kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

40% der Bürger sagen: Jesus war Gottes Sohn! 11. März 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 01:01

INSA-Umfrage: Nur 38% der Lutheraner und der Katholiken sehen in Jesus den „Erlöser“.

 

Erfurt (kath.net/idea): 40% der Bürger in Deutschland glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Mehr als jeder Dritte hält ihn für einen sozialen Revolutionär (36%). Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Je nach Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit fallen die Antworten recht unterschiedlich aus. Am stärksten verbreitet ist der Glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist, unter Mitgliedern evangelischer Freikirchen (70 %).

Bei den Angehörigen evangelisch-lutherischer Kirchen sagen dies 54%, bei den Katholiken 56 %. Ein Großteil der befragten Muslime (67%) und der Juden (61%) lehnen die Aussage hingegen ab. Bei den Konfessionslosen sind es 45 %. Je älter die Befragten sind, desto mehr glauben an die Gottessohnschaft Jesu. Bei den über 65-Jährigen sind es 46%. Bei den 45- bis 54-Jährigen ist die Zustimmung am geringsten (36%).

 

 

 

 

 

 

 

Nur 38% der Lutheraner und der Katholiken sehen in Jesus den „Erlöser“

Dass Jesus „unser Erlöser“ ist, erklärten 60 % der Befragten aus evangelischen Freikirchen. Bei Katholiken und Mitgliedern evangelisch-lutherischer Kirchen ist der Anteil deutlich geringer (beide 38%). Die geringste Zustimmung bei Parteianhängern findet die Aussage unter Sympathisanten von Bündnis 90 /Die Grünen (17%), die größte bei Wählern von CDU/CSU (43%) und FDP (40%). Deutlich weniger davon überzeugt sind Anhänger von SPD (26%), AfD (23%) und Die Linke (21%). 61 % der Muslime und 46% der jüdischen Befragten lehnen die Aussage ab.

 

 

 

 

 

Zwei Drittel der Juden halten Jesus für einen sozialen Revolutionär

Ferner geht aus der Umfrage hervor, dass die meisten der jüdischen Befragten Jesus für einen Sozialrevolutionär halten (67%). Unter Muslimen liegt der Anteil bei 24%, unter Konfessionslosen bei 29%. Auch knapp jeder zweite befragte Freikirchler schließt sich dieser Meinung an (48%). Bei den 45- bis 54-Jährigen stimmen die wenigsten dieser Aussage zu (31 %), bei den über 65-Jährigen sind es 44%. Unter den Anhängern von CDU/CSU, SPD und der Linkspartei ist nur fast jeder Vierte davon überzeugt. Die meisten Unterstützer findet diese Aussage unter Wählern von Bündnis 90/Die Grünen (52%).

 

 

 

 

 

Im Osten glauben weniger Menschen, dass Jesus gelebt hat!

Das Institut ermittelte auch, ob die Befragten daran glauben, dass Jesus gelebt hat. Der Umfrage zufolge ist etwa die Hälfte der Westdeutschen dieser Überzeugung (52 Prozent), im weithin entkirchlichten Osten aber nur rund ein Drittel (36 Prozent). 17 Prozent im Westen und 34 Prozent im Osten sind der Meinung, dass Jesus nicht gelebt hat.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Folgen eines völlig desorientierenden Religionsunterrichts der Beliebigkeit, der nur soziale Dinge bespricht, weil die Katechese den Kirchen in Glaubensfragen einfach zu unwichtig war. Die elementarsten Glaubensinhalte wurden nicht gelehrt. Ein Glaube, der für alles offen ist, ist nicht in sich gefestigt und dicht. Relativierungen von JESUS-Worten der Bibel in Richtung Profanisierung, das „Nichternstnehmen“  der Konsequenzen eines antigöttlichen Lebens, das fehlende bzw. immer schwammigere  Bekenntnis zum Glauben an die DREIEINIGKEIT, die Akzeptanz der Kirche für einen Glauben, der mit dem Mehltau der Lethargie überzogen wurde, die Hinwendung der Kirchen zu politischen PC-Dogmen des atheistischen Humanismus, die die christliche Soziallehre, die unmittelbar ihre Kraft aus dem Glauben an den DREIEINEN GOTT schöpfte, ersetzte  und die mangelnde Verkündigung zentraler Glaubensinhalte sind die Ursachen des Ergebnisses dieser Umfragen, aber zugleich auch die Selbstdemontage der Kirchen.

 

Wozu sind sie denn noch gut, wenn eh alle Menschen den Himmel im Jenseits betreten werden? 

 

 

 

Die Kirchen mögen die urchristliche Begeisterung für JESUS nicht mehr zu vermitteln. Beichte gibt es kaum noch bzw. wird kaum noch praktiziert. Massenkommunion ohne geistliche Vorbereitung ist Usus. Das Bewusstsein, den Leib Christi zu sich zu nehmen, ist geschwunden. Die hl. Kommunion wird nur noch sinnbildlich verstanden. Die Menschen haben sich selbst des größten Geschenks beraubt, nämlich dem Bewusstsein, dass sie JESUS selbst körperlich und geistig verinnerlichen können.

 

 

Erst musste die Position der Heiligen zerstört werden, dann die Position der Jungfrau und Gottesmutter Maria marginalisiert werden, bis der zersetzende Unglaube dann in den Kern unseres Glaubens vordrang, die teilweise theologische Demontage JESU selbst, bis nur noch Gott übrigblieb, der synkretistisch mit allen monotheistischen Religionen als gemeinsames Glaubensgut übrigblieb. JESUS wurde von den Kirchen zu wenig als Mittelpunkt GOTTES gesehen.

Das „Ich-bin-der-Weg-die-Wahrheit-und-das-Leben-Niemand-kommt-zum-Vater-außer-durch-mich“-Bekenntnis der Kirche wurde zerredet und verwässert durch Stuhlkreise, Laberveranstaltungen und Kirche von unten. Jahrzehntelang keine Hinwendung zum verfolgten und leidenden Mitchristen in islamischen Ländern, stattdessen devotes Miteinandergerede mit Islamvertretern ohne Vorhaltung und Anspruch. Keine Ursachenforschung islamstaatlicher Diskriminierung Andersgläubiger.

 

 

 

JESUS wurde zu sehr vermenschlicht, bis dass nur noch der Sozialprophet als Kumpel von nebenan, mit dem man bestens ein Bierchen trinken konnte,  übrigblieb, eine kraftlose und kaum begeisternde Verkündigung, die  alles im Einklang mit Gott mit dem Mantel der Liebe zudeckte. Das völlig irregeleitete Verkündigungsziel lautete: Christ zu sein heißt religiös unter Vielen zu sein und alle Kulturen sind  gleich wertvoll. Missionsauftrag JESU wurde schon erst recht kaum noch ernst genommen hier in Europa.

 

 

Diese Art der Verkündigung machte die Verkünder selbst überflüssig. Wo ein Gott der Liebe alles zu sich lässt, braucht es nicht einmal den Ansatz von Religion und schon garnicht von christlicher Religion, mit den Hürden von der Einhaltung der Feindesliebe, der unendlichen Vergebung,  der Eucharistie und der Nachfolge JESU in guten und in Märtyrerzeiten.  Alle Menschen können zu Hindus, zu Muslimen und zu Buddhisten werden. Alles gleich gut und JESUS braucht es da nicht zur Seligkeit. Alles ist gleich gut und gleich wertvoll. Die Kirchen haben diese politischen linksgrün-orientierten Wertebilder von anderen Kulturen übernommen und haben es damit gleichzeitig zugelassen, dass die absulute Perle des Glaubens, der absolute Höhepunkt und der wertvollste Schatz eines jeden Glaubens, nämlich die Göttlichkeit JESU auf dem Markt des Synkretismus verramscht.

 

 

Folge davon: Desinteresse der Menschen am christlichen Glauben. Eine Kirche, die für alles offen ist, kann keinen Weg vorzeichnen, ist nicht mehr in der Lage die Gläubigen zu ihrem Seelenheil zu führen, weil sie Gott vergewaltigt haben. Desinteresse an JESUS. Desinteresse an Kirche. Warum in die Kirche gehen, wenn das Himmelsziel auch erreiche, statt in die Kirche ins Fitnessstudio zu gehen.

 

 

Es mögen natürlich noch eine Vielzahl anederer Gründe für die Glaubenslosigkeit der Menschen in Deutschland herhalten wie z. B. Wohlleben, Reichtum, Langeweile, geistige Regungslosigkeit und Faulheit, Maßlosigkeit, Spaß und Fun, wie Arbeit und materielle Dinge als über allem schwebendem Lebensziel. Aber die Kirche hat sich diesen Gründen letztlich nicht mehr zur Wehr gesetzt, hat die christliche Lehre der Sexualität gegenüber der sexuellen Revolution taktvoll feige verschwiegen, praktisch aus dem Glaubensprogramm genommen,  nur um nicht unmodern zu erscheinen und hat sich so letztlich zum Handlanger derer gemacht, die das Glück des Menschen nur hier auf Erden festmachen und verorten können.

