kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Beck lobt Ehrenfelder Moschee als „Wahrzeichen“ von Köln 24. Mai 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:16

Der religionspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, Volker Beck, hat die DITIB-Moschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld als „neues Wahrzeichen“ der Domstadt gewürdigt.

 

 

 

„Als Kölner sage ich: Ich freue mich über die architektonisch gelungene Moschee der DITIB in Ehrenfeld. Es ist ein neues Wahrzeichen unserer Stadt. Auch wenn man sich bei der Fertigstellung anscheinend ein Beispiel am Dom zu nehmen scheint“, schrieb Beck auf Facebook.

 

 

 

Der Grundstein der DITIB-Zentralmoschee war im November 2009 gelegt worden. Die Baukosten wurden damals mit 17 Millionen Euro veranschlagt. Im Frühjahr 2011 feierte man Richtfest. Da sich die türkische Religionsbehörde jedoch mit dem beauftragten Architekten zerstritt, verzögerte sich die Fertigstellung der Großmoschee mit ihren beiden 55 Meter hohen Minaretten. Die Baukosten sollen sich bislang auf geschätzt 35 Millionen Euro belaufen. Wann die Moschee eingeweiht wird, ist offen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beck: AfD vergiftet gesellschaftliches Klima

 

Anlaß von Becks Lob der Moschee ist die Islam-Kritik der AfD. Diese hatte sich auf ihrem Parteitag in Stuttgart Anfang Mai für ein Minarettverbot in Deutschland ausgesprochen. Gleiches galt für die Auslandsfinanzierung von Moscheebauten in der Bundesrepublik. Beck hielt AfD-Chefin Frauke Petry daher vor, mit ihrem „Islam-Bashing“ das gesellschaftliche Klima zu vergiften.

„Wer den Muslimen würdige Gotteshäuser nach ihren Vorstellungen, also auch mit Minarett, verbieten will, hat mit islamistischen Vorstellungen von der Religionsfreiheit mehr gemein, als er sich eingestehen will“, kritisierte der Grünen-Politiker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Wir finden das schon irgendwie suizidal.

Dass gerade Volker Beck sich für eine Moschee einsetzt als Zeichen der Religionsfreiheit, ist bereits bemerkenswert kontraproduktiv.

 

 

 

Ein steinernes Islam-Machtsymbol einer Organisation, die der türkischen Religionsbehörde unterstellt ist, lässt Herrn Beck in peinliches kleinlich-politisches Retourkutschenverhalten absinken. Gerade Herr Erdogan, der sich intensiv in Feindbildern und deren blutiges Bekämpfen ergeht, ist Chef dieser Moschee und Beck handelt wie ein treu ergebenes Hündchen seines Chefs.

 

Auf der einen Seite demonstriert Beck gegen Homophobie, Gewalt und Zwangsverheiratung in Berlin und hebt die Ehrenfelder Moschee als neues Wahrzeichen Kölns in den Himmel.

Hat sich dieser Politiker einmal selbst zugehört?

 

 

All das, wogegen er in Berlin so öffentlichkeitswirksam demonstriert, legalisiert der Islam, dessen Wahrzeichen er in Köln geradezu euphorisch feiert. Auch hier wieder: Die AfD vernichtet das gesellschaftliche Klima? Nein, andersherum, Herr Beck. Die mehr als konservativen Muslimverbände, die einen noch konservativen Islam predigen, vergiften bereits seit Jahrzehnten das Zusammenleben, welches mit Abschottung zur Aufnahmegesellschaft wie dies der Koran vorgibt (Nehmt keine Christen und Juden zu Freunden), einhergeht. 

 

 

 

 

In diesem Zusammenhang ist der Artikel von Necla Kelek empfehlenswert:

Kölner Moscheenstreit: Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol 

 

 

 

 

Wichtiger und gesellschaftsgefährlicher, weil spaltender als das steinerne Wahrzeichen des Islams als Symbol der Welteroberung ist die Lehre des Islams selbst. Das steinerne Zeugnis ist letztlich unwichtig.

