kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kirchenglocken gegen Anti-Asyl-Proteste 17. März 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:00

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Ein lautstarkes Zeichen für Asylwerber setzen am 14. März die Pfarren des 23. Wiener Gemeindebezirks.

 

 

Ab 18 Uhr läuten die Glocken aller Liesinger Kirchen für fünf Minuten, um gegen die zeitgleich am Liesinger Platz geplante Anti-Asyl-Demo einer FPÖ-Bürgerinitiative mobil zu machen. Im Fokus beider Kundgebungen steht ein Asylquartier in der Ziedlergasse, das künftig bis zu 750 Asylwerber Unterkunft geben soll. Vergangene Woche am Freitag bezogen die ersten 51 Asylsuchenden das ehemalige Bürohaus einer Computerfirma.

„Leute, die sich um ihre Kinder sorgen, Frauen, die aus Angst abends nicht mehr alleine auf die Straße gehen“: Petra Kollars, organisatorisch verantwortlich für den Kirchenprotest, kennt die Sorgen der Bevölkerung und räumte „Kathpress“ gegenüber ein, „dass die Befürchtungen teilweise auch nachvollziehbar sind“. Lautstark gegen die neue Unterkunft zu protestieren sei aber der falsche Weg. Die Pfarren wollen mit ihrer Aktion auf „einen anderen Weg aufmerksam machen“.

 

 

 

 

 

 

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Will Integration gelingen, „müssen Menschen das Gefühl haben, sie sind hier willkommen. Dazu gehört der positive Kontakt zur Bevölkerung“, ist Kollars überzeugt. In den Pfarrgemeinden bemüht man sich deshalb, Flüchtlinge zu unterstützen.

Die Pfarre Rodaun stellt aktuell ein Gelände zur Verfügung, auf dem die Caritas ein Container-Dorf für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreibt. In Gebäuden der Pfarren Liesing, Kalksburg und Mauer sind ein oder zwei Flüchtlingsfamilien untergebracht.

Die Pfarre Rodaun – sie ist die einzige Pfarre des 23. Bezirks, deren Kirche über keine Glocken verfügt – lädt am 14. März um 18 Uhr zu einem Friedensgebet in die Pfarrkirche als „Antwort auf die für 14. März geplante Demonstration auf dem Liesinger Platz und die derzeitige Entwicklung an den Grenzen im Süden Österreichs“, heißt es in der Einladung der Pfarre.

 

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen


 

 

Das 5-minütige Läuten von Kirchenglocken gegen diese durchaus verständliche Demonstration ist eindeutig der falsche Weg. Die Kirche sollte neutral bleiben. Sie müsste wissen, dass bis  zu 80 % muslimische junge Männer in der Vergangenheit nach Österreich und Deutschland eingewandert sind unter widerrechtlicher Ausnutzung des Asylrechts. Sie müsste wissen, dass in den Heimatländern dieser Muslime Christen zumindest diskriminiert, wenn nicht sogar verfolgt werden.

 

 

Offensichtlich hat die Kirche noch nichts davon gehört, dass in Flüchtlingsaufnahmelagern muslimische Flüchtlinge die wenigen christlichen diskriminieren und verfolgen, so dass diese getrennt untergebracht werden müssen wie in Stuttgart geschehen. Diese Menschen kommen hierher und haben das mit der Muttermilch aufgesogene islamische dualistische System Muslim = gut und Nichtmuslim = unrein (insbesondere ungläubige Frauen)  im Kopf, sodass genau diese Übergriffe auf Frauen ihre Ursache in der islamischen gelehrten rechtlichen Minderstellung der Frau haben. Diese muslimischen Flüchtlinge und Migranten, die ja nicht alle aus Syrien stammen, in der das Zusammenleben durch Assad besser gewährleistet war,  hassen Kirche und Christen in der Mehrzahl. Sie würden freiwillig nie eine christliche Kirche betreten.

Sie dürften dies noch nicht einmal und die Kirche heißt diese Menschen willkommen, wohlweislich, dass ein islamisches Österreich das Läuten der Glocken, das öffentliche Kreuz  und den Wiederaufbau von Kirchen nach Zerfall oder Zerstörung verhindern würde.  Nordzypern mit der Zerstörung von 520 Kirchen sollte Warnung genug sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstatt die Kirchen die muslimischen Einwanderer an ihre Religions- und Frauengleichheitsrechte und -pflichten erinnern und sich missionarisch einzusetzen, setzen sie sich auch mit diesen politisch-sinnlosen Symbolen für ihren eigenen Untergang ein.

