kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst und die praktische Barmherzigkeit 20. April 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:17

Papst bittet Flüchtlinge für Europa um Entschuldigung

 

 

Papst Franziskus in Videobotschaft an Flüchtlinge:

„Ihr werdet als eine Last, ein Problem, ein Kostenfaktor behandelt und seid in Wirklichkeit ein Geschenk“!

 

 

 

 

Vatikanstadt (kath.net/KAP): Papst Franziskus sich bei Flüchtlingen für die abweisende Haltung Europas entschuldigt. „Viel zu oft haben wir euch nicht aufgenommen. Vergebt die Abschottung und die Gleichgültigkeit“, sagte er am Dienstag in einer Videobotschaft an das Zentrum des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Rom. Wer immer aufgrund von Verfolgung, Krieg, Umweltschäden oder ungerechter Verteilung von Ressourcen aus seiner Heimat fliehe, sei „ein Bruder, mit dem man das Brot, das Haus, das Leben teilt“.

 

Die Gesellschaften der Aufnahmeländer fürchteten, wegen der Neuankömmlinge das eigene Leben und die Mentalität ändern zu müssen. „Ihr werdet als eine Last, ein Problem, ein Kostenfaktor behandelt und seid in Wirklichkeit ein Geschenk“, sagte Franziskus. Flüchtlinge zeigten, wie sich erlittenes Unrecht in etwas Gutes für alle verwandeln könne. Jeder Migrant sei „eine Brücke, die ferne Völker verbindet und die Begegnung zwischen Religionen und Kulturen ermöglicht“.

Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe rief er auf, sich ihrerseits von ihren Klienten leiten zu lassen: „Die Flüchtlinge kennen die Wege, die zum Frieden führen, denn sie kennen den herben Gestank des Krieges“, sagte der Papst. „Wenn man gemeinsam geht, macht der Weg weniger Angst.“ Franziskus äußerte sich zum 35-jährigen Bestehen des Centro Astalli in Rom, das die Flüchtlingsarbeit des Jesuitenordens in Italien koordiniert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Der Papst hat entgegen aller konträren Meinungen vieler Foristen im Grunde recht. Aber er macht nur einen gravierenden Grundfehler. Er differenziert nicht genug und sieht auch nicht die Schwierigkeiten, die die westlichen Länder mit muslimischer Bevölkerung bereits jetzt haben. Er hat recht in Bezug auf die vor Kriegen  und Terror geflüchteten Menschen. Diese sind im letzten Jahr allerdings in der Minderheit gewesen. Auch geht er mit keinem Wort darauf ein, dass insbesondere Familien Schutz brauchen und weniger alleinstehende junge Muslimmänner.

Familien, die er aufgenommen hat, standen nie in der Kritik dieser Flüchtlingskrise. In der Kritik standen junge Männer aus Nordafrika und Irak und Syrien, die als islamische Einwanderer hier ihr Glück versuchten und versucht haben. Er geht mit keinem Wort auf die Schwierigkeiten, die Muslime bei der Integration in den noch  nichtmuslimischen Aufnahmeländern machen, ein. Bei dieser Flüchtlingskrise handelt es sich eben nicht nur um Kinder mit Eltern. Wer Schleuser bezahlen kann und auf bloße Versprechen mit großem Anspruchsdenken ausgestattet nach Europa kommt, kann nur enttäuscht werden. Das sollte der Papst bei allem Verständnis für seine Position als Verkünder der Barmherzigkeitsbotschaft CHRISTI  berücksichtigen.

 

 

Echte Flüchtlinge sehen anders aus. Wir haben keinen verhungerten Flüchtling gesehen, wohl viele frustrierte junge Männer, die  in ihren Ansprüchen nicht hinterm Berg halten. Die Forderungsmentalität ist hier doch sehr weit verbreitet. DIese Männer sind für uns keine echten Flüchtlinge, sondern Invasoren.

 

Der Papst differenziert in diesem Statement auch nicht in Bezug auf die Kritik an den europäischen Ländern. Schweden, Österreich und Deutschland haben im vergangenen Jahr die meisten Flüchtlinge aufgenommen und Deutschland ohne Obergrenze und selbst Österreich mit erstaunlicher Obergrenze tun dies noch heute. Hiervon kein Wort. Auch kein Wort über die Kriminalität einiger Flüchtlinge, die Geschenke sein sollen, es aber nun wirklich nicht sind.

 

 

Nun hat er im Vatikan 3 muslimische Familien (11 Personen) aufgenommen. Dies ist jedoch eine Pflasterwundenmaßnahme, ein Tropfen auf dem heißen Stein. Er konnte sich die Flüchtlinge aussuchen. Er konnte sowohl Familien als auch deren Anzahl bestimmen. Er hat auch keine jungen alleinstehenden muslimischen Flüchtlinge aufgenommen. Diesen Vorzug haben Staaten eben nicht. Und viele Bürger von Staaten haben auch praktisch schlechte Erfahrungen mit jungen muslimischen Männern gemacht, die jetzt dafür sorgen, dass Frauen nachts nicht mehr allein auf die Straße gehen können aus Angst vor sexueller Belästigung.

