kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zwischenkommentare von KoG zu Interview mit Frau Özoguz 27. Mai 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:52

SPD soll Patriotismus von den Rechten zurückerobern

 

 

 

 

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, warnt vor Pauschalurteilen gegen AfD-Wähler. Im Interview erklärt sie, warum man auf dieses Land stolz sein kann.

Die Migrationsbeauftragte Aydan Özoguz verlangt mehr „Stolz auf das, was wir erreicht haben – mit all der Einwanderung“. Die SPD müsse zeigen, dass Patriotismus nicht Abschottung bedeute.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155585301/SPD-soll-Patriotismus-von-den-Rechten-zurueckerobern.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Was haben Orban und die Polen zur Flüchtlingskrise beigetragen?1.  Erst einmal haben diese Länder unseres Wissens nicht die Fluchtursachen geschaffen wie z. B. das militärische Eingreifen GB und Frankreichs, die sich jetzt vor der Aufnahme von Flüchtlingen drücken. 2. Sie haben die Identitätsdebatte der Staaten wieder einmal in das Blickfeld der Debatte geführt. Indem Polen nur christliche Flüchtlinge aufnehmen wollte, hat es dafür gesorgt, dass die Erkenntnis reifen konnte, dass Christen in islamischen Ländern immer zu den Menschen zweiter Klasse gehören und Polen nicht die Verhältnisse haben will, vor deren Problemen wir gerade in die Knie sinken. 3. Ungarn hat mit Österreich und anderen Ländern dafür gesorgt, dass die jedes Einwanderungsrecht ob auf EU-Ebene oder auf nationalgesetzlicher Ebene brechende Kanzlerin in ihren Alleingängen nicht bereits jetzt einen Schibbruch erster Klasse erlitten hat. Sie haben haben dafür gesorgt, dass Merkel noch immer auf dem Thron in Deutschland sitzen darf.

 

 

 

 

 

Die Welt: Gibt es denn rote Linien für eine Kooperation mit Ankara?

Özoguz: Bei den Menschenrechten werden wir keine Abstriche zulassen. Es muss gewährleistet sein, dass alle Menschen, die wir aus Griechenland zurück in die Türkei schicken, dort auch vernünftig behandelt werden. Sie müssen Flüchtlingsschutz, also ein faires Asylverfahren, aber auch Zugang zu Bildung und Arbeit erhalten. Die Vereinbarung mit der Türkei fußt ja auf EU-Recht, das heißt, Europa entkommt seiner Verantwortung für Flüchtlinge nicht dadurch, dass es eine Absprache mit der Türkei trifft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Bei den Menschenrechten sind bereits Abstriche im Deal mit der Türkei, die immerhin ein aktives Kriegsverbrecherland ist, was die Unterstützung der IS-Truppen und die Vernichtungspolitik der Kurden anbelangt, gemacht worden. Geschweige denn die Eröffnung der juristischen Jagd auf kurdische Parlamentarier durch die jetzige Politik Erdogans, geschweige denn der Umgang mit Frauendemos und dem Umgang mit dem Journalismus.

Die Welt: Muss die Bundeskanzlerin das bei ihrem Besuch in der Türkei deutlich benennen?

Özoguz: Selbstverständlich müssen die Details der Flüchtlingsversorgung sowie Defizite bei der Meinungsfreiheit oder bei anderen Menschenrechten klar angesprochen werden. Die innere Zerrissenheit des Landes sehe ich mit großer Sorge.

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Frau Özoguz mag die Zerrissenheit des Landes mit großer Sorge sehen. Die Erdoganfans hier in Deutschland unter den Türken teilen diese Sorge in ihrer Mehrheit nicht. Und genau das ist auch das Problem mit der Integration. Sind etwa die Brüder dieser Dame, die den konservativen Schiitenislam in ihrem Blog Muslimmarket betreiben, etwa voll integriert? Selbst Wikipedia sieht diese beiden kritisch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Muslim-Markt

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerken-in-deutschland-waehlten-erdogan-partei-akp-a-1060661.html

 

60 % der Türken hier wählten den Sultan Erdogan, der die Türkei in das zerrissene Land führt, was Frau Özoguz befürchtet und meint, dass die Integration von Türken hier im großen und ganzen gelungen sei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt: Sollte Europa einen Schritt auf die Türken zugehen und die Visumfreiheit gewähren, auch wenn Ankara nicht alle Bedingungen erfüllt?

