kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Woran denken Sie beim Stichwort „Ostern“? 29. März 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:09

Selbst unter den Kirchenmitgliedern denkt nur etwa jeder zweite beim Stichwort „Ostern“

an christliche Inhalte wie „leeres Grab und Auferstehung“.

 

 

 

 

Erfurt (kath.net/idea): Die Deutschen verbinden das Osterfest eher mit Ostereiern und -hasen als mit der Auferstehung Jesu. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Demnach denken 38 Prozent zuerst an Gebräuche heidnischen Ursprungs. Je jünger die Befragten waren, desto stärker war diese Verknüpfung. 36 Prozent assoziieren mit Ostern in erster Linie die Auferstehung Jesu von den Toten. Je älter die Umfrageteilnehmer waren, desto deutlicher war diese Verbindung. 18 Prozent der Deutschen fällt zu Ostern „nichts Besonderes“ ein und vier Prozent „etwas anderes“. Dabei wurde am häufigsten das Zusammensein mit Familie und Freunden genannt, gefolgt von der Freizeit an diesem verlängerten Wochenende. Für einzelne ist Ostern der Inbegriff für das heidnische Fest des Frühlingserwachens.

 

 

Nach Konfessionen befragt hat Ostern vor allem für Katholiken (57 Prozent) und Mitglieder von Freikirchen (56 Prozent) mit der Auferstehung zu tun; unter den landeskirchlichen Protestanten denken 49 Prozent an das leere Grab. Juden (60 Prozent) verbinden mit dem Fest am ehesten Ostereier, -hasen und -feuer, gefolgt von Konfessionslosen (50 Prozent), Muslimen (40 Prozent) und evangelischen Landeskirchlern (36 Prozent). Für die Mehrheit der Muslime (42 Prozent) hat das Osterfest keine besondere Bedeutung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Nur noch die älteren Christen verbinden das Osterfest, das Fest, was im Grunde jeden Menschen auf der Erden angeht, mit dem Tod und der Auferstehung JESU. Die Jüngeren sind fernab von Kirchen von christlichen Lehren und Institutionen groß geworden. Mitschuld an dem mangelnden Wissen sind natürlich auch die Kirchen, die mehr den sozialen Aspekt des christlichen Glaubens in den Fokus gestellt haben als die Glaubenslehre der Auferstehung. Aber auch das Umfunktionieren von großen christlichen Festen wie Weihnachten zum Weihnachtsmann und Ostern zu Frühjahrsfesten  mit Hasen und Ostereiern tragen einen nicht unerheblichen Anteil an der Bewusstseinsbildung. Die Überlagerung mit Kitsch und Tand, mit dem der Mensch seine Seele zu füttern und satt zu bekommen meint, trägt zu dieser JESUS abwendigen und sich dem Tand zuwendenden Profanisierung des Osterfestes bei.

 

 

 

Ferner trägt gegenüber Andersgläubigen das stände pc-gerechte Zurückweichen eigener Traditionen aus vorwandsuchender Sorge des vorauseilenden Gehorsams zu dieser eklatanten Glaubenslosigkeit bei. Wer seine eigenen Glaubensinhalte herabstuft zur Gleichwertigkeit mit den Glaubensinhalten anderer Religionen, trägt damit dazu bei, dass der eigene Glaube und die eigenen Traditionen an Bewusstseinswert verlieren und auf dem Basar des „Für-alles-offen-Seins“ zu Markte trägt. Wenn Kinder lernen, dass der Islam und das Judentum und alle anderen Ideologien und Religionen den gleichen Wert haben, kann der eigene Glaube ja nicht so wichtig sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weder das Judentum noch der Islam gehen auch nur einen Deut von ihren teilweise ausgrenzenden Glaubenssätzen ab. Aber JESUS und SEINE Lehre können ja wie Kaugummi in andere Religionen integriert werden, bis von JESUS und seinem WERK und Rede nichts mehr übrig bleibt.

 

Die Glaubenslosigkeit hat jedoch mehrere Ursachen. Satte, für Spaß und Fun empfängliche Menschen sind gegenüber Gott und dem Glauben zunehmend desinteressiert eingestellt. Ein sonntagmorgendlicher Spielfilm im TV ist ihnen wichtiger als der Gang zum Gottesdienst. Eine Sportveranstaltung ist den Menschen wichtiger, als den Tag des Herrn angemessen zu begehen. Das vielgepriesene Ausschlafen hat Mehrwertcharakter. Gott hat für Menschen keine geistige Anziehungskraft mehr. JESUS hat seine Anziehungskraft in dem Maße verloren, indem seine Anhänger nur noch der Routine, der Gleichmütigkeit und des materiellen Überdrusses frönen.

 

Die exorbitante Botschaft von Ostern, von der Befreiung der Menschen vom Joch alter Gottesbilder, die geistige Supersprengkraft besitzt, welche mit menschlichen Denkmaßstäben kaum zu erfassen ist und die mit islamischen Terrorsprengsätzen nichts gemein hat, sollte jeden Menschen auf Erden, die aller Kinder GOTTES sind, ansprechen und erfassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von was berichtet die Osterwahrheit?