Selbst der Papst spricht von arabischer Invasion. Die neuen Chancen, die er beschwört,  sollten zwar missionarisch genutzt  werden, aber nicht durch politische Zeichensetzung der PC. Die Kirchen haben es offenbar noch nicht gemerkt. Selbst die  Regierungsparteien haben in Österreich eine 180-Grad-Kehrtwende in dieser Frage vollzogen, zu dem die FPÖ wohl schon seit geraumer Zeit aufgerufen hat.

 

 

Dass die Kirchen zu einem guten Umgang mit Flüchtlingen aufzurufen haben, ist eine jesuanische Selbstverständlichkeit. Und das kann ihnen niemand vorwerfen. Aber im vorauseilenden Gehorsam in dieser Weise die Glocken zu läuten, ist das falsche Signal, erst recht, wenn Kirchenorganisatoren selbst die Befürchtungen der Menschen als „teilweise auch nachvollziehbar“ charakterisieren. Dann ist die Anordnung des Glockenläutens zu diesem demonstrativen Zweck erst recht nicht nachzuvollziehen. Wir leben in Österreich noch immer in einem demokratischen Rechtsstaat.

 

 

 

Diese Menschen kommen nach hier in noch christliche geprägte Länder und sorgen für eine Erhöhung der Kriminalitätsrate. Die weibliche einheimische Bevölkerung hat mittlerweile Angst im Dunkeln auf die Straße zu gehen. Wenigstens das müsste Anlass genug sein, diese Demo zumindest zu tolerieren.

Würden sich die Teilnehmer im Rahmen dieser Demo gewaltsam verhalten, müssten diese Glocken geläutet werden, aber bitte erst dann. Dann wäre das ein gutes Zeichen des Muss gewesen. Diese Demo ist fundamentaler Bestandteil einer funktionierenden Demokratie.

 

 

Aber von vornherein eine friedliche Demonstration mit einem 5-minütigen Glockengeläute zu torpedieren, kann selbst bei Kirchgängern zu verständnislosen Eindrücken führen. Die Kirche sollte auch nicht den immer  dünneren Ast absägen, auf dem sie sitzt. Eine pc-ideologische Einstellung ist nicht identisch mit einer christlichen Einstellung.

Eine Aktion, die u. E. überflüssig, ja kontraproduktiv ist, weil sie polarisiert und ohnehin schon vorhandene Gräben vertieft.

Allein die Tatsache, dass die FPÖ diese Demo ausrichtet, darf kein Kriterium sein, die Kirchenglocken in dieser Weise zu missbrauchen.

Allein das Anbieten von Friedensgebeten in allen betreffenden  Pfarreien  vor, während oder nach dieser Demozeit wären das bessere und das christlichere Signal gewesen. Nur Gebet kann in  dieser Problematik christliches Bewusstsein schaffen, nicht aber demonstratives Glockenläuten, nur weil die vermeintlich falsche Partei zu dieser Demo geladen hat.

 

 

Die leider noch immer zu wenigen kirchlichen Veranstaltungen zum Thema „Christen- und  Nichtmuslimverfolgung“ in dieser Zeit ist ein Armutszeugnis für Kirchen. Für platte politische Demonstrationen des Glockenläutens im Zusammenhang mit Demos, die sich gegen den Bau oder den Bezug von Flüchtlingsheimen aussprechen als legitimes politisches Ventil,  sollten sich die Kirchen in Wien zu schade sein. Da gäbe es andere und bessere Anlässe, die Glocken läuten zu lassen, z. B. für den Tod von verfolgten Christen in islamischen und kommunstischen Ländern sollte  1 x die Woche geläutet werden oder für den Tod von abgetriebenen nicht gewollten Menschenkindern oder für die Opfer von Alters-Euthanasie, usw. Da bleiben die Glocken jedoch stumm.

 

 

Wir beten für die Kirchen und deren Führer, dass sie sich vielmehr um den gelebten Frieden unter den Menschen einsetzen als auf politisch-demonstrative Zeichen zu setzen, die nur polarisierenden Effekt mit sich bringen und Gräben vertiefen. Wir beten für die Kirchen und deren Verantwortlichen, dass sie sich dafür einsetzen, dass vielmehr christliche Flüchtlinge aus den türkischen, jordanischen und libanesischen Lagern ausgeflogen werden. 57 islamische Länder sollten in der Lage sein, gleiches für ihre Glaubensgeschwister aus Syrien und Irak zu tun.

Wir beten für die Kirchen und deren Verantwortlichen, dass endlich das Thema „Christen- und Nichtmuslimverfolgung“ in islamischen Ländern auf die christliche Tagesordnung im wahrsten Sinne des Wortes (jeden Tag für verfolgte Christen zu beten) kommt.

 

One Response to “Kirchenglocken gegen Anti-Asyl-Proteste”

  1. Wie gut, dass Gott alles in seiner Hand hat. Da ist alles, was ich dazu sagen kann.


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