kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen werden in Berliner Flüchtlingsheimen belästigt 8. Mai 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:43

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Nördlich der Charité an der Ecke Invalidenstraße liegt der Platz vor dem Neuen Tor.

 

 

 

Am Montag treten in Berlin führende Menschenrechtler an die Presse: Die Aktion für verfolgte Christen (AVC), „Open Doors“, die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD).

Sie behaupten, dass Übergriffe gegen Christen in deutschen Flüchtlingsheimen „keine Einzelfälle“ seien, sondern zum traurigen Alltag gehörten. Die Organisation „Open Doors“ will detaillierte Angaben zur Gewalt gegen christliche Flüchtlinge vorlegen.

 

 

 

 

 

 

 

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Vorab hatte sich der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB), Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, in einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller gewandt.

„Nicht selten“, schrieb Sfiatkos, „versucht eine muslimische Mehrheit, ihre Glaubenstraditionen einer christlichen Minderheit aufzudrängen.“ Und weiter: „Unkontrollierte islamistische Kräfte erzeugen in manchen Unterkünften ein Gefühl der Angst und Ohnmacht“.

 

 

 

 

 

 

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Müller reagierte nicht. Ich wollte wissen, warum nicht, und fragte an. Die Antwort liest sich so: „Da die Senatskanzlei auf offene Briefe grundsätzlich nicht antwortet, hat es auch in diesem Fall keine Reaktion gegeben.“

Anfang März, so ließ der Regierende Bürgermeister ausrichten, sei das Thema bereits vom katholischen Erzbistum auf einer gemeinsamen Sitzung angesprochen worden. Der Senat setze sich für „Gewaltschutz für religiöse Minderheiten“ ein.

Das klingt, mit Verlaub, nicht nach großer Dringlichkeit. Ähnlich zurückhaltend äußerte sich auch die evangelische Kirche auf meine Anfrage hin. „Von generellen Übergriffen oder systematischer Christenfeindlichkeit in den Flüchtlingsunterkünften“ könne „nicht gesprochen werden“, teilte man mir mit. Das habe „eine repräsentative Untersuchung mit Unterstützung der Diakonie Deutschland durch eine Kurzabfrage unter Verantwortlichen, Fachkräften und Ehrenamtlichen“ ergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwirrend klingt das alles. Da sprechen die einen von einer permanenten Bedrohung, von regelrechter Christenverfolgung auf deutschem Boden, durch Muslime in den Unterkünften für Flüchtlinge. Und die anderen haben herausgefunden, dass dem nicht so sei.

Wo liegt denn nun bitte die Wahrheit?

 

 

 

 

Der Publizist Wolfgang Baake von der Deutschen Evangelischen Allianz fasst seine Erfahrungen so zusammen: „Die Übergriffe gegen Christen und andere religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen werden sowohl von der Bundesregierung als auch von den Landesregierungen und von weiten Teilen der Kirchen nicht wahrgenommen.“ Trotz „unzähliger Bitten“ würde kaum ein Politiker und würden auch die Kirchen sich dieses Themas nicht annehmen.

Wenn das so ist, wie Wolfgang Baake es beschreibt, dann stimmt etwas nicht in unserem Land. Ganz gewaltig nicht.

http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/wie-stark-werden-christen-in-den-berliner-fluechtlingsheimen-belaestigt

 

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