kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Saudi-Arabien nahm zwei Millionen Syrer auf 28. Mai 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:22

Der saudische Außenminister Adel al Jubeir erklärt im F.A.Z.-Interview, warum das Königreich zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat.

 

 

Er wendet sich gegen intolerante Prediger und spricht eine Warnung an Iran aus.

 

 

Saudi-Arabien hat seit dem Beginn der Krise in Syrien zwei Millionen Syrer aufgenommen. Von ihnen lebten noch 700.000 in Saudi-Arabien, sagte der Außenminister des Landes, Adel al Jubeir, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsaugabe). Saudi-Arabien unterstütze außerdem Flüchtlinge und Flüchtlingslager in der Türkei, in Jordanien und im Libanon mit mehr als eine Milliarde Dollar. Kein anderes Land habe, ausgenommen Deutschland, mehr für die syrischen Flüchtlinge getan, sagte al Jubeir in dem Interview.

 

Im Kampf gegen den religiösen Extremismus fordert al Jubeir, den Status von Predigern, die zu Intoleranz aufrufen, zu annullieren. Auch Saudi-Arabien prüfe, was in den Moscheen des Landes gesagt werde. „Wenn wir das in Saudi-Arabien tun können, kann Deutschland es auch tun.“ Ohne Bodentruppen könne der „Islamische Staat“ nicht besiegt werden, so al Jubeir. Dazu müsse jedoch auch der syrische Machthaber Baschar al Assad beseitigt werden, wozu die Unterstützung für die syrische Opposition erhöht werden müsse. Al Jubeir warnte Iran vor Plänen, ein Persisches Reich bis ans Mittelmeer wieder zu errichten. Er forderte Iran auf, sich auf seine inneren Angelegenheiten zu konzentrieren und mit seinen Nachbarn in Frieden zu leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Was stimmt denn nun? Der arabische Außenminister erklärt, dass sein Land seit Beginn der Krise 2 Millionen Syrer aufgenommen habe. Die deutsche Presse, u. a. auch die FAZ titelte: Flüchtlingskrise: Die arabische Halbinsel schottet sich ab.  Und besonders zynisch empfanden selbst die Mainstreammedien das Angebot Riads, Deutschland lieber 200 Moscheen zu finanzieren als Flüchtlinge aufzunehmen. Ein Skandal.

 

 

 

Welche unabhängige Stelle kann die Aussage dieses Ministers bestätigen?

Im Übrigen brüstet sich der Mann mit einer nahezu selbstlosen Hilfsagenda für Flüchtlinge. Von Milliardenbeträgen zur Unterstützung seines wahabitisch-salafistischen Islams spricht er nicht.

Halbwahrheiten oder volle Lügen? 

Wir wissen es nicht.

 

 

 

Waren es nicht Staaten wie Saudi Arabien, die den IS neben der Türkei unterstützt haben, nur um Assad, einen Verbündeten des verhassten Irans los zu werden?

An Zynismus kaum überbietbar ist die Forderung dieses Herrn, überhaupt einen Kampf gegen „religiösen Extremismus“ zu fordern und den Predigerstatus von Intoleranten zu annullieren. Saudi Arabien als Vorkämpfer für Toleranz? Das wäre ja ganz neu. Da muss Arabien aber noch mächtig üben. So klappt das noch nicht.

 

 

 

 

Seit wann dürfen Christen in den Heiligen Kaaba-Bereich?

Seit wann dürfen Christen in Arabien Kirchen bauen?

Seit wann dürfen andere religiöse Minderheiten Ihre religiösen Bauten in Arabien errichten?

Seit wann dürfen Christen Kreuze in Arabien öffentlich tragen und ins Land einführen?

Seit wann dürfen Christen Bibeln ins Land einführen?

Seit wann dürfen Muslime in Arabien zum Christentum oder zu einer anderen Religion konvertieren?

Seit wann haben es andersgläubige und christliche Hausangestellten bei reichen Saudis es gut?

Seit wann ist die in Arabien herrschende Scharia tolerant gegenüber Nichtmuslimen?

 

 

 

 

 

Dieser Herr kann nicht wirklich punkten mit diesen Aussagen. Ehrlichkeit ist wohl nicht sein Ding oder aber er versteht unter Toleranz völlig anderes als unsere Politeliten.  Aber die Aufnahme von 2 Millionen Syrer wäre tatsächlich neu. Können wir das glauben nach den Statements aus Riad, lieber 200 Moscheen in Deutschland zu finanzieren als Flüchtlinge aufzunehmen?