 

 

Kein Wunder, dass hier der Islam als Buchstabenglaubensreligion in neutralen Boden Europas einsickern konnte. Die weißen  Religionsflecken, gefüllt mit Toleranten und Atheisten und Humanisten auf der Landkarte Europas wurden immer größer, die islamischen Religionsflecken werden genau da stärker, wo die christenfreien oder christenlethargischen Flecken den Boden für den islam bereitet haben durch Gleichgültigkeit und Gottvergessenheit. Wer so freiwillig-devot im vorauseilenden Gehorsam Platz macht für eine Politreligion wie den Islam, hat es nicht verdient, als Europa, das wir kannten, bestehen zu bleiben.

 

 

Was dringend notwendig ist, ist eine Erneuerung des Glaubens in Europa. Wenn diese nicht stattfindet, ist dieser Kontinent verloren.

 

Der DREIEINE GOTT möge allen Menschen die Erkenntnis schenken, dass der einzig wahre und echte Weg zu IHM der Weg JESU CHRISTI ist, der die Wahrheit, das Leben und die aufopfernde Liebe im VATER und dem HEILIGEN GEIST ist. Nur so kann echter Friede auf Erden wachsen.

 

11 Responses to “40% der Bürger sagen: Jesus war Gottes Sohn!”

  1. Andrew Says:

    Versteh ich nicht – und woran glauben dann diese CHRISTEN (von Christus), wenn sie nicht an Jesus glauben?? Wie nennt sich ihr Gott, wen beten sie statt Jesus an? Etwa den „Vater“, also JHWH – so wie die Juden und Jesus selbst?
    Das habt ihr von eurer „Trinität“ – nur geistige Verwirrung gestiftet, sonst nichts. Das sagt mir der Heilige Geist, nicht mein Eigenverstand – und dem traue ich mehr als euch Irrlehrern!

  2. Wir brauchen Prediger im Geist Gottes. Ich erzähle da einen Witz:

    Frage an Radio Eriwan: „Stimmt es, dass der Kosmonaut Juri Gagarin auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung ein rotes Auto gewonnen hat?“
    Antwort: „Im Prinzip ja, jedoch handelte es sich nicht um den Kosmonauten Juri Gagarin, sondern um den Arbeiter Alexander Putisch und auch hat er kein rotes Auto bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung gewonnen, sondern ihm wurde sein grünes Fahrrad vom Abstellplatz gestohlen, aber der Rest stimmt.“

    Darüber lacht man gerne. Geht es aber um biblische Geschichten, kann ich da nur weinen, und das tun viele evangelische Pfarrer – leider😦.

  3. Andrew Says:

    Paul Tillich über Jesus als den Menschen, der Gott repräsentiert:

    >> Wenn darum der Christus als Mittler und Erlöser erwartet wird, ist er keine dritte Wirklichkeit zwischen Gott und dem Menschen. Er ist derjenige, der Gott den Menschen gegenüber repräsentiert. Er repräsentiert nicht den Menschen Gott gegenüber. Er zeigt vielmehr, was Gott wünscht, daß der Mensch sei. Er zeigt denen, die unter den Bedingungen der Existenz leben, was der Mensch essentiell ist und darum sein sollte. Es ist unangemessen und führt zu einer falschen Christologie, wenn man sagt, daß der Mittler eine eigene ontologische Realität neben Gott und Mensch sei. Nur ein Halb-Gott könnte das sein, der gleichzeitig ein Halb-Mensch wäre. Solch ein drittes Wesen könnte weder Gott den Menschen gegenüber repräsentieren, noch könnte es das wesenhafte Menschsein ausdrücken. Aber der Mittler repräsentiert das wesenhafte Menschsein; und damit repräsentiert er Gott. Anders ausgedrückt: Er repräsentiert das Bild Gottes, das ursprünglich im Menschen verkörpert ist, aber er tut es unter den Bedingungen der Entfremdung zwischen Gott und Mensch. <<

  4. Andrew Says:

    >> „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden“ ( Matth. 28:18)

    das sagte Jesus zu seinen Jüngern – nach seiner Auferstehung!!
    Deutlich geht aus diesen Worten hervor, dass Jesus die Macht GEGEBEN wurde, auf Erden wie im Himmel.
    Spätestens im Himmel wäre er jedoch wieder Gott, wenn er tatsächlich Gott wäre.
    Er hätte die Macht also aus SICH SELBST heraus, man müsste sie ihm nicht erst geben.
    Da Jesus diese Worte erst nach seiner Auferstehung zu seinen Jüngern sprach, liegt der Schluss nahe, dass Jesus
    diese Machtübertragung auch erst nach seiner Auferstehung erhielt, nämlich von seinem Vater, dem einzig wahren Gott. <<

    1) Römisch-katholischer Katechismus: (bedenken wir, das vom SELBEN Gott die Rede ist wie schon im alten Testament, aus dem die 10 Gebote stammen!!)
    – Du sollst an EINEN Gott glauben. (nicht "dreieinen", was unlogisch u.v.a. unverstehbar wäre?!)
    – Du sollst den NAMEN GOTTES nicht verunehren. (ist nun der Name Jesus o. JHWH gemeint – auch im Hinblick auf das alte Testament? Wobei es hier natürlich weniger um den Eigennamen Gottes geht als um die Ehrerbietung/den Respekt gegenüber Gott)

    2) Evangelischer Erwachsenen-Katechismus:
    – Ich bin der HERR, dein GOTT. Du sollst KEINE ANDEREN GÖTTER haben NEBEN mir. (also nichteinmal den SOHN GOTTES, Jesus?)
    – Du sollst den Namen des HERRN, deines GOTTES, nicht missbrauchen. (also auch kein "dreieines", mystisches Gottesgebilde erschaffen, welches von Jesus selbst nie so formuliert oder von uns zu glauben erwartet wurde.

    Ich sags hier in aller Deutlichkeit: was gehen uns aufgeklärte bibelkundige Christen die äusserst fragwürdigen Konzilsbeschlüsse streitsüchtiger Theologen, Theosophen u. weltlicher Machthaber des 4. Jahrhunderts noch an??
    Folgen wir weiterhin spätantiken Sophisten oder entscheiden wir uns endlich dafür, nur Jesus SELBST beim Wort zu nehmen, soweit die Bibel seine direkte Rede wiedergibt ?
    Auch die Apostel und Evangelisten waren nur (gläubige) Menschen, nicht alles in der Bibel ist "absolutes heiliges Wort" höchster Autorität (wie z. B. die Briefe Paulus oder Psalmen etc.). Ich denke schon, dass da klar unterschieden werden muss, was wirklich von Bedeutung ist bzw. glaubwürdig direkt von Jesus überliefert ist u. was durch die Apostel/Evangelisten und späteren Kirchenväter-u. Konzilien hinzugekommen ist ("Kirchentradition"). Ein Dogma wie die Trinitätslehre, welche sich erst mühselig über Jahrhunderte gegen großen Widerstand durchsetzen musste – und zudem die geballte Durchsetzungsmacht eines weltlichen Kaisers benötigte – kann unmöglich vom Heiligen Geist inspiriert gewesen sein!
    Zank, Zwietracht, intelektueller Kampf u. gegenseitige Diffamierung bzw. Amtsenthebung wie seinerzeit 370 Nicäea u. später Chalkedon waren unwürdige Theologen-Spektakel, die Jesus garantiert angewidert u. entzürnt hätten. Auf solche 1600 Jahre alten haarspalterischen Debatten muss ich mich in meinem Glauben heutzutage nicht mehr beziehen, Katechismus hin o. her.
    Jesus kannte keine "Trinität", warum also muss ich sie kennen (u. befolgen)?!

    • Bazillus Says:

      Werter Andrew,

      es gibt zu viele Aussagen Jesu über sich selbst und sogar des Vaters und viele Taten Jesu vor Tod und Auferstehung, die ihn als Mensch und Gott ausweisen.

      Die Geburt Jesu ist mit Engeln begleitet. Verkündigung Mariens
      Das beginnt doch schon mit dem akustischen Zeugnis des Vaters über Jesus: Das ist mein geliebter Sohn, Auf ihn sollt ihr hören. Was ist das für ein Gott, der den Menschen sagt, dass sie auf einen Menschen hören sollen und nicht auf ihn selbst?
      Ehe Abraham ward, bin ich (Ich bin = Name Gottes) Jesus wäre dann ja bereits mehrere 100 Jahre alt, wenn nicht sogar 1000 (Ich kenne die Altersdimensionen der Bibel nich)t.
      Mein Königreich ist nicht von dieser Welt. Was soll das heißen?
      Sein Umgang mit Dämonen. Allein seine Anwesenheit reichte in vielen Fällen aus, um sie zu vertreiben.
      Darf nicht nur Gott Sünden vergeben? Jesus hat sie vergeben.
      Ich bin im Vater. Wer den Vater kennt, kennt mich, usw.

