kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Berliner Unis fürchten Streit mit Islam-Verbänden 21. April 2016

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 20:24

Humboldts Imame werden wohl noch auf sich warten lassen. Denn die Humboldt-Uni hat ebenso wie die Freie Universität Bedenken.

 

 

 

 

Vor der Humboldt-Universität gehen Passanten über den Bürgersteig.

Berlin soll ein Institut für Islamische Theologie bekommen, aber die Unis sind zurückhaltend. Sie fürchten den Einfluss der Islam-Verbände.

 

 

 

In der Frage, welche Berliner Universität künftig Imame, islamische Religionslehrer und Sozialpädagogen ausbilden wird, ist keine Klärung in Sicht. Nachdem sich die Wissenschaftsverwaltung wie berichtet Anfang März mit Islam-Verbänden und Hochschulen auf ein Eckpunkte-Papier zur Gründung eines Instituts für Islamische Theologie bis zum Herbst 2018 geeinigt hatte, drängt der Senat zur Entscheidung noch in dieser Legislaturperiode.

 

 

 

Weder FU noch HU wollen alleine „den Hut aufhaben“

„Eine der Hochschulen muss den Hut aufhaben“, forderte Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach am Mittwoch bei einer Anhörung im Wissenschaftsausschuss. Doch keine der beiden infrage kommenden Unis will bislang die institutionelle Verantwortung übernehmen. Sah es zuletzt so aus, als habe die Humboldt-Universität mit ihrer großen Evangelischen Theologieeine Präferenz vor der Freien Universität mit ihrer starken, aber nicht konfessionellen Islamwissenschaft, ist jetzt wieder alles offen.

 

 

 

 

 

 

042016-Mediterranean-shipwreck

USA Today: The 41 survivors — 37 men, three women and a 3-year-old — were rescued by a merchant ship and taken to Kalamata, Greece on April 16.

Those rescued include 23 Somalis, 11 Ethiopians, six Egyptians and a Sudanese, the U.N. said. The survivors told agency staff they were part of a group of 100 to 200 people who left on a 90-foot boat from a place near Tobruk.

 

 

 

APTOPIX Europe Migrants

 

 

 

 

FU-Präsident Alt befürchtet Verhältnisse wie in Münster

 

Die Unis teilen zwar die Auffassung des Senats, dass 250 000 Muslime in der Stadt die Schaffung eines Theologie-Instituts notwendig machen, sagte FU-Präsident Peter-André Alt. Wünschenswert sei dies auch als „Beitrag zur wissenschaftlichen fundierten Qualifizierung von islamischen Religionslehrern“. Angesichts der „Herausforderungen“ durch die gebotene Zusammenarbeit mit den Islam-Verbänden müssten die Universitäten aber „sehr achtsam sein“, betonte Alt. Man befürchte Verhältnisse wie in Münster.

Am dortigen Islam-Zentrum – einem von bundesweit vier, deren Aufbau der Bund seit 2011/12 finanziell fördert – gab es massive Konflikte zwischen den Verbänden, der Universität und der Leitung des Studiengangs. So soll sich Münster erst jetzt, in wenigen Tagen, ein Beirat konstituieren. In den Islam-Zentren übernimmt er die Rolle der Kirchen in evangelischen und katholischen Studiengängen, wacht über Entscheidungen, die Bekenntnisfragen betreffen, und hat ein Vetorecht bei der Berufung der Professoren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Münster blockierte der Streit um den Beirat vieles

In Münster lehnte der Verfassungsschutz einen Islamvertreter ab, ein weiterer fiel durch, ein von der Uni benannter Vertreter zog sich entnervt zurück. Zudem reiben sich die Verbände an Studiengangsleiter Mouhanad Khorchide, kritisieren dessen Buch über die „Barmherzigkeit des Islam“ fachlich und theologisch. Und ohne Beirat konnte bislang auch keine weitere Professur besetzt werden.

 

 

 

 

 

Berliner Unis wollen Einfluss der Islam-Verbände begrenzen

Das Vetorecht etwa in Berufungsfragen müsse in Berlin „streng definiert“ werden, „damit es im Alltag nicht zu Konflikten kommt“, sagte jetzt FU-Präsident Alt. Ebenso müsse die wissenschaftliche Verantwortung für die Lehrpläne klar bei den Unis liegen. An den anderen Standorten in Tübingen, Frankfurt und Erlangen-Nürnberg laufe die Zusammenarbeit gut, gab Alt zu. Aber in Berlin seien die Islam-Verbände nun einmal ähnlich „heterogen“ aufgestellt wie in Münster.

 

 

 

And the international community is ignoring it!

 

 

 

 

Die ASH warnt vor „Sozialarbeitern light“

 

Aus der HU berichtete Vizepräsident Michael Kämper-van den Boogaart von „laizistischen Tendenzen“, nach denen eine Islamische Theologie nicht erwünscht sei. Dies werde aber von der Hochschulleitung nicht so gesehen. Auch Kämper-van den Boogaart plädierte für eine „Balance“ zwischen Hochschulautonomie und Einfluss der Verbände. Uwe Bettig, Rektor der Alice-Salomon-Hochschule, die islamisch fundierte Sozialarbeiter und Kräfte für die kultursensible Pflege ausbilden soll, hat ebenfalls Bedenken. Es wäre nicht akzeptabel „Sozialarbeiter light“ auszubilden, die hauptsächlich am Uni-Zentrum und nur nebenbei an der ASH studieren würden.

 

 

Where-does-the-money-go

 

 

 

 

Die Unis wollen Konflikte lieber gemeinsam schultern

 

Wollen die Unis womöglich gar kein Islam-Zentrum mehr gründen? Alt und Kämper-van den Boogart wiesen diesen Eindruck am Rande der Anhörung zurück. Man wolle die vorhersehbaren Konflikte vielmehr gemeinsam schultern – in einer geteilten Trägerschaft von FU und HU. Dies lehne der Senat aber ab. Vor der institutionellen Lösung müsse jedenfalls das „Beiratsproblem“ gelöst werden, sagte Alt.

 

 

 

 

 

Verbandsvertreter sieht ungerechtfertigte „Vorbehalte“

 

Der Vertreter des Islamrats, Burhan Kesici, reagierte auf Anfrage überrascht: „Die Bedenken können nicht aus den Vorgesprächen resultieren, sondern aus Vorbehalten.“ Die Muslime forderten lediglich die gleichen Mitspracherechte wie andere Religionsgemeinschaften. Die Freiheit der Wissenschaft werde nicht infrage gestellt.

http://www.tagesspiegel.de/wissen/islamische-theologie-berliner-unis-fuerchten-streit-mit-islam-verbaenden/13475468.html

 

One Response to “Berliner Unis fürchten Streit mit Islam-Verbänden”

  1. gisfie Says:

    Islam = Vorsichtig Satan ,Hölle
    Koran = Satan Buch


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s