 

Recht hat der Papst, wenn er wirklich bedürftige und kriegsgeschädigte Menschen als Geschenke bezeichnet. Das sind sie wirklich.

Aber nicht jeder Einwanderer, der eben kein Flüchtling ist, hat sich als Geschenk erwiesen, sondern tatsächlich als Last. Er stellt nur Europa in die Kritik, lässt aber die Kritik an Saudi Arabien, welches nicht einen einzigen Flüchtling aufzunehmen bereit ist, sowie dieselbe an den USA und Kanada aus, die ebenfalls mehr als dürftig mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus anderem Kulturkreis umgehen. Es sollte keine Aufrechnung erfolgen, aber die Wahrheit sollte nicht verschwiegen werden.

 

 

Angesichts dessen, was er weiß in Bezug auf die Verfolgung von Christen ist dieses Statement erheblich zu einseitig. Nun steht er unter dem Eindruck des Besuchs des Elends. Aber Kritisieren ist leicht, selbst besser machen ist nicht so einfach. Im Vatikan hätten sich auch 100 Flüchtlinge aufhalten können. Wir wissen aus vielen Predigten, dass er sich für verfolgte Christen einsetzt. Aber es mutet schon ein wenig seltsam an, dass er nicht einen verfolgten Christen im Vatikan aufgenommen hat.

 

Die Barmherzigkeitsschiene des Papstes ist zwar ganz im Sinne JESU, aber nicht ohne Wenn und aber. Kritik im Allgemeinen ohne Differenzierung steht auch dem Papst nicht gut an. JESUS hätte Dieben, Sexualstraftäter  unter den einwandernden Flüchtlingen mit Sicherheit kein Obdach in seinem Hause gewährt, wenn er unter einer festen Anschrift zu erreichen gewesen wäre. Auch hatte er Vorbehalte gegen Nichtjuden, als er einer nichtjüdischen Frau ein Wunder schenkte.

 

 

Das Vertrauen einer nichtjüdischen Frau

Jesus verließ die Gegend und zog sich in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Eine kanaanitische Frau, die dort wohnte, kam zu ihm und rief: »Herr, du Sohn Davids*, hab Erbarmen mit mir! Meine Tochter wird von einem bösen Geist* sehr geplagt«. Aber Jesus gab ihr keine Antwort. Schließlich drängten ihn die Jünger: »Sieh zu, dass du sie los wirst; sie schreit ja hinter uns her«! Aber Jesus sagte: »Ich bin nur zum Volk Israel, dieser Herde von verlorenen Schafen, gesandt worden«. Da warf die Frau sich vor Jesus nieder und sagte: »Hilf mir doch, Herr!«

Er antwortete: »Es ist nicht recht, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hunden vorzuwerfen«. »Gewiss, Herr«, sagte sie; »aber die Hunde bekommen doch wenigstens die Brocken, die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen«. Da sagte Jesus zu ihr: »Du hast ein großes Vertrauen, Frau! Was du willst, soll geschehen.« Im selben Augenblick wurde ihre Tochter gesund„.

Selbst JESUS war nicht frei von Vorurteilen und bezeichnete diese Frau  und ihre Stammesgenossen und gleichnishaft wenig nett als „Hunde“.  Aber JESUS gab in dieser Äußerung die Vorurteile der damaligen Juden gegenüber den Kanaanitern wieder. ER übersteigert sogar noch, dass er nur zu den Juden gesandt wurde, nicht zu den übrigen Menschen.  Aber dieses Wort entstammt nun einmal  dem Munde JESU. Er überwindet auch hier irgendwelche Vorurteile und hilft dieser Frau. Etwas anderes haben wir auch nicht erwartet.

Aber so unkompliziert im Barmherzigkeitsverständnis des Christlichen ist diese Geschichte nicht. Im Islam haben wir es mit einer Religionsgemeinschaft zu tun, die alles dafür tut, Christen in ihrem Machtbereich das Leben schwer zu machen. Das weiß auch der Papst. An anderer Stelle sieht der Papst die Flüchtlingskrise als „arabische Invasion“ an wie  hier zu lesen ist:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.der-papst-und-der-islam-franziskus-und-die-arabische-invasion-europas.676329a7-b1dc-4ee7-b5a1-db32ab8ab7fb.html

Papst Franziskus hat die Flucht Hunderttausender Menschen nach Europa als „arabische Invasion“ bezeichnet, gleichzeitig aber auch die sich daraus ergebenden Chancen betont.

 

 

 

Die Bandbreite der christlichen Barmherzigkeit ist groß.

Aber soll Barmherzigkeit dazu führen dürfen, gesellschaftlichen Suizid zu begehen?

Die Frage muss nicht nur politisch, sondern auch religiös erlaubt sein. 