Wichtig ist, was dort gelehrt und was dort gepredigt wird. Welche Imame predigen dort? 

Wird in dieser Moschee auch wieder in getrennten Räumen für Männer und Frauen gebetet?

Ist die DITIB ein türkisch-nationaler Religionsverein, der die Weisungen der heimatlichen Religionsbehörde zur Verkündung eines osmanisch-nationalen „Islam“ predigt und verkündet?

 

 

 

Herr Beck täte wohl daran, sich den Artikel von Frau Kelek durchzulesen, um endlich auf dem neuesten und erschreckenden Stand der Dinge zu sein. Denn eine Moschee verkörpert nie Religionsfreiheit, sondern Religionsdiktatur, weil die Grundstruktur des Islams immer das Herrschen ist oder die Beherrschung anstrebt. Die Moschee sind Machtzentren, in denen die Legalisierung der Diskriminierung und Verfolgung von nichtmuslimischen Religionsminderheiten im Machtbereich des Islams organisiert wird.

 

 

Wir dürfen an Fatwen erinnern, die den Kirchenneubau, ja selbst die Renovierung von Kirchen  in islamischen verbieten.

http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M5235828cb6f.0.html  

 

Dort heißt es direkt aus der Türkei, dessen Machtsymbol in Köln-Ehrenfeld von Herrn Beck so positiv begleitet wird und aus dem die DITIB stammt:

 

 

 

 

 

 

Türkei: Wie weit ist es mit der Religionsfreiheit?

Der Jahresbericht der Vereinigung protestantischer Gemeinden der Türkei von 2011 gibt Einblick

 

(Institut für Islamfragen, mk, 28.09.2012): Nach dem Jahresbericht der „Vereinigung Protestantischer Gemeinden der Türkei“ von 2011 gab es auch im Jahr 2011 in der Türkei aus Hass motivierte Verbrechen gegen Christen. Es gab sowohl physische Attacken gegen Protestanten als auch Angriffe gegen ihre Kirchen. 5 Pastoren und auch Gottesdienste erhielten von der Polizei 2011 Personenschutz. Es blieb auch darüber hinaus trotz der gesetzlich verankerten Religionsfreiheit in der Türkei für Protestanten weiter schwierig, Gemeinderäume einzurichten und dauerhaft zu erhalten. Obwohl es möglich und in mancher Hinsicht sinnvoll ist, für neu entstandene Gemeinden, die rechtliche Form eines Vereins zu wählen, um legal existieren zu können, ist das noch nicht die endgültige Lösung des Problems der erwünschten staatlichen Anerkennung der Gemeinden, denn eine staatliche Registrierung neu entstehender Kirchen ist weiterhin nicht möglich.

Ende des Artikelausschnittes

 

 

 

Aber hier genießt dieselbe Geisteshaltung der DITIB der Türkei die Religionsfreiheit, die hier tatsächlich existiert und nicht nur auf dem Papier und nutzt diese gnadenlos aus. Und im Übrigen zum Satz des Bezugsartikels: „Wann die Moschee eingeweiht wird, ist offen“. Eine Einweihung einer Moschee gibt es nicht, weil es keine Priester gibt. Es gibt lediglich eine Eröffnung.

 

2 Responses to “Beck lobt Ehrenfelder Moschee als „Wahrzeichen“ von Köln”

  1. Gibt es von den Koptischen Christen Missionsmittel wie Aufkleber, Flugblätter, geweihte Schutzmedaillien, geweihte Kreuze oder Bilder?

  2. Johannes Says:

    Über diesen Mitarbeiter wird sich der oberste Angestellte am Kölner Dom, Woelki, aber freuen! Beide ergänzen sich prächtig! Der eine fährt in einem Flüchtlingsboot im Dom umher und der andere setzt sich als kirchenpolitischer Sprecher der GRÜN-LINKEN besonders für diese islamischen Flüchtlinge ein. Wann wird es eine intensive Zusammenarbeit zwischen Dom und Ehrenfelder Ditib-Moschee geben?


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