Özoguz: Es wäre gut, wenn wir die Frage unabhängig von der aktuellen Flüchtlingslage betrachten würden. Die Menschen sollten im Vordergrund stehen. Ich kann problemlos jederzeit zu meiner Cousine oder zu meinem Onkel in die Türkei fliegen. Sie allerdings müssen Wochen auf einen Termin warten oder sich stundenlang in einem Konsulat anstellen, um ein Visum zu bekommen. Diese Frage wird ja schon seit Jahrzehnten diskutiert.

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Die Visa-Freiheit birgt viele Probleme. Gerade jetzt in dieser Flüchtlingssituation, für die der Sultan Erdogan im Inneren der Türkei selbst sorgt. Wie viele Kurden werden sich nach  der Visafreiheit auf den Weg nach Deutschland machen, weil hier die türkischen Infrastrukturen am besten und umfassendsten gediehen sind. Kurden sind bei der Unterstützung dieses Paschas wohl kaum noch bereit, lange in der Türkei zu bleiben. Erdogan ist nicht Lösung des Problems, sondern Teil des Problems. Die Reislamisierung in der Türkei und die Folgen der Erdoganpolitik  wird so manchen Flüchtling gebären. Die Regierung der Türkei berücksichtigt bei der Ausschreibung von Aufträgen an die Industrie immer die religiös geprägten Wirtschaftsunternehmen. So wird es keine Vielfalt in der Türkei geben.

Die Welt: Auch viele Türken in Deutschland haben nach Jahren hier noch nicht das Gefühl, von unserer Gesellschaft angenommen zu werden. Woran liegt das?

Özoguz: Man muss da differenzieren. Es gibt sehr viele, die hier ihren Weg gehen, gute Abschlüsse und anschließend Karriere machen. Es gibt aber auch junge Leute, die schon bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfahren müssen, dass bereits ihr Name zum Hindernis werden kann. Aber auch der soziale Hintergrund spielt eine immens wichtige Rolle.

In der Vergangenheit sind viele zu uns gekommen, die eben nicht hoch qualifiziert waren, sonst hätten sie ihr Land gar nicht verlassen. Da fällt vielen der Aufstieg schwer – unabhängig vom Herkunftsland der Eltern. Zum Glück ist aber schon viel passiert.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Ja, hier hat Frau Özoguz recht. Differenzieren ist immer gut. Ja, es stimmt, dass viel insbesondere Türkinnen gute Abschlüsse und Karriere machen. Sehr viele von ihnen machen auch hier Karriere. Männliche Türken haben da schon mehr Schwierigkeiten. Aber diese wenden sich dann auch oftmals von Deutschland ab und wandern mit guten Chancen in die Türkei ab. Die Probleme machen auch nicht gut ausgebildete Türken hier im Land, außer den Akademikern wie die Brüder von Frau Özoguz. Die kleinen männlichen Muslime lassen sich ja von weiblichen Lehrerinnen kaum etwas sagen. Darum möglicherweise auch das Bildungsdefizit, wenn es sich um muslimische Buben handelt.

 

 

 

 

 

 

Aber waren es nicht die hochrangigen Politiker wieder einmal, die die Bevölkerung belogen haben, als sie von qualifizierten Flüchtlingen sprach?

Ja, der soziale Aspekt überlagert in der Regel den religiösen Aspekt und der soziale Aspekt wird immer dann gern genommen als Argumentationswaffe gegen die Aufnahmegesellschaft. Die Abgrenzung der türkischen Parallel- und Gegengesellschaft ist nicht von der Aufnahmegesellschaft ausgegangen, sondern ist religös-islamisch geprägt. Diese Gegengesellschaft hasst die Aufnahmegesellschaft und kann mit der Freiheit hier nichts anfangen. Vielmehr meint sie ihren Nachwuchs vor den Ungläubigen schützen zu müssen. Wir denken, das genau dies die nicht endenden Probleme bereitet. Die Unehrlichkeit der Frau Özoguz besteht darin, diesen Aspekt geschickt auszulassen. Damit outet sie sich als islamisches U-Boot hier an exponierter politischer Position.