 

10 Responses to “Papst und die praktische Barmherzigkeit”

  1. wolfsattacke Says:

    Werden jetzt alle wahnsinnig? Der Papst sollte mal lieber aufpassen, daß diese „armen Flüchtlinge“ ihn nicht aus dem Vatikan bomben.
    Viele der Asylinvasoren flüchten nicht vor dem Krieg, sie bringen ihn mit, mißbrauchen unsere Frauen, begehen andere Straftaten, werden gegen christliche Asylanten gewalttätig.

    Hallo Papst Franzikus, du solltes dich lieber um den Schutz der Christen und anderer Nichtmuslime kümmern so wie es Papst Urban tat und notfalls zum Kreuzzug gegen die Diener Satans, die Muslime aufrufen! Mohammed war kein anderer als der Antichrist persönlich!

    • Andrew Says:

      Vielleicht bin ich der mieseste Christ auf Erden, aber ich pack diesen Papst nicht mehr!! Sowas von selbstgefällig-boniert-demütig, sobald er sich öffentlich inszenieren kann, sowas von weltfremd, realitätsfern, ohne jede Kenntnis u. persönliche Erfahrung im Umgang mit Muslimen, speziell mit den überwiegend männlichen Wirtschaftsmigranten aus aller Herren Länder, die sich mit Gewalt durch viele Länder Europas eine Bresche schlagen, um schliesslich zu Hunderttausenden, ja Millionen in die Kernzone der EU einzuströmem.

      Ein Geschenk für uns?? Soll das ein Witz sein? Der „Spass“ kostet allein Deutschland hunderte Milliarden Euro, mittelfristig gesehen, vom Gefährdungs-u. Destabilisierungspotential ganz abgesehen – IS, Al-Kaida, Erdogan u. die Araber biegen sich krumm vor Lachen, nachdem sie erfolgreich die Christentümer Anatoliens, Iraks u. nun Syriens weitestgehend zerstört haben und zusätzlich Hunderttausende nicht-syrische Flüchtlinge aus sämtlichen islamischen Ländern illegal u. völkerrechtswidrig in die EU geschleust haben, einzig zu dem Zweck, uns im Syrienkonflikt erpressen zu können!!
      Auf welchem abgehobenen Planeten lebt dieser Sozi-Papst, welche Aktionen hatte er denn bisher unternommen, die Christen u. andere Minderheiten im nahen Osten/Afrika in Schutz zu nehmen? Wo ist eine scharfe Kritik von Franziskus an Erdogan, an die Saudis, an Obama, an die US- Aussenpolitik, die all das verursacht hat? Wo ist seine Kritik an die islamische Liga, die sich mit dem Koran für ihre Gewaltpolitik gegenüber Andersgläubigen rechtfertigen, warum benennt er nicht die islamischen Terror-Suren als Hauptverursacher all des Elends, welches wir heute auch in Europa zu „bestaunen“ haben.?
      Was sollen die von Papst Franziskus so umworbenen u. geliebten Muslime von den Zuständen in der katholischen Kirche denken, vor nichts haben die Ismaeliten mehr Abscheu als vor Rom u. dem Vatikan, und über ihren abstossenden, brandgefährlichen Juden-u. Israel-Hass hat der Papst noch nie auch nur ein Wort verloren! Wenn er die Muslime unbedingt missionieren will, soll er dorthin gehen, wo sie ursprünglich beheimatet sind – dort kann er sich ein konkretes Bild vom real existierenden Islam machen. Aber dafür wäre er vermutlich viel zu feige, sich ohne Schweizer Garde u. professionellen Bodyguards unters muslimische Volk zu mischen.
      Ein Scharlatan u. frömmelnder Schaumschläger, der das Restchristentum Europas aus purer Eitelkeit, jesuitischer Demuts-Selbstgefälligkeit u. mit sozialistischer Gerechtigkeits-Attitude dem Islam ausliefert – und womöglich sich noch einbildet, es dem Herrn recht zu machen?!
      Kümmere dich lieber darum, Franziskus – denn das macht deine Kirche zum weltweiten Gespött, ganz besonders bei Muslimen:

      http://www.stern.de/panorama/homosexuelle-in-der-katholischen-kirche—ex-priester-david-berger—die-haelfte-der-priester-im-vatikan-ist-schwul–6484526.html
      http://www.stern.de/familie/leben/schwuler-priester-im-vatikan–die-katholische-kirche-muss-den-zoelibat-abschaffen-6484926.html
      http://www.welt.de/politik/ausland/article123626154/Der-Vatikan-ist-ein-Paradies-fuer-Schwule.html

      – und das alles existiert schon seit dem Mittelalter o. sogar noch früher in der Kirche: ob Kastraten-Chöre, die Vorliebe für weibische Prunkgewänder, die Putten (nackte, meist männliche in allen Stellungen posierende Engelsdarstellungen in den Barock-Kirchen, die kolossal-üppige Prachtentfaltung im Vatikan, der feminisiert-fistelstimmige liturgische Sprechgesang (teils eine echte Zumutung!), die vielfältigen homophilen „Bruderschaften“ in Stiften u. Orden uswusf. Die jetzige hochgradige Verschwulung der kathol. Kirche ist wohl mit ein Hauptgrund für die so überraschende „Verbrüderung“ mit den islamischen „feschen“ (Jung-)Machos – das weiß ich aus bestens informierter Quelle! Ich könnt hier derart pervers-säuische Dinge veröffentlichen, die von so manchem Pfarrer regelmässig (auch mit syrischen „Flüchtlingen“) praktiziert werden, welche jegliche Beiwohnung eines Gottesdienstes glatt verbieten würden, wo einen nicht schon der persönliche Ekel davor abhalten würde! (- aber dafür kann die Mehrheit der gläubigen Katholiken rein gar nichts!!)

