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Türkische Angriffe auf syrisch-kurdische Stellungen 17. Februar 2016

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 22:39

Latuff, spot on as usual. #Turkey #Syria #Rojava #ISIS #TwitterKurds

NATO muss ihr Mitglied Türkei zu einer friedlichen Lösung in Syrien verpflichten.

 

 

Nach Angriffen des türkischen Militärs auf kurdische Stellungen in Syrien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag Deutschland und die Regierungen aller NATO-Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, den NATO-Partner Türkei zu einer friedlichen Lösung für Syrien verpflichten. „Es kann nicht sein, dass die Türkei ausgerechnet die Kräfte bekämpft, die seit mindestens 2012 unter schweren Verlusten dem „Islamischen Staat“ und anderen Radikalislamisten wie der Al Nusra-Front, Ahrar Al Sham, Jaish Al Islam, Jaish Al Mujahidin oder Islamische Front Widerstand leisten“, erklärte die Menschenrechtsorganisation in Göttingen. „Vielmehr muss die Türkei als NATO-Mitglied und EU-Beitrittskandidat dafür sorgen, dass radikalislamistische Gruppen jeglicher Couleur an der Außengrenze der NATO und der Europäischen Union geschwächt werden und sich um eine politische Lösung für Syrien bemühen“.

 

 

 

Nach Angaben der in London ansässigen oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) hat die türkische Armee am vergangenen Samstag die Stellungen der „Syrian Demokratic Forces“ (SDF) mit schwerer Artillerie angegriffen. Unter den Toten sind acht Zivilisten, darunter eine junge Mutter mit ihrem Kind, und drei Angehörige des kurdischen „Bürgerwehrschutzes“ (YPG). „Die beiden in Afrin geborenen jungen Männer Muhammad Ali und Fayza Nasso sowie die in Kobani geborene junge Frau Kamiran Dagelbeldrash sind tot, weil sie nicht nach Europa fliehen wollten, sondern in ihrer Heimat geblieben sind und gegen die Radikalislamisten gekämpft haben“, sagte der GfbV-Nahosreferent Kamal Sido. Die SOHR berichtet, dass Tausende Menschen vor türkischen Artillerie-Angriffen in das Zentrum der Region Afrin fliehen müssen.

 

 

 

 

 

Turkish authorities blocked the blog of Brazilian artist фото 3

 

 

 

Die türkische Regierung behauptet, mit diesen Angriffen die „moderate“ syrische Opposition stärken zu wollen. „Damit gemeint ist die Al-Nusra-Front, der syrische Ableger des internationalen Terrornetzes al-Kaida sowie andere Radikalislamisten, die die Errichtung eines angeblich moderaten islamisch-sunnitischen Staates in Syrien zum Ziel haben“, kritisierte die GfbV. Ankara beabsichtige, einen 110 Kilometer langen Streifen im Norden des Nachbarlandes zu besetzen, um dort syrische Islamisten und Jihadisten aus der ganzen Welt auszubilden und sie dann gegen das syrische Regime in den „heiligen Krieg“ zu schicken.

 

„Tatsächlich will die Türkei die Entstehung eines kurdischen Autonomiegebietes in Nordsyrien verhindern und nach dem Sturz der Assad-Diktatur werden in einem islamisch-sunnitischen Syrien viele Minderheiten wie Kurden, Assyrer/Aramäer, Christen, Yeziden, Alawiten, Drusen, Ismailiten oder Schiiten keinen Platz mehr haben“, warnte die Menschenrechtsorganisation. Bereits jetzt werden Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten von Radikalislamisten ermordet, entführt und vertrieben. Ein Sieg der Radikalislamisten werde vor allem für die Mitglieder verschiedener christlicher Gemeinschaften das Ende bedeuten. Insgesamt gibt es derzeit verschiedenen Schätzungen zufolge noch zwischen 600.000 und 900.000 Christen in Syrien. Vor dem Bürgerkrieg (2011) lebten dort noch bis zu 1,8 Millionen von ihnen.

