kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Religiöse Säuberung“ im Nahen Osten: Die Fehler des Westens! 22. Februar 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:53

Sprache Jesu in Gefahr: Europa soll Aramäisch retten!

 

 

 

 

 

 

Unterricht in aramäischer Sprache in einer Grundschule in Jish im Norden Israels. Foto: imago/epd

WELTTAG DER MUTTERSPRACHE 2016

Schon Jesus hat Aramäisch gesprochen. Doch jetzt droht die Sprache auszusterben. Ihre meist christlichen Sprecher im Nahen Osten flüchten vor Krieg und Terror nach Europa. Der Experte für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Werner Arnold, sieht die Europäer in der Pflicht. 

http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/672934/sprache-jesu-in-gefahr-europa-soll-aramaisch-retten#gallery&0&0&672934

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Christenverfolgung im Nahen Osten war noch nie so stark wie zur Zeit, aber bei genauerer Beobachtung müsse man eigentlich von „religiöser Säuberung“ sprechen, die alle Religionen und vor allem die Minderheiten dort betrifft. Das geht aus einer Studie hervor, die das Hilfswerk ‚Kirche in Not‘ an diesem Freitag in München vorgestellt hat. Sechzehn Länder werden dort ausführlich untersucht, unter anderem der Irak, bei uns etwas im Windschatten der Aufmerksamkeit wegen des Krieges im Nachbarland Syrien. Die Menschen im Irak hätten Angst, sagt Louis Raphaël I. Sako, Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche und Bischof von Bagdad. „Ich denke, dass für uns die einzige Hoffnung die Trennung von Religion und Staat ist“, erklärt er bei der Buchvorstellung zum Thema Christenverfolgung. „Der Maßstab sollte das Bürgerrecht sein, nicht die jeweilige Religion. Ob man Christ oder Muslim ist, das sollte etwas persönliches sein. Die Muslime müssen aber verstehen, dass das auch zu ihrem Nutzen ist, das richtet sich nicht gegen sie“.

 

 

 

Es klingt fast verzweifelt, was der Patriarch sagt, mit dem Islamischen Staat (IS) im Land ist das alles nicht zu machen. Aber das ist nicht der einzige Grund, auch der Westen habe Fehler gemacht. „Wirtschaftliche Interessen sind nicht alles, Europa muss das verstehen lernen. Es geht auch um Erziehung zur Freiheit und zum Respekt vor den Menschenrechten.“ Letztlich lösen könne man die Probleme nur im Land selber, durch Hilfe für die Menschen vor Ort. Die Weltgemeinschaft müsse Druck auf die islamischen Länder des Nahen Ostens ausüben, denn sie böten durch ihre Politik den Extremisten oft Nährboden und Schutz. „Muslimische Staats- und Religionsführer müssen religiös motivierte Gewalt ächten und das Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit anerkennen“, erklärte Sako.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kritik an Europa

 

 

Erstellt hat den Bericht für ‚Kirche in Not‘ Bertold Pelster, er benutzt auch den Begriff der „religiösen Säuberung“, die er im Irak, in Syrien, aber auch anderswo konstatieren muss. „So schlimm wie dieses Mal war die Situation noch nie“. In diesen Zeitraum fiel der IS, der ein Drittel des Irak und ein Drittel Syriens erobert habe und dort sein islamistisches System errichtet habe. Aber auch wenn wir von ‚Christenverfolgung’ sprächen, müsste der Blick weiter sein. „Christen sind vertrieben worden, Jesiden sind vertrieben worden, Minderheiten sind vertrieben worden, Kulturgüter sind zerstört. Aber es werden auch Moscheen in die Luft gesprengt, die dem harschen und rigiden Regiment des IS nicht folgen wollen. Da findet eine regelrechte religiöse Säuberung statt. Es gilt nur noch diese eine strikte Ideologie des islamischen Staates und das hat natürlich zu viel Leid, zu vielen Toten und zu vielen Vertriebenen geführt. So eine Situation habe ich in den ganzen Jahren, in denen ich das Buch erstelle, noch nicht erlebt.“ Aus Mosul im Irak alleine sind 120.000 Christen vertrieben worden, in der ganzen umliegenden Gegend gibt es keine Christen mehr, die Dörfer sind zerstört und die Menschen mussten fliehen, meistens in Lagern im kurdischen Teil des Landes. Aus der gleichen Gegend seien mehrere 10.000 Jesiden vertrieben worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa muss die christlichen Werte pflegen