      • thomas Says:

        Die katholische Kirche ist außerhalb ihres Kirchen daseins, das reichste Finanzsystem der Welt,
        hunderte von Milliarden, sind überwiegend in der westlichen Bank und Finanzwelt investiert.
        ein weltweites, Imperium an allen Weltkonzernen beteiligt, nennt die katholische Kirche ihr Eigen.
        Die katholische Kirche, ist außerdem der größte Land und Immobilienbesitzer der Welt, somit
        wird klar, wieso der Papst, das selbe wie gekaufte Politiker propagiert, zum wohle des Großkapitals,
        würde er dies nicht tun, würde er schnell das irdische Leben aufgeben müßen. Es ist schon eigenartig,
        wieso es soetwas wie den Vatikan überhaupt gibt, als souveränen Staat, mit eigener Bank und Justiz.

      • Gästin Says:

        Danke Andrew. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Für mich als „Dunkel“-Katholikin ist dieser Papst unerträglich! Eine Schande!

  2. thomas Says:

    Der politisch korekte Kirchenfürst, sollte zuammen mit der dämonisierten Bundeskanzlerin, einen
    Facharzt für psychische Krankheiten aufsuchen. Die Bibel lehrt auch nirgens, das christliche Nächstenliebe
    darin besteht, wohlgenährte Götzendiener, kostenlos zu beköstigen, nur weil ihre eigenen Regierungen
    unfähig sind, ihrem eigenen Volk soziale Gerechtigkeit zu verschaffen.

  3. Notwende Says:

    Papst Franziskus meinte vor einer Weile, dass er möglicherweise der letzte Papst sein könnte.
    Vielen, herzlichen Dank „heiliger“ Vater! NOCH so einen Papst braucht die Menschheit tatsächlich nicht.

  4. Andrew Says:

    PS: wo ich übertrieben habe o. ganz im Unrecht bin, möge mir Gott bitte verzeihen – aber das musste mal raus…

    • thomas Says:

      Jahwe macht sich niemals zum Schutzpatron einer dekadenten, abgefallenen Kirchenführung,
      falls du das glaubst Andreas, solltest du die Bibel lesen.

  5. thomas Says:

    Das westliche, babylonische Geld und Finanzsystem, ist nicht zu retten und die katholische Kirche
    ist Teil dieses ungerechten Systems, deswegen versucht ihr religiöser Propagandaminister auch
    politisch korrekt zu handel, hier nur eingebettet in pseudo, christlich, religiöse Phrasen.

    Dann werden die „Könige der Erde“ genannt:

    Die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben und sind üppig (übermütig) gewesen (Off 17,2; 18,3: 18,9?

    Hier bedarf es keiner langen Erklärung, dass mit den „Königen der Erde“ die Regierungen der einzelnen Staaten der Welt gemeint sind. Die „Unzucht“, welche sie mit dem globalen Bankwesen treiben, ist die Aufnahme von Geldern (Krediten), welche nicht ihre eigenen Gelder sind, weil sie nicht durch die eigene Leistung der Staatsbürger (BIP – Brutto-Inlands-Produkt) und den damit anfallenden Steuern erworben wurden, sondern fremdes Kapital, für das sie dann in Form von Zinsen bezahlen müssen. Sie sind vergleichbar mit Ehemännern, welchen die eigene Frau (BIP) nicht genügt und die zu einer Hure (Bank) gehen und ihr für diesen Dienst den Hurenlohn (Zinsen) bezahlen.

    Schließlich heißt es von der dritten Gruppe, den „Bewohnern der Erde“:

    Die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht (Off 17,2; 18,3)

    Während die Personen hier keiner Interpretation bedürfen – es ist die weltweite Bevölkerung – ist die Aussage, dass sie „trunken“ sind doch etwas geheimnisvoll. Wenn wir davon ausgehen, dass der „Wein“ der Unzucht der Regierungen mit dem Bankwesen ja nur das Geld sein kann, welches die Politiker dann – damit sie wiedergewählt werden – an die Bevölkerung verteilen, erkennen wir in der Folge im Lebens- und Arbeitsstil der Bevölkerung ihre Sorglosigkeit (Üppigkeit, Trunkenheit) im Umgang mit Geld.