Da ist ein Mensch, der Sohn GOTTES, JESUS CHRISTUS, von Menschen am Kreuz aufgrund von Verrat, religiös-politischem Machtkalkül, von Aufhetzung der Menschen und auf eigenen Willen hin öffentlich am Kreuz nach Folter und Marter  auf grausamste Weise hingerichtet worden. Der Beweis des Todes war das Abfließen von Blut und Wasser. Beim leeren Grab blieb es nicht. Der Auferstehungsvorgang selbst ist mehr als glaubwürdig im NT eben  nicht beschrieben, sondern es ist vom leeren von einem Grab die Rede,  in dem nur noch die Leichenleinentücher  von seinem Tod Zeugnis gaben, welches von römischen Soldaten bewacht wurde. Dann die Sensation, die die Menschheit noch nie vorher in dieser Form und Deutlichkeit erlebt hat. JESUS erscheint am 3. Tag zuerst den Frauen, dann erst den feigen Aposteln und vielen Hundert Menschen, die nach SEINEM Tod in Trauer, Selbstmitleid und völliger Desorientierung verharrten.

 

Wäre nur dieser Ausschnitt des Todes und der Auferstehung im Leben des JESUS von Nazareth berichtet worden, wäre dies bereits eine religiöse Sensation. Aber das NT umfasst Berichte vom Wirken JESU von 3 Jahren. Er erlebte Höhen und Tiefen, blieb aber immer mehr als glaubwürdig, bis zum Tod am Kreuz. Wäre die Geschichte von JESUS am Kreuz geendet,  wäre JESUS in der Versenkung der Geschichte verschwunden. Niemand hätte Notiz von ihm genommen.  Erst mit SEINER Auferstehung, welche durch Hunderte von AUGENZEUGEN  bezeugt und beglaubigt wurde, begann das Kapitel der Christenheit.

 

 

 

Das Christentum verfügt nicht nur über theologische Abhandlungen, sondern verfügt über eine Glaubenswahrheit, die die aller anderen Religionen übertrifft. Ohrenzeugen und Augenzeugen bei der Verklärung JESU, Augenzeugen bei der Erscheinung von Engeln wie Maria wie die Frauen am Grab, wie die Jünger bei der Himmelfahrt CHRISTI. Zweimal wurde die Stimme des VATERS gehört, dass alles auf SEINEN GELIEBTEN SOHN hören sollen.

 

 

 

 

 

Easter Facebook Timeline Covers

 

 

 

 

Vom AT wird nur über GOTT und seinem Volk berichtet.

JAHWE zeigt sich nie.

 

 

Mohammed wird lediglich von einem Engel, der sich Gabriel nennt, der ihn erst würgen muss, damit er ihm zuhört. Kein Zeuge hat gesehen, wie Mohammed mit dieser Kreatur Kontakt aufgenommen hat. Augenzeugen: Fehlanzeige. Ob diese Kreatur ein Engel GOTTES oder ein Engel der Finsternis war, bleibt dem objektiven Leser des Korans überlassen. Ob es diese Kreatur überhaupt gegeben hat, weiß niemand.

 

In JESUS haben wir ein mehr als herausragendes Wesen, welches von sich selbst behauptet, im VATER zu sein und der VATER in IHM. Das haben Wunder zu an sich. Sie sind einmalig und sind nicht durch menschlichen Willen wiederholbar. Sie entziehen sich somit wissenschaftlicher Methodik.

 

 

 

Die einzige Frage, die sich jeder Mensch stellen sollte, wenn es um seinen Glauben, also dem eigenen Fortbestand der Seele nach dem Tode, geht, wem er den größten Glauben schenkt.

JAHWE regiert im AT zum Teil wie ein Despot, welcher nicht vor Mordaufträgen zurückschreckt und seinen Gläubigen minutiöses Gehorsamsverhalten durch eine Vielzahl von kleinlichen Gesetzen gibt. Nun ist das AT von verschiedenen Menschen aufgeschrieben. Beim Schöpfungsbericht war kein Zeuge dabei, bei Adam und Eva letztlich auch nicht. In dieser Zeit war der Allmachtsbegriff Gottes eher den Vorstellungen der Menschen geschuldet, die Menschen über Gott hatten.

 

 

 

Allah regiert durch den Koran in der Welt wie ein Spalter, ein Dualist mit mörderischem Tyrannpotenzial.

 

JESUS CHRISTUS aber gibt Zeugnis vom VATER, wie er wirklich ist. Wäre der VATER so, wie er im AT beschrieben wurde, wäre der SOHN genauso wie SEIN VATER aufgetreten, kompromisslos wie im Levitikus. Der SOHN aber tritt völlig anders auf. Der spricht als „Mann“ vom Dienen, von Feindesliebe, von Vergebung der Unendlichkeit, während seinem Vater im AT erst x-mal gebeten werden musste, um zu verzeihen. JESUS vergibt Sünden, wirkt Wunder. JESUS selbst lebt dieses Verzeihen selbst am Kreuz vor. Er traut dem Menschen somit noch mehr zu als seinem VATER, der nicht gerade ein Ausbund an sofortigem  Vergebungswillen war.

 

 

 

Wir fragen die Menschen, welchem GOTTESBILD sie nachfolgen würden, würden sie alle mit dem Evangelium vertraut gemacht und könnten diese drei Gottesbilder miteinander objektiv vergleichen.

 

 

Dann noch die Sensation des OSTERGESCHEHENS. Da ist einer, der vom Tod aufersteht und zurückkommt zu seinen Lieben, zu seinen Jüngern, zu seiner Mutter, zu seinen Aposteln, die IHN wie die Hasen feige verlassen hatten beim Passionsgeschehen. Alle Jünger werden angesichts dieses Ostergeschehens aus ihrer religiös-lethargischen Desorientierung quasi von einer Sekunde auf die andere – bis auf Thomas – zu begeisterten Anhänger JESU, die nicht mehr an sich halten können und diese Geschehnisse nach außen mitteilen müssen, kein Wunder. Nachdem Thomas JESUS selbst gesehen hatte, stammelt er nur noch die Worte, die JESUS zu GOTT erhöhen: „Mein HERR und GOTT“.

