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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Asylwerber – heimlich von Allah zu Jesus 29. Mai 2016

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 23:52

Die Zahl der Asylwerber, die zum Christentum konvertieren wollen, ist im Vorjahr stark gestiegen.

 

 

Das sorgt auch für Misstrauen: Konvertiten können schwer abgeschoben werden.

Nun reagiert die katholische Kirche.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seinen Glauben trägt er in sich. Nichts weist darauf hin, dass er sich als Christ sieht. Dabei ist es sein Glaube, für den er alles zurückgelassen hat. Sein Land, seine Familie, sein Leben frei von Lügen. Joseph nennt er sich. Seinen richtigen Namen will der Mann, der in einem Büro der Erzdiözese Wien sitzt, nicht in der Zeitung lesen. Er hat Angst.

 

 

Joseph ist einer von geschätzt 200 Asylwerbern und Flüchtlingen in Österreich, die im vergangenen Jahr beschlossen haben, zum christlichen Glauben zu konvertieren. Die Zahl ist 2015 sprunghaft angestiegen. Rund 70 Prozent der rund 300 Erwachsenen, die sich in Österreich taufen lassen wollen, sind mittlerweile Asylwerber und Migranten, schätzt das Österreichische Pastoralinstitut. Zum Vergleich: In der Erzdiözese Wien, die mit Abstand größte Diözese des Landes, betrug der Anteil der taufwilligen Asylwerber und Flüchtlinge in den Jahren davor nie mehr als ein Drittel. Das sorgt für Misstrauen. Denn Muslime, die zum Christentum konvertiert sind, können schwer abgeschoben werden. In Ländern wie dem Iran steht auf Konvertieren die Todesstrafe.

 

 

Die Österreichische Bischofskonferenz hat nun einen Leitfaden für die Taufvorbereitung herausgebracht, der einerseits eine Vorbereitungszeit von mindestens einem Jahr vorsieht, andererseits auch Qualitätsstandards festlegt. Bei Sprachbarrieren ist etwa ein Dolmetscher hinzuzuziehen. Die Vorsicht ist nicht unbegründet. Es hat bereits Fälle gegeben, wo Muslime nur zum Schein zum Christentum konvertieren wollten, wie man auch in der Erzdiözese Wien offen zugibt. „Durch die lange Vorbereitungszeit ist der Elan aber mittlerweile recht schnell gebrochen“, sagt Friederike Dostal, zuständig für die Erwachsenentaufe in der Erzdiözese Wien. Wenn Taufwerber eindeutig zeigen würden, dass sie kein Interesse an der Religion haben, „dann brechen wir ab“. Die Kirche, die jährlich Mitglieder verliert, will zwar neue Schäfchen, aber nicht um jeden Preis.

 

 

 

Dostal wirkt ruhig, aber bestimmt, als sie über das Thema spricht. Die Frau mit den grauen Haaren muss längst nicht nur einen neuen Glauben vermitteln, sondern auch Sicherheit. Das Gespräch mit Joseph findet nur unter der Zusicherung statt, seine Identität nicht preiszugeben. Denn auch in Österreich, ist er nach Dafürhalten der Kirche in Gefahr.

Josephs Geschichte beginnt in Afghanistan, wo der Islam besonders konservativ ausgelegt wird. Das erste Mal hört er von der Bibel, als er 25 Jahre ist. „Jesus Christus war der König der Liebe und des Friedens, er hat all seinen Feinden verziehen“, sagt er. Den Islam hat er anders erlebt. „Jeder, der nicht an Allah glaubt, gilt als Kuffar, als Ungläubiger“, sagt Joseph. „Gegen die Ungläubigen führt man Jihad.“ Ungläubige, wie er nun einer ist.

 

Male doctor helps Saudi woman deliver baby

and is then shot by husband

 

 

 

 

 

 

 

Taufe im Geheimen

 

Ursprünglich kommt er aus einer streng gläubigen muslimischen Familie in Afghanistan. Er ist verheiratet, hat keine Kinder. Im Bekanntenkreis fängt Joseph zu missionieren an. Heimlich verteilt er die Bibel unter ein paar Interessierten. „Ich habe ihnen gesagt, das ist nur ein Buch. Es ist nicht schlimm, wenn man darin liest.“

Um ihn herum gibt es wenige Gleichgesinnte. Ein Freund wird ihn später in einer heimlichen Zeremonie taufen. Im streng muslimischen Afghanistan ist ihr Verhalten lebensgefährlich. Eines Tages wird der Freund von der Geheimpolizei geschnappt. Das ist der Moment, in dem Joseph weiß, er muss das Land verlassen. Von seinem Freund hat er nie wieder etwas gehört.

