kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Terroristen bedrohen Schülerinnen in Aden: „Unsere Gewehre haben Durst“! 17. März 2016

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:19

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Bewaffnete Männer, die nach eigenen Angaben im Namen des Islamischen Staates (IS) handeln, drangen am gestrigen 8. März in eine Mädchenschule in Aden ein, wo jenen den Schülerinnen ein “Ultimatum” stellten, die ihre Kleidung noch nicht den Bestimmungen der dschihadistischen Propaganda angepasst haben. Die Schülerinnen wurden von den Terroristen über die eigentliche Unterrichtszeit hinaus in der Schule festgehalten.

Am Tag zuvor waren in der Hafenstadt Flugblätter verteilt worden, auf denen alle Frauen, auch Schülerinnen, aufgefordert wurden sich entsprechend der Islamischen Gebote zu kleiden. “Wer sich noch länger mit Kleidern von Juden, Christen und Ungläubigen kleide” werde ermordet”. “Unsere Gewehre haben Durst und wir werden ihren Durst mit dem Blut derer löschen, die gegen die Gebote Gottes verstoßen“, heißt es auf dem Flugblatt.

Am vergangenen Freitag waren ebenfalls in Aden bewaffnete Männer in das “Mother Theresa Home” eingedrungen (vgl. Fides 04/03/2016), wo sie vier Ordensschwestern und 12 Mitarbeiter und Patienten der Pflegeeinrichtung ermordeten.

http://www.fides.org/de/news/59598-ASIEN_JEMEN_Terroristen_bedrohen_Schuelerinnen_in_Aden_Unsere_Gewehre_haben_Durst#.VuT-7CZuNoA

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Allein das „nichtmuslimische Kleiden“ ist für diese Barbaren ein ausreichender Grund, Mädchen mit dem Gewehr hinzurichten. Die Äußerung, dass die Gewehrläufe Durst haben ist die typische Personifizierung der Schuldzuweisung auf Andere. Das Gewehr wird personifiziert und lenkt die Schuld des Gewehrführers auf das Gewehr ab. Dieser „Durst des Gewehrs“, welches laut Koran natürlich von Allah selbst geführt wird, nach Blut von Menschen, die nicht den „Geboten Allahs“ nachfolgen, muss selbstverständlich gelöscht werden. Dass dabei Menschen draufgehen, ist dem Gewehr Allahs völlig egal. Hauptsache das Blut von Nichtmuslimen fließt. Dabei zählen sich diese Terroristen zu den gläubigsten Muslimen, denn sie nehmen ja die Gebote des Dschihads des Kampfes mit Gut und Blut gegen Ungläubige, Juden und Christen ernst. Sie fühlen sich in ihren barbarischen Untaten auch noch als der besten Gesellschaft auf Erden, nämlich der Ummah des Islams zugehörig.

 

 

 

Unrecht wurde zu islamischem Recht.  Schuld wird grundsätzlich zunächst einmal im Anderen gesucht und gefunden, eine zutiefst menschliche Schwäche. Der Islam ist niemals schuld an offensichtlichen Missständen, weil der Islam eben einige Untugenden, Sünden und Verbrechen zu islamischen Tugenden erklärt und diese legalisiert.

Dieser Umstand wird durch die göttlich gegebene  Generalabsolution für seine Gläubigen für alle Zeit  durch Vers 18 der Sure 8  manifestiert nicht nur für Gewalttaten der Vergangenheit, sondern auch für die, die in der Zukunft stattfinden: „Nicht ihr habt sie (hier ging es um Ungläubige in der Sure „Die Beute“) erschlagen, sondern der Gott des Islams (Allah) erschlug sie. Und du warfest nicht, als du warfest, sondern der Gott des Islams (Allah) warf, auf dass der die Gläubigen eine große Gnade von Sich Selbst bezeige. Wahrlich, der Gott des Islams (Allah) ist allhörend, allwissend“ oder Vers 14 aus Sure 9„Bekämpft sie (hier sind die Führer des Unglaubens gemeint): Der Gott des Islams (Allah) wird sie strafen durch eure Hand und sie demütigen und euch verhelfen wider sie und Heilung bringen den Herzen eines gläubigen Volkes“.