 

Patriarch Louis Raphaël I. Sako warnt davor, die Situation, die sich mit den Fliehenden hier in Europa ergibt, falsch einzuschätzen. Integration sei nicht einfach, viele Flüchtlinge seien ja nicht wegen der Werte Europas hier, sondern weil ihre Häuser und Dörfer nicht mehr existieren. „Sie haben ihre eigenen Traditionen, bei uns gehören Familien in Stämme hinein, hier in Europa denkt man individualistisch, Mentalität, Sprache und Kultur sind verschieden. Man kann sie nicht einfach integrieren oder assimilieren. Vielleicht geht das mit den Kindern, aber es braucht Zeit.“

Der Patriarch hat aber auch eine Mahnung, wenn er auf die Werte und die Situation hier in Europa blickt: „Die eigene Religion ausüben zu können, ist ein Menschenrecht, wenn wir das nicht dürfen, wenn wir den Glauben nicht verkünden dürfen, dann verlieren wir. Hier in Europa gibt es viele gute Dinge, aber die gibt es auf Grund der christlichen Werte. Behalten Sie die bloß“!

{Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/20/%E2%80%9Ereligi%C3%B6se_s%C3%A4uberung%E2%80%9C_im_nahen_osten_die_fehler_des_westens/1210017}

 

4 Responses to “„Religiöse Säuberung“ im Nahen Osten: Die Fehler des Westens!”

  1. Andrew Says:

    Der „Westen“ ist schuld? – soll heißen bestimmte Verantwortliche in den Regierungen/Parteien, Meinungsführer in den Medien u. leider auch Spitzenfunktionäre der Kirchen.
    Sowenig wie wir „dem Islam“ die Schuld an diesem u. jenem geben dürfen (so der allgemeine Konsens), sowenig lässt sich „der Westen“ pauschal verurteilen – schliesslich hat nicht jeder hat Bush, Obama oder Kohl u. Merkel gewählt. Den „westlichen“ Kapitalismus/Materialismus hat ebenso fast niemand bewußt „gewählt“, nichteinmal die Aufklärung u. den „wissenschaftlichen“ Säkularismus, und auch die Demokratie/der Parlamentarismus wurde nicht vom gemeinen Volk „erfunden“. Es waren und sind immer nur relativ winzige Eliten u. Individuen/Gruppierungen, die der Geschichte eine bestimmte Richtung gaben u. geben, daran ändert weder die moderne Verfassung, die mediale Meinungsvielfalt, die parlamentarische Demokratie noch das Bildungssystem etwas grundsätzlich. „Das Volk“ selbst ist heutzutage nicht viel klüger o. selbst-bewusster als eh und je, wie zu allen Zeiten delilgieren sie die Verantwortung „an die da oben“ – ob das nun Politiker, Könige o. Diktatoren sind ist an sich unerheblich, solange die Mehrheit des Volkes materiell befriedigt ist. Wo das nicht der Fall ist, ist das Interesse an einer „freien demokratischen Gesellschaft“ und „Meinungsfreiheit“ etc. kaum bis nicht vorhanden. Arme Leute interessiert Politik nicht mehr, erst recht keine Wahlen – und das ist selbst im „Westen“ schon die Hälfte der Bevölkerung! Erst hat man diesen Leuten ihre uralt-angestammte Tradition genommen, ihnen dann die Religion ausgeredet u. nun lässt man sie für Dumpinglöhne mit der ganzen Welt konkurieren, ja lädt ihnen die „dritte Welt“ vor die eigene Haustüre oder degradiert sie als Bittsteller von staatlichen Almosen, die ihnen zudem von allen geneidet u. aufgerechnet werden. . Wen interessieren da noch exotische christliche Minderheiten irgendwo hinterm Mittelmeer, man kennt ja nichteinmal die Kirche um die Ecke von innen – Europa ist längst selbst zum sozialen Problemfall geworden, in geistlicher Hinsicht schon seit etlichen Generationen. Von den Völkern Europas dürfen sich die bedrängten/verfolgten Christen in aller Welt nicht viel erwarten, allerhöchstens eine Winz-Minderheit unter der Euro-Restchristenheit interessiert sich für ihr Schicksal – aber immerhin…