 

 

 

Erst dann sagte JESUS: „Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

 

Und genau damit sind alle diejenigen Menschen, die diesem Geschehen nicht persönlich folgen konnten, gemeint, somit auch wir.

Wir hätten die gleichen Reaktionen gezeigt,  wenn wir das alles  hätten in der Historie vor 2000 Jahren erleben dürfen. Wir können uns nur auf die Evangelien verlassen,  somit auf die Augen- und Ohrenzeugen von vor 2000 Jahren.

 

 

Dann Saulus, der größte Christenverfolger seiner Zeit, der durch eine Begegnung mit JESUS zum glühenden Verehrer JESU wurde, der sich selbst als „Missgeburt“ bezeichnete.

Während GOTT im AT unsichtbar blieb, war SEIN SOHN, den ER als SEINEN SOHN bezeugte, ca. 33 Jahre auf Erden und hat seinen Auftrag der Erlösung für VATER und Mensch getreu erfüllt. Ja, GOTT selbst ging durch die Hölle menschlicher Qualen und Schmerzen, um dann glorreich als Sieger über Tod und Leid aufzuerstehen. Wer am Kreuz gestorben ist und sich in dieser Weise den Menschen zeigt, ist Sieger über den Tod, den Erzfeind eines jeden Menschen. Wer sich in dieser Weise zeigt, ist auch Sieger über das Leid. Denn obwohl JESUS zum Beweise dafür, dass ER es ist, seine Wundmale behält, verhält er sich so, als ob er völlig schmerzfrei wäre. Wäre er nicht gestorben, hätte er mit Sicherheit in dieser Form vor die Jünger treten können. Er hätte es nicht fertiggebracht, bei den Wundmalen im Saal allein gehend zu erscheinen.

 

 

 

 

Sind das alles Hirngespinste?

Mitnichten.

 

Darum ist es für uns so unverständlich, dass sich die Menschen hier auf Erden so häuslich einrichten und JESUS völlig aus dem Blickwinkel verloren haben zu ihrem eigenen Schaden. Wir haben nur das Pech der späten Geburt. Sind aber deshalb die biblischen Berichte unglaubwürdig?

 

 

 

Selig, die nicht sehen und doch glauben. Aber ist dieser Glaube wirklich nur Glaube?

Ist dieser Glaube nicht schon vielmehr Wissen um die letzten Dinge von JESUS von Nazareth?

Wir haben objektive Anhaltspunkte, mehr als alle anderen monotheistischen Religionen. Und wenn sich ein „Mensch“ wie GOTT verhalten hat auf Erden, dann war es JESUS.

 

Was also hindert die Menschen daran, an die Botschaft CHRISTI zu glauben?

 

9 Responses to “Woran denken Sie beim Stichwort „Ostern“?”

  1. thomas Says:

    Kirchensteuerzahler, waren noch nie Christen.

    „JAHWE regiert im AT zum Teil wie ein Despot, welcher nicht vor Mordaufträgen zurückschreckt und seinen Gläubigen minutiöses Gehorsamsverhalten durch eine Vielzahl von kleinlichen Gesetzen gibt. Nun ist das AT von verschiedenen Menschen aufgeschrieben. Beim Schöpfungsbericht war kein Zeuge dabei, bei Adam und Eva letztlich auch nicht. In dieser Zeit war der Allmachtsbegriff Gottes eher den Vorstellungen der Menschen geschuldet, die Menschen über Gott hatten.“

    Und solche Äußerungen fördern bestimmt nicht das Christentum – soetwas kann man nur als satanische
    Blasphemie bezeichnen. Wer soetwas behauptet hat nie die Bibel gelesen, oder streicht einfach raus
    was ihm nicht gefällt. Solche Schrifsätze sind eigentlich nur in den abgefallenen Volkskirchen zu finden
    und dies ist ein Grund warum sie leer sind, denn blbelgläubige Christen können solche, für sie dummen
    Ausdünstungen nicht ertragen – für sie, hat Gott sich durch die gesamte Bibel offenbart.
    Gott war immer gerechter Richter und durch seinen Sohn Jesus Christus hat sich hieran nichts geändert.
    Beim Schöpfungsbericht war also niemand dabei – was will der Schreiberling damit sagen ? – das Kamerad
    Zufall Milliarden Jahre brauchte, um aus totem Gestein, Lebewesen zu entwickeln, welche denken, fühlen
    und handeln können. Man merkt wirklich, das sich alle endzeitlich, prophezeiten Dinge, aus der Bibel,
    vor den eigenen Augen erfüllen.

    offenbarung 14

    Die Ernte und die Weinlese des Gerichts
    14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Menschensohn; er hatte auf seinem Haupte eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. (Markus 13.26) 15 Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr geworden! (Matthäus 13.39) 16 Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde geerntet. 17 Und ein anderer Engel kam hervor aus dem Tempel, der im Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel. 18 Und ein anderer Engel kam vom Altar her, der hatte Macht über das Feuer und rief mit lauter Stimme dem zu, der die scharfe Sichel hatte, und sprach: Sende deine scharfe Sichel aus und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab, denn seine Beeren sind reif geworden! 19 Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes. 20 Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und es floß Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit. (Jesaja 63.3)