    Und hier ergibt sich am Beispiel der derzeitigen Situation in Griechenland eine äußerst überzeugende Beweisführung. Obwohl Griechenland unmittelbar vor dem Bankrott steht, leisten sich die Griechen folgende „Sozialleistungen“:

    o Griechenland hat 900.000 Staatsbedienstete, soviel wie sonst nirgends in der EU.

    o Die Bediensteten teilverstaatlichter Betriebe erhalten 17,5 Jahresgehälter.

    o Wer 35 Jahre alt und ledig ist, bekommt einen Gehaltszuschlag von 15% des Grundgehalts.

    o Es gibt Prämienzahlungen für Kopierarbeiten und Händewaschen(!).

    o Dienstbeginn ist nicht etwa der Zeitpunkt des Eintreffens am Arbeitsplatz, sondern die Abfahrt vom Wohnsitz.

    o Der griechische Staat duldet 60 Milliarden Euro an Steuerhinterziehung.

    o Für mehr als 100.000 Tote wurde in Griechenland jahrelang die Pension von ihren Verwandten kassiert.

    o Griechenland unterhält mit 134.000 Soldaten – bezogen auf die Einwohnerzahl von 11 Millionen die größte Armee Europas.

    o Das griechische Militärbudget von rd. 7 Milliarden Euro oder 4% des Bruttoinlandsprodukts ist drei bis vier Mal so hoch, wie jenes der anderen EU-Staaten (1-1,5%).

    o Mit dem Geld aus dem „Rettungsschirm“ will die griechische Armee jetzt u.a. 400 gebrauchte Kampfpanzer des Typs „M1A1 Abrams“ von den USA mit Überholungskosten zwischen 15 und 150 Millionen Euro übernehmen.

    Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie seit einigen Jahren in Europa durchleben müssen, mutet dieses Verhalten des griechischen Staates und der griechischen Bevölkerung schon eher als „volltrunken“ denn nur als trunken an. – Es sei denn, man müsste diesem Verhalten eine bewusste und geplante Vorgangsweise zugrunde legen, wie der folgende Bericht von TOPIC nahelegt.

    (Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
    (Wie das reiche Griechenland Europa finanziell aussaugt / Informationsschrift TOPIC 00, 10-10-2012)

    Griechenland ist reich – sogar sehr reich – genauer formuliert: Griechenland könnte eines der reichsten Länder Europas sein. Doch noch nie in der europäischen Geschichte hat ein Land so viel Geld an internationaler Hilfe bekommen wie Griechenland. Die EU-Kommission hat Anfang dieses Jahres errechnet, dass bisher 380 Milliarden Euro an internationaler Hilfe nach Griechenland geflossen seien. Schon vor diesen Leistungen hat Griechenland in den letzten Jahrzehnten hunderte Milliarden aus den Brüsseler Regional- und Strukturfonds eingesackt und für zum Teil ganz nutzlose Projekte verpulvert. Ende September stellte sich heraus, dass das Haushaltsloch in Griechenland noch größer ist als gedacht. Ein neuer Schuldenerlass wird wohl unumgänglich sein. Der würde dem deutschen Steuerzahler sofort acht Milliarden Euro kosten. All die vergangenen Milliarden-Zahlungen wären aber gar nicht nötig gewesen, wenn Griechenland die Rohstoff-Schätze versilbert hätte, die es besitzt und von denen es seit Jahrzehnten weiß.

    Bereits 1976 berichtete „Der Spiegel“ (16.08.1976) über Erdöl-Vorkommen nahe der nordägäischen Insel Thasso, auf die deutschen Firmen bei Probebohrungen gestoßen waren. Griechenland fing damals an, diese Erdölvorkommen mit Hilfe von ausländischen Firmen auszubeuten, strengte sich aber keineswegs an, nach weiteren Erdöl- und Erdgasvorkommen vor seinen Küsten zu suchen. Erst ab Anfang des neuen Jahrtausends wurden weiter Probebohrungen durchgeführt, die sofort Ergebnisse brachten. Griechenland besitzt eine Riesenmenge an Erdöl und Erdgas. Noch vor Beginn der Wirtschaftkrise in Hellas 2010 machte das nordeuropäische Konsortium Scandic Org den Griechen ein Kreditangebot von über 250 (!) Milliarden Euro. Dafür wollten die Nordeuropäer fünf Jahre lang Exklusiv-Rechte für die Förderung von Gas und Erdöl auf griechischem Boden. Das Geschäft sah vor, den Gewinn 80 zu 20 (für Griechenland) aufzuteilen. Doch die Griechen zeigten kein Interesse. Stattdessen ließen sich die Griechen lieber Milliarden aus dem europäischen „Rettungs“-Fonds überweisen und schafften es zusätzlich, dass ihre Gläubiger auf 107 Milliarden Euro – bisher – an Forderungen im Zuge eines Schuldenschnittes verzichteten.