  2. thomas Says:

    Flüchtlinge überall! Was können wir als Christen tun?

    04.02.2016 | 20:41 Uhr
    Flüchtlinge überall!
    Was können wir als Christen tun?
    Das Wort „Flüchtlinge“ stürmt durch die Presse, das Internet, das Bildungswesen und alle Haushalte. Verschiedene Emotionen sind mit dem Wort verbunden, beginnend von Zorn über die explosionsartig zunehmende Kriminalität samt Vergewaltigungen, Anpöbelungen und Diebstählen über Ängste vor dem Zusammenbruch des Sozialsystems, Terrorismus und zukünftiger Christenverfolgung bis hin zu freudigem Vorwärtsgehen, weil Mission vom Evangelium unerreichter Völker jetzt vor der eigenen Tür möglich wird. Was ist die richtige Haltung? Was sagt die Bibel dazu? Was sollen wir tun?

    Schritt 1: Geh ins Gebet und wirf deine Sorgen auf den HERRN!
    Die Bibel ermutigt uns, unser Leben ganz in Gottes Hand zu legen und alle unsere Sorgen auf den HERRN zu werfen: So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit Er euch erhöhe zu Seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für euch. (1 Petr. 5, 6-7) Gott ist der Allmächtige. Rede ganz offen mit Ihm über alle deine Ängste. In Seiner Hand und unter dem Schatten Seiner Flügel ist sichere Zuflucht. Wirf die Lasten von dir. Wir brauchen uns nicht ängstlich zu sorgen. Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn. (Spr. 12,25) Stärke dich in deinem Gott durch Seine freundlichen Worte der Gnade in Jesus Christus!

    Schritt 2: Gib dem HERRN und SEINEM Reich die erste Priorität in deinem Leben!
    Der Herr Jesus hat das immer wieder betont: Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. (Matthäus 6, 31-33)

    Schritt 3: Verstehe die neue Zeit!