    • Andrew Says:

      Deine Frömmigkeit ist sehr löblich, aber meinst du wirklich, dass das komplette alte Testament (bitte nur mal das Inhalstsverzeichnis durschauen, die Stofffülle ist ja weit umfangreicher als im NT) in sämtlichen Einzelheiten von Gott/JHWH diktiert wurde? Das glauben doch nicht mal die orthodoxen Juden, jedenfalls hab ich noch nicht vernommen, dass Ehebrecherinnen o. Schwerstkriminelle öffentlich gesteinigt o.im Brunnen ersäuft wurden bis zur devoten Unterwürfigkeit der Frauen u. körperlichen Züchtigung der Kinder , wie es die uralten Gesetze von vor 3000 Jahren vorgeben. König Salomon hatte hunderte Frauen in seinem Harem, ganz bibelkonform. Die strengen Schariagesetze der Muslime sind den mosaischen Gesetzen nicht so unähnlich bzw. direkt vom AT entlehnt (altorientalischer Sittenkodex, von dem auch die frühen Juden noch beeinflusst sein dürften?). Das Ur-Judentum muss man sich in ihre Sittenstrenge etwa wie die Amische Sekte o. etwas moderner wie die Zeugen Jehovas (Wiederäufer) vorstellen, wobei diese auf jegliche Gewalt/Militärdienst – also auch Landesverteidigung u. Todesstrafe etc. verzichten. Fändest du das für dich persönlich verlockend?
      Von daher kann ich schon verstehen, dass man sich als Christ wie z.B. unser werter @Bazillus und ich selbst vom traditionellen Judentum distanziert, trotz allen Respektes für das AT. Übrigens wurde das alte Testament, wie wir es heute kennen erst ca. 200 Jahre vor Christus verfasst u. abgeschlossen, also rd. 2500-3000 Jahre nach der Einwanderung der Israeliten (und die archaischen Urmythen der Bibel enstanden o. „eingegeben“ wurden). Es gibt ganz klar eine jahrtausendelange Entwicklungsgeschichte des A.T., keinesfalls ist das komplette Heilige Buch „vom Himmel gefallen“, wie es die Muslime vom Koran behaupten. Auch das NT war/ist keine „Fertigware“, sondern umfasst etliche zeitlich auseinanderliegende Berichte verschiedener Autoren, von den Kirchenvätern u. verbindlichen Konzilsbeschlüssen/Dogmengeschichte ganz zu schweigen. Auch das Judentum speist sich nicht nur aus dem AT-Stoff, sondern ebenso aus reichhaltigen Glaubens-u. Sittentraditionen/Gesetzesauslegungen usw..
      Alles nicht so einfach, werter Thomas – hüte dich vor einem radikalen Schwarzweiß-Denken, deine von dir favorisierte „Prädestinationslehre“ (Auserwähltheit) kann einen auf moralisch-ethisch bedenkliche Irrwege führen (kann-nicht muss!), religiös verbrämte Selbstüberheblichkeit/Arroganz/Eitelkeitu. Besserwisserei sind keine göttliche Tugend – das ist jetzt aber allgemein gesprochen u. nicht explizit an deine Adresse gerichtet…du versthest schon, gell?.. LG u. frohe Ostern nachträglich

      • thomas Says:

        Ein allmächtiger Gott ist durchaus in der Lage , eine Heilige Schrift so zu überliefern, wie er es möchte
        und wie es notwendig ist. Im übrigen spielt es keine Rolle wovon der Mensch sich distanziert, oder
        was er gerne hätte, oder möchte – aus dem Blickwinkel Gottes spielt das keine Rolle. habe ich jemals
        behauptet, das die Bibel vom Himmel gefallen ist, lieber Andreas ? Seit Jahrtausenden ist ist auch im alten
        Testament angekündigt was heute passiert, wer daraus keine Rückschlüsse zieht, ist selber Schuld.
        Jesus Christus persönlich und auch seine Apostel, haben sich immer wieder auf das neue Testament, bezogen
        und es als das Wort Gottes akzeptiert. Ich kann bei mir auch kein Schwarzweiß denken erkennen –
        es geht nur darum ob die Bibel das Wort Gottes ist, oder nicht.

        “ Übrigens wurde das alte Testament, wie wir es heute kennen erst ca. 200 Jahre vor Christus verfasst u. abgeschlossen, also rd. 2500-3000 Jahre nach der Einwanderung der Israeliten (und die archaischen Urmythen der Bibel enstanden o. “eingegeben” wurden).“

        Woher weisst du das Andreas, oder welchem atheistischen Bibelkritiker möchtest du hier glauben ?
        Falls du glaubst , das die Bibel Urmythen enthält. kannst du ja kein Christ sein, denn Jesus Christus
        hat sich mehrfach, auf von dir als Urmythen bezeichnete, biblische Tatsachen bezogen, wie die Sintflut.
        Also gehörst du einer anderen Religion an – dann geh in ganzer Konsequentz auch den nächsten
        Schritt und werde Atheist, lieber Andreas, denn außerhalb der Heiligen Schrift, gibt es keinen christlichen
        Gott. natürlich haben nicht alle Heiligen der Bibel zu einem Zeitpunkt, gelebt, wie sollte dies auch möglich sein.

        3. Der Inspirationsanspruch der Bibel

        Die Bibel erhebt den Anspruch, ein vom Geist Gottes inspiriertes Buch und daher das „Wort Gottes“, die „Heilige Schrift“ zu sein. Was heißt das?

