kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jeder Dritte bevorzugt christliche Flüchtlinge 28. Februar 2016

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 13:02

SyrianBoyMemeWG-vi-e1453669714183

CVP-Nationalrat Gerhard Pfister will im Asylprozess Christen den Vorzug geben. Muslime reagieren empört.

 

 

 

 

 

Der designierte CVP-Präsident Gerhard Pfister sorgt mit seinem Auftritt in der SRF-«Rundschau» für Wirbel: Er will bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus dem islamischen Raum stärker auf besonders gefährdete Leute fokussieren. Die Präferenz sollte bei «Christen, Frauen und Kindern» liegen. Da die Schweiz über kurz oder lang an eine Grenze kommen werde und nicht alle aufnehmen könne, solle man sich den besonders schutzwürdigen annehmen. «Die Forderung hat die CVP schon vor einem Jahr in einem Positionspapier erhoben», ergänzt Pfister gegenüber 20 Minuten. Christliche Flüchtlinge seien auch leichter zu integrieren.

Kürzlich forderte schon der Basler Bischof Felix Gmür in der «Schweizer Illustrierten», die Schweiz solle bevorzugt Christen aufnehmen. Laut einer gewichteten Umfrage von 20 Minuten teilen auch 37% der Schweizer diese Meinung. Für 63% spielt die Religion keine Rolle. An der Umfrage nahmen im Dezember 27’151 Personen teil.

 

 

 

 

 

 

 

refugee-queue-germany

 

«Religion ist schwierig festzustellen»

 

Während die Äusserungen Pfisters auf Twitter zum Teil geharnischte Reaktionen hervorrufen, gehen die Meinungen in der CVP auseinander. Rückendeckung erhält Pfister etwa von Nationalrat Jakob Büchler: «Ich kann den Gedanken nachvollziehen, gerade wenn man bedenkt, dass Christen etwa in Syrien besonders bedroht sind.» Ein Fragezeichen macht Büchler aber in der Praxis: «Es sei schwierig, bei der Ankunft die Religion festzustellen.»

Auch CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter hat angesichts der weltweiten Christenverfolgung Verständnis für die Aussage. Aber: «Die Schweiz muss Menschen aufnehmen, wenn sie an Leib und Leben bedroht sind – unabhängig davon, ob nun ein Muslim oder ein Christ anklopft.»

 

 

 

 

 

 

 

migrants1_1

 

 

 

Muslime reagieren empört

 

Deutlicher wird SP-Nationalrat Eric Nussbaumer: «Eine Selektion aufgrund der Religionszugehörigkeit ist falsch. Sie widerspräche der Flüchtlingskonvention.» Trotzdem komme die Idee immer wieder auf, wohl aus «religiösen Gründen». Laut Nussbaumer können auch Muslime genauso gut aufgrund ihrer Religion bedroht sein, etwa aufgrund von Konflikten zwischen verschiedenen Strömungen.

Empört reagiert auch Farhad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS): «Pfisters Aussage schadet dem Ansehen der Schweiz, die für ihre humanitäre Tradition bekannt ist.» Asylsuchende dürften nicht aufgrund der Ethnie oder der Religion bevorzugt werden. Gerade in Syrien seien islamische Gruppierungen besonders von der Verfolgung bedroht. So würden die Alewiten von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als Abtrünnige betrachtet und von den IS-Leuten besonders stark verfolgt.

 

 

 

 

 

 

 

Asylbewerber im LAGESO Berlin

 

 

«Zweiklassengesellschaft gibt es faktisch schon»

 

Pfister weist den Vorwurf , eine Zwei-Klassen-Flüchtlingsgesellschaft zu schaffen, zurück. Eine solche bestehe faktisch schon heute, sagte der Katholik in der «Rundschau». Einerseits gebe es Wirtschaftsmigranten, die in der Lage seien, nach Europa zu kommen. Andere seien dagegen an Leib und Leben gefährdet, aber zu arm, um sich ich die Reise leisten zu können.

Zahlen darüber, wie oft Asyl aufgrund der Religion gewährt wird, gibt es in der Schweiz keine. Laut Léa Wertheimer, Sprecherin des Staatssekretariats für Migration, dürfen Christen nicht anders behandelt werden als die übrigen Asylsuchenden. «Asyl wird jeder Person gewährt, welche in ihrem Land aus einem Grund verfolgt wird, der im Asylgesetz vorgesehen ist – darunter fällt auch die Religion.»

{Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Jeder-Dritte-bevorzugt-christliche-Fluechtlinge-29530511}

 

4 Responses to “Jeder Dritte bevorzugt christliche Flüchtlinge”

  1. Ernst Laub Says:

    Pfisters Forderung müsste eigentlich selbstverständlich sein. Doch so lange Europa dubiose „linke“ System-Politiker wählt, wird die Talfahrt noch andauern.

  2. thomas Says:

    Man achte in dem Medienartikel mal darauf, wie die Wirtschaftsflüchtlinge sich versuchen gewaltsam
    Zutritt zu verschaffen, auch hieran erkennt man wer sich hier Einlass verschaffen will.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/grenze-zu-griechenland-mazedonische-polizei-setzt-traenengas-gegen-fluechtling

  3. thomas Says:

    Und hier nochmal ein paar Infos über afrikanische Staatchef und ihrem Umgang mit den Staateinnahmen-
    solange sie dem Imperium dienen, bleiben es lupereine Demokraten, gegen viel von ihnen, war Ghadafi
    Vorsitzender der christlichen Pfadfinder. Währen Ghadafi viel für sein Volk gemacht hat und das beste
    Sozialsystem in Afrika hatte, ist dies bei den anderen nicht der Fall. Ins Reich des Bösen wird man erst
    versetzt, wenn das Imperium es will ,zwecks Kriegsspielen.

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/afrikas-staatschefs-sie-sind-reich-so-furchtbar-reich-fotostrecke-134729-2.html

  4. Andrew Says:

    ist der Blog eingestellt? Weiß wer was?


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s