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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Diskriminierung in Flüchtlingsheimen: Koran versus Kreuz 24. April 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 01:36

Christliche Flüchtlinge berichten, sie würden von Muslimen in den Unterkünften drangsaliert.

 

 

 

Vor wenigen Tagen nahm sich die CDU-Bundestagsfraktion des Themas an.

Entscheidende Fragen aber bleiben offen:

Wie oft kommt das vor?

Sind es religiöse Konflikte?

Oder ist es der Lagerkoller?

 

 

 

 

Die freikirchliche Pfingstgemeinde „Alpha und Omega“in Hamburg. Hier hat der 24-jährige Iraner Moustafa eine neue geistliche Heimat gefunden. Vor zwei Monaten hat sich der ehemalige Muslim taufen lassen. Als im Flüchtlingsheim bekannt wurde, dass er und weitere Iraner zum Christentum konvertieren wollen, bekamen sie Ärger mit anderen muslimischen Flüchtlingen:

Nach wochenlangem Mobbing kam es dann zu einem gewaltsamen Übergriff, erzählt Moustafa, ein schlaksiger junger Mann, der seine langen schwarzen Haare zum Zopf zusammengebunden hat:

„Morgens um vier standen sie neben unseren Betten und fingen an, laut den Koran zu rezitieren. Ich war eigentlich wegen des Islam aus dem Iran geflohen und jetzt wurde ich wieder damit konfrontiert. Als sie gesehen haben, dass wir ein Kreuz trugen, haben sie auf den Boden gespuckt und uns als Verräter bezeichnet. Wir standen in der Schlange an, um zu essen und sind dann nach draußen gedrängt worden. Dort haben afghanische Muslime einen von uns attackiert, der Herzprobleme hatte. Dann wollten wir ihn – wir waren zu viert – schützen, aber es kamen noch 20, 30 andere Muslime, die uns geschlagen haben.“

 

 

Von ähnlichen Vorfällen in einem anderen Hamburger Flüchtlingsheim berichtet der 30-jährige Nasira, der während seiner Flucht in Griechenland zum Christentum gefunden habe.

„Ich bin nicht nur beleidigt, sondern auch geschlagen worden. Das waren meine afghanischen Landsleute. Einer hat mir den Mund zugehalten, damit ich nicht schreien konnte.“

 

 

 

 

I wonder if he's showing him the part about killing all Christians?

Apparently, Pope Francis was going to take some Syrian Christian refugees into the Vatican, but changed his mind

 

 

 

 

Taufen haben Konjunktur

 

Mitarbeiter der Hamburger Pfingstgemeinde, die Farsi sprechen, gehen in die Flüchtlingsheime und unterstützen vor allem afghanische Flüchtlinge. Missionieren sei im Heim nicht erlaubt, betont Albert Babajan. Der gebürtige Armenier ist Pfarrer der Hamburger Pfingstgemeinde.

„Der Grund, warum die Leute zu uns in die Gemeinde kommen, ist, dass sie voneinander von uns erfahren und sich gegenseitig einladen.“

 

Der Zulauf ist enorm. Sonntags sind unter den 350 Gottesdienstbesuchern rund 250 Flüchtlinge – und jede Woche kommen neue dazu. Im Februar habe er 116 ehemalige Muslime getauft, berichtet Albert Babajan. Im Mai werden es noch einmal über 100 sein.

„Die meisten sind eigentlich von dem Islam enttäuscht, und dadurch, dass sie ein gottgläubiges Volk sind, sind sie offen für andere Religionen. Einige hören davon, dass das ihre Chancen, ein Aufenthaltsrecht zu bekommen, erleichtert, wenn sie zum Christentum konvertieren. Es gibt verschiedene Motivationen.“

 

 

 

 

 

 

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Übergriffe wegen Konversionen

 

Doch die Konversionen, die im Islam eigentlich verboten sind, führen zu Unruhen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen in Flüchtlingsheimen. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder hat das Thema immer wieder angesprochen.

„Allein die Tatsache, dass Christen und auch Aleviten beispielsweise in Einrichtungen sich nicht mehr sicher fühlen, ist für unser Land kein akzeptabler Zustand“, erklärte Volker Kauder in dieser Woche auf einer Fachtagung seiner Fraktion mit dem Titel: „Religiöse Minderheiten in Flüchtlingsheimen besser schützen“.