 

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Clarion Project:  U.S. Senator Charles Schumer added a last minute amendment to a bill allowing the families of 9/11 victims to sue Saudi Arabia, as reported by the New York Post.

 

 

 

 

Schauen wir auf das Land Saudi Arabien, welches den 14. Platz bei den Länderprofilen von open doors Deutschland einnimmt:

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/SaudiArabien/

Dort heißt es u. a.:

 

Leben im Staat: Religionsfreiheit ist weder in der Verfassung des Königreiches noch in wesentlichen Gesetzen erwähnt. Das Rechtssystem basiert auf der Scharia, die Abkehr vom Islam zu einer anderen Religion kann mit dem Tod bestraft werden. Muslime haben mehr Rechte als Anhänger anderer Religionen. Besonders Christen muslimischer Herkunft erleben schweren Druck seitens der Behörden, wenn ihr neuer Glaube bekannt wird. Ausländische Christen und Arbeitsmigranten bekommen große Probleme, wenn sie unter Muslimen missionieren; Verhaftung und Ausweisung können die Folge sein.

 

 

 

 

 

Kirchliches Leben:

In Saudi-Arabien gibt es keine Kirchengebäude, christliche Gottesdienste können nur im Verborgenen gehalten werden. Die Regierung erkennt das Recht von Nicht-Muslimen auf ein privates Glaubensleben zwar an, doch die „Muttawa“ (Religionspolizei) kümmert dieses Recht oft nicht. Die Versammlungsfreiheit ist durch die strikte Trennung der Geschlechter stark eingeschränkt; sie verbietet Männern und Frauen aus verschiedenen Familien, gemeinsam im selben Raum Gottesdienste zu feiern.

Tun sie es doch, riskieren sie ihre Verhaftung, werden in erniedrigender Weise körperlich durchsucht, ins Gefängnis gesteckt, ausgepeitscht, deportiert und manchmal auch gefoltert. Da das Gesetz nicht formell festschreibt, wie Religion im Privaten ausgeübt werden darf, ist die gesetzliche Situation vage und orientiert sich eher an offiziellen Aussagen in den Medien. Die Weitergabe des Evangeliums an Muslime, biblische Unterweisung sowie der Druck und Import von Bibeln und anderen christlichen Materialien in arabischer Sprache sind illegal.

 

 

 

 

Nicht vorenthalten wollen wir die ermutigenden Zeichen auch in Saudi Arabien:

Christen muslimischer Herkunft: Nur wenige saudische Christen muslimischer Herkunft leben im Land, und meist müssen sie ihren Glauben streng geheimhalten. Viele von ihnen sind durch christliches Satellitenfernsehen zum Glauben gekommen oder nachdem Gott sich ihnen in Träumen und Visionen offenbart hat. Einige von ihnen berichteten, dass sie in dem aufrichtigen Wunsch Gott zu gehorchen, die Hadsch (islamische Pilgerreise) nach Mekka unternahmen und dabei eine göttliche Offenbarung erhielten, die sie auf Jesus verwies. Das Internet, obwohl dessen Nutzung in Saudi-Arabien streng kontrolliert ist, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn dadurch erhalten Einheimische Zugang zu christlichen Materialien.

 

Die kleine Anzahl der Christen in Saudi-Arabien, die zuvor Muslime waren, wächst und sie werden immer mutiger, ihren Glauben weiterzugeben, auch im Internet und in christlichen Fernsehprogrammen. Das öffentliche Zeugnis der Christen hat zu ernsten Konsequenzen seitens ihrer Familien oder der Behörden geführt.

Ende des Ausschnitts.

 

 

 

 

Wunder gibt es immer wieder, so auch während der Hadsch, im besten Sinne des Wortes „unglaublich!“

Aber in der Öffentlichkeit unter Begleitung und in Anwesenheit des deutschen Außenministers darf die positive Selbstdarstellung natürlich nicht fehlen. Nur glaubwürdig wirkt dieser Herr absolut nicht.

Bitten wir den DREIEINEN GOTT um Erleuchtung aller Muslime, wenn sie auf der Suche nach Gott JESUS CHRISTUS finden, von dem der GEIST der WAHRHEIT ausgeht, der zum VATER führt. Möge unser GOTT seine Offenbarungen in welcher Form auch immer allen Muslimen gnadenvoll schenken. Vergessen wir aber auch nicht die vielen lauen Christen in Europa, die ebenfalls nach Erleuchtung lechzen.

 

One Response to “Saudi-Arabien nahm zwei Millionen Syrer auf”

  1. Allerdings nur die die genug Geld haben…


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