Und die Frage ist ebenfalls relevant, ob es stimmt, dass Erdogan, der Dauerbeleidigte, die qualifizierten Syrer nicht ausreisen lässt und die Kranken und wenig Qualifizierten nach Europa weiterleiten lässt? Zumindest ist der Verdacht aufgekommen.

 

 

 

 

Die Welt: Viele Türken hierzulande waren enttäuscht, dass die doppelte Staatsbürgerschaft nur für Jüngere eingeführt wurde. Die SPD konnte sich dabei nicht gegen die Union durchsetzen. Halten Sie an Ihrem Ziel fest?

Özoguz: Natürlich! Wir vergeben uns damit etwas. Vor allem die zweite Generation der türkischen Einwanderer ist zweisprachig aufgewachsen und hat Brücken gebaut. Das sind die Menschen, die die doppelte Staatsbürgerschaft am meisten verdient hätten. Für Hunderttausende junge Menschen haben wir nach hartem Ringen die Pflicht abgeschafft, sich für eine der beiden Staatsbürgerschaften zu entscheiden. Ich finde, das sollte auch für die Älteren gelten.

Sie haben jahrzehntelang hier gearbeitet. Sie sollten sich nicht zwischen der einen und der anderen Staatsbürgerschaft entscheiden müssen – wie es übrigens viele andere auch nicht müssen. Sie erfüllen alle Voraussetzungen, um Deutsche zu werden. Sie wollen ihren anderen Pass aber nicht aufgeben.

 

 

 

 

 

Die Welt: Wäre auch das Kommunalwahlrecht für Ausländer ein wichtiges Signal aus Ihrer Sicht?

Özoguz: Ja, absolut. Daran halte ich weiterhin fest. Es wäre ein kluger Schritt, um Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Oder nehmen Sie das Beispiel von Volksentscheiden: Als in Berlin über die Nutzung des Tempelhofer Felds abgestimmt wurde, durfte jeder sechste Berliner nicht abstimmen, weil er Ausländer ist. Wirkliche Partizipation ist das nicht. Kinder, die hier aufwachsen, machen ihre Gefühle zum Land und zur Gesellschaft nicht von einem Pass abhängig, der in einer Schublade liegt

 

 

 

Die Welt: Kritiker halten dagegen, ein Doppelpass führe dazu, dass auch nach Jahrzehnten keine enge Bindung zur neuen Heimat aufgebaut werde.

Özoguz: Ehrlich gesagt: Das ist Unsinn. Kinder, die hier aufwachsen, machen ihre Gefühle zum Land und zur Gesellschaft nicht von einem Pass abhängig, der in einer Schublade liegt. Die Argumente gegen den Doppelpass kommen doch oft von Leuten, die die Lebensrealität von Betroffenen nicht aus eigener Anschauung kennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Die doppelte Staatsangehörigkeit ist im Grunde kein Problem, sondern wird nur speziell bei den türkischen Mitbürgern zum Problem. Denn sie haben das Recht, Herrn Erdogan zu wählen. Und genau das ist das Problem. Diese nationalistisch denkenden Mitbürger betrachtet Herr Erdogan als türkische Kolonnen in Europa, besonders hier in Deutschland. So manches Mal hat Erdogan hier Arenen zu seinem Wahlkampf genutzt. Und speziell in diesem Fall fühlen sich viele Türken nicht ihrer Heimat, in der sie aufgewachsen sind, vebunden, sondern sehen  als Muslime eher den großen türkischen Führer als Anker und Halt in ihrer Identität. Da hat Deutschland kaum noch Platz wie auch, wenn bei vielen türkischen Familien das türkische TV aus der Heimat läuft und die Konsumenten den Propagandisten des Erdogan folgen.

 

 

 

Genau das Fischen von Wählerstimmen der etablierten Parteien ist dafür verantwortlich, dass wir diese Einwanderungsprobleme haben. Die etablierten Parteien haben sich nie mit den Bewustseinswelten von Muslimen auseinandergesetzt und haben konsequent Integrationsleistungen gefordert. Vielmehr haben sie darauf spekuliert, in ihnen Wählerpotenzial zu grundieren und haben ihre Einwanderungspolitik genau darauf abgestellt ohne zu differenzieren. Vielleicht gibt es auch auch bald Wahlzettel in arabischer und türkischer Sprache.