„Es soll überhaupt nicht Stimmung gemacht werden, aber es geht auch nicht, dass Dinge nicht offen angesprochen werden sollen, die einfach einmal da sind.“

 

 

 

 

 

 

Verlässliche Zahlen fehlen

 

Das Problem: Es fehlen belastbare Zahlen, wie viele Übergriffe es gegeben hat, wie gewalttätig diese waren und vor allem: welche Rolle die Religion bei diesen Übergriffen spielt. Gerit Probst ist Koordinatorin in einer Berliner Erstaufnahmeeinrichtung. Sie berichtet über Mobbing gegenüber Minderheiten unter den Flüchtlingen. Allerdings:

„Wir hatten auch Fälle, wo Christen auf uns zugekommen sind und gemeint hatten, wir werden diskriminiert aufgrund der Tatsache, dass wir Christen sind und wenn man das dann näher betrachtet, waren die Vorwürfe haltlos, weil die Menschen so traumatisiert waren, so überängstlich aufgrund ihrer Geschichte.“

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch warnt davor, die Übergriffe zu dramatisieren:

„Wir haben – Caritas und Malteser – bislang in den Unterkünften nicht erlebt, dass die Verfolgung von Christen ein Massenphänomen ist. Es zeigt sich, dass die Konflikte zwischen Bewohnern schnell entstehen wegen gruppendynamischer Prozesse, die eine eigene Dynamik entwickeln.“

 

 

 

 

 

 

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Konflikte häufig Folge der Wohnsituation

 

Caritas und Diakonie betonen, dass es in ihren Einrichtungen zu keinen religiös motivierten Übergriffen gekommen sei. So erklärt die Pressesprecherin der Diakonie:

„Zwar gibt es immer wieder Konflikte, Anfeindungen, Beleidigungen und vereinzelt auch Tätlichkeiten. Diese sind jedoch – so wird mehrfach und nachdrücklich betont – Folge der Wohnsituation in den Unterkünften und nicht religiös motiviert.“

Und auch Ender Cetin, der Geschäftsführer der Berlin Sehetlik-Moschee, betont:

„Religion ist nicht der Grund bei den Konflikten. Es geht in der Regel um soziale Probleme. Das ist zu einfach, wenn man das nur auf die religiöse oder die ethnische Schiene schieben will.“

 

 

 

 

Keine Kapitulation

 

Das sieht Gottfried Martens anders. Er ist Pfarrer der Selk, der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche und betreut viele konvertierte Flüchtlinge. Er fordert einen verbesserten Schutz für diese christlichen Flüchtlinge:

„Wenn das Haus brennt, dann können wir natürlich Grundsatzdiskussionen über Brandschutzmaßnahmen führen. Aber mir geht es jetzt erst mal darum, die Leute aus dem brennenden Haus rauszuholen. Ich möchte, dass es Schutzräume gibt, in die solche Leute kommen können, wenn sie Probleme haben.“

 

 

Beim Fachgespräch der Unions-Fraktion befürwortet Martens ein nach Religionen getrennte Unterbringung von Flüchtlingen. Das lehnt der Berliner Erzbischof Heiner Koch allerdings ab:

„Wir leben in einem christlich geprägten Land mit Religionsfreiheit, alle müssen das respektieren. Es kann kein Weg sein, vor intolerantem Verhalten gegenüber Christen zu kapitulieren, indem man eigene Unterkünfte für sie einrichtet.“

 

 

 

Unbehagen an der Debatte über die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge besteht vor allem unter Muslimen. So befürchtet Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Einzelfälle könnten politisch instrumentalisiert werden und Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten sein: „Ich sehe nicht die Religionen als Urheber des Problems, sondern soziale Spannungen, die zum Teil durch Lagerkoller und ähnliches entstehen. Wir sollten tunlichst vermeiden, die Religionen zu instrumentalisieren für politische Botschaften – in welche Richtung auch immer.“

http://www.deutschlandfunk.de/diskriminierung-in-fluechtlingsheimen-koran-versus-kreuz.886.de.html?dram:article_id=351195

 

2 Responses to “Diskriminierung in Flüchtlingsheimen: Koran versus Kreuz”

  1. thomas Says:

    Über Hedonisten und Märtyrer (Anton Bosch)
    Veröffentlicht am 15. April 2016 von Siegfried Schad

    (Quelle: Georg Walter http://distomos.blogspot.de)

    Anton Bosch

    Anmerkung: Hedonisten sind Menschen, für die körperliche und seelische Lust und Vergnügungenen das zentrale Anliegen ihres Handelns darstellt.

