kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen trotzen Angst und Terror 9. April 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:19

Die Vorbereitungen zu den morgigen Gedenkfeiern für die vor einem Jahr getöteten christlichen Studenten der Universität von Garissa liefen bereits.

 

 

 

 

Diese stammen aus verschiedenen Gebieten des Landes, waren aber alle direkt oder indirekt von islamistischem Terror betroffen. Sie sind lebendige Beispiele für die erstaunliche Widerstandsfähigkeit vieler kenianischer Christen, die in ihrer Heimat bleiben und unbeirrt an ihrem Glauben festhalten.

 

Ins Leben zurückgekämpft

 

Dennis Nicholas, zweifacher Vater, besuchte gerade einen Gottesdienst in seiner Heimatstadt Mombasa, als Bewaffnete in das Gebäude eindrangen und das Feuer eröffneten. Er sah seinen Pastor sterben und wurde kurz darauf selbst schwer verletzt. „Die Ärzte hatten mich schon aufgegeben, ich hatte sehr viel Blut verloren“, erinnert sich Dennis. Doch er überlebte wie durch ein Wunder. Allerdings ist er nicht mehr imstande, durch eigener Hände Arbeit seine Familie zu versorgen – in seiner Kultur eine zutiefst erniedrigende Situation für einen Mann und Vater, umso mehr für einen ehemals erfolgreichen Geschäftsmann. Doch Dennis ist dankbar für sein Leben und setzt seine eingeschränkte Kraft jetzt für Menschen ein, die ihm seit seiner Leidenszeit besonders am Herzen liegen: Witwen und Waisen. „Die Bibel nennt den Dienst an solchen Menschen ‚einen reinen Gottesdienst‘ – und niemand aus unserer Gemeinde hat sich um sie gekümmert. Also tue ich es jetzt“.

 

 

 

 

 

 

Das Ziel: alle Christen aus der Stadt vertreiben

 

Im Juni 2014 drangen etwa 50 Kämpfer, höchstwahrscheinlich Angehörige der somalischen Al Shabaab, in die Kleinstadt Mpeketoni ein und töteten dort gezielt ca. 50 Christen (Open Doors berichtete). Pastor Jeremiah beschreibt die Stimmung nach dem Übergriff: „Wir waren verwirrt und fassungslos – so etwas hatten wir noch nie erlebt. Wie konnte Gott das geschehen lassen?“ Einige Christen wechselten aus Furcht vor weiteren Attacken zum islamischen Glauben oder begannen, islamische Gebete auswendig zu lernen: Wer seinen muslimischen Glauben nachweisen konnte, war verschont worden. Über das Ziel der Aktion hegt Jeremiah keinerlei Zweifel: „Sie wollten alle Christen aus der Stadt vertreiben – ‚wer überlebt, wird die Flucht ergreifen, und dann können wir in ihren Häusern wohnen‘. Sie haben nicht damit gerechnet, dass wir trotz allem bleiben würden!“

Pastor Tom erinnert sich an den Besuch einiger Open Doors-Mitarbeiter während dieser Zeit: „Sie zeigten uns durch ihre Liebe und Fürsorge, dass wir zu Gott gehören. Sie trösteten die Kinder, besuchten die Witwen, brachten dringend benötigte Nahrungs- und Hilfsmittel und begleiteten uns sogar zu den Christen, die sich tief in den Wäldern versteckt hatten“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter bedroht, doch im Glauben gestärkt

 

Wie massiv die Gefahr weiterhin ist, verdeutlicht ein Zwischenfall, der sich fast genau ein Jahr nach dem Überfall ereignete. Al-Shabaab-Kämpfer versuchten im Juni 2015, ein Militärlager westlich von Mpeketoni zu überrennen. Ihr Plan war mutmaßlich, sich anschließend als Soldaten getarnt mit den erbeuteten schweren Waffen auf den Weg nach Mpeketoni zu machen und dort die Gedenkfeier der Christen am Jahrestag des Überfalls zu stürmen. Doch der Plan scheiterte und alle Angreifer wurden getötet. Es waren die Männer, die bereits den Angriff ein Jahr zuvor verübt hatten. „Wir haben darin Gottes Eingreifen gesehen“, sagt Pastor Tom. „Dass Menschen ohne Hoffnung ihr Leben verloren haben, hat uns nicht gefreut. Aber wir haben während dieser Zeit viel gebetet und gefastet, und für uns war klar, dass Gott uns erhört und uns bewahrt hat.“

 

Pastor Jeremiah ergänzt: „Persönlich kann ich sagen, dass die Ereignisse meinen Glauben gestärkt haben. Ich musste an die Worte Jesu denken: ‚in der Welt habt ihr Bedrängnis‘, auch seine Reden vom Leiden und vom Kreuz. Was geschehen ist, hat diese Worte bestärkt. Und es hat mich ermutigt, dem Herrn weiter zu vertrauen.“

https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2016/april/kenia_christen_trotzen_angst_und_terror/

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Noch sind wir als Europäer über die Terroranschläge in Frankreich und Brüssel geschockt.

 

Wir wollen aber trotzdem innehalten!

Auch in Afrika wohnen Menschen, die Kinder GOTTES sind.