Kamal Sido ist erreichbar unter Tel. 0173 67 33 980.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die türkische Regierung muss ihre feindselige Politik gegenüber uns Kurden beenden

 

Ein Interview mit Hevi Ibrahim Mustafa, der Präsidentin von Kanton Afrin/Nordsyrien

 

(Ein Interview mit Hevi Ibrahim Mustafa, der Präsidentin von Kanton Afrin/Nordsyrien)

Seit Anfang Februar bestimmen die Kämpfe um Aleppo die Schlagzeilen. Seitdem sind tausende Menschen auf der Flucht. Viele harren an der türkischen Grenze aus, einige tausend sind mittlerweile aber im kurdischen Kanton Afrin im Nordwesten von Syrien als Flüchtlinge angekommen. Inzwischen greift das türkische Militär mit schwerer Artillerie dieses Gebiet an – darunter auch zivile Ziele.

Es gibt Tote und Verletzte. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat gestern (16.02.16) in einer Erklärung einstimmig die Türkei aufgefordert, die Angriffe auf Stellung der kurdischen Bürgerschutzwehr YPG einzustellen. GfbV-Nahostreferent Kamal Sido sprach am Telefon mit der kurdischen Alawiten Hevi Ibrahim Mustafa, der Präsidentin von Afrin, über die aktuelle Lage vor Ort und wie eine humanitäre Katastrophe abgewendet werden könnte.

Weiter lesen hier.

 

 

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6 Responses to “Türkische Angriffe auf syrisch-kurdische Stellungen”

  1. thomas Says:

    Der größenwahnsinnige Türkenadolf, macht mittlerweile Merkel zu seinem Dackel, unterstützt die IS
    provuziert Russland und schiebt organisiert Flüchtlingstrecks nach Deutschland. Die Antwort Merkels
    ist, die Russen sind an allem Schuld und eine Flugverbotszone in Syrien ,soll auf Forderung der
    Türkei geschaffen werden. Diese Frau ist so dumm , um nicht zu sagen Geisteskrank und lässt
    sich allen ernstes ,die Politik, von dem psychisch gestörten Kalif vorschreiben.

    Erdoğan: Der Westen hat keine Chance
    Birgit Stöger

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan versucht nach wie vor, die EU in Fragen der Immigration vor sich her zu treiben. Dass der islamische Despot hierbei keinerlei Gegenwehr befürchten muss, zeigte das griechische Nachrichtenmagazin euro2day in der vergangenen Woche auf.

    Das Magazin veröffentlichte ein Gespräch zwischen hochrangigen EU-Vertreten und Erdoğan. Der Türke drohte ganz offen mit den Worten: Eines Tages könne es sein, dass die Türkei »das Tor aufmacht und ihnen eine gute Reise wünscht«. Irgendwann könne sein Land allerdings die Geduld verlieren.

    »Niemand soll glauben, dass unsere Flugzeuge und Busse umsonst da sind«, so Erdoğan. Nach der Veröffentlichung des Gesprächs und dem darauf folgenden Vorwurf, er würde die EU mit »Flüchtlingen erpressen«, entgegnete der ehemalige AKP-Vorsitzende: »Wir schämen uns nicht dafür. Das Protokoll ist für uns nur eine Bestätigung.«

    Nachdem keinerlei Reaktion auf die offene türkische Erpressung aus Brüssel erfolgte, kann Erdoğan das am Mittwoch demonstrierte, vehemente Eintreten der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der sogenannten »EU-Türkei-Migrationsagenda« nur als Bestätigung seines Tuns interpretieren. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Türkei zur Grenzsicherung und bei der Versorgung von Immigranten Milliardenzahlungen von der EU erhalten soll. War anfänglich die Rede von einer Milliarde Euro, hat sich die Türkei mittlerweile die Zahlung von drei Milliarden erpresst.

    quelle : http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/birgit-stoeger/erdo-an-der-westen-hat-keine-chance.html

    Genauso, war doch jedem denkenden Menschen klar, das Türkenadolf, wieder Bomben zünden lässt,
    um letzt endlich ide Kurden in Syrien zu bombadieren, oder dort millitärisch einzugreifen.
    Die Dummheit Erdogans, macht diesen Miniaturhitler so gefährlich – nichts ist gefährlicher als ein
    größenwahnsinniger Dummkopf !

