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Von Boko Haram verschleppt – Mädchen erzählt vom Horror 15. Mai 2016

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:31

Verschleppt, misshandelt, diskriminiert: Aisha Moussa (l.) war zehn Monate lang in den Händen von Boko Haram

Aisha ist 15, als Boko Haram über ihr Dorf herfällt!

 

 

 

 

Nach Monaten in Gefangenschaft flieht sie bis nach Kamerun. Doch selbst da geht ihr Leid weiter. Ihre Beschreibungen sind kaum zu ertragen.

 

 

 

Zehn Monate lang dachte die Nigerianerin Aisha Moussa, ihr Leben würde jeden Moment enden. Die 15-Jährige war im Februar vergangenen Jahres von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram entführt worden. Eines Nachts fielen die Extremisten in ihr Dorf Gulak im Bundesstaat Adamawa ein und verschleppten Aisha und andere junge Christinnen in ein Lager im Sambisa-Wald.

„Ich wurde bis zur Taille eingegraben. So wollte man mich zwingen, zum Islam überzutreten“, erinnert sich Aisha. Nach knapp drei Wochen Tortur gab sie den Widerstand auf. Sie widerrief ihren christlichen Glauben und wurde mit einem der Fundamentalisten zwangsverheiratet – einem Mann, den sie auf Anfang 30 schätzt.

 

 

Viele andere Mädchen und junge Frauen in dem Lager erlitten ein ähnliches Schicksal, erzählt Aisha. „Einige waren gerade mal acht Jahre alt“, sagt sie. Tagsüber wurden sie zur Arbeit im Lager gezwungen. Doch was wir am meisten fürchteten, war, wenn unsere Ehemänner abends zurückkamen, denn das bedeutete Misshandlung und Vergewaltigung„, sagt Aisha. Tränen laufen ihr über die Wangen, als sie sich an zahllose Nötigungen bei vorgehaltenem Revolver erinnert.

 

 

DENMARK: 17-year-old Danish victim faces charges for using (illegal) pepper spray against Muslim migrant rapist

 

 

 

 

 

 

Die Terrorgruppe, die im Nordosten Nigerias und in den angrenzenden Gebieten der Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad einen sogenannten Gottesstaat mit strengster Auslegung des islamischen Rechts errichten will, verschleppt seit Jahren immer wieder Mädchen und Frauen.

Ähnlich der kruden Ideologie der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien bezeichnet Boko Haram die Versklavung andersgläubiger Frauen als religiöse Pflicht.

 

 

Mindestens 2000 Frauen und Mädchen sind Amnesty International zufolge in die Gefangenschaft der Islamisten geraten.

Sie werden zwangsverheiratet, als Sexsklavinnen gehalten, müssen Waffen transportieren oder werden zu Selbstmordattentaten gezwungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7000 Frauen von Boko Haram entführt

 

Die Koordinatorin für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen in Nigeria, Fatma Samoura, glaubt, dass sogar bis zu 7000 Mädchen und Frauen in Gefangenschaft der Terroristen leben. Der weltweit bekannteste Fall ist der dermehr als 200 Mädchen, die aus dem Schlafsaal ihrer Schule in der Stadt Chibok im Nordosten Nigerias verschleppt wurden.

 

Aisha kann sich glücklich schätzen. Sie gehört zu den wenigen Frauen, denen die Flucht aus den Händen der Terroristen gelungen ist. Nach Monaten der Gefangenschaft schlich sie sich eines Nachts aus dem Camp und lief zehn Tage durch den Wald, bis sie die Grenze zu Kamerun erreichte. In der Grenzstadt Mora wurde Aisha von Soldaten aufgegriffen und in ein Flüchtlingslager in Minawao gebracht.