Wir finden, dass die Lebensrealität der türkischen Gegengesellschaften hier durchaus auch von Leuten stammt, die  sich in diesen Kreisen auskennen wie z. B. Frau Ates und Frau Kelec, Herr Tibi und andere. Das Funktionieren einer Paralleljustiz in diesen Gegengesellschaften spart Frau Özguz auch gern einmal aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt: In der aktuellen Flüchtlingskrise hat Innenminister Thomas de Maizière (CDU) mit Blick auf Frankreich darauf hingewiesen, dass die Integration arabischer Muslime wohl schwerer als die türkischer werde. Hat er recht?

Özoguz: Wir sollten uns vor solchen Pauschalurteilen hüten, sie helfen uns nicht weiter. Diejenigen, die nun sagen, dass die Integration von Syrern schwerer wird als die von Türken, hielten bis vor Kurzem noch Türken für nicht integrierbar. Frankreich hat vieles anders gemacht als wir, angefangen mit den Banlieues, den Vorstädten, in denen vor allem sozial Schwache wohnen.

Zum anderen versucht das laizistische System in Frankreich stärker, Religion aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Bei uns hat jede Religion ihren Platz. In der Diskussion gehen die Emotionen zwar hoch her, letztendlich ergeben sich daraus aber immer wieder Regeln und Verständigung für das Zusammenleben.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Nun, Pauschalurteile können wir zwar nicht fällen. Auffällig ist es aber schon, dass insbesondere Männer aus Tunesien, Marokko und Algerien hier mehr Ärger bereiten als andere muslimische Einwanderer. Der Innenminister scheint mehr zu wissen als die Presse zu berichten scheint. Darum kann der Presse auch nicht der Vorwurf erspart werden, dass die halbe Wahrheit eben auch eine Lüge ist. Auch die Banlieues in Frankreich sind Gegengesellschaften, bei denen das Totschlagsargument der sozialen Ausgrenzung nicht die volle Wirklichkeit der Tatsache wiedergibt und als Pseudoargumentation benutzt wird, weil es schon einfach ist, aber die wahre Ursache, nämlich , dass der Islam die treibende Kraft ist, die gegen die Aufnahmegesellschaft intrigiert und eben ein massiver Teil der Problematik darstellt, kommt nicht zur Sprache und jede Diskussion darüber wird sogar abgeblockt.

 

 

 

 

Die Welt: Der Innenminister betont häufig die Bedenken und Gefahren in der Flüchtlingskrise, das passiert auch beim Integrationsgesetz derzeit. Haben Sie das Gefühl, dass die Union sich auf das Falsche fokussiert?

Özoguz: Ich finde, man muss erreichbare Ziele für die Menschen formulieren. Die Unionsdebatte ist häufig vom Geist der Verhinderung beseelt. Wenn du dies nicht schaffst, dann darfst du nicht bei uns bleiben, und wenn du das nicht so schnell hinbekommst, dann kriegst du eben keinen Daueraufenthalt. Es ist richtig, den Flüchtlingen zu sagen, was wir erwarten. Aber unser Signal muss sein: Wenn du arbeitest und Deutsch lernst, dann hast du auch das Anrecht auf ein unbefristetes Aufenthaltsrecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Hier erweist sich Frau Özuguz als Förderin  einer Einwanderung, die keine Integrationsleistungen mehr einfordert. Sie erweist sich als ein islamisches U-Boot, welches möglichst niedrige Schwellen auszulegen versucht, Muslime hier zu integrieren, ohne dass sie sich wirklich integrieren müssen. Sie fördert die muslimischen Vorstellungen, die 1 zu 1 auch hier in Deutschland umgesetzt werden soll. Als ob arbeiten und Deutsch lernen Integrationsmerkmale sind. Das Grundproblem jedoch verschweig sie auch hier. Die Intergrationshemmnis des Islams, ausgedrückt durch Koran, Sunna und Hadithen selbst. Die rechtskräftig in der Mehrheit  nicht zugelassenen Asylbewerber verlassen Deutschland nicht und bleiben einfach hier. Der Staat ist zu schwach, sie auszuweisen. Daran krankt das gesamte System. Davon hören wir von dieser Dame laut vernehmlich wie auch von anderen Politikern so gut wie nichts.