    • Andrew Says:

      letztlich wird er die Türkei zerstören, er u. seine EU-Partnerin Merkel sind die z-Zt. isoliertesten Politiker der Welt, von Kim vielleicht abgesehen. Beide betreiben eine Katastrophenpolitik auch für ihre eigenen Nationen – die Türken sollten endlich aufwachen und sich von ihm abwenden, möglichst im Kleichklang wie wir die Absetzung Merkels fordern. Damit hätte Washington seine wichtigsten Gameplayer vor Ort verloren, obwohl: nichteinmal die USA halten Erdogan noch so verzweifelt-hilflos die Stange wie Angelika-Erika Merkel?!. Erst war sie (willenloses?) Wekzeug ihres roten DDR- Pfarrer-Papis, dann Honeckers, dannach Kohls, schliesslich Bushs Jun. und anschliessend Obamas – und jetzt Erdogans?! Die Frau hat in Wahrheit Null-Eigenprofil, braucht immer einen Papi-Ersatz bzw, Führungsoffizier, der ihr hinter den Kulissen rigide die Richtung vorgibt. Sie ist eben doch („nur“) eine Frau, in solchen Krisenzeiten wie heute u. bei solch knallharten Akteuren auf der Weltbühne wie momentan defintiv ungeeignet, zudem wirkt sie mittlerweile ziemlich ausgepowert..

  2. GfbV Online Says:

    Liebe Kopten ohne Grenzen, wir freuen uns sehr, dass ihr unsere Pressemitteilung übernommen habt und auch noch auf unseren Blogartikel hingewiesen habt. Vielen Dank! Könntet ihr bei der Pressemitteilung darauf hinweisen, dass sie von uns ist? Ihr könnt sie auch gerne verlinken: https://www.gfbv.de/de/news/tuerkische-angriffe-auf-syrisch-kurdische-stellungen-7900/ Herzlichen Dank, Michaela vom GfbV-Team

  3. Johannes Says:

    Wann endlich wird den 35 Millionen Kurden ein Staat zugesprochen, den man den arabischen „Palästinensern“, die fast alle aus den arabischen Nachbarländern nach ISRAEL eingedrungen sind, leichtfertig und ohne jeden Rechtsanspruch zuschanzen will. Hier sind sich israelfeindliche Staaten jeder Couleur und die Kirchen einig. So etwas nennt man Antisemitismus.

    Auch der liebe und immer lächelnde Frank-Walter Steinmeier, deutscher Außenminister (SPD), gehört dazu! Im DLF erklärte er am Dienstag vor dem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, dass die deutsche Regierung (CDU/SPD) fordere, endlich einen Staat „Palästina“ für die etwa 2,5 Mio Terroristen von HAMAS und PLO inmitten von Judäa und Samarien, „GOTTES EIGENTUM“, zu gründen. ISRAEL ist nur etwa so groß wie das Bundesland Hessen! Die arabischen Länder sind zusammen etwas größer als Europa. Da wird doch wohl Platz genug sein für die islamischen Brüder!

    Im Hinblick auf die islamische Invasion nach Europa müssten doch die reichen arabischen Ölstaaten, die nicht wissen, wohin mit den Milliardeneinnahmen aus dem Öl, endlich einige tausend „Glaubensbrüder“ aus Syrien bei sich aufnehmen. Weit gefehlt! Sie machen ihre Grenzen dicht und zwingen die „Glaubensgeschwister“ zu einem Jihad nach Europa, wo sie die Islamisierung gemäß dem Wort Allahs vorantreiben sollen, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8:39).

    Die „Auswanderung“ ist entsprechend der Hijrah im Jahre 622, nicht nur Flucht aus Mekka, sondern „Auswanderung“ in nicht-islamische Länder – ein Jihad, um den islamischen Glauben gewaltsam zu verbreiten.

  4. Ibrahim Says:

    Die Türkei hat kein Recht Kurden zu ermorden!

  5. Ibrahim Says:

    Die Türkei muß gestoppt werden!


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