    3.1. Hintergrund der Flüchtlingsströme
    Wenn man das prophetische Wort in seinen Zusammenhängen liest, findet man schnell heutige Erfüllungen und Analogien. Wir leben in einer Zeit sich periodisch steigernder Geburtswehen, bis der HERR Jesus wiederkommt, um Sein Reich zur Ehre Gottes des Vaters aufzurichten. Eine neue Wehe hat begonnen.
    Matthäus 24: 1 Und Jesus ging aus dem Tempel fort und Seine Jünger traten zu ihm und zeigten Ihm die Gebäude des Tempels. 2 Er aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, Ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde. – Der Anfang der Wehen lag 70 n. Chr. bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem. Die aktuelle Wehe wurde mit dem Zusammenbruch der Doppeltürme des World Trade Centers in New York am 11.09.2001 eingeleitet. Sie standen symbolisch als Tempel für das internationale, von mehreren Machtzentren geleitete Geld-Mammon-Handels-System des 20. Jahrhunderts. Das muslimische Netzwerk Al-Kaida wird offiziell als Verursacher des Terror-Aktes angegeben. Al-Kaida wurde durch die USA/ CIA in Afghanistan geschaffen und finanziert, um Ziele der US-Regierung durchzusetzen. Seit-dem ist es regelmäßig der Grund für militärisches Eingreifen der USA oder wird infolge von US-Kriegen stark. Die Zusammenhänge des Terroraktes in New York bleiben mit vielen offenen Fragen und Widersprüchen im Nebel. Nicht ein Stein blieb auf dem anderen. Ersetzt wurden die beiden Türme durch das Eine-Welt Trade Center mit nur noch einem gigantischen Turm, der am 03.11.2014 seinen Geschäftsbetrieb aufnahm. Der neue Mammon-Tempel zeigt: Angestrebt ist im 21. Jahrhundert nur eine einzige Führungsmacht über die gesamte Welt. Mit Bezug auf den terroristischen Akt wurden Gesetze geschaffen, die weltweite Kontrolle, weltweite Kriege und weitere Bündelung der Macht ermöglichen hin zu einer Neuen Weltordnung (NWO). Am Ende soll die ganze Welt von einem Machtzentrum aus regiert werden.
    – 3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten Seine Jünger zu Ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für Dein Kommen und für das Ende der Welt? 4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. 5 Denn es werden viele kommen unter Meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen. – „Christus“ bedeutet inhaltlich „gesalbter Retter-König, der das Friedensreich bringt“. (2 Sam 7, 8-17; Jer 23,5; Psalm 2; Dan 7,27) Mit diesem Anspruch werden viele im Namen, also im angemaßten Auftrag des HERRN Jesus Christus kommen und viele verführen. Unter den entsprechend ihrer Staatsverfassung auf Gott bezogenen, insofern im Namen des HERRN Jesus auftretenden Staatsoberhäuptern, die den Anspruch haben, der Welt den Frieden zu brin-gen, ragt heute Barack Obama hervor. Er erhielt 2009 im Jahr seines Amtsan-tritts den Friedensnobelpreis.
    – 6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. 7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. 8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen. Der Irak-Krieg wurde auf Betreiben der USA, basierend auf bewusstem Belügen der gesamten internationalen Staatengemeinschaft, bereits 2002 begonnen. Durch den Sturz Husseins konnte sich der IS auf dem Territorium des Iraks aus Ablegern von Al-Kaida entwickeln. Durch Obamas vorzeitigen Abzug der US-Truppen aus dem Irak, den er bereits am 27.02.09 ankündigte und am 19.08.10 abschloss, konnte der IS dann seine Terrorherrschaft errichten und ausbauen. Weiter zerstörte der Libyenkrieg 2011, den Kritiker auch „Obama-Krieg“ nannten, eines der stabilsten und wohlhabendsten Länder Nordafrikas und machte Al-Kaida auch hier zu einem Machtfaktor. Der islamische Terrorstaat IS als Kind Al-Kaidas breitete sich indessen vom Irak nach Syrien aus. Im Sommer 2014 begannen die USA dann Luftschläge in Syrien gegen den IS und andere Gruppen ohne Genehmigung der syrischen Regierung, die nach Sicht der USA abgesetzt werden sollte. Nur ein Bündnis mit Russland konnte den Zusammenbruch Assads verhindern.
    Auf einen Nenner gebracht wurden 3 stabile, dem Weg zur Eine-Welt-Ordnung nicht gehorsame Diktaturen (Irak, Libyen, Syrien) in von Bürgerkriegen zerrissene Länder verwandelt, wodurch großflächig Chaos und islamistische Machtstrukturen entstanden. Das gesamte Geschehen löste weitere Unruhen, Hunger und vielschichtige Flüchtlingsströme aus. Ähnliches lässt sich von Afghanistan und den Balkanländern des ehemaligen Jugoslawiens sagen.