    Mitte August meldeten die Kopp-exklusiv-Nachrichten (33/12), dass sie über Informationen des Bundesnachrichtendienstes (BND), verfügten, nach denen Athen sich ganz gezielt aus dem Euro-Verbund herausmanövrieren wolle, um zur ehemaligen Landeswährung Drachme zurückzukehren. Dadurch wolle man die Kreditgeber zwingen, auf noch mehr Forderungen zu verzichten. Für die Zeit nach dem Euro-Austritt habe Griechenland umfassende Verträge mit den Amerikanern abgeschlossen, die sofort im großen Stil mit der Ausbeutung der griechischen Erdöl- und Erdgas-Vorkommen beginnen wollen. Die Kopp-exklusiv-Nachrichten kommentieren das „Spiel der Griechen“ so: „Vergessen Sie also alles, was Sie in den vergangenen Monaten über Griechenland und die Schuldenkrise gehört haben. Denn hinter den Kulissen gibt es ein brutales Pokerspiel um militärische Macht, Rohstoffe und Ölgelder.”

    Quelle: TOPIC Nr. 10, Oktober 2012 / Ulrich Skambraks, D-57206 Kreuztal/Siegen

    Nun wissen wir von den Aussagen von Prof. Dr. Hamer, weiter oben in diesem Dokument (Die neue Form der Geldherrschaft), dass Griechenland nur durch die „gefälschten Bilanzen und Bonitäten in die Euro-Zone gezogen wurde”, welche von „ [der (jüdischen Investment) US-Bank] Goldman-Sachs” freundlicherweise vorbereitet wurden. Doch dieses anscheinend selbstlose Handeln der Amerikaner bekommt durch die obigen Erkenntnisse bei TOPIC einen ganz anderen Hintergrund. Es ist nicht ein „Spiel der Griechen“, sondern es ist ein ganz subtil eingefädeltes „Spiel der Amerikaner“ welches hier gespielt wird,

    Die Amerikaner haben der EU offensichtlich ganz bewusst dieses „faule Ei“ Griechenland in den Schoß gelegt, um dieses Land aus der Eurozone herauszuboxen und dann gemeinsam mit den Griechen die riesigen Ölfelder vor den griechischen Küsten zu erschließen. Dass Griechenland vorher noch einige hundert Milliarden Euro von den Europäern kassiert, war den Griechen durchaus recht. Und dass daran eventuell sogar die Eurozone zerbrechen würde, war auch den Amerikanern nicht unangenehm.

    Aber gehen wir weiter in unserer Beweisführung anhand der Bibel.

    Oben, in Off 17,1 heißt es:

    Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt.

    Dazu bekommen wir in Off 17,15 gleich die nähere Beschreibung dieser „Wasser“:

    Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;

    Das globale Bankwesen sitz tatsächlich an „vielen Wassern“. Es gibt wahrscheinlich keinen Staat auf dieser Welt, in welchem nicht eine Bank – in welcher Form auch immer – zu finden wäre.

    Und nun gibt es aber noch eine vierte, eher passive Personengruppe, welche in diesen beiden Kapiteln der Offenbarung genannt wird: die Kaufleute.

    Die Kaufleute der Erde sind durch die Kraft ihrer Üppigkeit reich geworden (Off 18,3; 18,11; 18,15)
    Ihre Kaufleute waren die Großen auf Erden (Off 18,23)

    Und das fügt sich nun nahtlos in die bisherige Interpretation ein: Wenn die Staaten und die Bevölkerung soviel Geld haben, dann werden sie dieses Geld auch ausgeben. Für das tägliche Leben, für Reisen, für Güter und Dienstleistungen. Und dadurch werden diese „Kaufleute“, die internationalen Konzerne und Produktionsmultis, deren Eigentümer (Aktionäre) ja zu wesentlichen Teilen auch die Banken und die Hochfinanz sind („ihre – Babylons – Kaufleute“), natürlich reich und immer reicher.

    Aber nachdem diese Waren und Güter ja auch zum Endverbraucher gelangen müssen, muss natürlich auch die Transportindustrie daran verdienen. Und folgerichtig heißt es dann in Off 18,19:

    Alle die Schiffe auf dem Meer hatten sind reich geworden durch ihre Üppigkeit

    Wie wir den täglichen Medienberichten entnehmen können, sind „alle die Schiffe auf dem Meer haben“ nicht nur durch ihre Dienstleistungen – den Transport der Waren – reich geworden, sondern auch durch ihre Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit, wie es die immer häufiger werdenden Ölkatastrophen auf den Weltmeeren dokumentieren.

    Eine etwas schwieriger zu interpretierende Aussage finden wir in Off 18,23:

    Durch ihre Zauberei sind alle Nationen verführt worden

    Durch welche „Zaubereien“ sollten die Nationen verführt worden sein? Wenn wir die diesbezüglichen Meldungen in den Medien verfolgen, können wir feststellen, dass die 82 großen Volkswirtschaften der Welt zusammen mit etwa 41 Billionen (41 000 000 000 000) Euro – davon allein die USA mit 10 Billionen – verschuldet sind. Und wir können ferner feststellen, dass die Regierungen dieser Länder kaum daran denken zu sparen und ihre Schulden zurückzuzahlen, sondern dass die meisten von ihnen weiter Kredite aufnehmen und den Banken das Geld in Form von Zinsen in den gierigen Rachen werfen.