      Es wäre doch niemand auf die Idee gekommen, die Trinität einzuführen, wenn sie nicht schon im Evangelium in Jesus angelegt wäre.
      Hätte Jesus den von Ihnen zitierten Satz aus Matthäus am ersten Tag seines öffentlichen Auftretens bei der Hochzeit zu Kanaa gesagt, wäre er sofort dem Kreuzestod wegen Gotteslästerung überliefert worden. Braucht der Vater einen Auftrag zu erteilen, der ihn selbst praktisch ersetzen würde und ihn sozusagen überflüssig machen würde? Wäre doch völlig widersinnig. Erst die Einheit mit dem Vater lässt Jesus solche Dinge sagen. Darum spricht die Kirche auch auch von „Personen“ i. s. von Charakterpersönlichkeiten in der Dreieinigkeit. Da gibt es vollkommene Liebesinteraktion zwischen diesen „Personen“, die im Ganzen jedoch eine, nämlich die Einheit Gottes bilden.

      Würde Jesus aus dem Gottesbild herausoperiert, dürfte Jesus nicht angebetet werden. Erst mit Jesus im Gottesbild kann doch erst die bedeutende Liebesbotschaft und Liebeseigenschaft Gottes erst begründet werden. Wäre er nur Prophet, wäre er nicht anbetungswürdig.

      Bin kein Theologe. Aber ohne Jesus im Gottesbild katapultiert die Theologie diesen Gott wieder in den des AT oder sogar in den Koran, einen Gott, der wie Allah Mord und Tötungsbefehle erteilt. Jesus erlöst m. E. seinen Vater vom Image des Rachegottes, des Tötungsgottes der Willkür und der Tyrannei.

      Denn nicht vergessen: Denn auch das AT wurde nur durch Menschen mit ihren Vorstellungen über Gott aufgeschrieben, mehr nicht. Der rote Faden aber ist in beiden Testamenten bereits enthalten, im AT die Liebe Gottes im Keimzustand, im NT in Jesus in Vollendung. Jesus hebt überdies in der Mathhäus’schen Bergpredigt die Vollkommenheit des Vaters direkt mit der Forderung nach der Feindesliebe ins Verhältnis, eine Totalumkehr des Teils des Vaterbildes, der Tötung, der Rache des AT zum Ausdruck bringt. Das Gleichnis vom barmherzigen Vater gegenüber dem verlorenen Sohn spricht Bände. Jesus setzt in seiner Lehre und im Werk im Grunde den Charakter Gottes frei und er lebt und verkündet in seinem Werk das innerste Herz Gottes, quasi eine direkte Inklusion Jesu in Gott selbst und nur so kann Gott überhaupt gedacht werden.

      Ein kleiner Ausschnitt aus den Katechismen geben natürlich nicht die Fülle wieder, in der Jesus kirchlich gedacht wird. Da muss dann auch schon alles gelesen werden. Die „Herrenrede“ Thomas zu Jesus nach seiner Auferstehung: Mein Herr und mein Gott! Was liegt da näher, als Jesus als Gesamtheit Gottes im Vater und dem Hl. Geist anzubeten. Der Hauptmann brachte die Erkenntnis zum Ausdruck: Dieser war Gottes Sohn. Der Sohn kommt aber aus dem Innersten seines Vaters. Somit ist der Sohn im Vater, zumindest der göttliche Sohn. Damit war er immer schon im Vater vorhanden. Er hat ihn nur zu dieser biblischen „neutestamentarischen Zeit „von der Leine“ gelassen bzw. Jesus hat das Elend gesehen und im Einverständnis mit dem Vater die Erde besucht.

      Einen bloßen Mittler – getrennt von Gott – brauche ich nicht anzubeten, nein darf ich nicht einmal anbeten.Ich kann ihn nur um Fürbitte bitten. Dadurch, dass Gott selbst in Jesus sein Erlösungswerk auf Erden vollendet, sehe ich Jesus als „Gott-Mittler“. Christen beten Jesus selbst an, und zwar direkt, wie Gott angebetet wird. Die Heilgen werden um Fürsprache gebeten, nie angebetet.

      Der sicherste Weg, Gott als einen Gott der Liebe, der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit darzustellen ist die Trinität, d. h. die Einverleibung Jesu in Gott selbst. Dass daraus nur Heiliger Geist in liebender Vollendung ist, ist selbstverständlich. Das ist dann auch das sicherste Solidaritätstun Gottes, wenn Jesus sein Erlösungswerk als Mensch und Gott am Kreuz und in der Auferstehung bewerkstelligt.

      Also ich bin sogar sehr froh, dass sich die Trinitätslehre durchgesetzt hat, weil ich damit Jesus direkt in einem göttlichen Rahmen im Vater und dem Hl. Geist denken, sehen und ansprechen und anbeten darf. So ist für mich Jesus in Gott erhöht.

      • thomas Says:

        Bin kein Theologe. Aber ohne Jesus im Gottesbild katapultiert die Theologie diesen Gott wieder in den des AT oder sogar in den Koran, einen Gott, der wie Allah Mord und Tötungsbefehle erteilt. Jesus erlöst m. E. seinen Vater vom Image des Rachegottes, des Tötungsgottes der Willkür und der Tyrannei.

        Wie hier schon oft kund getan ,Herr Bazillus – es gibt zwischen dem Gott des AT und des NT keinen Unterschied,
        bitte einmal die Offenbarung lesen und man ist vom diesem Gottesbild korigiert. Das AT ist genauso
        das Wort Gottes, wie das NT. Jesus braucht den Schöpfer des Universums von garnichts zu erlösen,
        genausowenig wie Gott, oder seine Gerechtigkeit etwas mit dem Koran zu tun haben.
        Im übrigen hat Andreas , lediglich festgestellt, das die Bibel keinen Gott in drei Personen lehrt und das
        die Lehre von Kirchenfürsten, mehrere Jahrhunderte nach den Aposteln eingeführt wurde. Mit der Aussage
        liegt Andreas zu 100% richtig.

        Gott-Sohn vs. Sohn Gottes

        Die Dreifaltigkeitslehre hat geschickt den Begriff Gott-Sohn als gültige Beschreibung für den Sohn Gottes gebraucht. Somit wird verdeutlicht, dass Jesus, der Gott-Sohn und der Gott-Vater und der Gott Heiliger Geist zusammen gehören und die Trinität bilden. Jedoch finden wir in der Bibel den Begriff Gott-Sohn nie! Denn der Begriff der in der Bibel geschrieben steht, differenziert ganz klar von Jesus und dem Vater im Himmel. Es heisst nämlich klar, Sohn Gottes. Und für alle Normalos ist es klar, dass ein Sohn von einem Gott nicht Gott selber sein kann.
        Gottesmutter vs. Mutter des Sohnes Gottes

        Auch hier sehen wir, wie die Dreifaltigkeitlehre Begriffe erfunden hat. Maria wurde bald einmal von der Kirche als Muttergottes oder Gottesmutter bezeichnet, was eine logische Schlussfolgerung ist, wenn man an die Dreifaltigkeit glaubt. Jedoch finden wir diesen Begriff nirgendwo in der Bibel. Es steht nirgendwo, dass Maria Gott geboren hätte. Es steht klar, dass Maria den Sohn Gottes geboren hat und somit auch die Mutter des Sohn Gottes ist und nicht die Muttergottes.
        Gott starb für uns am Kreuz vs. Gottes Sohn starb für uns

        Es gibt mehrere Stellen in der Bibel welche uns das verdeutlichen, hier nur zwei davon aufgeführt:

        Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16)

        um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27:47)

        Eigentlich zeigen diese zwei Verse aus der Bibel klar und deutlich, wer für uns am Kreuz gestorben ist und zwar starb der Sohn Gottes am Kreuz und keinesfalls Gott. Deswegen muss man sich auch nicht die Frage stellen ob sich nun Gott selber wieder zum Leben erweckt hat oder nicht, da nicht Gott starb, sondern sein Sohn!

        Die Lüge vom dreieinigen gott

        Gott ist ohne Anfang und ohne Ende – Jesus Christus ist der Anfang und das Ende
        Gott allein besitzt Unsterblichkeit – Jesus Christus ist gestorben
        Gott ist unsichtbar – Jesus Christus wird jeder sehen bei Seinem zweiten Kommen
        Gott wohnt in unzugänglichem Licht – Jesus Christus wohnt(e) mitten unter uns
        Gott ist kein Mensch – Jesus Christus ist Mensch
        Gott ist keine Person – Jesus Christus ist eine Person wie wir
        Gott ist Geist – Jesus Christus hat einen Körper, mit dem Er aufgefahren ist
        Gott ist allmächtig – Jesus Christus hat alle Macht von Gott erhalten
        Gott ist allwissend – Jesus Christus wußte nicht, wann Er das zweite Mal zu kommen hat
        Gott herrscht in alle Ewigkeit – Jesus Christus gibt Seine ver-/geliehene Macht an Gott zurück mit der
        Entmachtung des Todes, wenn kein Mensch mehr in der Hölle zu finden
        ist, nur noch der falsche Prophet, das Tier und der Teufel.