    3.2. Ausweitung der Menschenströme und Leitung nach Europa
    Wenn die Flucht kriegs- oder verfolgungsbedingt ist, wäre der normale Weg des Flüchtlings, in einen angrenzenden Staat zu gehen, das Ende abzuwarten und dann wieder in die Heimat zurückzukehren. Wir finden das z.B. bei der Flucht Marias und Josefs mit dem HERRN Jesus für eine vorübergehende Zeit nach Ägypten. Die US-geleitete Kriegspraxis schuf aber in Irak, Libyen und Syrien dauerhaft instabile Länder ohne absehbare Aussicht auf Sicherheit. Die sehr nahen, reichen und großflächigen muslimischen Nachbarländer des Golfes nehmen bewusst keine Flüchtlinge auf, um ihren extremen Reichtum zu bewahren, weiterhin aus Angst vor verschiedenen Konflikten, Terroristen und Kriminellen in den Menschenströmen und wegen innermuslimischen religiösen Spannungen. Außerdem kann die weltweite Ausbreitung und Machtergreifung des Islams durch das Weiterleiten der Flüchtlingsströme mit Bau von Moscheen in Europa besser unterstützt werden. Die normal bemittelten kleineren Grenz-Staaten wie Libanon oder Jordanien sehen sich mit dem Ausmaß der Instabilität und der Menge der Menschen überfordert und streben keine Integration der Massen an, obwohl sie religiös-kulturell wesentlich größere Nähe als die europäischen Staaten haben.
    Wenn Gebiete des IS im Irak zurückerobert werden, ist für überlebende Terroristen der Weg nach Europa eine lohnende Alternative zur Weiterführung des Dschihad und dem Entgehen schwerer Strafen. „Politisch korrekt“ sind sie aus deutscher Sicht in den Migrantenströmen nicht vorhanden. Pässe für eine neue Identität stehen für Geld in beliebiger Menge zur Verfügung, werden aber kaum benötigt, da es auch ohne geht. Die finanzielle UN-Unterstützung der kriegsnahen Flüchtlingslager wurde trotz wesentlich geringerer Kosten als in Europa gekürzt, so dass auch Mangel und Probleme in den grenznahen Flüchtlingslagern die Menschen nach Europa drängen. Der Anteil der tatsächlichen Kriegsflüchtlinge ist im derzeitigen Chaos schwer bestimmbar, dürfte aber etwa bei 30% der Gesamt-Migrantenströme liegen.
    Woher kommen dann die anderen etwa 70%, für die der Begriff „Flüchtling“ eigentlich nicht korrekt ist? Libyen stellte eine Pufferzone gegen viele arme afrikanische Länder dar, die jetzt aufgehoben ist, so dass sich zahllose weitere Menschen auf den Weg in den „Goldenen Westen“ machen. Sie wollen in die möglichst reichsten Länder ziehen. Die Jugoslawienkriege samt NATO-Einsatz 1999 haben eine weitere Pufferzone geschwächt. Heute wollen Tausende aus den Balkanstaaten nach Deutschland, anstatt ihre oftmals korrupten Länder zu verändern, zu stärken und aufzubauen. Eine ganze kriminelle Flüchtlingsindustrie der Werber, Schlepper und Märchenerzähler ist weltweit entstanden. Dubiose Milliardäre und Institutionen unterstützen das System.
    Die Palette der Lügen unter den Migranten reicht von der Annahme, dass JEDER aufgenommen wird, bis dahin, dass jeder in Deutschland ein eigenes Haus bekommt. All das führt mittelfristig zum endgültigen Ausbluten der Herkunftsländer. Deutsche Diskussionen der Art „wir können die Arbeitskräfte gebrauchen“ sind zynisch, weil die prozentual wenigen Arbeitskräfte mit höherer Bildung, die wir tatsächlich wirtschaftlich brauchen, in ihren Herkunftsländern brutal fehlen. Man überlege sich, welchen Verlust für ein armes afrikanisches Land und seine Menschen oder auch für Syrien, den Irak und Balkanstaaten der Weggang jedes einzelnen niveauvoll ausgebildeten Mediziners, Ingenieurs oder Informatikers bedeutet.

