kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Karfreitag ist ein besonderer Tag 25. März 2016

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 23:41

 

 

 

Der Karfreitag ist ein besonderer Tag, an dem wir besonders an das bittere Leiden und Sterben des Herrn Jesus Christus gedenken, aber auch für sein Opfer, das uns die Sündenvergebung gebracht hat, in besonderer Weise danken.

 

Heute gedenken wir des großen Opfers Jesu, das er auch für uns gebracht hat An einem Tag wie heute ist es gut, wieder einmal die Bibel zur Hand zu nehmen und nachzulesen, wie Jesus gelitten und um unseretwillen das Opfer gebracht hat … Doch Karfreitag könne man eigentlich nur fassen und verstehen im Zusammenhang mit dem Triumph Jesu an Ostern und auch mit Himmelfahrt und Pfingsten. So erhalte Jesu Sieg am Kreuz die rechte Bedeutung und Dimension.

 

 

 

Der Hauptmann aber, der dabei stand, ihm gegenüber, und sah, dass er so verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!

Für viele Menschen ist der Karfreitag ein Tag der Trauer. Sie sehen das Leid Jesu und vergessen, dass es das Fest der Liebe ist.

 

 

 

 

Gott hat den Menschen geschaffen und ihn über alle Geschöpfe gestellt. Er hat ihm die Freiheit gegeben, die Unsterblichkeit und die Möglichkeit mit ihm zu sprechen. Und was hat der Mensch getan? Er hat gesündigt. Das hat Gott aber nicht davon abgehalten, die Menschen zu lieben. Er hat seinen Sohn gesandt, dass er den Menschen das Heil bringe und ihnen damit wieder seine Liebe bewiesen. Und was haben die Menschen getan? Sie haben Jesus verspottet und gekreuzigt. Aber Gottes bedingungslose Liebe zu den Menschen hat nicht mit dem Kreuzestod Jesu geendet.

Der Hauptmann, der an der Kreuzigung teilnahm, war nicht gläubig. Dennoch konnte er sagen: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!  Wie kam es dazu?

 
Jesus hat seinen Widersachern vergeben, obwohl er zu Unrecht gekreuzigt wurde. „…Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun!…“ Der Hauptmann  konnte die bedingungslose Liebe Jesu zu Gott, seinem Vater, miterleben.

Jesus glaubte auch in den schwersten Momenten, in denen er die Sünde der Menschen auf sich nahm an Gott, seinen Vater. Er merkte, dass er sich von ihm entfernte und wollte zurück zu ihm. Es war immer noch sein Vater. „Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!“
Jesus war sicher, wie sein Weg weitergehen würde, denn er sagte zu dem Schächer  am Kreuz: „…Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“  Er war absolut sicher, wohin er geht.
Jesus hörte dem Schächer zu. Er sah Maria, seine Mutter, und Johannes. Er kümmerte sich um sie und versorgte sie in dem er zu ihr sagte: „…Das (Johannes) ist nun dein Sohn…“ Er blieb in der Nächstenliebe.

 

 

Das alles sah der Hauptmann und konnte daher sagen: „Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen“!

 

Leben wir auch so? Klagen wir sofort an, wenn uns Unrecht geschehen ist oder wissen wir, dass alles in Gottes Hand liegt. Behalten wir die Selbstkontrolle und bleiben wir ruhig? Das öffentliche Gebet ist ein schönes Merkmal der Gläubigen Christen. In den Gottesdiensten kommen sie zusammen, um gemeinsam zu Gott beten und sein Wort hören. Auch wir wissen was die Zukunft bringt. Sie bringt uns den Herrn. Unsere Zukunft ist die Gemeinschaft mit Gott. Wir wollen Gott danken und anbeten. Jesus ist unser Vorbild. Mit seiner Hilfe können wir das Ziel des Glaubens erreichen.

 

 

Auch Menschen durchleben manchmal Phasen, die sozusagen „Karfreitags-Momente“ sind. „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.“ Auch die Worte gemäß Jesaja 55, 8 und 9 kämen, wenn man Schlimmes erlebe, zum Tragen: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ Gott schenkt immer wieder die nötige Tragkraft.

„Was Jesus erlebte im Garten Gethsemane, dürfen wir in gewissem Sinn auch erleben. Nachdem er gerungen und gebetet hatte, kam ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Auch bei uns reagiert der Herr auf ein ernstliches Gebet, indem er neue Kraft, Frieden und Trost ins Herz legt. Kraft, um im freudigen Glauben – trotz allen Anfechtungen – den Weg zu gehen zum herrlichen Ziel, Frieden, dass wir Ruhe haben in der Seele und ausgeglichen sind und die innere Harmonie da ist, und Trost, wenn wir den wahren Trost aus dem Wirken und Schaffen des Heiligen Geistes empfangen können. Beten wir darum ohne Unterlass, wie Apostel Paulus (im ersten Thessalonicherbrief) sagt“!