        Vor allem, was war, war Gott. Dann schuf Gott Himmel und Erde und danach zeugte Gott Jesus Christus als Menschen, als Seinen monogenen Sohn:

        1 Mose 1,3
        Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht.

        Johannes 8,12
        Ich bin das Licht der Welt.

        Dann kam vor zweitausend Jahren der Mensch Jesus Christus im Fleisch (keineswegs ist Gott Mensch geworden – nirgends in der Bibel zu finden) unter anderem auch darum, Sich einen Körper zu beschaffen, mit welchem Er heute zur Rechten Gottes sitzt und wiederkommen wird. Gott ist Geist.

        Wem Gottes Gnade widerfahren ist dadurch, daß Gott ihm aufgrund seiner Bitte um den Heiligen Geist Seinen Geist, einen von sieben Geistern Gottes, den Heiligen Geist, geschenkt hat, der weiß, weil er aufgehört hat zu glauben, weil er Gott glaubt, wodurch jeder zu Wissen gelangt, daß er den Heiligen Geist hat. Wer das nicht weiß, der hat Ihn auch nicht, den Geist Christi, der Jesus Christus vereint mit Gott und uns vereint mit Jesus Christus und Voraussetzung ist für eine Rettung aus der Hölle. Wer aber den Heiligen Geist hat, der weiß auch, daß der dreieinige gott eine satanische Lüge ist. Wer also an den dreieinigen gott glaubt, der kann unmöglich den Heiligen Geist haben. Gott ist kein Lügner, aber der Mensch.

        Der dreieinige gott ist Satan, ein Lügner und Mörder. Also ist die Christenheit seit dem dritten Jahrhundert Verursacher des heute zu erlebenden Weltunterganges in seiner Endphase, den Jesus Christus mit Seinem zweiten Kommen verhindern wird.

        5 Mose 6,4
        Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.

        5 Mose 7,9
        Daran sollst du erkennen: Jahwe, dein Gott, ist der Gott; Er ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet Er auf den Bund und erweist denen Seine Huld, die Ihn lieben und auf Seine Gebote achten.

        5 Mose 32,39
        Ich bin es, nur Ich, und kein Gott tritt Mir entgegen. Ich bin es, der tötet und der lebendig macht. Ich habe verwundet; nur Ich werde heilen. Niemand kann retten, wonach Meine Hand gegriffen hat.

        1 Könige 8,27
        Wohnt denn Gott wirklich auf der Erde? Siehe, selbst der Himmel und die Himmel der Himmel fassen Dich nicht, wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe.

        2 Könige 19,19
        Nun aber, Herr, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Reiche der Erde erkennen, daß Du, Jahwe, Gott bist, du allein.

        Jesaja 41,4
        Wer hat das bewirkt und vollbracht? Er, der von Anfang an die Generationen rief. Ich, der Herr, bin der Erste, und noch bei den Letzten bin Ich derselbe.

        Jesaja 43,10-11
        Vor Mir wurde kein Gott erschaffen, und nach Mir wird es keinen geben. Ich bin Jahwe, Ich, und außer Mir gibt es keinen Retter/Helfer.

        Jesaja 43,12-13
        Ich allein bin Gott; auch künftig werde Ich es sein. Niemand kann Mir etwas entreißen. Ich handle. Wer kann es rückgängig machen?

        Jesaja 43,25
        Ich, Ich bin es, der um Meinetwillen deine Vergehen auslöscht, Ich denke nicht mehr an deine Sünden.

        Jesaja 44,6
        So spricht der Herr, Israels König, sein Erlöser, der Herr der Heere: Ich bin der Erste, Ich bin der Letzte, außer Mir gibt es keinen Gott.

        Jesaja 44,8
        Ihr seid Meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer Mir? Es gibt keinen Fels außer Mir, Ich kenne keinen.

        Jesaja 45,5
        Ich bin der Herr, und sonst niemand; außer Mir gibt es keinen Gott.

        Jesaja 45,21-22
        Es gibt keinen Gott außer Mir; außer Mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott. Wendet euch Mir zu, und laßt euch erretten, ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; denn Ich bin Gott und sonst niemand.

        Jesaja 46,9
        Ich bin Gott, und sonst niemand, Ich bin Gott und niemand ist wie Ich.

        Matthäus 11,27
        Mir ist von Meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

        Matthäus 28,18
        Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.

        Lukas 2,40
        Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und Seine Gnade ruhte auf Ihm.

        Lukas 3,21-22
        Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus Sich taufen. Und während Er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf Ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist Mein geliebter Sohn, an Dir habe Ich Gefallen gefunden.

        Lukas 10,16
        Wer euch hört, der hört Mich, und wer euch ablehnt, der lehnt Mich ab; wer aber Mich ablehnt, der lehnt den ab, der Mich gesandt hat.

        Lukas 10,22
        Mir ist von Meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

        Lukas 24,39
        Seht Meine Hände und Meine Füße an: Ich bin es Selbst. Faßt Mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei Mir seht.

        Johannes 4,24
        Gott ist Geist, und alle, die Ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

        Johannes 1,32
        Johannes bezeugte: Ich sah, daß der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf Ihm blieb.

        Johannes 3,17
        Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit Er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet wird.

        Johannes 5,19
        Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, Ich sage euch: Der Sohn kann nichts von Sich aus tun, sondern nur, wenn Er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.

        Johannes 5,22-23
        Auch richtet der Vater niemand, sondern Er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der Ihn gesandt hat.

        Johannes 5,24
        Wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.

        Johannes 5,26
        Wie der Vater das Leben in Sich hat, so hat Er auch dem Sohn gegeben, das Leben in Sich zu haben.

        Johannes 6,27
        Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn Ihn hat Gott, der Vater, mit Seinem Siegel beglaubigt.

        Johannes 6,46
        Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur Er hat den Vater gesehen.

        Johannes 6,57
        Wie Mich der lebendige Vater gesandt hat und wie Ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der Mich ißt, durch Mich leben.

        Johannes 8,42
        Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr Mich lieben; denn von Gott bin Ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht in Meinem eigenen Namen gekommen, sondern Er hat Mich gesandt.

        Johannes 8,47
        Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr hört sie deshalb nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.

        Johannes 9,4
        Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der Mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.

        Johannes 10,27-30
        Meine Schafe hören auf Meine Stimme; Ich kenne sie, und sie folgen Mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie Meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie Mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand Meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

        Johannes 10,37-38
        Wenn Ich nicht die Werke Meines Vaters vollbringe, dann glaubt Mir nicht. Aber wenn Ich sie vollbringen, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr Mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, daß in Mir der Vater ist und Ich im Vater.

        Johannes 12,44-45
        Jesus aber rief aus: Wer an Mich glaubt, der glaubt nicht an Mich, sondern an den, der Mich gesandt hat, und wer Mich sieht, sieht den, der Mich gesandt hat.

        Johannes 12,49
        Was Ich gesagt habe, habe Ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der Mich gesandt hat, hat Mir aufgetragen, was Ich sagen und reden soll.

        Johannes 13,3-4
        Jesus, der wußte, daß Ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und daß Er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte Sein Gewand ab und umgürtete Sich mit einem Leinentuch.

        Johannes 14,11
        Glaubt Mir doch, daß Ich im Vater bin und der Vater in Mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!

        Johannes 14,26
        Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in Meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was Ich euch gesagt habe.

        Johannes 14,28
        Ihr habt gehört, daß Ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr Mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, daß Ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als Ich.

        Johannes 15,14-15
        Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was Ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe Ich euch Freunde genannt; denn Ich habe euch alles mitgeteilt, was Ich von Meinem Vater gehört habe.

        Johannes 15,26
        Wenn aber der Beistand kommt, den Ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird Er Zeugnis für Mich ablegen.

        Johannes 16,28
        Vom Vater bin Ich ausgegangen und in die Welt gekommen; Ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

        Johannes 17,3
        Das ist das ewige Leben: Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den Du gesandt hast.

        Johannes 17,7-8
        Sie haben jetzt erkannt, daß alles, was Du Mir gegeben hast, von Dir ist. Denn die Worte, die Du Mir gegeben hast, gab Ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, daß Ich von Dir ausgegangen bin, und sie sind zum Glauben gekommen, daß Du Mich gesandt hast.

        Johannes 17,9
        Für sie bitte Ich, nicht für die Welt bitte Ich, sondern für alle, die Du Mir gegeben hast; denn sie gehören Dir.

        Johannes 18,37
        Pilatus sagte zu Ihm: Also bist Du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß Ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf Meine Stimme.

        Johannes 20,17
        Jesus sagte zu ihr: Halte Mich nicht fest; denn Ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu Meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu Meinem Vater und zu eurem Vater, zu Meinem Gott und zu eurem Gott.

        Apostelgeschichte 2,33
        Nachdem Jesus durch die rechte Hand Gottes erhöht worden war und vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen hatte, hat Er Ihn ausgegossen, wie ihr seht und hört.