Seine Reise führt ihn über Umwege nach Österreich. Hier findet er in der katholischen Kirche Halt, aber keine Sicherheit. Auch Dostal kennt Fälle von Muslimen, die andere Muslime in Wien bedrohten, weil sie zum Christentum konvertieren wollten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstand zu Muslimen

 

 

Die Kirche nimmt diese Vorfälle ernst. Taufvorbereitungsgruppen werden nur an geheimen Orten abgehalten. Neue Gläubige werden niemals direkt in bestehende Vorbereitungsstunden gelassen. Einmal habe sich ein Asylwerber eingeschlichen, um auszuspionieren, wer konvertieren will. „Wir sind dann in sein Asylwerberheim gegangen und haben ihm klargemacht, dass das für sein Verfahren nichts Gutes bedeutet“, sagt Dostal. Die Kirche empfiehlt Konvertierungswilligen, ihren Wunsch geheim zu halten.

 

Auch bei Joseph weiß kaum jemand, dass er Christ ist. Nicht einmal seine Frau, die in Afghanistan auf ihn wartet. Einmal versuchte er, es ihr zu erklären. Sie drohte, sich umzubringen, sollte er das mit dem Konvertieren ernst meinen. Bis heute weiß er nicht, wie er ihr die Wahrheit sagen soll. Derzeit konzentriert sich Joseph auf sein Asylverfahren. „In den Verfahren vermutet man prinzipiell, dass die Menschen nur konvertieren, um Asyl zu bekommen“, sagt Taufexpertin Dostal. Nur, wie beweist jemand vor Gericht, dass er glaubt? „Wir bestätigen unsere Erfahrungen mit den Menschen, berichten, wie sehr sie in die Gemeinde integriert sind und dass wir ihren Glauben als sehr ernst einstufen“, sagt sie.

 

 

Joseph geht jeden Sonntag in die Kirche und einmal in der Woche zur Taufvorbereitung. Er hat andere muslimische Asylwerber getroffen, die ebenfalls konvertieren wollen. Sonst hält er sich von anderen Muslimen fern. Abends liest er die Bibel auf Persisch und auf Deutsch. War sein neuer Glaube es wert, sein altes Leben zurückzulassen? Ja, sagt er, und seine Stimme wird fester. Gott sei es schließlich gewesen, der ihn hierhergeführt habe.

http://diepresse.com/home/panorama/wien/4997557/Asylwerber-heimlich-von-Allah-zu-Jesus

 

4 Responses to “Asylwerber – heimlich von Allah zu Jesus”

  1. Johannes Says:

    So fängt es an. In Mailand machten die muslimischen Invasoren schon vor Jahren an einer belebten Hauptstraße eine Garage zur Moschee und kamen davor zu ihren „Gebeten“ (=Zitieren von Suren) zusammen. Dabei blockierten sie jeweils die gesamte Straße, so dass der Verkehr zum Erliegen kam. Dieses Recht nahmen sie sich heraus, weil ja die „Religion“ geschützt sei. Aber der Islam ist keine Religion, sondern eine aggressive, gewalttätige Polit-Ideologie, gegen die man sich wehren muss! Wann endlich begreifen das Politiker und Kirchenführer???

    • Andrew Says:

      werter Johannes – hab herumrecherchiert: zu meiner völlig Überraschung scheint „Allah“ begrifflich doch das Gleiche zu meinen wie Elohim, Jehova, JHWH etc.!!
      Tatsächlich kommt es aus dem Ur-Aramäischen, also Jesus Sprache – und die orientalischen Christen bezeichneten Gott dementsprechend immer schon mit Alaha/Alah, Jahrhunderte VOR Mohamed. Auch die christlichen Kopten, Äthopier, Sudanesen etc. beten Allah an, ebenfalls schon in vorislamischen Zeiten. Sehr verwirrend…
      Etwas holprige Übersetzung, aber ziemlich genau erklärt: https://translate.google.at/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.adeadlymisunderstanding.com/2010/05/is-allah-the-god-of-the-bible-pt-2/&prev=search (überhaupt erfährt man auf englischsprachigen christlichen Seiten weit mehr als auf deuschsprachigen, das Leseangebot ist viel größer!)