        Es heißt, dass der Heilige Geist den Schreibern göttliche Gedanken eingab, die sie gemäß ihrer persönlichen Art und Begabung niederschrieben. Also weder ein göttliches Diktat, noch rein menschliche Vorstellungen, sondern eine Selbstoffenbarung Gottes. Es heißt: „Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen im Auftrag Gottes“. (2. Petr. 1,21)

        Dieser Anspruch gilt für die ganze Bibel: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ (2. Tim.3,16) Der Zweck der „von Gott eingegebenen“ Heiligen Schrift ist demnach, dem Menschen über sich selbst und seine Situation sowie über Gott Klarheit zu verschaffen. Sie will ihm den Weg zum ewigen Leben zeigen und ihn vorm Verderben bewahren.

        Dieser Inspirationsanspruch wird von der Bibel mehrfach unter Beweis gestellt. Ihre nachprüfbaren Angaben sind exakt. Ihre Prophetien treffen ein.

        Auf Grund der Inspiration beansprucht die Heilige Schrift göttliche Autorität. Sie versteht alle ihre Aussagen als verbindlich, völlig unabhängig davon, ob wir daran glauben oder nicht. Über 2600 mal findet sich in ihr der Ausdruck: „So spricht der Herr.“ Wechselweise heißt es „Gott sagt“ oder „die Schrift sagt“. Wenn dieser Anspruch zu Recht besteht, ändert sich daran auch nichts durch das menschliche Fehlverhalten einzelner Christen oder der Kirche, das es immer gegeben hat und geben wird. Man kann die Fehler der Arbeiter nicht dem Architekten in die Schuhe schieben. Viele Menschen bezeichnen sich als Christen, ohne es nach der Definition Christi zu sein. Sie begehen Unrecht, das dann dem „Christentum“ angelastet wird.

        4. Wie verstand Jesus die Bibel

        Manche Leute glauben nicht an die Bibel, aber an Jesus. Ihn akzeptieren sie in jeder Beziehung, auch als Sohn Gottes.

        Kann man aber Jesus und die Bibel trennen? Unmöglich; Jesus verstand die heilige Schrift weder mythisch noch symbolisch, sondern konkret und verbindlich. Das tat er nicht als „Kind seiner Zeit“, sondern als der Messias Gottes, voll Heiligen Geistes. Was er sagte, kam aus prophetischem Wissen: „Bis dass Himmel und Erde vergehen, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz (AT) vergehen, bis alles geschehen ist“ (Matth. 5,18) und: ….. die Schrift kann nicht aufgehoben werden“. (Joh. 10,35).

        Jesus wertete die Berichte des AT als Tatsachen; so die Sintflut (Matth. 24,37), die Schöpfung (Matth. 19, 4-5) und auch die Prophetien Daniels (Matth. 24, 15).

        Ausdrücklich erkannte er Mose als Autor der „Bücher Mose“ an: „Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?“ (Joh. 5, 47) Seinen eigenen Worten aber maß er göttliche Autorität bei: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ Matth. 24,35); …..das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage“ (Joh. 12,48)

        5. Genauigkeit der Textüberlieferung

        Einer der Haupteinwände gegen die Bibel ist stets, sie sei verfälscht. Was ursprünglich geschrieben wurde, sei durch falsche Abschriften, ungenaue Übersetzungen, Irrtümer und absichtliche Änderungen, Auslassungen und Hinzufügungen total entstellt worden. Dieser Einwand ist vollkommen unzutreffend. Die Bibel ist das bestbelegte historische Dokument überhaupt. Die heute vorliegenden Übersetzungen in den großen Verkehrssprachen sind praktisch fehlerfrei und sinngemäß identisch.

        Das AT wurde von Manuskript zu Manuskript mit äußerster Sorgfalt abgeschrieben. Es gibt zahlreiche gut erhaltene Handschriften, die bis auf winzige unwesentliche Abweichungen genau übereinstimmen. Sie reichen bis ins Jahr 900 n. Chr. zurück.

        Auch der Vorwurf, bestimmte Prophetien seien erst nach den Ereignissen geschrieben, also gefälscht, erwies sich selbst als falsch: Vor wenigen Jahren wurden in Qumran am Toten Meer Jesajaschriften gefunden, die aus der Zeit 200-100 v. Chr. stammen. Es war nahezu eine Sensation, dass sie, obwohl 1000 Jahre älter als die bis dahin vorliegenden Manuskripte aus dem Jahr 900 n. Chr., mit diesen völlig übereinstimmen! Alle auf Jesus weisenden Prophetien sind bereits in ihnen enthalten.

        Vom NT liegen etwa 5000 Manuskripte vor, die z.T. bis in die Zeit 350 n. Chr., Auszüge gar bis 150 n. Chr. zurückgehen. Sie weichen nur äußerst geringfügig in einem Tausendstel des Textes untereinander ab!

        Zum Vergleich die Daten einiger nichtbiblisch – historischer Werke: Julius Cäsar, „Der Gallische Krieg“: nur 10 guterhaltene Manuskripte aus der Zeit 900 Jahre nach Cäsars Tod! Die „Geschichte“ und die „Annalen“ des Tacitus: nur 2 Manuskripte aus der Zeit 1000 Jahre nach seinem Tod usw. Beides sind allgemein anerkannte geschichtliche Werke, die weitaus weniger gut belegt sind als die Bibel (Josh McDowel, Bibel im Test, Hänssler-Verlag 1988).