        Apostelgeschichte 2,36
        Mit Gewißheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat Ihn zum Herrn und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

        Apostelgeschichte 3,13
        Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, Ihn freizulassen.

        Apostelgeschichte 3,15
        Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat Ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen.

        Apostelgeschichte 4,27-28
        Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen Deinen heiligen Knecht Jesus, den Du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, um alles auszuführen, was Deine Hand und Dein Wille im voraus bestimmt haben.

        Apostelgeschichte 10,37-38
        Ihr wißt, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat; wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit Ihm.

        Apostelgeschichte 10,40-41
        Gott aber hat Ihn am dritten Tag auferweckt und hat Ihn erscheinen lassen, zwar nicht dem ganzen Volk, wohl aber den von Gott vorherbestimmten Zeugen: uns, die wir mit Ihm nach Seiner Auferstehung von den Toten gegessen und getrunken haben.

        Apostelgeschichte 10,42
        Jesus ist der von Gott eingesetzte Richter der Lebenden und der Toten.

        Apostelgeschichte 17,31
        Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem Er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den Er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, daß Er Ihn von den Toten auferweckte.

        Römer 4,23-24
        Doch nicht allein um Abrahams willen steht in der Schrift, daß der Glaube ihm angerechnet wurde, sondern auch um unsretwillen; er soll auch uns angerechnet werden, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat.

        Römer 5,15
        Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden.

        Römer 8,11
        Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird Er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch Seinen Geist, der in euch wohnt.

        Römer 8,38-39
        Ich bin gewiß: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

        1 Korinther 1,30
        Von Ihm (Gott) her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.

        1 Korinther 3,23
        Ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott.

        1 Korinther 8,4
        Es gibt keinen Gott außer dem einen.

        1 Korinther 8,4-6
        Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, daß es keine Götzen gibt in der Welt und keinen Gott außer dem einen. Und selbst wenn es im Himmel oder auf der Erde sogenannte Götter gibt – und solche Götter und Herren gibt es viele -, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater. Von Ihm stammt alles, und wir leben auf Ihn hin. Und einer ist der Herr: Jesus Christus. Durch Ihn ist alles, und wir sind durch Ihn.

        1 Korinther 11,3
        Ihr sollt aber wissen, daß Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.

        1 Korinther 15,21-28
        Durch einen Menschen ist der Tod gekommen, durch einen Menschen kommt auch die Auferstehung der Toten. Wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu Ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn Er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und Seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn Er muß herrschen, bis Gott Ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte Er Ihm nicht alles zu Füßen gelegt. Wenn es aber heißt, alles sei Ihm unterworfen, ist der ausgenommen, die Ihm alles unterwirft. Wenn Ihm dann alles unterworfen ist, wird auch Er, der Sohn, Sich dem unterwerfen, der Ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.

        2 Korinther 5,20-21
        Wir sind Gesandte an Christi Statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi Statt: Laßt euch mit Gott versöhnen. Er hat Jesus, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in Ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

        2 Korinther 11,31
        Gott, der Vater Jesu, des Herrn, Er, der gepriesen ist in Ewigkeit, weiß, daß ich nicht lüge.

        2 Korinther 13,4
        Zwar wurde Jesus in Seiner Schwachheit gekreuzigt, aber Er lebt aus Gottes Kraft.

        2 Korinther 13,13
        Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

        Epheser 1,3
        Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen Seines Geistes gesegnet, durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

        Epheser 1,17
        Der Gott Jesu Christi , unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr Ihn erkennt.

        Epheser 1,20
        Gott hat Seine Macht an Christus erwiesen, den Er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu Seiner Rechten erhoben hat, …

        Epheser 1,22-23
        Alles hat Gott Jesus zu Füßen gelegt und Ihn, der als Haupt alles überragt, über die Gemeinde gesetzt. Sie ist Sein Leib und wird von Ihm erfüllt, der das All ganz und gar beherrscht.

        Epheser 4,4-6
        Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

        Kolosser 1,15-20
        Jesus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. In Ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch Ihn und auf Ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung, in Ihm hat alles Bestand. Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Gemeinde. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat Er in allem Vorrang. Denn Gott wollte mit Seiner ganzen Fülle in Ihm wohnen, um durch Ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte Er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch Sein Blut.

        Kolosser 2,12
        Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit Ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der Ihn von den Toten auferweckt hat.

        Kolosser 2,13
        Ihr wart tot infolge eurer Sünden, und euer Leib war unbeschnitten; Gott aber hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht und uns alle Sünden vergeben.

        Kolosser 3,17
        Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch Ihn dankt Gott, dem Vater.

        1 Thessalonicher 1,9-10
        Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und Seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den Er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Gericht Gottes entreißt.

        1 Timotheus 1,17
        Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

        1 Timotheus 2,5-6
        Einer ist Gott, einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus, der Sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, …

        1 Timotheus 6,14-16
        Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn, das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht.

        Titus 2,11
        Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten.

        Hebräer 1,1-14
        Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat Er zu uns gesprochen durch den Sohn, den Er zum Erben des Alls eingesetzt hat und durch den Er auch die Welt erschaffen hat; Er ist der Abglanz Seiner Herrlichkeit und das Abbild Seines Wesens; Er trägt das All durch Sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und Sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt; Er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den Er geerbt hat, ihren Namen überragt. Denn zu welchem Engel hat Er jemals gesagt: Mein Sohn bist Du, heute habe Ich Dich gezeugt, und weiter: Ich will für Ihn Vater sein, und Er wird für Mich Sohn sein? Wenn Er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt Er: Alle Engel Gottes sollen sich vor Ihm niederwerfen. Und von den Engeln sagt Er: Er macht Seine Engel zu Winden und Seine Diener zu Feuerflammen; von dem Sohn aber: Dein Thron, o Gott, steht für immer und Das Zepter Seiner Herrschaft ist ein gerechtes Zepter. Du liebst das Recht und haßt das Unrecht, darum, o Gott, hat Dein Gott Dich gesalbt mit dem Öl der Freude wie keinen Deiner Gefährten. Und: Du, Herr, hast vorzeiten der Erde Grund gelegt, die Himmel sind das Werk Deiner Hände. Sie werden vergehen, Du aber bleibst; sie alle veralten wie ein Gewand; Du rollst sie zusammen wie einen Mantel, und wie ein Gewand werden sie gewechselt. Du aber bleibst, der Du bist, und Deine Jahre enden nie. Zu welchem Engel hat Er jemals gesagt: Setze Dich Mir zur Rechten, und Ich lege Dir Deine Feinde als Schemel unter die Füße? Sind sie nicht alle nur dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen?

        Hebräer 1,3
        Jesus ist der Abglanz der Herrlichkeit Gottes und das Abbild Seines Wesens.

        Hebräer 2,9
        Es war Gottes gnädiger Wille, daß Jesus für alle den Tod erlitt.

        Hebräer 3,6
        Christus aber ist treu als Sohn, der über das Haus Gottes gesetzt ist; Sein Haus aber sind wir, wenn wir an der Zuversicht und an dem stolzen Bewußtsein festhalten, das unsere Hoffnung uns verleiht.

        Hebräer 5,7-10
        Als Christus auf Erden lebte, hat Er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der Ihn aus dem Tod retten konnte, und Er ist erhört und aus Seiner Angst befreit worden. Obwohl Er der Sohn war, hat Er durch Leiden den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist Er für alle, die Ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden und wurde von Gott angeredet als „Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.

        Hebräer 6,19-20
        In der dargebotenen Hoffnung haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang; dorthin ist Jesus für uns als Vorläufer hineingegangen, Er, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester ist auf ewig.

        Hebräer 10,5-7
        Darum spricht Christus bei Seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast Du nicht gefordert, doch einen Leib hast Du Mir geschaffen; an Brand- und Sündopfern hast Du kein Gefallen. Da sagte Ich: Ja, Ich komme – so steht es über Mich in der Schriftrolle -, um Deinen Willen, Gott, zu tun.

        Hebräer 12,2
        Jesus ist der Urheber und Vollender des Glaubens.

        Hebräer 12,22-24
        Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.

        Hebräer 13,20-21
        Der Gott des Friedens, der Jesus, unseren Herrn, den erhabenen Hirten Seiner Schafe, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut eines ewigen Bundes, Er mache euch tüchtig in allem Guten, damit ihr Seinen Willen tut. Er bewirke in uns, was Ihm gefällt, durch Jesus Christus, dem die Ehre sei in alle Ewigkeit. Amen.

        1 Petrus 1,3-4
        Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in Seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist.

        1 Petrus 3,21-22
        Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort ist Er zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind Ihm unterworfen.

        1 Johannes 1,1-2
        Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.

        1 Johannes 2,22-23
        Wer ist der Lügner – wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet. Wer leugnet, daß Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, daß Er der Sohn ist, hat auch den Vater.

        1 Johannes 4,1-3
        Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists,über den ihr gehört habt, daß er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.