 

 

 

Das Bild eines Kreuzes, an dem der gekreuzigte Christus abgebildet ist, die Arme weit ausgebreitet: Wir wollen nun nicht den Leidenden sehen, sondern „den Liebenden, der die Arme ausbreitet und dir und mir sagt: ‚Das tat ich aus Liebe für dich! Nimm es an; zieh die Kraft daraus! Gehe den Weg bis zur Auferstehung, zur Himmelfahrt, bis wir gemeinsam in des Vaters Reich sind!’“ 

 

 

 

Die Hände durchbohrt, die Füße durchbohrt,
das Kreuz zeigt mir deine Liebe.
Die Stirn voller Blut, von Dornen gekrönt,
trägst Schande, weil du mich lieb hast.

Wenn die Himmel einst vergehn,
deine Narben, sie bestehn,
und für immer kann ich sehn,
wie sehr du mich lieb hast.

Darum sing ich dir.
Meine Liebe ist dein, und mein Herz ist dein.
Mein Leben ist dein, Herr Jesus.
Meine Liebe ist dein, und mein Herz ist dein.
Mein Leben ist dein, Herr Jesus. Ich bin dein.

 

2 Responses to “Der Karfreitag ist ein besonderer Tag”

  1. oriana1 Says:

    Die Fusswaschung des Papstes an Muslimen ist eine Demütigung und Beleidigung für jeden Christen und Europäer.
    Ich werde aus der katholischen Kirche austreten – ich habe lange genug als Christ die Wange hingehalten. Aber Jesus hat nicht gesagt begehe Selbstmord an deinen Nachkommen und Kultur.

    Jesus sagt, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wir haben vergessen den Nächsten zu lieben – wir lieben das Ferne…..

    – lang lebe Papst Benedikt ein Bewahrer der christlichen Lehre.

    • thomas Says:

      Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen, hierbei war die römische und jüdische Presse
      nicht anwesend. Weder Pharisäern, noch Mitgliedern einer satanischen Religion, hat er die
      Füße gewaschen. Mit der Fußwaschung hat Jesus die Apostel belehrt, wie Liebe und Demut
      bei ihnen auszusehen hat. Er hat sie so zu ihrem großen Dienst vorbereitet, welcher die absolute
      Selbstaufgabe des eigenen Egoismus forderte. Die Fußwaschung hat somit keine Allgemeingültigkeit
      und ist schon garnicht auf Ungläubige zu übertragen. Es ist weder Gesetz noch Gebot von christus.

      Johannes – Kapitel 13
      Die Fußwaschung
      1 Vor dem Fest aber der Ostern, da Jesus erkannte, daß seine Zeit gekommen war, daß er aus dieser Welt ginge zum Vater: wie hatte er geliebt die Seinen, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. (Johannes 7.30) (Johannes 17.1) 2 Und beim Abendessen, da schon der Teufel hatte dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben, daß er ihn verriete, (Lukas 22.3) 3 und Jesus wußte, daß ihm der Vater alles in seine Hände gegeben und daß er von Gott gekommen war und zu Gott ging: (Johannes 3.35) (Johannes 16.28) 4 stand er von Abendmahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. 5 Darnach goß er Wasser in ein Becken, hob an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgürtet war.
      6 Da kam er zu Simon Petrus; und der sprach zu ihm: HERR, sollst du mir meine Füße waschen? 7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das weißt du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren. 8 Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du meine Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir. 9 So spricht zu ihm Simon Petrus: HERR, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! 10 Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts denn die Füße waschen, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. (Johannes 15.3) 11 (Denn er wußte seinen Verräter wohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.)
      12 Da er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er wieder seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach abermals zu ihnen: Wisset ihr, was ich euch getan habe? 13 Ihr heißet mich Meister und HERR und saget recht daran, denn ich bin es auch. (Matthäus 23.8) (Matthäus 23.10) 14 So nun ich, euer HERR und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füße waschen. (Lukas 22.27) 15 Ein Beispiel habe ich euch gegeben, daß ihr tut, wie ich euch getan habe. (Philipper 2.5) (1. Petrus 2.21) 16 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr, noch der Apostel größer denn der ihn gesandt hat. (Matthäus 10.24) 17 So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr’s tut. (Matthäus 7.24)
      18 Nicht sage ich von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Aber es muß die Schrift erfüllt werden:


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