        6. Die Zuverlässigkeit der Bibel im Vergleich mit außerbiblischen Texten

        Zum neutestamentlichen Geschehen äußern sich auch nichtbiblische Quellen. Alle nachprüfbaren Angaben der Bibel geografischer, geschichtlicher und zeitlicher Art haben sich im Vergleich mit diesen Quellen als korrekt herausgestellt. Leben und Tod Jesu sind als Ereignis in Raum und Zeit historisch belegt. Jesus hat wirklich gelebt, wurde wirklich gekreuzigt, das Grab war wirklich leer. Die Person Jesu und das Entstehen der christlichen Urgemeinde werden bei den Geschichtsschreibern, Tacitus, Josephus Flavius, Suetonius, Plinius dem Jürgeren, Lucian und Tertullian erwähnt.

        Jahrhundertelang wurden der Bibel geschichtliche Irrtümer und Legenden vorgeworfen, die sich dann doch immer als richtig herausstellten: z.B. das Volk der Hethiter (von dem einzig die Bibel berichtet) habe nie existiert; ebenso die Stadt Ninive, der Teich Bethesda in Jerusalem usw. Erst vor wenigen Jahrzehnten entdeckten Archäologen in der Türkei die Reste einer gewaltigen Stadt, in der Tafeln gefunden wurden, die sie als Hauptstadt der Hethiter auswiesen. Auch die Mauern von Ninive sind inzwischen entdeckt, ebenso der Teich Bethesda in Jerusalem. Jeder archäologische Fund hat bisher die biblischen Aussagen bestätigt.

        Quelle : http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048

  2. Andrew Says:

    sorry für die grausamen Fehler, bin echt mies im Schnell-Tippen – für mich sinds einfach zuviele Tasten o. zuwenig Finger…

  3. Bazillus Says:

    1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.1
    2 Im Anfang war es bei Gott.
    3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.2
    4 In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
    5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.

    Und dieser Schöpfungsbericht reicht im Grunde völlig aus. Wort = Geist und Urheber allen Seins. Wie es historisch war, weiß doch tatsächlich niemand. Kein Protokollführer war dabei. Und warum sollten Kirchgänger keine Christen sein?

    Und Jesus hat so manche AT-Vorschrift, die der Vater noch als todesstrafenwürdig angesehen hat, ins Wanken gebracht. Sein Leben war nicht immer im Einklang mit den AT-Sitten und Gebräuchen.

    Auch Jesus hat allein mit einem Wort die Unreinheitslehre der Juden ad absurdum geführt. Sinngemäß: Nichts kann unrein sein, was in den Menschen von außen gelangt, nur das, was aus des Menschen Mund heraus kommt, (Sünden im Denken, Sagen, Tun) ist unrein. Damit hat er die strengen väterlichen Reinlichkeitsgesetze torpediert, also auch das, was der Vater einmal vorgeschrieben hat. Arbeit am Sabbat, von Jesus zumindest in Bedrängnis gebracht, väterliches Steinigungsgebot der Ehebrecherin: Vom Vater angeordnet, von Jesus im Grunde als falsch entlarvt, denn kein Mensch ist ohne Sünde. Polygamie: Ein gängiges vom Vater zugelassenes Zusammenleben im alten Judentum. Die großen Altvorderen hatten doch alle Krösges mit Mägden und Nebenfrauen. Salomon, ein Schwerenöter. Von Jesus, weil ehebrecherisch und somit als extrem sündhaft entlarvt. Sklaventum im AT praktisch durchgeführt. Jesus hat aus seinen Nachfolgern im Verhältnis zu Gott aus Sklaven, Freunde gemacht und damit diese aufgewertet und damit auch das Sklaventum im Ganzen angegriffen. Sein Verhältnis zu Frauen. Nicht mit ihnen zu sprechen, was AT-Sitte war, kam für Jesus nicht die Bohne infrage. Er sprach zwanglos mit vielen „ungläubigen“ Frauen. Frauen folgten ihm in seinem Jüngerkreis nach. Wäre für AT-Propheten nie in Frage gekommen, Frauen zum internen Kreise zuzulassen. Eine jüdische Todsünde, den Geldwechslern im Tempelvorhof die Tische umzuwerfen und sie verbal anzugreifen (Räuberhöhle und so). Das war jüdische Tradition im Tempel, nichts Verwerfliches aus jüdischer Sicht.

    Mit seinen Ehebruchsmoralvorstellungen hat er doch letztlich alle Altvorderen an den Pranger gestellt, welches sein Vater alles noch mit dem Mantel der Legitimation zugelassen hat. Und was dabei herauskommt, konnte man ja auch an Ismael sehen Was ist daraus entstanden? Der Islam. Dieser ist somit zurückzuführen auf einen Seitensprung, also einem Akt des Ehebruchs, den Jesus so – auch für uns heute – unmissverständlich und klar bis zur Undurchführbarkeit sogar gesteigert hat. Was für uns Sünde ist, war es auch für die Altvorderen.

    Mit diesem Ehebruchsverständnis hat Jesus die Frauen mehr als aufgewertet, denn damals hatten nicht Frauen mehrere Männer, sondern umgekehrt, von Abraham über Moses usw. Damit hat Jesus doch diese Urahnen quasi rückwirkend zu schweren Sündern erklärt. Schon einmal drüber nachgedacht?