    Schritt 4: Erkenne absehbare Folgen!
    Matthäus 24, 9-13: Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um Meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen. Es gibt in keinem muslimischen Land Glaubensfreiheit, sondern nach dem Weltverfolgungsindex reichlich Verfolgung und Diskriminierung von Andersgläubigen und Konvertiten. Das zeigt Gefahren für jedes Land mit christlich-jüdischen Kulturwurzeln bei zu hoher muslimischer Bevölkerung. Die weit überwiegende Zahl der Migranten aber sind Muslime. Das Thema ihrer Sichtweise und Verhalten gegen Frauen der europäischen Kulturen geht gerade durch die Presse. Fremde Wertesysteme, ungelöste Konflikte der Herkunftsgebiete, Auseinandersetzungen zwischen Ethnien und religiösen Gruppen werden nach Europa importiert. Derzeit steht jeder, der sich gegen übermäßige Migrationspolitik wendet oder auf reale Probleme und Zusammenhänge hinweist, in der Gefahr, als Rechter und Nazi abgestempelt zu werden. Viele Menschen empfinden eine zunehmende Meinungsdiktatur und eine Abnahme der Demokratie im Sinne von Mitbestimmung des Volkes.
    Biblisch gesehen, kann jeder nur „nach dem Maß seiner Kraft“ helfen. Selbst das stärkste Auto mit dem kräftigsten Motor hat eine Belastungsobergrenze, wo die Achse bricht oder die Reifen platzen. Diese Grenze muss auch jeder Mensch, jede Familie und jedes Land kennen und einhalten, wenn es nicht Schaden nehmen will. Instabilität im eigenen Land führt zu Chaos und Gewalt. Gewalt und Chaos führen zu Ausnahmegesetzen, der Einschränkung von Rechten wie der Versammlungsfreiheit und Unantastbarkeit der Wohnung hin zur undemokratischen Bündelung von Macht, zu Kontrolle und Diktatur, sei sie durch die EU, vorübergehend islamisch oder gleich wie die totalitäre Eine-Welt-Regierung nach Offb. 13. Offene Grenzen und jeder weitere Ruf, nach Deutschland zu kommen, sind in der aktuellen Situation mit hunderttausenden illegalen Einwanderern, Gewaltakten und Millionen in Warteschlangen eine Verantwortungslosigkeit sowohl gegenüber der eigenen Bevölkerung als auch gegenüber den Heimatländern der Migranten.

    Schritt 5: Erkenne die Ursachen und lebe mutig die Alternativen!
    Warum lässt Gott das zu? Warum geschehen die gefährlichen Dinge? Was sollen wir tun? Antworten finden wir im von Liebe getragenen 5-fältigen Dienst, der nicht nur besonders Begabten, sondern mit ihnen der gesamten Gemeinde als Auftrag gegeben ist: Und Er (Jesus Christus) hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer… (Eph.4,11)

    Apostolischer Dienst: Evangelium und Gemeindebewegungen bis an die „Enden der Erde“
    Nach 2000 Jahren Missionsauftrag gibt es noch immer 1100 völlig unerreichte muslimische Volksgruppen. Bis heute wurden viele offene Türen und Chancen nicht genutzt. Darüber ist Buße zu tun. Missionswerke suchen im reichen Deutschland händeringend nach Arbeitern für die Ernte, für offene Türen, durch die niemand geht. Eine geistliche Katastrophe! Nun kommen Muslime zu uns. Unterstütze Missionare! Sammle Erfahrungen im Weitergeben des Evangeliums und Liebestaten! Lass dich senden! Hilf den Menschen in der muslimischen Welt zur Rettung und einem besseren Leben!