Dort lebt sie seit Anfang des Jahres – doch noch immer betrachten die anderen Flüchtlinge das Mädchen mit Argwohn. Die „Boko-Haram-Frauen“ könnten Spione sein oder Selbstmordattentäterinnen, wird vermutet. „Ich werde behandelt, als ob ich eine ansteckende Krankheit hätte“, sagt Aisha. „Wenn ich komme, drehen sich die anderen weg“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir können diesen Mädchen einfach nicht über den Weg trauen“, erklärt ein Sicherheitsbeamter des Flüchtlingslagers, der anonym bleiben möchte. Das Misstrauen ist groß, denn Boko Haram zwingt immer mehr Kinder, sich als Attentäter in die Luft zu sprengen. Mehr als 40 Minderjährige verübten nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef im vergangenen JahrSelbstmordanschläge in Nigeria, Kamerun und im Tschad. Drei Viertel davon waren Mädchen. Bei Anschlägen und Angriffen der Gruppe starben seit 2009 mindestens 14.000 Menschen.

Der kalkulierte Einsatz von Minderjährigen hat nach Angaben von Unicef eine Atmosphäre der Angst und des Argwohns geschaffen. Besonders Mädchen, die der Gefangenschaft von Boko Haram entfliehen können, würden als potenzielle Sicherheitsrisiken betrachtet und daher ausgeschlossen und diskriminiert. „Eins muss klar sein: Diese Kinder sind Opfer, nicht Täter„, sagte der Unicef-Direktor für West- und Zentralafrika, Manuel Fontaine. Die Kinder würden systematisch getäuscht und instrumentalisiert, so Fontaine.

 

 

 

Trotz der harschen Behandlung ist Aisha froh, dass sie hier ist. Im Flüchtlingslager fühlt sie sich seit Jahren zum ersten Mal sicher. Denn auch in Gulak, vor ihrer Entführung, lebte sie mit ihrer Familie in ständiger Angst vor Anschlägen und Angriffen der Terroristen.

Was Aisha den Schlaf kostet, ist die Sorge um ihre Familie in Nigeria. Sie befürchtet, dass ihre Eltern und Geschwister in der Nacht ihrer Entführung von den Kämpfern getötet worden sein könnten. Diese Sorge sei schlimmer als alles, was ihr in den vergangenen Monaten passiert sei, sagt Aisha. „Diese Gedanken töten mich innerlich“, sagt sie.

http://www.welt.de/politik/ausland/article155362505/Von-Boko-Haram-verschleppt-Maedchen-erzaehlt-vom-Horror.html

 

3 Responses to “Von Boko Haram verschleppt – Mädchen erzählt vom Horror”

  1. thomas Says:

    „Die Religion des Friedens“ nun in neuer Mogelpackung auch in Europa.

    Die Botschaft „Subhan’Allah“ (deutsch: „Ehre sei Allah“) wird bald unübersehbar an hunderten Bussen in britischen Großstädten prangen. Die Hilfsorganisation „Islamic Relief“ UK ruft damit zu Spenden für syrische Flüchtlinge anlässlich des bevorstehenden Ramadans auf – und möchte mit der Kampagne das Image des Islams aufbessern.

    Dass die Kampagne bekannt gegeben wurde, am Tag nachdem Sadiq Khan als Londons erster muslimischer Bürgermeister sein Amt antrat, nannte ein Sprecher von „Islamic Relief“ eine „nette Ironie“. Das Compact-Magazin berichtete.

    Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/europa/ehre-sei-allah-londoner-busse-werben-fuer-islam-a1329642.html?meistgelesen=1

  2. thomas Says:

    Das Attentat auf Christen in Pakistan und die Terrorattacken von Brüssel und Paris sind keine Ausnahmen mehr. Sie sind Teil einer grausamen Kette von Massenmorden, die immer länger und blutiger wird. Der westlichen, christlichen Welt ist einseitig Krieg erklärt worden, vor Jahren schon. Und mit jedem Jahr nimmt dieser Krieg an Intensität zu. Europa will es nicht wahrhaben, dass Samuel Huntingtons exakt vor 20 Jahren veröffentlichtes Buch vom Kampf der Kulturen und seinen „Bruchlinienkonflikten“ grausame Realität geworden ist. Der politische Islam attackiert Europa mit allen Mitteln der Gewalt, an vielen Fronten und in einer massenhaften Dimension, deren grauenhaftes Ausmaß uns erst langsam dämmert. Es ist bitter und traurig, aber es hat ein Jahrhundertkonflikt begonnen, den Europa nicht verursacht hat, unbedingt vermeiden will, nicht einmal kämpft, aber doch aufgezwungen bekommt. Die blutige, uralte Grenze zwischen Abendland und Morgenland ist wieder aufgebrochen. Europa tut diesmal alles zur Deeskalation, zur Verständigung, zur Friedenswahrung und zeigt darin auch humanitäre Größe – bis hin zur großzügigen (wiewohl gefährlichen) Aufnahme von hunderttausenden jungen muslimischen Männern und Flüchtlingen aus arabischen Kriegsgebieten.
    Alle Ränder der islamischen Welt sind blutig geworden

    Und doch wirkt die Verdrängung des islamischen Großangriffs zusehends naiv. Denn die Schlachtfelder dieses Krieges sind blutiger als es unsere Abendnachrichten erahnen lassen. Alle Ränder der islamischen Welt sind blutig geworden. Von Indonesien und den Philippinen ganz im Osten bis zur Elfenbeinküste ganz im Westen, wo vor wenigen Tagen zwei Dutzend Tote bei Angriffen auf westliche Hotels gemeldet wurden. Dabei wurde auch die Leiterin des Goethe-Insituts ermordet. Das Nachrichtenportal Al-Akhbar erklärte: „Dank Allah, dem Allmächtigen, konnten Ritter der Al-Kaidar im islamischen Maghreb in den Urlaubsort einbrechen“

    Mittlerweile werden jeden Tag Christen ermordet und hingerichtet, und zwar nur weil sie Christen sind – von den Schlächtereien Boko Harams in Nigeria und Mali über das antichristliche Gewaltregime in Eritrea bis zu den Überfallserien auf Christen in Kenia, von denen es nur ein letztjähriges in die Nachrichten geschafft hat, als islamische Schergen rund 700 Studenten angriffen, Muslime und Christen sorgfältig voneinander trennten und dann 148 Christen ermordeten. Diese Selektionsmorde an Christen sind in mehreren Staaten Afrikas – auch in Libyen, wie es christliche Flüchtlinge auf dem Weg nach Norden trifft – inzwischen entsetzliche Normalität geworden.
    Es herrscht in ganzen Landstrichen Pogromstimmung

    Auch die Zentralafrikanische Republik ist jetzt Schlachtfeld der islamischen Offensive. Dort sickern islamistische Kämpfer aus dem Tschad und Sudan ein und terrorisieren die christliche Bevölkerung. Missionsstationen und Kirchen werden von den Milizen geplündert, zerstört oder gebrandschatzt. Es kommt zu Morden und Vergewaltigungen. Hier hat der jüngste Papstbesuch immerhin für eine Art kurzfristigen Waffenstillstand gesorgt. Anders in Syrien und Irak, wo die urchristlichen Gemeinden, die ältesten Kirchen der Christenheit systematisch vernichtet werden. Die Häuser von Christen werden gekennzeichnet und dann wird Treibjagd auf sie gemacht. Es herrscht in ganzen Landstrichen Pogromstimmung. Ob es repressive, islamische Regime wie in Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan sind oder die Herrschaft der Terrormilizen wie im Niger, dem Tschad und Somalia – Tausende von Christen werden direkt getötet oder sind unter grausamen Bedingungen interniert. Und Europa schaut bislang weg.

    Dabei werden derzeit weltweit unfassbare 100 Millionen Christen von akuter Verfolgung bedroht. Christen sind die am schlimmsten verfolgte Gruppe auf der Welt überhaupt. Der Ex-Beauftragte für Religionsfreiheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Massimo Introvigne, geht davon aus, dass weltweit alle fünf Minuten ein Christ wegen seines Glaubens stirbt.

    Quelle : http://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/10830-massenmord-an-christen


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