    Als ich die Kirchengeschichte an mir vorüberziehen ließ, wurde ich an eine Reihe von Dingen erinnert, die wir von der Geschichte lernen sollten. Aber bevor ich Ihnen diese mitteile, will ich Sie daran erinnern, dass das, was man gemeinhin als Kirchengeschichte kennt, die Geschichte des Abfalls der Kirche ist. Die Geschichte der wahren Kirche wird an Bibelschulen und theologischen Seminaren normalerweise nicht gelehrt, abgesehen von beiläufigen Bemerkungen über die kleinen Gruppen wahrer Gläubigen, die ein Stachel in der Institution Kirche waren.

    Die folgenden Punkte sind zentrale Wahrheiten, die wir von der Kirchengeschichte lernen können:

    Selbst in den dunkelsten Stunden der letzten 2000 Jahre hat es immer wahre Gläubige und wahre Gemeinden in dieser Welt gegeben.

    Die wahre Gemeinde war immer klein, was ihre Anzahl angeht, und sie hatte wenig politischen Einfluss, kaum Finanzen und geringe Popularität.

    Wahre Gemeinden und Gläubige sind immer verfolgt worden.

    Beim letzten Punkt möchte ich ein wenig verweilen: Verfolgung kam stets aus verschiedenen Quellen, obgleich sie letztlich immer von Satan und seinen Mächten ausgeht.

    Die Juden verfolgten und töteten unter der Führung von Saulus von Tarsus die Gläubigen, zu allererst Stephanus. Natürlich war Jesus der erste „christliche“ Märtyrer, und vor der neutestamentlichen Zeit wurden viele Propheten wegen ihrer Botschaft ebenso brutal durch Israel getötet.

    Die römische Regierung verfolgte und tötete die gläubigen Märtyrer nahezu 300 Jahre lang bis in das Jahr 312 n. Chr. unter Konstantin. Sofort nach dem Jahre 312 erlangte die Kirche von Rom die Macht und begann die Gläubigen zu verfolgen, die sich ihrer Autorität nicht unterwarfen. Die Verfolgungen unter der Kirche Roms hielten bis in das 17. Jahrhundert an und erreichten in der Inquisition ihren Höhepunkt (1200 – 1600). Es ist schwierig, eine genaue Zahl der Opfer der Kirche Roms zu ermitteln, aber Studien weisen auf eine Zahl von 80 Millionen Christen hin, die Hexen und anderen, die von der Kirche Roms umgebracht wurden, nicht eingerechnet.

    Und während Rom die Protestanten umbrachte, ließen Führer der Reformation die Anabaptisten und andere Gläubige foltern und umbringen, weil sie andere Lehrmeinungen vertraten. Nur einer unter vielen, die durch die Reformatoren starb, war Michael Sattler, ein wahrer Gläubiger. „Er wurde abscheulich verstümmelt an verschiedenen Orten der Stadt, dann brachte man ihn zum Tor, und was von ihm übrig geblieben war, wurde ins Feuer geworfen, seine Frau und einige andere Christen wurden ertränkt, und eine Anzahl von Brüdern, die mit ihm im Gefängnis waren, wurden enthauptet.“ Viele der protestantischen Führer, einschließlich Luther, Calvin und Zwingli, waren für die schlimmsten und brutalsten Folterungen und Morde an Personen verantwortlich, die sich ihren Meinungen nicht beugten.

    Darüber hinaus gibt es massive Verfolgung von Christen, die noch immer anhält, durch Moslems, die chinesische Regierung, Kommunisten und alle Arten von Ungläubigen in der ganzen Welt. Kürzlich war ich schockiert zu hören, dass ein Freund und ehemaliger Kollege sowie zwei Frauen von Satanisten in Südafrika brutal ermordet und verstümmelt wurden. Man schätzt, dass es heute mehr Christen in der Welt gibt, die unter Verfolgung leiden, als Christen, die Gott frei anbeten können. Eine umfassende Studie des Pew Forum des letzten Jahres ergab, dass Christen in 131 Ländern verfolgt werden, was 70 % der Weltbevölkerung darstellt. Andere Studien weisen darauf hin, dass jährlich zwischen 100000 und 200000 Christen dem Märtyrertod zum Opfer fallen und dass 200 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens fundamentale Menschenrechte vorenthalten werden.