Selbst wenn diese  Verse sich auf bestimmte damalige (kriegerische) Begebenheiten beziehen, so kann der Kampf gegen Ungläubige mit Gut und Blut, d. h. mit seinem Vermögen und seinem Leben in jede Zeit gedanklich transferiert werden und in dieser Zeit  sowohl zu  terroristischen Akten als auch zu Menschenrechtsverletzungen führen in dem Bewusstsein, dass der islamische Gott diese Handlungen nicht nur toleriert, sondern sie  selbst ausführt in dem Zustand völliger Sündenlosigkeit. 

 

 

Das ist wohl der Grund, warum die dringend erforderliche innovative Selbstkritik vieler Islamvertreter nur selten zum Tragen kommt und jede auch im Islam angestoßene Reformbewegung jeweils zum Erliegen gekommen ist und kommt. Sie können sich hinter solchen Worten verstecken. In diesem Fall  übertragen die Terroristen ihre sündhafte Terroreinstellung gegen ungläubige Mädchen, die sich wie Ungläubige, Juden und Christen kleiden a) zunächst auf das Gewehr, welches b) vom  eigenen Gott in moralisch überheblicher Weise geführt wird. Besser und effektiver noch als eine Beichte, die ja eigenes schuldhaftes Verhalten und Reue voraussetzt, um gültig zu sein und die Lossprechung zu erlangen.

 

 

 

 

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Wie soll dieses selbstkritische Denken und Unrechtsbewusstsein auch entstehen, wenn sprichwörtlich biblische Sünden und Verbrechen fast 600 Jahre später (nach Christi Geburt) zumindest teilweise zu religiösen Tugenden und damit  zu islamischem Recht erklärt werden? Diese koranischen Kernsätze sind es, die jedes Unrechtsbewusstsein im Keim ersticken lassen. 

Wir wissen nicht, ob diese Mädchen aus der Hand der Terroristen befreit wurden. Wir wissen aber, dass diese Taten dem Handlungsrahmen des absolut Bösen entspringt. Wenn eine Kleiderordnung wichtiger ist als das Leben von Menschen, dann ist diese Religion, die diese Kleiderordnung so umsetzt, vom Bösen inspiriert, nicht von Gott. Wer das Nichtbefolgen der islamischen Kleiderordnung mit Ehrenmord oder Erpressung oder mit anderen scharianischen Gesetzgebungen durchsetzen will und damit die Würde der Eigenverantwortlichkeit des Menschen mit Zwang untergräbt, kann nur als Terrordiktatur der Scharia und einer eben solchen der eigenen Familie bezeichnet werden.

 

 

Diese Geisteseinstellung gehört nicht in die menschliche Gesellschaft. Sie gehört auf den Müllhaufen der Religionsgeschichte geworfen. Wer Frauen in Burkas, unter Kopftüchern und Schleier verschwinden lässt, nur um den muslimischen Kerlen keinen Anlass für Triebabfuhr zu ermöglichen, ist moralisch verkommen. Wer seinen Männern nicht zutraut, sich auch von Frauen fernhalten zu können, die diese Kleidung des Versteckens und der Unterdrückung nicht tragen wollen, spricht Männern eigenverantwortliches Handeln ab. Wenn diese Kerle auf Frauen übergriffig werden aus Gründen des islamischem „Sendungsbewusstsein“ der Erpressung, diese angegriffenen Frauen in den Rahmen der islamischen Kleiderordnung zu zwingen, sie aus islamisch-arrogantem Hochmut auf diese Weise zu erniedrigen und zu demütigen, hat jegliches Anrecht auf Asyl und hat jegliches Verständnis verwirkt. Ein solcher Typ hat einzufahren und auf der Stelle ausgewiesen zu werden.

 

 

Bitten wir den DREIEINEN GOTT um Hilfe und Schutz für diese Mädchen und Frauen in islamischen Ländern, aber mittlerweile auch hier in Europa,  hier von unfähigen Eliten gefördert, die unter dem Zwang von religiösen Gesetzen zu  leiden haben.

 

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