    Im Grunde hat er da seinen Vater mit seiner Buchstabengesetzlichkeit ganz schön rebellisch herausgefordert und durch sein „Ins-Herz-schauen“ gezeigt, dass der Vater des AT hier und da auf dem Holzweg war. Aus diesen Gründen glaube ich auch nicht, dass Jesus auch nur einen Mordaufruf gestartet hätte wie seinem Vater von Menschen in den Mund gelegt.

    Jesus selbst hat doch wie oben beschrieben, zumindest einige sogar Elementar-Gesetze, die sein Vater noch angeordnet hat, zumindest so aufgeweicht, dass sie letztlich nur noch Makulatur waren. Übrigens waren das auch Gründe, die die Pharisäer damals negativ auf ihn aufmerksam gemacht haben. Sie reichten zwar nicht aus, um das Todesurteil zu fällen, aber um Jesus „verfassungsrechtlich“ argwöhnisch zu beobachten. Jesus ist somit seinem Vater als AT-Gesetzgeber des Öfteren in den Rücken gefallen. Und weil der Vater seinem Sohn öffentlich vernehmbar seine Liebe bekundet hat und bestätigt hat, dass auf ihn gehört werden solle, hat er die Gesetzeskorrekturen Jesu somit gutgeheißen. Und da Gott keine Fehler machen kann, dürfen wir getrost kritisch mit den AT-Gesetzen umgehen. Denn Jesus hat uns gelehrt, den Geist der Gottes- und Nächstenliebe über die Buchstaben- Gesetzlichkeit zu stellen. Was dabei nämlich herauskommt, sehen wir im Islam.

    Viele AT-Gesetze hat Jesus, wenn nicht über den Haufen geworfen, sie doch ihrer Buchstäblichkeit beraubt. Somit hat Jesus m. E. das Großreinemachen von AT-Gesetzen – übrigens außer den 10 Geboten – in seinen Kampf gegen die jüdische Obrigkeit letztlich zumindest jesuanisch-moralisch außer Kraft gesetzt und erst recht von angezweifelt. Wurde das auch von den Propheten vorausgesehen, dass AT-Gesetze durch Jesus letztlich fallen werden?

    Fazit: Selbst Jesus war mit einigen Gesetzen des Vater wenig einverstanden. Er hat sie sogar teilweise in ihrer ethischen Bedeutung ausgehebelt. Ein Grund mehr, kritisch mit den Untaten, die im AT aufgeschrieben wurden, umzugehen.

    • thomas Says:

      Israel war Israel und es sollte ein Gottesstaat sein und dementsprechend, waren ganz andere Ordungen
      erforderlich, als im Christentum, welches Menschen organisiert in Gemeinden, innerhalb einer Nation
      bildet. Außerdem hat Israel fortwährend, gegen Gottes Gebote verstossen, nun kann ich nicht Gott
      für die Verfehlungen, des Nord und Südreichs verantwortlich machen, genausowenig wie Gott für die
      Ordnungnen und Satzungen der Pharisäer verantwortlich war, welche eben teilweise, im Widerspruch
      zu seinem Gesetz standen. Ich will hier jetzt auch nicht weiter ausholen, weil es im Prinzip nur darum
      ging das Jesus genauso der gerechte Richter ist, wie sein Vater und dies kommt klar im Neues Testament
      zum Ausdruck. Jesus wirft die meisten Menschen in die Verdammnis, weil sie Ehebrecher, Lügner, Mörder,
      Diebe und Götzendiener sind, diese können nicht in sein Reich kommen. Ihr Schicksal ereilt sie nach dem
      Tode, aber auch ein frühzeitiges zu tode bringen von Sündern, durch Jesus Christus, ist klar Lehre des
      neuen Testaments und darum ging es letztendlich hier. Ihr denken ist Humanistisch geprägt und sie versuchen aus Jesus, einen Wattebäuschen werfenden Weltverbesserer zu machen, der gegen die
      Strukturen des jüdischen Klerus gekämpft hat. Die biblische Sicht ist eine Andere, Jesus kam hauptsächlich,
      weil es Gott in seinem Plan so vorgesehen hat, er sollte das Lamm Gottes, für ausgewählte Sünder sein,
      welche Gott für das ewige Leben bestimmt hatte, vor dem Anbeginn der Welt. Weiterhin sollte er die
      Gebote Gottes und seine Lehre verkünden, befreit von menschlichen Zusätzen und nicht mehr erforderlichen Satzungen und Ordnungen. Weiterhin wurde er als König der Könige und zukünftiger,
      sichbarer Weltbeherrscher bekannt gemacht. Er wird in naher Zukunft, den größten Teil der Menschheit
      und auch der Namenschristenheit, von dieser Erde entfernen und sein Reich auf der Erde, sichbar
      aufrichen, ganz so wie es sein Vater JAHWE geplant hat. Die immer näher kommenden ,endzeitlichen
      Gerichte werden global sichtbar, genauso wie Jesus und die Propheten, dies seit tausenden von Jahren
      angekündigt haben. Jesus ist seinem Vater nie in den Rücken gefallen, sondern er hat seine Aufgabe
      zu hundertprozent, im Sinne seines Vaters Jahwes erfüllt. Im übrigen führen sie die von ihnen vertretende
      Dreieinigkeitlehre, hier selbst durch ihre Argumentation, zur Absurdität. Das Frauenbild der Bibel ist ,so
      wie Gott es fordert, nämlich : “ Die Frau sei dem Mann Untertan “ selbstverständlich engebettet in die
      göttlich geforderte Nächstenliebe und den Geboten der Heiligen Schrift – dies war der Unterschied zu
      allen anderen heidnischen Kulturen, in denen die Frau tatsächlich oft ein Sklaven ähnlicher Untertan
      war. Eine Gleichberechtigung der Frau kennt die Bibel nicht genausowenig, wie die menschlichen
      Kulturen, der letzen 5000 Jahre. Scheininterlektueller, humanistischer Feminismus, sind ein neuzeitliches
      Produkt, westlicher, atheistisch geprägter Humanisten und obwohl das Scheitern dieser Idiologie, gerade
      in Deutschland offensichtlich ist, wird darüber einfach hinweg gelogen. Einer muß nun mal das sagen haben, zur Chaosvermeidung, so ist es in jeder funktionierenden Firma.
      Für sie gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder sie nehmen die Bibel als das was sie ist, nämlich
      Gottes Wort in ihre Gesamtheit, oder sie schaffen sich ihre eigene Religion, indem sie sich einfach
      zusammenstellen was ihnen passt, oder nicht und hierbei atheistische Argumentationsstränge benutzen.
      Die Problematik ist hierbei natürlich, das ein selbstentworfenes Christentum, ja jeglicher Logik entbehrt,
      zumal Gott ja nun Jesus und seine Apostel gesandt hat, zwecks der Gründung des Christentums, eine
      Betriebanweisung ist hier zur Chaosvermeidung unabdingbar. Die Bibel ist die Betriebsanweisung
      für das Christentum, wer das nicht akzeptieren will, sollte sein Heil in anderen Religionen suchen, oder
      sich der Fraktion der Atheisten anschließen.

