeder dritte Fußball-Fan meidet Public Viewing

 

 

 

 

Schock für hunderttausende Fußball-Fans:

 Vier Tage vor Beginn der Europameisterschaft hat die britische Regierung offiziell vor Terrorgefahr in den französischen EM-Stadien, auf Fan-Meilen und an Verkehrsknotenpunkten gewarnt.

 

 

 

 

 

Infografik | Public-Viewing-Bereiche während der Europameisterschaft 2016 in Frankreich

 

„Die Terrorbedrohung ist hoch“, heißt es in einem am Dienstag vom Londoner Außenministerium herausgegebenen Reisehinweis für diejenigen, die zur Europameisterschaft nach Frankreich reisen. „Sie sollten stets wachsam sein, besonders in Gegenden mit EM-Ereignissen. Folgen Sie den Hinweisen der französischen Behörden“. Grund für den aktuellen Reisehinweis sei aber „weder eine neue oder spezifische Bedrohung noch die Festnahme von gestern“, sagte eine Sprecherin des britischen Premierministers David Cameron.

 

Sie bezog sich auf die gestern von der Ukraine vermeldete Festnahme eines 25-jährigen Franzosen, der vor und während der EM 15 Anschläge auf Moscheen, Synagogen, Finanzämter und Polizeistreifen geplant haben soll. Der Franzose war schon im Mai an der ukrainisch-polnischen Grenze festgenommen worden und hatte nach ukrainischen Geheimdienstangaben 125 Kilogramm TNT-Sprengstoff, Kalaschnikows und Panzerfäuste in einem Lieferwagen versteckt.

 

 

 

 

Infografik | Public Viewing in Paris

 

 

 

 

Die Fußballeuropameisterschaft wird am Freitag angepfiffen, das Finale findet am 10. Juli statt. Die Angst vor Anschlägen während des Großereignisses ist hoch. Die islamischen Attentäter, die am 13. November in Paris 130 Menschen getötet hatten, hatten damals auch versucht, das Stadion Stade de France in Paris zu attackieren, in dem Frankreich und Deutschland ein Freundschaftsspiel austrugen.

 

 

Auch das Auswärtige Amt (AA) in Berlin ist alarmiert und hat zur Fußball-EM in Frankreich seine Sicherheit-Hinweise ergänzt.

 

►Während des Turniers sei mit „verschärften Sicherheitsmaßnahmen zu rechen.“ Und weiter: „Reisenden wird dringend geraten, dem Rat und Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten“.

Eine explizite Reisewarnung spricht das Auswärtige Amt für Frankreich allerdings nicht aus. Die besorgten Augen der EM-Verantwortlichen richten sich derzeit vor allem auf die sogenannten „Fan-Zonen“. Unfassbare 92 000 Fans soll die Fan-Zone auf dem Marsfeld in Paris (130 000 Quadratmeter – sechs Zugänge) fassen: Direkt vor dem Eiffelturm wird der größte weltweit jemals aufgebaute Bildschirm (420 Quadratmeter) montiert, für all jene, die kein Ticket in den zwei Pariser Spielstätten ergattern konnten. Dazu kommen acht weitere Bildschirme, ein „gastronomisches Dorf“, eine Fläche für Kultur- und Sportangebote sowie ein großes Pressezentrum.

 

 

 

 

 

 

 

Schon bei der EM 2012 gab es einen riesigen Bildschirm vor dem Eiffelturm, Tausende Fans fieberten dort bei den Spielen mit

 

 

 

In den anderen neun Spielorten werden dieser Tage ebenfalls öffentliche Plätze zu Zuschauerzonen umfunktioniert; die größten davon in der Hafenstadt Marseille mit Platz für 80 000 Menschen und für 62 000 in Bordeaux im Westen. Doch je näher der Anpfiff rückt, desto mehr bereiten die erwarteten Massenaufläufe den Organisatoren Kopfzerbrechen angesichts der Terrorbedrohung und ebenfalls nicht auszuschließender Ausschreitungen von Fußball-Hooligans.