 

 

 

 

Die Welt: Und wenn jemand die Erwartungen nicht erfüllt, muss es die entsprechenden Konsequenzen geben?

Özoguz: Sie können jemandem, der geflohen und als Flüchtling anerkannt ist, nicht sagen, du hast jetzt nicht genug Deutsch gelernt, also musst du zurück in dein Kriegsgebiet. Von freiwillig als Arbeitsmigranten ins Land Gekommenen können wir mehr verlangen als von Kriegsflüchtlingen. Aber wir haben früher zu oft gesagt, na ja, du gehst ja sowieso irgendwann wieder zurück, also ertragen wir dich jetzt hier, ohne dich zu fördern. Das war ein Fehler.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Also wenn wir hier feststellen würden, dass Deutschland seine Gesetze konsequent anwenden würde, und zwar in allen Belangen, würde die Kriminailät bereits heruntergefahren sein, die Regierung würde sich an Gesetze halten, die Asylanten aus Drittländern nicht einreisen lassen würden. Weder die Ausweisung abgelehnter Asylbewerber bekommt dieser Staat hin noch die kontrollierte Einwanderung.  Er bekommt es ja nicht einmal auf die Reihe, vorsätzlich schwer straffällige Ausländer auszuweisen und dem Asylverfahren zu entziehen. Demgegenüber sehen wir,  wie  Frau Merkel die Aushebelung von Gesetzen  exzellent vorexerziert und die EU die Verträge, die sie einmal als verbindlich angesehen hatte, quasi im politischen Alltagsleben außer Kraft setzt. Warum sollte derselbe Staat, der zwar konsequent gegen Personen, die ihr Bußgeld wie Falschparken, nicht zahlt zu Erzwingungshaft verdonnert, es jedoch nicht hinbekommt, Intensivtäter in den Griff zu bekommen, gerade hier Konsequenz an einer humanitären Stellschraube zeigen können?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt: Wie bewerten Sie die Mobilisierung der AfD gegen einen Moscheebau?

Özoguz: Das sehe ich mit großer Sorge. Die AfD ist ganz klar eine religionsfeindliche Partei. Sie fängt mit dem Islam an, weil sie dagegen mehr Menschen mobilisieren kann, zumal viele Flüchtlinge aus islamisch geprägten Ländern kommen. Wenn die Partei gleich gegen das Christentum oder Judentum vorgehen würde, wäre der Aufschrei in der Gesellschaft deutlich größer. Aber niemand sollte glauben, dass sich der Populismus der AfDnicht auch irgendwann andere Ziele sucht.

Die Welt: Was bedeutet es für die SPD, dass relativ viele ehemalige Wähler zur AfD tendieren?

Özoguz: Es ist grundsätzlich ein Problem, wenn Rechtspopulismus erstarkt, nicht nur für die SPD. Man muss sich nur in anderen europäischen Ländern umschauen.

 

 

 

 

Die Welt: Was macht die SPD dagegen?

Özoguz: Die SPD ist herausgefordert, deutlich zu machen, dass Populisten keine Rezepte gegen die soziale Ungleichheit haben. Und sie muss deutlicher die eigenen Erfolge zeigen, zum Beispiel bei Mindestlohn, Familienpolitik oder Rente.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Erstmalig zeigt eine Partei offen islamkritische Tendenzen, die schon lange hätten hier sowohl in Europa als auch hier in Deutschland auf den Tisch kommen müssen, weil der Islam keine reine Religion ist, sondern gewohnt ist,  seine religiösen Regeln in seinem Machtbereich politisch durchzusetzen durch die Scharia. Weder Christentum noch Judentum sind hier in der Gefahr von der AfD abgekanzelt zu werden, weil sie reine Religionen sind. Unseres Wissens gibt es in Israel entgegen den muslimischen Nachbarländern eine Demokratie. Höchstens eine Kirchensteuerabschaffung hätten die Kirchen zu befürchten, was möglicherweise viele Christen mittragen würden, denn dieses Modell gibt es in fast keinem Land der Erde. Im Übrigen täte es den Kirchen hier auch einmal gut, sich auf ihre Kernaufgaben zu beschränken. Die Sattheit der Christenheit in Deutschland führt zu einem behäbigen Christentum ohne bekennende Begeisterung. Darum sind die Kirchen auch gegen die AfD.