      Hat der Papst also doch recht, Muslime als unsere „Brüder u. Schwestern“ zu bezeichnen, die denselben Gott anbeten würden?
      Frage: – Wenn ich mir einen weißen Bärenpelz überstreife, schnaube u. grunze wie ein Bär, mir einbilde, ich sei ein Bär – bin ich dann allein deshalb auch ein echter Bär- o. werde von anderen als solcher wahrgenommen? Natürlich nicht, wär ja wohl ziemlich albern.
      Ein Mensch OHNE spezifische Eigenschaften wäre keiner, er hätte keine personalisierte Identität (gleichsam einem lebenden, aber stummen, gefühllosen Bioroboter, völlig austauschbar).
      Ein anonymer Gott OHNE Eigenschaften wäre eben auch nur eine abstrakt-ferne „magische“ Schöpfer-Energie, etwas völlig unpersönliches, ohne Bezug u. Verantwortung für das kosmische Treiben, den von Menschen bevölkerten Erdglobus. Er/Es hätte uns also völlig zufällig, so nebenbei miterschaffen, ohne ins Welt-o. Menschenschicksal einzugreifen.
      Will sagen: die Eigenschaften, das Wesen Gottes (bzw. Jesus) sind doch in der Bibel klar definiert, wobei das EigenschaftsSpektrum recht weit reicht, von rachenehmend-unerbittlich-gerecht bis sanftmütig, vergebend, entschuldend, liebend, behütend, schützend, sorgend, mitleidend u. tröstend etc.. Wir können, dürfen, sollen u. müssen zu Gott ein persönliches Verhältnis suchen, sei es im Gebet, der inneren Zwiesprache o. der Lebenseinstellung/Lebensführung usw..
      Genau aus diesen in der Bibel offenbarten Eigenschaften lässt sich eben das Wesen Gottes ableiten, zeigt sich Gott recht unverhüllt, speziell in seinen planvollen Absichten mit uns. In den Chraktereigenschaften, die er von uns einfordert o. auch ablehnt zeigt er uns, wir wir (idealerweise) sein sollen – und führt uns zu zur höchsten Menschseins-Reife, zu Gottesdemut u. v.a. Gotteserkenntnis, auch bieten uns seine Anweisungen u. Vorschriften/Gesetze Schutz (vor uns selbst u. anderen) u. gesellschaftliche Einigkeit.
      Man könnte hier noch vieles mehr anführen, aber es wird jetzt schon deutlich, das unser Gott bzw. der Gott der Bibel nicht nur ein anonymer Gottes-Namenträger ist, sondern weit mehr wie eine ganz spezielle Person mit einem ganz bestimmten „Chrakter“, mit ganz bestimmten Eigenschaften ausgestattet ist, also völlig unverwechselbar DER EINE GOTT ist, wie Ihn das alte u. neue Testament (verkörpert durch Jesu) darstellen u. von anderen (menschlichen) Gottesvorstellungen(!) abgrenzt u. quasi-„personalisiert“.
      Und da sehe ich allerdings gewaltige, unüberbrückbare Widersprüche zum Gottesbild der Muslime – sei er Allah benannt o. nicht!!
      Ist denn Gott etwa janusköpfig, mal so, mal das genaue gegenteil davon? Mal gütiger Sündenvergeber, liebender „Vater“, gleichzeitig aber unbarmherziger Rächer, Anstifter zu Folter, Mord u. Genozid an allen „Ungläubigen“? Auch der altbiblische Gott war nie ein blinder, zornesschäumender „Völkermörder“, der dazu aufrief, sich ALLE WELT untertan zu machen, egal mit welchen schändlichen Mitteln?!
      Ein persisches Sprichwort sagt: nicht alles, was gelb ist, ist eine Zitrone!! Wo Mohamed von Allah spricht, mag er fromme Absichten gehabt haben – aber er kann unmöglich Allahs Willen empfangen haben, denn dieser hat sich längst ganz unmissverständlich ANDERSLAUTEND offenbart, den alten Propheten gegenüber u. ganz dramatisch-real-anschaulich durch den Gottessohn Jesus, der für unseren bisherigen Halb-u. Unglauben geopfert wurde.
      Wie können die (westlichen) Kirchen so tun, als ob es im Glaubensstreit lediglich um bloße Namensindentitäten u. „gewisse“ Abweichungen vom Glauben zu Gott ginge – als hätte Gott keinerlei spezifische Identität o. Natur?? Das zu behaupten wäre eine ganz schlimme Sünde, eine Verleugnung Gottes u. der Gläubigen! Gott hat zu uns klar u. deutlich gesprochen, da gibt es nicht das Geringste zu verhandeln, keinerlei Kompromisse zu machen. Gott, Gottes Wille u. Gesetze sind so wie in AT u. NT beschrieben – und kein winziges bischen anders!!

    • Andrew Says:

      tolle Stimmung, schade, dass es bei uns sowas in der Art nur selten o. nie gibt-je nach Wohnort. Dort bekommt man die jüngeren „Jesuaner“ eher hin als in die Kirchen, in Brasilien u. USA gibts ständig riesige Festivals mit moderner christlicher Musik.


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