Fast 90 000 Personen sollen für die Sicherheit rund um die EM sorgen, private Sicherheitsdienste sind komplett ausgebucht und suchen noch händeringend Personal. 83% der Teilnehmer einer aktuellen Online-Umfrage der Zeitung „Le Figaro“ haben demnach KEIN VERTRAUEN in die Behörden, die Fan-Zonen ausreichend schützen zu können! Interessant allerdings: Sechs von zehn Franzosen (64 Prozent) sind trotz der Gefahren dagegen, „Public Viewing“ zu untersagen …

 

 

 

 

 

EM 2016

 

 

 

 

Die EM im Visier von ISIS

 

51 Spiele stehen auf dem EU-Plan mit dem Endspiel am 10. Juli im Stade de France, wo derzeit letzte Hand an die Sicherheit gelegt wird, nachdem vor zwei Wochen beim französischen Pokalfinale Fans allerlei gefährliche Objekte ins Stadion schmuggeln konnten – trotz dreifacher Kontrollen. Die Gefahr einer solchen Sicherheits-Fiaskos ist bei den Fan-Zonen umso höher: Üblicherweise offen von Mittag bis Mitternacht gilt es, eine Vielzahl von Eingängen zu bewachen und die Massen der Fans zu kontrollieren! Sieben bis acht Millionen Menschen werden in den vier Wochen erwartet – so sie denn Frankreich überhaupt erreichen, sollten die Aufrufe der Gewerkschaften, wegen der geplanten Reform des Arbeitsrechtes zu streiken, breit befolgt werden.

 

Vor wenigen Wochen warnte der französische Inlandsgeheimdienst, „ISIS“ rüste sich für eine Welle von Bombenanschlägen während der EM. Im Visier der islamistischen Terrororganisation seien „weiche Ziele“ mit vielen Menschen, die nur schwer zu schützen seien. Gemeint sind dabei vor allem die Fan-Zonen als vergleichsweise einfache Ziele. Aber auch Bars, Clubs und Restaurants wie im vergangenen November … In einer gerade über Twitter verbreiteten Audiobotschaft hat „ISIS“ Gefolgsleute aufgerufen, im Fastenmonat Ramadan – und damit in etwa parallel zur EM – Angriffe auf militärische und zivile Ziele zu begehen. „Wir wissen, dass ISIS die EM ins Visier genommen hat“, sagte Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen gerade der „Rheinischen Post“. So gebe es Aufforderungen an Islamisten in Europa, hier Anschläge zu begehen.

Das US-Außenministerium beurteilt die Lage sogar so ernst, dass sie am Dienstag eine Reise-Warnung für Europa herausgab. 

„Wir machen die US-Bürger auf das Risiko möglicher terroristischer Attacken innerhalb Europas aufmerksam, die Großevents, touristische Stätten, Restaurants, Einkaufszentren und Transportmittel zum Ziel haben“, heißt es auf der Homepage des Außenministeriums. Die EM in Frankreich wird dabei explizit als mögliches Anschlagsziel genannt. Nach jüngsten Zahlen des Innenministeriums werden gut 77 000 staatliche Sicherheitskräfte im Einsatz sein, davon 42 000 Polizisten, 30 000 Gendarme und 5200 zivile Kräfte, davon 2500 Feuerwehrleute und 300 Sprengstoffexperten.

 

 

 

Außerdem sollen 99 sogenannte „Spotter“ helfen, buchstäblich im Vorfeld Krawalle zu verhindern. Unterstützung kommt noch von rund 1000 freiwilligen Rettungskräften. Ein Teil der 10 000 Soldaten überwacht neben Touristenmagneten wie den Eiffelturm, Bahn- und Flughäfen. Vor den Spielen gab es 30 Sicherheitsübungen an den Spielorten und während innerhalb der Zonen Alkohol verkauft werden darf, darf dieser nicht mit rausgenommen werden. Ob das alles reicht, wird sich zeigen. François Hollande jedenfalls macht sich weniger Sorgen um ein Verkehrschaos wegen der Streiks. Der Präsident fürchtet ganz etwas anderes: „Die größte Bedrohung“, sagt er, „bleibt der Terrorismus„.

http://www.bild.de/politik/ausland/em-2016/london-warnt-briten-vor-terrorgefahr-46175902.bild.html

 

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