 

 

Wir dürfen mit open doors an einen Terroranschlag der islamistischen  Al-Schabaab-Terroristen erinnern. Christen wurden in Kenia in Garissa selektiert und hingerichtet. Das Video erzählt uns: Wer Muslim war und ein paar Verse aus dem Koran zitieren konnte, blieb verschont. Die islamistischen Herren über Leben und Tod hatten vor einem Jahr wieder zugeschlagen.

 

In dieser schnelllebigen Zeit, wo sich ein islamistischer Terroranschlag irgendwo in der Welt an den nächsten reiht wie Todesperlen sich zu einer einer Kette, aufreihen lassen, die jegliche  Menschlichkeit im Keim tötet und fesselt, sind wir alle geneigt, nur noch weiter nach vorn zu schauen und nie nach hinten auf die Opfer wie hier. Wir haben uns an Opferzahlen des Todes und an Zahlen von Verletzten praktisch schon gewöhnt. Je mehr, desto sensationslüsterner. Je mehr, umso verlogener hören sich Politikerstatements nach Terroanschlägen an. Terroranschläge sehen wir bereits als Normalzustand in dieser Welt an. Leider tun dies auch viele Muslime, die dann weiter völlig unbeeindruckt ihrem Tagwerk nachgehen, anstatt ihre Relgion zu hinterfragen, z. B. warum es heute nur ihre Religion ist, die zu solchen Attacken  aus religiösen Gründen auf Unschuldige fähig sind. 

 

 

 

Ca. 50 junge Christen, Studenten,  haben vor einem Jahr  ihr Leben lassen müssen, weil irre und bösartige Menschen, die im Islam ihre religiöse Heimat meinen gefunden zu haben, dies so wollten. Sie sahen sich durch Allahs Worte des Korans darin bestätigt, dies tun zu dürfen ohne Gewissenbisse, ohne Reue und ohne jede Hemmnis, weil dieser Gott diesen Fehlgeleiteten mit seinen  koranischen Tötungsversen wie ein Mantra in den Ohren lag und sie mittels Indoktrination dieser Hasslehre zu willfährigen Handlangern des Todes werden ließ. Sie greifen dem natürlichen Ableben von Menschen vor und meinen das Recht zu haben aus religiösen Gründen, Nichtmuslime oder Muslime der anderen Konfession umzubringen oder zu vertreiben oder sonst zu misshandeln, zu diskriminieren oder zu erniedrigen.

 

 

Schauen wir in Ehrfurcht zurück auf die Opfer, die ihren Glauben als Christen bekannten. Schauen wir auf die Christen in Garissa, die durch diese Ereignisse noch stärkeren Glauben im Hinblick auf die Leidensaussagen und das Leiden unseres HERRN JESUS CHRISTUS am Karfreitag entwickelt haben. Andere sind aus Angst zum Islam übergetreten. Ja, genau das wollen islamische Terroristen mit ihrem boshaften Tun erreichen.  Der Vorfall, der ca. 1 Jahr später geschah, indem diese Täter vom Militär kurz vor dem Jahrestag getötet wurden, sehen die Christen in Kenia als eine Art „göttliches Eingreifen“ an. Sie freuten sich nicht über deren Tod wie viele Muslime, die feiern, wenn ein Terroranschlag gelingt und die Täter völlig begriffswidersinnig als Märtyrer feiern.

 

 

Die Pastoren nennen ihre Peiniger „Menschen ohne Hoffnung“. Wie verzeihend diese Worte bereits in sich klingen und auch sind. Sie verfluchen und verachten sie nicht. Durch Hilfe von außen von open-doors-Mitarbeitern haben diese Menschen in Garissa ihren Mut nicht verloren.

 

 

 

Wir dürfen diese Christen bewundern.

Denn sie bleiben in der Gegend und gehen weiterhin, wenn auch angstvoll ihrem Glauben nach, wenn auch mit veränderten religiösen Verhaltensweisen. Sie schauen nach, ob Polizei vor Ort in und vor der Kirche ist. Wer kann es ihnen verdenken nach einem so traumatischen Vorfall.

Dieser Vorfall ist bereits 1 Jahr her. Aber noch immer sind Menschen traumatisiert und fassungslos. Aber viele verlieren durch JESUS CHRISTUS ihre Hoffnung nicht. Einige schaffen es sogar, zu verzeihen. 

 

 

Schauen wir auf den Verfolgungsindex.

Kenia nimmt mittlerweile bereits den 16. Platz ein.

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/Kenia/

 

 

Machen wir uns die Gebetsanliegen von open doors zu eigen und helfen zusammen mit vielen Christen auf der Welt für alle Christen und Menschen dieser Welt zu beten und hier besonders für die tapferen Christen aus Garissa in Kenia.

 

Fügen wir aber noch eine Bitte hinzu:

Bitten wir  GOTT um Beistand für die Helfer und Helfershelfer, die sich – sei es durch Gebet, durch Spende oder durch Taten des Guten vor Ort um diese Menschen, die der Verfolgung anheimgefallen sind, bemüht haben und bemühen und sich um sie verdient gemacht haben.

 

Danken wir dem DREIEINEN GOTT auch dafür, dass diese Menschen die Kraft hatten, ihrem Glauben treu zu bleiben und JESUS als ihren HERRN weiterhin dienen wollen.

Nehmen wir uns, denen es hier noch gut geht, ein Beispiel an diesen tapferen Christen, dass sie uns Vorbild sein mögen durch unseren HERRN JESUS CHRISTUS in der EINHEIT mit dem VATER und dem HEILIGEN GEIST. Amen.

 

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