    Prophetischer Dienst: Festhalten an der Treue zum HERRN Jesus und den Geboten Gottes
    Der prophetische Dienst umfasst das Verkündigen der Wahrheit in Liebe entgegen Manipulation und „Political Correctness“. Wirklich direkt Verfolgten, die nicht aus sicheren Drittländern zu uns kommen und zur Anerkennung unseres Werte- und Rechtssystems und zur Integration bereit sind, soll natürlich aus Jesu Liebe Asyl gewährt werden. Kriminelle und Terroristen aber sind aus Liebe zum Nächsten mit aller Strenge des Gesetzes zu bestrafen, auszuweisen bzw. gegen den IS kämpfenden Heimat-Staaten zu übergeben. Ein Weg für Menschen, die auf dem Weg über sichere Drittländer kommen, wäre nach Verfassung und Recht die Abweisung dahin, alternativ denkbar in andere hinreichend stabile, heimatnahe Staaten verbunden mit christlichen Programmen der Hilfe für den Aufbau des Lebens, der Stabilisierung der Regionen, der Beendigung der Kriege und Bekämpfung des islamistischen Terrors. Es sei betont, dass die finanziellen Kosten dafür geringer, aber immer noch sehr groß und die Hilfsprogramme Ausdruck großer Solidarität wären. Bestimmte Sonderfälle wird es immer geben.
    Wichtig ist das Aufzeigen und Wehren der Islamisierung und ihrer bevorstehenden Folgen, das Hinweisen auf die weltweite grausame Christenverfolgung samt Problemen für christliche Konvertiten in Deutschland. Noch tiefer gehend aber ist das Erkennen des möglichen Gerichtes Gottes wegen des Abfalls von Seinen Geboten in den Kirchen und im Land. „Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle Seine Gebote und Rechte, die Ich dir heute gebiete, so …: wird der HERR unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du Mich verlassen hast… 43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein.“ (5 Mose 28, 15.20.43-44) Schweige nicht! Nur tiefe Buße im Volk Gottes und im Land kann zum Segen führen.

    Evangelistischer Dienst: Migranten brauchen Jesus!
    Gott liebt jeden Menschen. Jesus ist der einzige Weg zur Rettung. Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit bösen Mächten in der Himmelswelt. Bezeuge die Rettung in Jesus Christus, das Evangelium der Liebe Gottes den Menschen, die Gott jetzt in deine Heimat, dein Dorf, deine Stadt führt. Informiere dich über die Volksgruppen und den Glauben der Migranten, um ihnen mit Gottes Wort und Liebestaten zu dienen. Besuche Seminare, um dich zurüsten zu lassen, und bestelle dir Materialien für den wichtigen Dienst. Bete: „HERR, vergib´, wo ich zu oft geschwiegen habe. Fülle bitte meine leeren Hände und schenke uns den Zugang, Worte und die rechte Tat.“ Beginne mutig und in Absprache mit Geschwistern deiner Gemeinde in kleinen Schritten, die dir möglich sind. Verteile Traktate und bei Kontakt kleine Sachgeschenke zu gewünschter Hilfe. Lade in die Gemeinde ein.

    Hirten: Obdach für Christen und Hilfe für Menschen in Not
    Unter den Flüchtlingen sind auch Christen, Frauen und Kinder. Sie brauchen Obhut und Schutz gegen Bedrohungen und Gewalt in den Flüchtlingsheimen. Finde unter Gottes Leitung auch andere Menschen mit guten Absichten und schwerer Not. Hilf denen, die Gott dir im Gebet aufs Herz legt. Die Menschen haben durchweg Schweres erlebt, viele Gewalt von Kriegen oder unter Flüchtlingen. Viele kennen Hunger, wurden belogen, manipuliert oder aufgehetzt. Die Zahl der Traumatisierungen ist hoch einzuschätzen. Beginne den Liebesdienst in Absprache mit anderen Geschwistern unter Gebet in gemeinsamer Unterstützung. Erkenne die Bedürfnisse der Notleidenden. Hilf überlegt nach dem Maß deiner Kraft und der Kraft deiner Gemeinde. Lerne ihre Sprache.