        1 Johannes 5,18
        Wir wissen: Wer von Gott stammt, sündigt nicht, sondern der von Gott Gezeugte [also Jesus] bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an.

        Judas 24-25
        Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Freude vor Seine Herrlichkeit treten zu lassen, Ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeit. Amen.

        Offenbarung 1,1
        Offenbarung Jesu Christi, die Gott Ihm gegeben hat, damit Er Seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muß; und Er hat es durch Seinen Engel, den Er sandte, Seinem Knecht Johannes gezeigt.

        Offenbarung 2,26-29
        Wer siegt und bis zum Ende an den Werken festhält, die Ich gebiete, dem werde Ich Macht über die Völker geben. Er wird über sie herrschen mit eisernem Zepter und sie zerschlagen wie Tongeschirr, (und Ich werde ihm diese Macht geben,) wie auch Ich sie von Meinem Vater empfangen habe, und Ich werde ihm den Morgenstern geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

        Offenbarung 3,12
        Wer siegt, den werde Ich (Jesus Christus) zu einer Säule im Tempel Meines Gottes machen, und er wird immer darin bleiben. Und Ich werde auf ihn den Namen Meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt Meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von Meinem Gott, und Ich werde auf ihn auch Meinen neuen Namen schreiben.

        Offenbarung 21,6
        Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.

        Quelle ; http://gtodoroff.de/dreiei.htm#dreieiniger%20gott

    • thomas Says:

      Das hatten wir doch schon ein halbes duzend mal hier, Andreas.

      Auch die Apostel und Evangelisten waren nur (gläubige) Menschen, nicht alles in der Bibel ist „absolutes heiliges Wort“ höchster Autorität (wie z. B. die Briefe Paulus oder Psalmen etc.).

      Während ich dir mit der Trinität recht gebe Andreas ,sieht es bei dieser Aussage anders aus.

      Hebräer – Kapitel 5
      1 Denn jeder aus Menschen genommene Hohepriester wird für Menschen bestellt in den Sachen mit Gott, auf daß er sowohl Gaben als auch Schlachtopfer für Sünden darbringe; 2 der Nachsicht zu haben vermag mit den Unwissenden und Irrenden, da auch er selbst mit Schwachheit umgeben ist; 3 und um dieser willen muß er, wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern für die Sünden. (3. Mose 9.7) 4 Und niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern als von Gott berufen, gleichwie auch Aaron. (2. Mose 28.1) 5 Also hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“. 6 Wie er auch an einer anderen Stelle sagt: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“ (Hebräer 6.20) 7 Der in den Tagen seines Fleisches, da er sowohl Bitten als Flehen dem, der ihn aus dem Tode zu erretten vermochte, mit starkem Geschrei und Tränen dargebracht hat (und um seiner Frömmigkeit willen erhört worden ist), (Matthäus 26.39-46) 8 obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte; (Philipper 2.8) 9 und, vollendet worden,ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, 10 von Gott begrüßt als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks. (Hebräer 7.1)

      Die 12 Apostel waren einzigartig und wurden direkt von Jesus Christus berufen, sie sind die Einzigen
      die berechtig waren Gotteslehre aufzuschreiben und sie waren auch die Letzten die dazu berechtigt
      waren. Nach ihnen ist und war Niemand mehr dazu berechtigt, zumal die Heilige Schrift abgeschlossen
      ist ,denn sie sagt uns alles wichtige, bis zum Ende der Welt und dem Beginn einer neuen Welt.

      Matthäus
      Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?
      28 Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
      29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.4
      30 Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.
      Offenbarung
      10 Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, 11 welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis. 12 Und sie hat eine große und hohe Mauer und zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen angeschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Söhne Israels. 13 Von Osten [her gesehen] drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. 14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine, und in ihnen waren die Namen der zwölf Apostel des Lammes.

      Auch die Lehre das alle Menschen, oder Gläubigen vor Gott gleich sind, ist keine biblische Lehre,
      sondern dies ist als satanische Endzeitverführung zu sehen, um die Christen vom tätigen Christentum
      abzuhalten. Nach dem Motto:“ Ihr seit alle kleine Sünderlein, kommt aber trotzdem in den Himmel rein. “
      Hat Gott wirklich gesagt, liebe Eva ?

      Gibt es unterschiedliche Belohnung im Himmel?

      Was erwartet uns im Himmel? Wird allen das Gleiche zuteil oder beurteilt und beschenkt Gott jeden individuell?
      Veröffentlicht am 9. September 2015 aus Bibel und Gemeinde 99, Band 3 (1999).

      kon-mschaeller
      Markus Schäller

      Jg, 1968, 4 Kinder; Studium an der Bibelschule Wiedenest und der University of South Africa (MTh in New Testament); 11 Jahre lang Jugendreferent; Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zur Sexualethik; seit 2005 Referent für Schulung und Theologie in der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden.

      Unter der Rubrik „Zur Diskussion gestellt“ wollen wir Beiträge zu Themen veröffentlichen, bei denen es auch unter bibeltreuen Christen unterschiedliche Auffassungen gibt. Auf diese Weise wollen wir erreichen, dass wichtige Themen nicht unter den Tisch fallen, weil sie umstritten sind, andererseits will der Bibelbund sich nicht einseitig festlegen und die Erkenntnis einiger Mitglieder zur Norm für alle erheben. Die Grundlage der uneingeschränkten Wahrheit der Bibel ist davon in keinem Fall betroffen. Der folgende Aufsatz vertritt eine andere Position als von Craig L. Blomberg in »Bibel und Gemeinde« 97/2 S.147 dargestellt. d. Red.

      Die reformatorische Überzeugung „sola gratia“ spielt in evangelikalen Kreisen eine große Rolle: Wir sind allein aus Gnaden gerechtfertigt. Demgegenüber macht sich verdächtig, wer von einer „individuellen Belohnung im Himmel“ spricht, von „Abstufungen im Himmel“ – wie es manche bezeichnen. Weil eine individuell unterschiedliche Belohnung irgendwie von einer „Leistung“ abhängen muss, die man als Christ bringt oder eben nicht bringt. Manche fühlen sich dabei an katholische Theologie erinnert, vielleicht auch an Johann Tetzel und seinen Ablasshandel. Um solche Missverständnisse zu vermeiden, ist genau zu definieren, wovon hier die Rede ist:

      „Lohn im Himmel“ meint, dass wiedergeborene Christen von Gott nach ihren Werken beurteilt werden und demgemäß individuell unterschiedlich belohnt werden. Von dieser Beurteilung hängt nicht ab, ob der Betreffende errettet oder verdammt wird, vorausgesetzt, dass er ein treuer Christ bleibt. (Das Urteil, das über ewigen Tod und ewiges Leben entscheidet, ist ja bereits getroffen: Joh 5,24: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen.“) Es geht um einen Preis, um unterschiedlich großen Lohn.
      Der Richterstuhl Christi

      Die Kardinalstelle für unser Thema ist 2Kor 5,10:

      „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht hat, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.“

      Wohlgemerkt, es kann hier gar nicht um ein Gericht gehen, das über Herrlichkeit oder Verdammnis entscheidet, denn

      ist diese Frage schon geklärt (siehe oben)
      benutzt Paulus dieses Argument als Motivation zur Mission, also für Gläubige („wir alle“), ja auch für sich selbst.

      Man kann deshalb ohne weiteres von einem „Preisgericht“ sprechen, ohne sich dabei festzulegen, wie dieses Gericht eschatologisch-chronologisch einzuordnen ist. (Möglicherweise auch als Teil des Gerichtes Gottes über alle Menschen, wobei die Frage nach Errettung oder Verdammnis für Wiedergeborene bereits entschieden ist.)
      Schätze im Himmel

      Warum sollte ich Schätze im Himmel sammeln, wenn sie auf die Ewigkeit ja doch keinen Einfluss haben?

      Zu den loci classici unseres Themas gehört auch die Bergpredigt, vor allem Mt 6,19-21: Die bekannte Aufforderung, sich „Schätze im Himmel“ zu sammeln, macht ja nur Sinn, wenn dort so etwas wie ein „Konto“ existiert, auf dem man viel oder wenig einzahlen kann. Jesus spricht von einer echten Immobilie, bei der es sich einzuzahlen lohnt, die Bestand hat über unseren biologischen Tod hinaus. Dabei macht der Kontext (V. 19) deutlich, dass hier in erster Linie finanzielle/materielle Belange gemeint sind. Das heisst, Jesus weist uns auf die unerhörte Möglichkeit hin, dass wir mit dem, was wir auf Erden zur Verfügung haben, unseren Lohn in der Ewigkeit vergrößern (oder verkleinern) können. Warum sollte ich Schätze im Himmel sammeln, wenn sie auf die Ewigkeit ja doch keinen Einfluss haben?!
      Lohn bei Gott oder bei Menschen

      Auf der gleichen Ebene bewegt sich Mt 6,1ff: Gib dein Almosen so, dass es außer Gott niemand sieht. Andernfalls hast du keinen Lohn beim Vater. „Sie haben ihren Lohn dahin.“ sagt Jesus. Das Ansehen, die Ehre, die man als mildtätiger Spender genießt, ist Lohn genug. Aber Vers 4:

      „Wenn du dein Almosen im Verborgenen gibst, dann wird dir dein Vater, der im Verborgenen sieht, vergelten.“

      Wieder geht es um Lohn (griech. misthos meint die „Bezahlung für eine geleistete Arbeit“!1 Und dieser Lohn fällt unterschiedlich aus, je nachdem, was man bereit war, zu geben.

