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Türkei verstaatlicht Kirchen in Diyarbakir 2. April 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 00:07

Die armenische St.-Giragos-Kirche in Diyarbakir

Die armenische St.-Giragos-Kirche in Diyarbakir

Keine Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet!

 

 

 

 

Die türkische Regierung hat alle Kirchen in der historischen Altstadt von Diyarbakir in Südostanatolien verstaatlicht. Wie die armenische Wochenzeitung „Agos“ berichtet, wurde diese Entscheidung vom Kabinett verabschiedet.

Verstaatlicht werden demnach die armenische Surp-Giragos-Kirche, bei der es sich um eine der größten Kirchen im Nahen Osten handelt, sowie je eine protestantische, chaldäische, syrisch-orthodoxe und armenisch-katholische Kirche. Damit ist in der mesopotamischen Metropole, die auf eine lange christliche Tradition zurückblickt, nun keine einzige Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet.

 

 

3.600 Grundstücke betroffen

 

Dem Staatsanzeiger zufolge sind von der Verstaatlichung im Eilverfahren außer den Kirchen auch 6.300 weitere Grundstücke in der Altstadt betroffen, die nach monatelangen Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Sicherheitskräften schwer zerstört ist. Unter den eingezogenen Bauten sind demnach auch Hotels und Kulturdenkmäler.

Der Direktor des staatlichen Stiftungsamtes, Adnan Ertem, sagte „Agos“, die Verstaatlichung diene dem Schutz und dem Erhalt der historischen Bauten. Der Schritt sei notwendig gewesen, um der planlosen Bebauung der Altstadt Einhalt zu gebieten und die Schwarzbauten abzureißen. „Seien Sie sicher, wir wollen die historischen Bauwerke nur schützen“, sagte Ertem der Zeitung.

 

 

Regierung: Diyarbakir „so schön wie Toledo“

 

Die türkische Regierung hatte kürzlich angekündigt, die von Kämpfen verwüstete Altstadt von Diyarbakir komplett neu aufbauen und restaurieren zu wollen. Diyarbakir werde „so schön wie Toledo“, hatte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu angekündigt. Derzeit wird in Diyarbakir allerdings immer noch gekämpft.

Weil die christlichen Gemeinden und Kirchen in der Türkei keinen geregelten Rechtsstatus haben, waren die betroffenen Kirchen bisher überwiegend im Besitz von zweckgebundenen Stiftungen. Die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Diyarbakir, Nevin Solukaya, rief die Stiftungen auf, Rechtsmittel gegen die Verstaatlichung einzulegen.

https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2016-03-29/tuerkei-verstaatlicht-kirchen-diyarbakir

 

2 Responses to “Türkei verstaatlicht Kirchen in Diyarbakir”

  1. Gereon Kirch Says:

    Ein Grund mehr keine weiteren Moscheebauten in Deutschland zu genehmigen. Auch sollte man den Rechtsstatus aller Moscheevereine und islamischen Kulturvereine in Deutschland in dem Sinne hinterfragen, ob Muslime sich mehr der Scharia als dem deutschen Grundgesetz verpflichtet fühlen.

    Wir erinnern uns: Im April 1998 wurde Erdoğan vom Staatssicherheitsgericht Diyarbakır wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten gemäß Artikel 14 der türkischen Verfassung nach Artikel 312/2 des damaligen türkischen Strafgesetzbuches (Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden) zu zehn Monaten Gefängnis und lebenslangem Politikverbot verurteilt. Anlass war eine Rede bei einer Konferenz in der ostanatolischen Stadt Siirt, in der er aus einem religiösen Gedicht, das Ziya Gökalp zugeschrieben wurde, zitiert hatte:

    „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ … [1]

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdo%C4%9Fan

  2. Garfield Says:

    Osteuropa ist unsere Christliche Rettung…!!! Der Polnische Präsident samt Gattin..:


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