 

 

Aus diesem Grunde würde  die AfD   anderen Religionen nicht  so kritisch begegnen wie dem Islam. Wenn die AfD patriotisch auftritt, so muss sie das jüdisch-christliche Erbe, welches der Islam über die Jahrhunderte militärisch angegriffen hat, auch hochhalten, ob sie will oder nicht. Ansonsten würde sie sich unglaubwürdig machen. Der Islam ist bei diesem Erbe nicht  vertreten. Vielmehr trat er als Sklavenhalter nicht nur weißer Sklaven aus Europa  auf. Das Sklaventum hat bis in jüngste Vergangenheit noch Tradition. Selbst heute muss CSI in Afrika noch Sklaven freikaufen.

 

 

 

Der Rechtspopulismus erstarkt erst da, wenn Menschen nicht mehr Hauptziel der Politik ist. Wenn Menschen in der Mehrzahl ihren Staat behalten wollen und ihre Identität nicht preisgeben wollen und die Politik des Landes so tut, als ob das eigenen Land in einem EU-Superstaat aufgehen soll, also neutralisiert werden soll, u. a. durch unkontrollierte fremdkulturelle  Zuwanderung, dann tragen die Menschen eine solche Politik nicht mit. Wenn Menschen bei Fragen der EU nicht Referenden abhalten dürfen, so fühlen sie sich von der Politk verschaukelt. Daher muss sich Frau Özoguz nicht wundern, dass Rechtspopulismus entsteht. Die Partei, der Frau Özoguz angehört, war jahrzehntelang in Regierungs- oder Mitregierungsverantwortung.

 

 

Wo sind denn die Erfolge der SPD in Sachen Familienpolitik?

Meint sie das genderdurchwirkte Gesellschaftssystem, welches die SPD mit den Grünen zusammen als Erfolgsmodell feiert und dabei die Familien zerstört und Kinder orientierungslos macht? Meint sie die Politik, die  die Riesterrente, ein Kind der SPD, als Rohrkrepierer eingeführt hat? Meint sie die Politik, die den Sparer enteignet durch 0-Zinspolitik und damit der Altersvorsoge völlig zuwider läuft?

 

 

Meint sie die völlig ausgeuferte Flüchtlingspolitik von Frau Merkel, die den Frauen dieses Landes überhaupt nicht gut bekommen ist und den Einbrechern ein Mekka beschert hat?

Meint sie den exzessiven Moscheebau, der hier ein islamisches Wahrzeichen und Eroberungszeichensystemnetz nach dem anderen hier etablieren lässt, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sich diese Moscheebauwelle auch der radikale Islam zunutze machen könnte, wenn er es nicht schon tut?

 

 

Und ob der Mindestlohn, der z. B. bei den Zeitungsboten wohlweislich nicht eingeführt wurde, nicht gerade durch diese Flüchtlingspolitik torpediert wird, bleibt abzuwarten. Welche Partei hat sich denn so vehement gegen ein reguliertes Einwanderungsverfahren gestemmt?

 

 

 

Die Welt: Sollte die SPD vielleicht auch versuchen, das Thema Patriotismus von den Rechten zurückzuerobern?

Özoguz: Ich finde das total wichtig. Als Kind türkischer Einwanderer wusste ich nicht viel über die deutsche Geschichte, aber ich sah, wie sehr die Menschen mit ihrer Identität als Deutsche gehadert haben. Ich glaube, dass sich dieses Land in den letzten 70 Jahren so entwickelt hat, dass man sehr stolz darauf sein kann. Für viele hat das Wort Patriotismus eine enorme Bedeutung – gerade in einer Zeit, in der es so viel Europaskepsis und in der es viele Nationen in Europa gibt, die Patriotismus mit Abschottung verbinden.

Die SPD sollte deutlich machen, dass Patriotismus nicht Abschottung bedeutet: Man kann sein Land lieben und gleichzeitig gute Einwanderungspolitik machen. Zum Beispiel spielt für viele ehemalige Einwanderer Patriotismus, gerade auch deutscher Patriotismus, eine große Rolle. Es gibt einen Stolz auf dieses Land, auf das, was wir erreicht haben – mit all der Einwanderung, die es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat.

 

 

 

 

 

Die Welt: Darüber sollte nun diskutiert werden?

