kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Joch Jesu 26. April 2016

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 20:34

Der Lobpreis während der Karwoche in koptischer Sprache

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht„.

(Matthäus 11:28-30)

 

 

 

 

In der Welt ist alles endlich. Es gibt für alles eine Grenze. Deshalb dürfen Menschen auch keine Zusagen oder Versprechen machen, die sie niemals halten können, so wie das manchmal geschieht. Das wird sogar im Rechtsleben berücksichtigt, wo auf unmögliche Leistungen gerichtete Versprechen unwirksam sind.

Der Einzige der alle Zusagen halten kann, ist der, der selbst ewig und un- endlich ist, und das ist Gott und sein göttlicher Sohn Jesus Christus. Deshalb kann Jesus Christus wirklich uneingeschränkt alle Menschen zu sich einladen. Und gemeint sind damit tatsächlich alle, weil alle auf irgendeine Weise mühselig und beladen sind.

Im Vers 28 liegt die Betonung auf „alle“, also nicht begrenzt auf einen Kreis mühselig Beladener. Die Einladung an alle gilt nach wie vor, und da der auferstandene Herr Jesus Christus allgegenwärtig ist, gilt seine Einladung an allen Orten der Welt, weshalb man auch überall Ruhe für seine Seele finden kann.

 

 

 

 

 

Allerdings muss man zu Jesus kommen. Dazu ist keine Reise zu irgendeinem Ort erforderlich. Jesus begegnet uns in seinem Wort und im Gebet, wo wir unsere Lasten bei ihm abgeben können. Und das immer wieder. Allerdings werden wir dadurch nicht im Sinne einer absoluten Bindungslosigkeit frei. Frei kann man immer nur für etwas werden. Das ist in diesem Fall sein sanftes Joch, von dem Jesus spricht.

 

Der Begriff „Joch“ hat an sich einen negativen Klang. Ein Joch tragen Zugtiere, die eine Last befördern müssen. Bei „Joch“ denkt man deshalb an das Joch der Unterdrückung, Knechtschaft und Sklaverei. Das sanfte Joch, von dem Jesus spricht, hat damit nichts gemein. Der Christenstand hat zwar auch etwas mit Arbeit und Lasten zu tun, aber in einem völlig anderen Sinne, als harter, aufreibender und letztlich selbstzerstörerischer Knochenarbeit.

 

 

 

Das Joch Jesu hält uns auf unserem Glaubensweg und die Verbindung zu ihm aufrecht. Von Jesus lernen wir sanftmütig und demütig zu werden. Sein Joch ist ein sanftes Joch, weil wir dadurch Ruhe für unsere Seele finden. Eine Ruhe, die viele suchen, aber nirgends finden. Die Last die uns durch die Bindung an Jesus auferlegt wird, ist leicht und wohltuend. Ganz anders als die Unterjochung unter die Sünde, die darin bestehen kann, dass man sich maßlos überschätzt, in dem man auf die eigene Kraft setzt, statt alles in Gottes Hand zu legen.

Deshalb wollen wir nicht nur bei Jesus bleiben, sondern all denen die Jesus nicht kennen, Wegweiser auf Jesus Christus sein. Denn einen anderen Weg zum Frieden gibt es nicht. Ohne ihn kann es immer nur die Umverteilung ungelöster Konflikte geben.

JÖRGEN BAUER

 

One Response to “Das Joch Jesu”

  1. Senatssekretär Freistaat Danzig Says:

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    So gesehen, es geht – es ist nicht die gesellschaft, es ist das ICH und der Wille, die Kraft und das Atmen, das erleichert den Gang, das Wisse befreit den umgang und den Dank, den verspürt man in den Augen, denen man mit Achtung und mit auch gebender, helfender Hand blicken kann. Und auch fragen werden beantwortet, wenn sie auch nicht immer Erwünschtes bringen, Hoffnung bleibt und es gibt einen morgen! So Dank an die Kraft der Gebete und in den Schwingungen, die sie bewirken, und Dank auch für die Sendung des Wortes, es muß nicht ein Gläubiger sein. So sicher ist dann das Erleben durch reines Leben auch geschützt zu sein. Möge Leben alle Systeme überstehen und Ihr, ich, dabei auch die Zukunft sehen, auch erleben können! Im Licht und Danke sagend!


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