      Das berührt unsere Spendenpraxis. Wir lassen uns Spendenquittungen ausstellen, um nur ja dem Finanzamt keinen Pfennig zu schenken, aber denken weniger an dieses Wort:

      „So soll deine Linke nicht wissen, was die Rechte tut.“

      Warum den gleichen Betrag nicht einfach in den Opferkasten legen?

      Der Ausblick auf einen Lohn bei Gott wird in der Bergpredigt aber nicht nur mit „Almosen“ verbunden, sondern auch mit Fasten (Mt 6,16ff.) und Gebet (Mt 6,5ff.).
      Unser Vermögen – Gottes Maßstab

      Auch die „Schärflein der Witwe“ (Mk 12,41ff.) zeigen einen wichtigen Sachverhalt: Gott geht von unseren Möglichkeiten aus! Er richtet gerecht! In Lk 12,48 drückt Jesus dieses Prinzip definitiv aus:

      „Wem viel gegeben ist, von dem wird viel gefordert werden.“

      Und das gilt in jeder Hinsicht: Wer reich ist, von dem erwartet Gott, dass er viel gibt. Wer wenig hat, von dem erwartet Gott aber auch, dass er gibt, was er geben kann. Dieses Prinzip der Relationen entspricht auch dem Gleichnis der anvertrauten Talente (Mt 25,14ff.). Der Herr verlangt von dem, der nur ein Talent bekam, nicht, dass er ihm fünf Talente zurückgibt.
      Gott lässt sich nichts schenken

      Der Text von Mk 10,29-31 sagt aus, dass Gott es belohnen wird, wenn Christen etwas um des Reiches Gottes willen opfern oder verlieren. Dabei geht es um Belohnung auf zwei Ebenen.

      Einerseits belohnt Gott schon jetzt (in diesem Äon): Wer zum Beispiel seine Familie verliert (wie im Islam), der bekommt statt dessen die Gemeinde als Familie. Gott wird aber auch „in dem kommenden Zeitalter“ belohnen: Hier ist vom ewigen Leben als Lohn die Rede (vgl. Texte, die von Siegeskranz, Krone oder Preis handeln: Offb 3,11; 1Kor 9,24ff.; 2Tim 4,8).

      Wie es auf der Erde Erste und Letzte gibt, wird es auch im Himmel Erste und Letzte geben

      Ist daraus nun zu schlussfolgern, dass es am Ende doch keine unterschiedliche Belohnung im Himmel gibt?

      Eindeutig nein, denn dann hätte V. 31 keinen Sinn:

      „Aber viele Erste werden Letzte und Letzte werden Erste sein.“

      Wie es auf der Erde Erste und Letzte gibt, wird es auch im Himmel Erste und Letzte geben. Allerdings ist Gottes Maßstab völlig anders als menschliche Maßstäbe.

      Dieses Faktum wird auch von Mt 11,11 unterstrichen. Jesus bemerkt im Blick auf Johannes den Täufer:

      „Der Kleinste im Reich der Himmel ist größer als er.“

      Was soll der Ausdruck „der Kleinste“, wenn ja doch alle gleich sind in Gottes Augen?!
      Nicht nur unterschiedlicher Lohn, auch unterschiedliche Strafe!

      Wenn Gott gerecht richtet und Lohn im Himmel unterschiedlich verteilt, dann liegt der Gedanke nahe, dass Gott auch unterschiedlich straft. Und auch dafür gibt es eindeutige Aussagen:

      Lk 12,35-48 ist ein Text, der sich mit mehreren Gleichnissen Jesu zur Parusie beschäftigt. Folgendes fällt dabei auf:

      Die Rückfrage des Petrus („Herr, sagst du dieses Gleichnis zu uns oder auch zu allen?“) ist verständlich und bezieht sich wohl auf den unbekannten Augenblick der Parusie. Petrus will wissen, ob der Zeitpunkt völlig geheim oder wenigstens ein paar wenigen – sprich den Jüngern – bekannt ist: „Meinst du die Allgemeinheit oder meinst du uns Jünger?“

      Jesus antwortet in einem Gleichnis mit einer Gegenfrage:

      „Wer ist denn der kluge Verwalter?“

      Die Antwort ist integriert: Ihr, die Jünger, seid gemeint! Auch ihr bekommt keinen Zeitpunkt genannt (keine Geheimlehre). Es kommt auf ganz andere Dinge an: Seid treue Knechte, auch wenn es lange dauert!

      Dann spricht Jesus von einem schrecklichen Gericht, das bei seiner Wiederkunft über untreu gewordene Gläubige (!) hereinbricht. Es ist von untreuen Knechten (??????) des Herrn die Rede, also von Christen, denen ein Teil mit den Ungläubigen gesetzt wird.2

      Wenn wir die letzten zwei Verse des Textes ansehen, dann fällt auf, dass auch die Höllenstrafen unterschiedlich ausfallen. Wenn Gott in der Herrlichkeit Lohn unterschiedlich verteilt, dann ist verständlich, dass er auch in der Hölle unterschiedlich straft!

      Der entscheidende Punkt ist dabei die Frage: Was konnte der betreffende Mensch über Gott und Jesus wissen? Wenn er viel wusste und trotzdem untreu wird, dann gibt es noch härtere Strafen. Mit anderen Worten: Untreue Christen werden härter gestraft als Agnostiker! An Theologen und „Schriftgelehrte“ wird Gott einen anderen Maßstab anlegen. (Vgl. Jak 3,1)! Aber warum wird auch der bestraft, der gar nichts wusste? Antwort: Er hätte es wissen können! Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Grundlegend ist wieder das Prinzip der Relationen: Wem viel gegeben ist, von dem wird viel gefordert werden! (V. 48)
      Vor Gott und im Stau sind alle Menschen gleich?

      Vor Gott sind nicht alle Sünden gleich!

      Eng verbunden mit diesem Themenkreis ist die Frage, wie Gott Sünde bewertet. Da hört man in christlichen Kreisen immer wieder: „Vor Gott sind alle Sünden gleich schlimm.“ Oder: „Vor Gott und im Stau sind alle Menschen gleich.“ Woher nimmt man solche Gedanken? Woher stammt diese Gleichmacherei? Ich habe den Verdacht, dass es sich dabei eher um humanistische Wurzeln handelt als um biblische! Dass Gott Sünde durchaus sehr unterschiedlich bewertet, zeigt

      Lk 12,35-48 (siehe oben)
      Joh 19,11; Jesus zu Pilatus: „Du hättest keinerlei Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, welcher mich dir überliefert, größere Sünde.“
      Mt 12,31f.: die Sünde gegen den Heiligen Geist
      1Joh 5,16f.: Sünde zum Tod und Sünde nicht zum Tod
      1Tim 1,15: Paulus bezeichnet sich als Erster unter den Sündern
      Im Gesetz werden Greuelsünden besonders hervorgehoben.

      Wie durchs Feuer

      Auch in 1Kor 3 geht es wieder um Gericht und um arbeitsabhängigen Lohn.

      V. 8: Es gibt individuell unterschiedlichen Lohn „nach der eigenen Arbeit“.

      V. 11: Der gelegte Grund ist für alle der gleiche (Jesus Christus), unterschiedlich ist allerdings, wie Menschen darauf bauen.

      V. 13: Der Tag wird es offenbar machen, welche Baumaterialien zum Einsatz kamen.3 Auch hier bedeutet die Begegnung mit Gott Gericht für die Gläubigen (Feuer).

      Für manchen gibt es keinen Lohn, er geht aber auch nicht verloren

      V. 14ff.: Wer mit soliden Materialien gebaut hat, empfängt Lohn für seine Arbeit. Wer kein feuerfestes Material einsetzte, erleidet Schaden. Im Unterschied zu Lk 12 ist hier allerdings die Rede davon, dass es zur Errettung „wie durchs Feuer“ kommt. Es gibt für den betreffenden Menschen keinen Lohn, aber er geht auch nicht verloren!

      Offensichtlich geht es hier um eine andere Kategorie von Christen als in Lk 12. In 1Kor 3,15 sind meines Erachtens Gläubige gemeint, die sich eingesetzt haben, aber Material benutzten, das nicht zum Fundament passt (z. B. aus Eigennutz, aus Geldliebe Gemeindearbeit getan; vgl. 1Thess 1).