Özoguz: Ich wäre absolut dafür und möchte anregen, ein ordentliches Gesellschaftsleitbild zu erarbeiten. Was ist unser Selbstverständnis? Für welche Werte stehen wir als Einwanderungsgesellschaft? Wer sind wir Deutschen in diesem Land mit all den neuen Deutschen, die dazugekommen sind? Da sollte man nichts unter den Teppich kehren, sondern offen miteinander debattieren.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Patriotismus mit türkischen Mitbürgern, die zu 60 % Erdogan wählen und Deutschland nur als Melkkuh sehen, sich aber nicht mit Deutschland identifizieren können? Die restriktiven islamischen Heirats- und Freundschaftsregeln lassen grüßen. Ein gesunder Patriotismus ist Abschottung, sind Grenzen. Eine gesunde Abschottung aber ist nicht gesellschaftsschädigend, sondern integrierend. Moderate Abschottung lässt Raum für Verträge mit anderen Ländern, wie es sie schon immer gegeben hat. Respekt auf Augenhöhe ist hier dann die Devise. Die SPD ist weit davon entfernt, gute Einwanderungspolitik zu machen. Sie lehnt das Kanada-Modell ab und damit hat sich das Thema Patriotismus völlig erledigt.

 

 

Frau Özoguz sagt:“Es gibt einen Stolz auf dieses Land, auf das, was wir erreicht haben – mit all der Einwanderung, die es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat.“ Was haben wir mit muslimischer Einwanderung bitteschön erreicht?  Weitere Total-Abschottung, weitere Kulturablehnung, weitere Trojanische Pferde innerhalb des Landes bis hin zu radikalsten Mohammedanern, die jederzeit als Schläfer zuschlagen können? Der Stolz der muslimischen Einwanderer ist es und das wird auch hier und da offen artikuliert, Deutschland bald erobert zu haben.

Frau Özoguz möge uns nicht erzählen, dass die meisten ihrer Landsleute, die hier in Deutschland gewachsene Kultur mittragen würden. Türken in Museen, Türken in Opern, Operetten und Musicals, Türken in Kunstausstellungen und ja Christentum, Judentum, Synagogen und  auch Kirchen, die auch zur Kultur des Landes gehören, Türken in Neuschwanstein und anderen Schlössern und Burgen sind Mangelware.  Dürer, Spitzweg,  Beethoven, Bach, Brahms, Böll, Goethe, Schiller, Heine und Co.  sind spielen für türkische Mitbürger doch kaum bis keine Rolle. Selbst Heimatmuseen werden eher gemieden.

 

 

 

 

Würde der Islam die  Mehrheit hier stellen, würde keiner dieser genannten Kulturbegriffe und Kulturpersönlichkeiten die Ehrung erhalten, die  sie verdienen würden. Aber Frau Özoguz spricht hier von einem gemeinsamen Patriotismus. In welcher Welt lebt sie?

Wir denken, dass der erdogansche türkische Patriotismus eher dazu angetan ist, bei Kurden und anderen Minderheiten Vorbehalte, wenn nicht sogar Angst aufkommen zu lassen.

Im Übrigen: Das Statement der Frau Özoguz ist dazu angetan, die SPD weiter in der Bedeutungslosigkeit verschwinden zu lassen.

 

 

2 Responses to “Zwischenkommentare von KoG zu Interview mit Frau Özoguz”

  1. thomas Says:

    Was von der deutschen politischen Kaste zu halten ist, zeigt uns dieser Spiegelartikel !

    So kann man sich täuschen. Besser gesagt: enttäuscht werden. Von einem Staatskonzern, der viel verspricht, aber seine Versprechen offenbar schnell vergisst. Und einer Staatsanwaltschaft, von der man sich ohnehin nicht viel versprechen durfte.

    Erst sieben Wochen ist es her, da schrieb der Whistleblower Alberto P. aus Amerika eine E-Mail und jubelte: „Heute ist einer der glücklichsten Tage meines Lebens.“ Jahrelang hatte er den Chefs der Berliner Bundesdruckerei sein Intimwissen über schmuddelige Panama-Deals des Konzerns angedient. Jahrelang war er damit gegen die Wand gerannt. Niemand wollte mit ihm sprechen. Nicht der Aufsichtsrat, nicht das Finanzministerium, das die Staatstochter beaufsichtigt.