      • Bazillus Says:

        Werter Thomas,

        meines Wissens habe ich nichts von Gleichberechtigung geschrieben: Ich schrieb: Mit diesem Ehebruchsverständnis hat Jesus die Frauen mehr als aufgewertet,…“ Ich habe aber damit gemeint, dass die Frau als Mensch gleichberechtigt neben dem Mann existiert und somit auch als Ebenbild Gottes. Und das hat Jesus m. E. auch mit seinem Verhalten ausdrücken wollen. Welche Rollen hier Mann und Frau leben, darauf bin ich nicht eingegangen. Ich meinte die religiöse Aufwertung und in diesem Sinne auch Daseinsberechtigung in Gleichberechtigung vor Gott.

        Nun, Jesus hat und das haben Sie m. E . nicht entkräftet, den Gesetzen des Vaters eine völlig andere Sichtweise und Gewichtung gegeben.

        Nunja, ich glaube nicht, dass ich mir eine Religion schaffe und mir die Rosinen herauspicke. Indem ich Jesus in der Dreieinigkeit vergöttliche, habe ich Jesus in meinem Glauben im Grunde mehr aufgewertet als alle Christen, die ihn „nur“ als Sohn Gottes sehen und begreifen. Und damit gerät Jesus mit in das göttliche Zentrum. Ich denke, da werden wir nicht zusammenkommen. Aber das ist m. E. auch letztlich unwichtig.
        Christ sein bedeutet, Jesus nachzufolgen, möglichst in allem.

      • Andrew Says:

        du konterst unsere (bzw. Jesu) „Kritik“ am Alten Testament, indem du auf das NT verweist, also den NEUEN Bund, der sich bewußt u. von Gott selbst gewollt vom alten Bund absetzt. Ob man es nun Neuerung o. Erweiterung oder radikale Neuorientierung des altbiblischen „Vertrages“ nennt, ist Ansichtssache, jedenfalls gab es seit Jesus eine geradezu „unglaubliche“ Zäsur des bisherigen Gottesbildes. Das ist keine mutwillige Verdrehung biblischer Tatsachen durch uns, sondern elementarer christlicher „Fundamentalismus“, begründet durch den Gottessohn Jesus.
        Man kann durchaus von einer Metamorphose des altbiblischen Glaubens sprechen, ähnlich wie sich eine Raupe verpuppt u. durch einen inneren Wandel/Umbau des bisherigen Organismus (genetisches Programm) völlig überraschend ein Schmetterling schlüpft. Natürlich wäre es unsinnig, die Raupe dafür zu kritisieren, soviel Zeit in dieser noch unvollkommenen Existenzform „verschwendet“ zu haben, statt sich gleich als Schmetterling zu erheben. Umgekehrt ist es einer Raupe wohl unmöglich, eine Ahnung seiner finalen Bestimmung zu haben – bildlich:
        also über den irdischen Gesetzeszwängen u. Moralvorstellungen des AT zu schweben, sich frei u. unbeschwert der Quelle des Lichtes (Gottes) zuzuwenden. Vergleiche sind zwar immer ein wenig holprig, aber ich denke, es ist klar was gemeint ist…

  4. Bazillus Says:

    Werter Andrew,
    besser hätte ich es nicht ausdrücken können Danke. Jesus hat nun einmal das „grobe“ Gottesbild seines Vater aus dem AT durch sein Tun und Handeln sozusagen „erlöst“, indem er dessen Gesetze zumindest teilweise geändert und völlig anders interpretiert hat. Ich würde hier den Begriff der erweiternden Vervollkommnung hin zur Liebe Gottes zum Menschen wählen. Ja, das ist neutestamentarisch gedachter Fundamentalismus im besten Sinne.

    Und da Du den Schmetterling bemühst: Dieser ist auch ein österliches Zeichen, ja, jetzt durch Dich im mehrfach umfassenden Sinne des Wortes, wie Du hier bestens demonstriert hast. Dieser Vergleich war keineswegs holprig, sondern mehr als erhellend. Toller Gedanke, danke!


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