    Jeder verantwortungsbewusste private Haushalt, jedes Unternehmen, welches nach den Regeln eines ordentlichen Kaufmanns geführt wird, würde in einer ähnlichen Situation zur Vernunft kommen und Gegenmaßnahmen einleiten. Nicht so die meisten Regierungen dieser Nationen. Viele von ihnen machen weiterhin jedes Jahr Budgetdefizite und erhöhen so die Schulden ihres Landes.

    Nachdem man ja nun nicht davon ausgehen kann, dass die Bevölkerung der Welt Vollidioten in Staatsämter gewählt hat, muss es doch irgendeine „Zauberei“ geben (Nah 3,4), welche das Beurteilungsvermögen dieser Politiker vernebelt und ihnen in irgend einer Weise vortäuscht, dass dies alles ohnehin nicht so problematisch und leicht zu lösen ist. – Nämlich mit weiteren Krediten, wie ihnen die Banken weltweit einreden.

    Doch die Politiker einiger Länder sind nun aufgewacht aus diesem Zaubertraum und haben erkannt, dass sie die Banken mit ihren Ratingagenturen in immer höhere Zinszahlungen treiben. Diese Länder wollen nun ihre Finanzen wieder in den Griff bekommen und fordern – nolens volens – von der Bevölkerung radikale Sparmaßnahmen ein. Für die Bürger kommt das nicht nur unerwartet, sondern es sind auch durchaus existenzgefährdende Maßnahmen, welche sie mit Protesten und Streiks beantworten.

    Und damit sind wir bei der Realität der Gegenwart und es stellt sich die Frage, wo denn das in den Prophezeiungen über Babylon nachzulesen wäre. Es ist tatsächlich nicht einfach einen derartigen Hinweis in den Kapiteln 17 und 18 der Offenbarung zu finden – aber es gibt ihn. Und zwar etwas versteckt im Zusammenhang mit dem Untergang von Babylon. Dort heißt es in Off 18,6:

    Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt es ihr doppelt nach ihren Werken; mischt ihr den Kelch, den sie gemischt hat, doppelt!

    Sie sollen ihr also vergelten, „wie auch sie vergolten hat“ und den Kelch, den sie gemischt hat, verdoppeln. Das würde bedeuten, dass von der Hochfinanz, als Gläubiger dieser Länder, keinerlei Erbarmen mit der prekären Situation der Bevölkerung (der Kelch, den sie gemischt hat) zu erwarten wäre. Ob das nun wirklich so kommt, könnten demnächst die Verhandlungen über einen „Haircut“, also einen Schuldenerlass für bedrängte Länder, von 50-60% durch die Gläubigerbanken zeigen.

    Die nächsten Texte über Babylon selbst sind relativ verständlich, wenn man dabei immer die weltweite Macht der Finanzwirtschaft im Fokus hat und bedürfen daher wohl keiner eigenen Erklärung:

    Sie spricht: Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen. (Off 18,7)
    Sie hat sich verherrlicht und ist üppig (übermütig) gewesen (Off 18,7)
    Sie hat einen goldenen Becher in ihrer Hand voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht (Off 17,4)

    Doch eine Aussage in diesen zwei Kapiteln der Offenbarung ist doch relativ schwer zu verstehen. Es ist der Hinweis auf die „Heiligen, Propheten und Zeugen Jesu“ in Off 17,6 und 18,24:

    Sie war trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu
    In ihr war das Blut von Propheten und Heiligen und allen, die auf der Erde hingeschlachtet wurden

    Nachdem es sich ja in beiden Textstellen um Märtyrer handelt, könnte man sich hier auf die Bezeichnung der Märtyrer in Off 6,9 und 20,4 beziehen und die „Propheten und Heiligen“ als die Märtyrer des Alten Bundes und die „Heiligen und Zeugen Jesu“ als jene des Neuen Bundes deuten. Das würde wohl die Auffassung stützen, dass Babylon bereits in alttestamentlicher Zeit die Gläubigen verfolgt hat. Jedoch die Hintergründe – insbesondere wieso das Blut aller „die auf der Erde hingeschlachtet wurden“ in ihr gefunden wird und wer diese sind, bleibt wohl noch einige Zeit ein Rätsel und ist möglicherweise erst in der Zukunft (Christenverfolgung in der Endzeit?) zu erkennen.

    (Siehe auch Tabelle 19: „Die Verfolgung der Christen in der Endzeit.”)

    Das letzte Zitat ist nun aber wieder recht einfach zu interpretieren. In Off 18,4 haben wir die Aufforderung:

    Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

    Das ist eine Warnung vor den Aktien- und Anleihehaien der Banken, welche den Menschen jede Menge Wertpapiere und Spekulationsoptionen – auch wertlose Staatsanleihen! – aufschwatzen und sie damit zum Finanzier des eigenen Untergangs machen wollen. Es geht wohlgemerkt nicht darum, Banken und Bankdienstleistungen für die Verwaltung von Bargeld gänzlich zu meiden, sonst müssten wir ja auf Geld überhaupt verzichten. Denken wir an die Apostel: hier hat auch Judas das Geld der Gruppe verwaltet und der Herr hat dies gebilligt. Die Banken werden zwar – wie Judas – ihre Strafe erhalten, aber bis dahin werden die Gläubigen – wie die Apostel und der Herr auch bei Judas – ihre Dienste in Anspruch nehmen können.