    Jetzt aber war in den Panama Papers endlich mit Urkunden belegt, was Alberto P. die ganze Zeit behauptet hatte: dass der Ex-Auslandschef der Bundesdruckerei, Jörg Baumgartl, offenbar hinter Briefkastenfirmen in Panama stand. Dass er sie lenkte, obwohl er das immer bestritten hatte, sogar vor Gericht in zwei eidesstattlichen Versicherungen. Und starke Indizien, dass er sich persönlich die Taschen vollgemacht hatte, gab es auch noch. Was für ein Tag für Alberto P. Jetzt würde doch sicher alles anders werden. Oder?

    Tatsächlich sprach Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble im Fernsehen von neuen Informationen, es werde „jetzt mit Hochdruck aufgeklärt“. Einen Tag später ließ der Konzern Baumgartl, inzwischen bei einer Tochterfirma, von seinen Aufgaben freistellen. So lange, bis alles aufgeklärt sei. Und an die Aufklärung hatte der Konzern angeblich nicht nur die Innenrevision gesetzt und Anwälte von außen verpflichtet. Man habe die Staatsanwaltschaft Berlin gebeten, die Sache zu übernehmen, so stand es in einer Presseerklärung. „Die Bundesdruckerei unterstützt die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen.“

    Hehre Worte. Leere Worte.

    Prüfvorgang ohne Ermittlungsverfahren abgeschlossen

    Als der SPIEGEL nun bei der Staatsanwaltschaft nachfragte, hieß es zunächst, die Bundesdruckerei habe sich bei ihr gar nicht gemeldet. Der Eingang eines Schreibens lasse sich nicht nachvollziehen. Erst im dritten Suchlauf fand die Behörde in ihrer Ablage einen Brief, eingegangen am 12. April. Doch richtig ernst war der offenbar nicht gemeint: Es handelte sich nicht um eine Strafanzeige gegen Manager Baumgartl. Die Sache ging nur als lauer Prüfvorgang zu den Akten. Der Brief enthielt lediglich einen Hinweis auf die „Tagesschau“; dort seien Panama-Papiere zu sehen gewesen, wonach Baumgartl hinter einer Briefkastenfirma stand. Der zweite Vorwurf dagegen – eine persönliche Bereicherung mit Geldern, die aus Panama in die Schweiz und dort offenbar in Baumgartls Taschen gingen – wurde nicht mal erwähnt.

    Quelle : http://www.spiegel.de/wirtschaft/bundesdruckerei-wolfgang-schaeuble-wird-nichts-aufklaeren-a-1094383.html

    Die uns Regierenden lösen keine Probleme, sondern verursachen immer mehr neue. Nächstes
    Jahr sind Wahlen und die Wahlkampflügenpropaganda hat schon begonnen und wird noch
    verschärft werden. Die AFD wird noch massiver bekämpft werden, durch eingeschleuste
    Unruhestifter und Leichen im Keller werden kurz vor den Wahlen ausgegraben, oder künstlich
    erzeugt. Mit jeder Moschee in Deutschland, wird Gott sein Segen von Deutschland abziehen,
    Deutschland wird dann aussehen, wie die Herkunftsländer der Wirtschaftsflüchtlinge.
    Inzwischen fordern deutsche Bischöfe flächendeckend Islamuntericht -dümmer gehts nicht mehr.
    In unser Dämonokratie, ist jeglicher gesunder Menschenverstand auf Urlaub.
    Geisteskranke sitzen im deutschen Olymp und Niemand holt sie dort runter. Falls nichts passiert,
    was diese Irren stoppt, hat Deutschland bald die Hölle auf Erden.

  2. Johannes Says:

    Kann mir mal einer sagen, warum der Islam eine „Religion“ sein soll? Alles, was wir in den Selbstzeugnissen des Islam (Koran, Hadith, Prophetenbiographie) lesen, entspricht einer Polit-Ideologie, die in nichts zu unterscheiden ist vom roten und braunen Sozialismus! Entsprechend sind die wesentlichen Merkmale dieser drei Ideologien übereinstimmend: Gewalt, Intoleranz, Antisemitismus, Kampf gegen die freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung, Ablehnung auch der individuellen Freiheit u.v.a.m.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s