    All dies sollte keine Überraschung sein, da das Neue Testament voller Aussagen ist, dass Verfolgungen die Norm für Christen ist. In der ersten Aussage Jesu über die Gemeinde, sprach er von Krieg, der sich gegen seine Gemeinde erhebt: „… auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden“ (Mt 16,18). Paulus sagte: „Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden“ (2Tim 3,12). Und Petrus sagte: „Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges“ (1Petr 4,12).

    martyrium

    Trotz der klaren Hinweise der Geschichte und der Lehre der Bibel glauben die meisten Christen in der sogenannten „Freien Welt“, dass es das Recht der Christen ist, populär zu sein, fair behandelt und respektiert zu werden und dass ein „glückliches“ Leben die Norm für die Gläubigen ist.

    Aber als ich erneut las, wie die meisten wahren Christen misshandelt wurden und als Vagabunden und Flüchtlinge in den letzten 2000 Jahren gelebt hatten, begann ich über mein eigenes Leben nachzudenken und darüber, wie schnell ich mich über relativ geringes Ungemach und über Ablehnung beschwere, die ich aufgrund der Wahrheit zu erdulden habe. Ich war beschämt, dass ich es wagte mich zu beklagen, während Tausende gerade jetzt die extremsten Schmerzen, emotionale Ängste und den Tod für das Evangelium erleiden. Wer bin ich, dass ich mich beklage, der ich doch frei bin, zu kommen und zu gehen, in relativem Komfort zu leben und mich an der Gemeinschaft mit meiner Frau erfreue, während andere im Gefängnis sind oder gefoltert und getötet werden?

    Und ich dachte auch darüber nach, wie viele Personen leichtfertig den Versammlungen fernbleiben, weil es zu heiß oder zu kalt ist, oder weil sie zu müde sind, weil sie samstags bis spät in die Nacht ferngesehen haben oder auf einer Party waren. Ich habe Mühe damit, dieses Bild mit dem Bild von Männern und Frauen zu vereinbaren, die von Hunden zerrissen wurden, die Glieder ihrer Leiber wurden auf der Folterbank gestreckt und der Geruch von menschlichem Fleisch, das auf den Scheiterhaufen ihrer Verfolger verbrannte. Ich habe Mühe zu verstehen, warum einige Personen nicht bereit sind, ihre sündhaften Begierden aufzugeben, wenn Millionen ihr Leben lassen müssen.

    Ich habe Mühe zu verstehen, wie der Spaß-orientierte und selbstsüchtige „Christ“ des Westens sich anmaßen kann, den gleichen Glauben zu haben wie die Märtyrer. Ich habe Mühe zu verstehen, wie Prediger ein Evangelium der Heiterkeit, des Wohlstands und der Popularität verkündigen können und glauben, dass ihre Botschaft die gleiche Botschaft ist, die von der treuen Minderheit in den letzten 2000 Jahren gepredigt wurde; diese „und andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis; sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, sie erlitten den Tod durchs Schwert, sie zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Misshandlung; sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen,

    in Höhlen und Löchern der Erde“ (Hebr 11,36-38).

    Kann der Glaube, der zu Verfolgung, Folter und Tod führt, der gleiche Glaube sein, der fleischliche Freuden, einen neuen Mercedes und Popularität verspricht? Kann der Glaube, der nach Spaß, Komfort und irdischen Freuden strebt, der gleiche Glaube sein, der es als Privileg betrachtet, für den Namen Jesu zu leiden? Werden die Hedonisten und die Märtyrer im gleichen Himmel sein?

    Anton Bosch, Hedonists and Martyrs.

    Quelle : https://www.der-ruf.info/tag/jesus/

  2. thomas Says:

    Deutschland 2016:
    20 % mehr Männer als Frauen zwischen 18 und 35
    Eine Frage der Stabilität und Sicherheit der gesamten Gesellschaft

    von Rico Albrecht, April 2016

    „Wer das Mittelmeer und Grenzsperren überwinden kann, ist willkommen, allen Anderen helfen wir nicht!“ So könnte man Angela Merkels Einwanderungspolitik zusammenfassen. Dementsprechend kommen ca. 70 bis 80 % junge, alleinstehende Männer (u.a. laut ARD und Spiegel online) – in einer Größenordnung, die das Geschlechterverhältnis der jungen Generation in Deutschland schlagartig massiv verändert.