      V. 17: Eine andere Kategorie (meines Erachtens gleichzusetzen mit jenen, die von Gott nach Lk 12 verdammt werden) bilden diejenigen, die bewusst Schaden am Tempel Gottes anrichten. Diese „wird Gott verderben“.
      Jedem das Seine

      Was in der nationalsozialistischen Zeit ein höhnisches Motto war, wird bei Gott zur gerechten Realität:

      „Siehe ich komme bald und mein Lohn mit mir, um jedem zu vergelten, wie sein Werk ist.“

      Dieses Zitat aus dem letzten Kapitel der Bibel (Offb 22,12) lenkt unsere Hoffnung auf dieses Ziel: Lohn bei Gott!
      Kritische Einwände
      Wenn wir in einer absoluten Herrlichkeit bei Gott leben, wie kann man dann überhaupt noch Lohnunterschiede feststellen?

      Diese spitzfindige Frage (formuliert z. B. von Craig L. Blomberg4 resultiert aus einer unzulässigen Spekulation. Man überträgt irdische Gegebenheiten auf Vorstellungen vom Himmel. Aber das ist undenkbar! Welcher Mensch könnte das leisten? Wird nicht in vielen Weissagungen deutlich, wie die Propheten nach Worten ringen, um himmlische Dinge in die menschliche Vorstellungswelt zu passen? Johannes beschreibt:

      „Ich sah ein Lamm stehen wie geschlachtet“ (Offb 5,6).

      Wo findet man auf Erden ein geschlachtetes Lamm, das noch steht? Jesus erwidert Nikodemus in Joh 3,12:

      „Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?“

      Man kann nicht von irdischen Verhältnissen ausgehen, um sie auf himmlische zu beziehen!
      Ist denn das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16) nicht ein starkes Argument für die Gleichheit aller Gläubigen in Gottes Augen?

      Keinesfalls, wenn man den Kontext gründlich betrachtet: Der „Reiche Jüngling“ (Mt 20,16ff) fragt nach den Bedingungen des Reiches Gottes und wendet sich nach Jesu Antwort betrübt ab. Die Jünger sind schockiert über dieses Geschehen und fragen: „ Wer kann dann (überhaupt) errettet werden?“ Und Petrus bringt die Frage auf den Punkt:

      „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was wird uns nun werden?“

      Gott behält sich das Recht vor, nach seinem Ermessen zu belohnen

      Jesus antwortet sinngemäß: Ihr werdet auf 12 Thronen sitzen und herrschen. Jeder bekommt hundertfachen Gewinn und ewiges Leben. Aber viele Erste werden Letzte und Letzte Erste sein. Das Gleichnis schließt sich direkt an und gehört in dieses Gespräch über den Lohn der Nachfolge. Dabei werden folgende Akzente gesetzt: 1. Die völlige Gleichheit der Gläubigen kann nicht gemeint sein, weil Jesus am Ende wieder betont: Letzte werden Erste und Erste werden Letzte sein . Blomberg bemerkt dazu:

      „Dieser Satz will nicht ein besonderes himmlisches Rangsystem etablieren, sondern ist ein feststehender Ausdruck für die Gleichheit aller Gläubigen.“5

      Entgegnung: Ein feststehender Ausdruck Jesu ist der Satz ganz offensichtlich, aber nicht für die Gleichheit aller Gläubigen, sondern dafür, dass sich bei Gott menschliche Maße umkehren! 1. Das Gleichnis hebt die Gnade Gottes hervor. Er behält sich das Recht vor, nach seinem Ermessen zu belohnen. 2. Das Gleichnis hat die Rettung aller „Arbeiter“ vor Augen. Diese Rettung wird durch den einen Denar dargestellt. Jesus wirbt auf den Marktplätzen nach Arbeitern. Alle, die noch zu Jesus finden, können gerettet werden. Dabei ist egal, wann sie kommen. Entscheidend ist, dass sie kommen! 3. In dem Gleichnis steckt für die Fragesteller (Jünger) die Warnung: Wenn ihr eure eigenen Leistungen in den Mittelpunkt stellt und missgünstig auf die anderen blickt, seid ihr in Gefahr euren Lohn zu verlieren! Ihr habt keinen Anspruch auf Lohn! Gott misst anders als ihr! Auf der gleichen Ebene bewegt sich auch Lk 17,10:

      „Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, (so sprecht): Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“

      Auch hier wehrt Jesus jedem Anspruchsdenken!
      Worin besteht der Lohn bei Gott?

      Im Blick auf die Unvergleichbarkeit von Irdischem und Himmlischem wird man letzte Antworten schuldig bleiben müssen. Was wir als Lohn empfinden, kann gegenüber dem Himmel schwanken.

      Aber dennoch ist die Frage nach dem Lohn berechtigt, gut und biblisch. Auch die Jünger stellen sie: Mt 19,27:

      „Was wird uns nun werden?“

      Die Antwort Jesu lenkt unsere Gedanken in mehrere Richtungen:

      Jesus beantwortet die Frage positiv : Es gibt Lohn bei Gott! Und zwar nicht nur als ewiges Leben (V. 29: „… und ewiges Leben“!).
      Der Lohn bei Gott ist nicht nur Ersatz für Verlorenes, sondern übersteigt unsere Vorstellung bei weitem. Was wir aufgeben und was wir gewinnen, steht in keinem Verhältnis („hundertfach“)!
      Den zwölf Jüngern wird für die Zukunft (wenn der Messias sichtbar herrscht) vorausgesagt: „Ihr werdet … auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ Die zwölf Jünger spielen offenbar eine besondere Rolle in der Herrschaft Christi. Und doch erlaubt 1Kor 6,2 die Übertragung des Gedankens auf uns: Die Heiligen werden „die Welt richten“. Sie bekommen Anteil an seiner Herrschaft.

      Gabe, Aufgabe und Verantwortung

      Es wird auch in Gottes Zukunft Gaben und Aufgaben geben

      Die Antwort Jesu lässt irdische materielle Vorstellungen vom Lohn in den Hintergrund treten, statt dessen tritt Herrschen und Richten in den Vordergrund. Man sollte sich also von dem Gedanken lösen, dass ein größerer Lohn bei Gott eine „bessere Verpflegung im Schlaraffenland“ meinen könnte! Herrschen und Richten sind Aufgaben, die eine hohe Verantwortung bedeuten. Ja, es entspricht den schöpfungsgemäßen Grundlagen des Menschseins, in der Verantwortung gegenüber Gott Aufgaben zu erfüllen. Eine Gabe Gottes an den Menschen ist immer eine Aufgabe Gottes für den Menschen (vgl. Gen 2). Das gilt offensichtlich auch für die „Lohn-Gabe“. Es wird auch in Gottes Zukunft Gaben und Aufgaben geben.

      Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Antworten des Herrn an die „guten und treuen Knechte“ im Gleichnis der anvertrauten Talente:

      „Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn.“ (Mt 25,21.23).

      Wer jetzt die Gaben Gottes als Aufgabe versteht, wird später von Gott noch bedeutendere Gaben und Aufgaben bekommen. Die Eignung, die ein „Knecht“ jetzt erwirbt, hat einen individuellen Einfluss auf seine Zukunft bei Gott.
      Der Blick auf den Lohn motiviert!

      In Hebr 12,2 werden wir zum Durchhalten motiviert:

      „… Indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“

      Der Antrieb Jesu für den schweren Weg nach Golgatha war neben der grenzenlosen Liebe zu uns Menschen auch die „vor ihm liegende Freude“! Vom Lohngedanken motiviert zu sein, um Aufgaben für Gott in Angriff zu nehmen, ist also nichts „ungeistliches“ oder „egoistisches“. Man ist dann angetrieben von der Überzeugung: Mein Vater, der im Verborgen sieht, wird mir vergelten.

      Bauer, W., Wörterbuch zum Neuen Testament, Berlin, New York 1971, S. 1034. ↩

      Es wäre ein unzulässiger pseudexegetischer Kunstgriff, diesem harten Text aus dogmatischen Gründen seine Schärfe zu nehmen! Was „ein Teil mit den Ungläubigen“ meint, ist völlig klar: Verlorensein! (vgl. Mt 25,14-30!). ↩

      Dieser „Tag“ meint eindeutig den stehenden alttestamentlichen Begriff des „YOM JHWH“, Tag des HERRN, der im Neuen Testament mit der Parusie gleichzusetzen ist. ↩

      Craig L. Blomberg, Gibt es Abstufungen im Himmel, in: Bibel und Gemeinde 2/97, S. 147. ↩

      Ebenda, S. 147. ↩

      Quelle : https://bibelbund.de/2015/09/gibt-es-unterschiedliche-belohnung-im-himmel/

      • Andrew Says:

        Meine Güte – hast ganze Arbeit geleistet, Respekt und vielen Dank!

      • thomas Says:

        Nichts ist wichtiger als die Wahrheit und mit der ersten Lüge begann das Ende der Menschheit.
        Lässt man die erste Lüge zu , ist die zweite und Dritte nicht weit ,dies steigert sich dann bis in
        die abgefallen Kirche, oder in die deutsche Politik 2016.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s