    Schließlich muss auch noch die Frage beantwortet werden, wieso Babylon in der Offenbarung „die große Stadt“ genannt wird. Dies geht mit Sicherheit einmal auf die eingangs erwähnte, ursprüngliche Stadt Babel zurück, welches ja überhaupt die erste Stadt auf Erden war. Und auch in der Folge war Babel/Babylon in den großen Weltreichen als Stadt präsent.

    Doch auch in unserer heutigen Zeit und vor dem Hintergrund der obigen Interpretation Babylons als die globale Finanzwirtschaft, finden wir – neben anderen Städten – insbesondere in einer Stadt dieser Welt die Fäden von Wirtschaft und Finanzen zusammenlaufen: im New York der Wallstreet. Ähnlich wie in der Vorzeit Babel als erste Stadt der Welt im Mittelpunkt aller politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten stand, ist auch New York das globale Zentrum der Hochfinanz und mit der Börse – dem Stock Exchange – der Dreh- und Angelpunkt der Weltwirtschaft.

    Aber es gibt auch weitere Ähnlichkeiten mit Babel. Wenn in Babel der Bau „eines Turmes, dessen Spitze bis an den Himmel reicht“ (1Mo 11,4) durch die Sprachverwirrung verhindert wurde, in New York ist es 1931 gelungen mit dem „Empire State Building“ erstmals einen solchen Turm, der „an den Wolken kratzt“ fertigzustellen. Und ähnlich wie der Turm von Babel war auch das Empire State Building zu seiner Zeit und bis 1972 mit 443 m (Antennenspitze) das höchste Gebäude der Erde. Dies ist natürlich heutzutage längst überholt. Mit über 800 Metern Höhe ragt der Burj Khalifa in den Wüstenhimmel von Dubai und fast in allen Großstädten der Welt gibt es Wolkenkratzer, welche den Turm von Babel heute wie eine Aussichtswarte aussehen lassen würden.

    Und ähnlich, wie in Babel nach der Sprachverwirrung viele Sprachen nebeneinander existierten, gibt es auch in New York nicht wenige „Viertel“ (Italiener, Chinesen, Spanier, Deutsche etc.) in welchen die einzelnen Nationalitäten ihre eigene Sprache sprechen. Und wie einst in Babel der Fluss Euphrat mitten durch die Stadt floß und diese in zwei annähernd gleich große Gebiete teilte, fließt auch der East River mitten durch New York und teilt z.B. Manhattan und Brooklyn. Doch wie bereits oben angedeutet, haben diese Prophezeiungen mit Sicherheit auch Bedeutung für die nähere und fernere Zukunft. Da wäre es durchaus denkbar, dass sich New York überhaupt zur Welthauptstadt entwickelt und damit noch andere Prophezeiungen der Offenbarung Realität werden.

    Aber gerade bei diesem Thema darf nicht unerwähnt bleiben, dass wir in der Bibel immer wieder auch „Vorschattierungen“ haben. Das sind Ereignisse, welche in ihren Ausprägungen den biblischen Prophezeiungen sehr nahe kommen, ohne jedoch deren Erfüllung zu sein. So finden wir beispielsweise in Antiochus IV. Epiphanes (~215-164 v. Chr.), der 167 v. Chr. Jerusalem besetzt und Sabbat, Beschneidung, Feste, den Besitz der Gesetzbücher und das tägliche Opfer bei Todesstrafe verboten hatte, einen Vorläufer auf den Antichristen.

    Auch Hitler, der am Beginn seiner militärischen Aggression ab 1939 halb Europa überrannte und besetzte und damit ähnlich wie der erste Antichrist „auszog sieghaft und um zu siegen“, hat mit der Judenverfolgung und der Dauer seiner militärischen Herrschaft von etwa 7 Jahren einige Ähnlichkeit mit dem Antichrist, ohne jedoch bereits seine Erfüllung gewesen zu sein.

    Quelle :http://www.immanuel.at/Diskurs109.htm#Griechenland_ist_reich

  6. Franz Schmid Says:

    H. D. Ägir! Du kennst bestimmt auch das Heerlager und die „Reiter“. (Wg. Patagonien habe ich gegoogelt; nun es gibt Souveräne Malteser ritter und die die Herzogin der Normandie -wird heute 90 J. alt; aber keinen Generalconsul von P.) J. R. hat aber auch die Wirkkraft der Symbolik und Tradition aufgezeigt, die „moderene“Bischöfe“, einschl. dem von Rom aufzeigen. Wäre Belgien Republik, wäre dieses Elend (Belgien) schon länger beendet. Aber Geschichte /Tradition und dieser Papst; was muß der eigenlich noch fortschrittliches machen um nicht mehr von allen bejubelt zu werden…… Freki NS: Hätte besser anrufen sollen; kommt vielleicht in den falschen Hals…….


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