    Importierter Frauenmangel

    „Männer bevorzugt“, gilt auch in weiten Teilen Nordafrikas und Asiens, wo sich Eltern eher gegen weiblichen Nachwuchs entscheiden. In Indien kommen 113 Männer auf 100 Frauen. In China führte die 1-Kind-Politik über Generationen zu einem vergleichbaren Männerüberhang von 120/100, der in die junge Generation Deutschlands aktuell innerhalb von nur zwei Jahren importiert wird. Hier wird dieser demographische Wandel jedoch nicht nur mit einer vielfach höheren Geschwindigkeit vollzogen, sondern auch ergänzt durch kulturelle Unterschiede und Verständigungsbarrieren. Dies führt die betroffene Generation in eine Situation, die indische und chinesische Verhältnisse weit übertrifft.

    Berechnung: Laut Daten des Statistischen Bundesamts gab es 2014 in der Altersgruppe 18 bis 35 in Deutschland 8,4 Mio. Männer und 8,0 Mio. Frauen (Datenquelle: http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!a=18,35&g, Männerüberhang: 5 %). Nach aktuellen Prognosen kann man von ca. 1,6 bis 2 Mio. Einwanderern 2015/2016 ausgehen, von denen ca. 70 – 80 % alleinstehende Männer, 10 % Paare und 2 % alleinstehende Frauen in dieser Altersgruppe sind. Die 18- bis 35-Jährigen in Deutschland werden sich demnach Ende 2016 in etwa aus 9,8 Mio. Männern und 8,1 Mio. Frauen zusammensetzen. Dies ergibt einen Männerüberhang von ca. 21 %.

    Die Erfahrungen aus Nordafrika, Indien und China zeigen, wie sich ein starker Frauenmangel auf die gesamte Gesellschaft auswirkt. Viele junge Männer – vor allem aus den niederen sozialen Schichten – werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt, können keine Familie gründen und ihre Sexualität nur sehr beschränkt ausleben. Dies kann nach Ansicht von britischen Wissenschaftlern zu vermehrtem asozialen Verhalten und Gewalt führen und die Stabilität und Sicherheit der gesamten Gesellschaft gefährden. (Mehr dazu siehe u.a. RP online, neuland, Spiegel online.)

    Auf eine derart gravierende Veränderung unserer Gesellschaft in so kurzer Zeit ist unsere freizügige Kultur in keiner Weise vorbereitet – das Thema wird im medial-politischen Komplex noch nicht einmal angesprochen, geschweige denn im Bundestag debattiert. Dieser soziale Sprengstoff, der durch Angela Merkels Einladungspolitik ohne das erforderliche Referendum (große Änderungen des Volkes bedürfen der unmittelbar demokratischen Zustimmung des deutschen Volkes, Details siehe: Verfassungswidrige Einwanderung) herbeigeführt wird, darf jetzt nicht mehr länger verschwiegen werden. Jeder kann durch öffentliche Wortmeldungen zum Durchbrechen dieser Schweigespirale beitragen, z.B. in Rundbriefen, Leserkommentaren, in Talk-Shows, auf Demonstrationen usw.

    Einwanderungshelfer rechtfertigen die aktuellen Verwerfungen gerne damit, dass „wir“ durch Waffenexporte und die Ausbeutung ärmerer Länder selbst an solchen Folgen schuld seien. Dies mag zwar für die Teile unserer Gesellschaft zutreffen, die nichts dagegen unternehmen oder wie bestimmte Politiker in Verbindung mit Medien- und Rüstungskonzernen davon profitieren. Jedoch fehlt bislang jegliche Theorie darüber, dass die Umsiedlung von ein paar Millionen Männern nach Deutschland daran irgendetwas ändern oder die Not von Milliarden Menschen auf der Welt irgendwie lindern würde. Ein grundlegender Lösungsansatz wäre stattdessen die Einführung eines Wirtschaftssystems, das kein ewiges Wirtschaftswachstum anstrebt und deswegen auch keine Kriege und Ausbeutung verursacht (wie z.B. der Plan B, die Postwachstumsökonomie oder die Gemeinwohl-Ökonomie).

    Quelle : http://www.wissensmanufaktur.net/importierter-frauenmangel


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