    Lehrer: Lehrmäßige Grundlagen zur Religion und Kultur der Migranten und zum fünffältigen Dienst
    Man sollte sich nie ohne Grund und Auftrag mit bösen Lehren beschäftigen. Wenn aber Menschen anderen Glaubens zu uns kommen, müssen wir ihre Religion und Kultur verstehen, um ihnen in einer guten Art und Weise zu begegnen und die oben beschriebenen Liebesdienste auszuführen. Dafür ist es notwendig, mit ihnen persönlichen Kontakt aufzunehmen und sich darüber hinaus zu informieren. Der Dienst der Lehrer darf sich nicht auf die Apologetik (Ablehnung falscher Glaubensansätze) beschränken, sondern muss Möglichkeiten des Zugangs für das Evangelium aufzeigen. Auch wenn es in Deutschland die Aufgabe der Migranten ist, sich in unsere Kultur positiv einzufügen und nicht umgekehrt (das wäre die Aufgabe von Missionaren in anderen Ländern), so ist es doch wichtig, ihr kulturelles Empfinden zu verstehen, um nicht unnötige Hindernisse im Miteinander aufzubauen.
    Es braucht alle 5 Dienste gleichzeitig, um der Herausforderung zu begegnen. Unser Denken darf nicht schwarz-weiß sein, sondern sollte parallel in diesen 5 Bahnen geschehen. Die Dienste stehen nicht gegeneinander („Du brauchst dich nicht senden lassen, du kannst auch hier dienen“), sondern nebeneinander („Lass dich senden nach Afghanistan,… – wir stärken dir den Rücken, während wir in Deutschland die Migranten erreichen.“) In allem Dienst möchten wir wie der HERR Jesus immer aus Liebe handeln: aus Liebe zum HERRN, aus Liebe zu unserem Nächsten und dann auch aus Liebe zu unseren Feinden. TJ

    Quelle: DER SCHMALE WEG Nr. 1 / 2016

  3. Andrew Says:

    interessantes Posting bei Sputnik zum Thema Auftakt des radikalen Islam 1980 in Afghanistan – ein Augenzeuge u. Bekannter Scholl-Latours schreibt:

    (…) Leider wissen das die wenigsten, dass die afghanische Regierung die Sowjetunion damals um das Eingreifen gebeten hat, um sie vor diesen „Gotteskriegern“ (Mudschahidin) zu schützen. Die USA hatten sie finanziert, im Kampf unterstützt und mit Hilfe der Medien eine Realität geschaffen, an die so ziemlich jeder im Westen bis heute noch glaubt.
    Sogar eine „Abordnung“ der Bundeswehr hielt sich damals bei den „Gotteskriegern zwecks „Schulung“ auf. Alle diese „ehrenhaften“ Dinge wurden dem Normalbürger damals natürlich vorenthalten. Dass der „Schuss“ dann nach hinten losging und ein Hexenkessel geöffnet wurde, ging den „Schnelldenkern“ erst später auf. Das die Probleme auch zum Ursprungsort kommen könnten hatten sie nicht bedacht.

    – Mit Scholl-Latour war ich 2007 in Afghanistan. Seine persönlichen Berichte habe ich in einem nicht zur Veröffentlichung freigegebenen Buch gesammelt.
    Er, Scholl-Latour, war als WDR-Journalist ab 1981 mehrmals in Afghanistan. Bedrückend für mich war: Er hat sogar Waffen (u.a. Boden-Luf-Raketen) für die Mudschahidin via Pakistan geschmuggelt(!). Auch Bundeswehr-Berater im Safari-Luck haben die Mudschahidin ausgebildet. Nach Jahren hat sich Scholl-Latour dafür geschämt und gesagt, dass er die Falschen unterstützt habe. Mit Hochachtung sprach er von den sowjetischen weiblichen Junglehrern und den sowjetischen Soldaten, die für ihren ehrlichen Einsatz um die Erneuerung Afghanistans die Haut abgezogen bekamen. Am lebendigen Leib – von Mudschhiddin, die er wie der ganze Westen unterstützten!
    Wie weit sind wir von diesem grausamen Handeln heute entfernt? Keinen Milimeter!
    Die (westliche) Welt hat sich nicht geändert!


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