kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Assyrer/Aramäer im Südosten der Türkei 8. Februar 2016

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 22:51

Dort haben die Spannungen zwischen der kurdischen PKK und dem türkischen Militär auch Auswirkungen auf die Lage der christlichen Assyrer/Aramäer.

 

 

 

 

 

 

Schwere Vorwürfe gegen die türkische Regierung

 Ankara verweigert syrischen Flüchtlingen die Einreise

und verhindert deren Versorgung auf Syrischem Territorium.

 

 

 

GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER

PRESSEMITTEILUNG Göttingen, den 08.02.2016

 

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der türkischen Regierung am Montag vorgeworfen, sich nicht nur gegenüber den an der Grenze zu Syrien im Freien und in der Kälte ausharrenden syrischen Flüchtlingen aus Aleppo inhuman zu verhalten. „Auch die syrischen Flüchtlinge, die jetzt in der kurdischen Region Afrin im äußersten Nordwesten Syriens Zuflucht finden, sowie die dort ansässige Bevölkerung kommen in große Schwierigkeiten, weil die Türkei noch immer keinen Grenzübergang für die Versorgung der Menschen dort geöffnet hat“, kritisierte die GfbV.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte ist die Situation am geschlossenen syrisch-türkischen Grenzübergang Bab al-Salam dramatisch. Dort warten mehrere zehntausend Syrer aus Aleppo, die vor den Kämpfen zwischen Assads Truppen und radikalen Islamisten fliehen mussten, seit Tagen verzweifelt auf die Grenzöffnung.

 

 

 

 

In der von Kurden kontrollierten autonomen Region Afrin im Norden Syrien hingegen wurden allein im Flüchtlingslager Robar bereits 350 Flüchtlingsfamilien untergebracht. Dort werden jetzt insgesamt rund 2.000 Familien beherbergt. Insgesamt soll Afrin seit dem 3. Februar etwa 25.000 arabisch-sunnitische Flüchtlinge aus den umkämpften Ortschaften nördlich von Aleppo aufgenommen haben. Seit 2012 haben mindestens 300.000 arabische Flüchtlinge dort Zuflucht gefunden.

 

Die etwa 100 Kilometer lange Grenze zwischen Afrin und der Türkei wird für Zivilisten immer schwerer passierbar. „Weil die türkische Regierung die Entstehung einer autonomen Region in Afrin wie auch in anderen mehrheitlich von Kurden besiedelten Regionen Nordsyriens verhindern
will, lässt sie die Menschen in Afrian – Kurden, Araber, Yeziden, Sunniten und Alawiten – aushungern“, kritisierte der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido.

Afrin ist neben Kobani und Cazire einer der drei mehrheitlich von Kurden besiedelten Regionen, die sich 2012 gegen die Widerstände des syrischen Regimes und der islamistischen Opposition für autonom erklärt haben. Afrin wird von verschiedenen radikalislamistischen Gruppen ständig bedroht und ist eingekesselt. Dort leben rund 800.000 Menschen.

 

 

 

 

Die Türkei hat rund 2,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. „Die allermeisten von ihnen verdienen dort als billige Arbeitskräfte ihren Lebensunterhalt selbst“, berichtete Sido. Auch viele Minderjährige versuchen, ihre Familien zu unterstützen und verdingen sich in der Regel als Schwarzarbeiter unter oft unsäglichen Bedingungen, berichten Betroffene der GfbV immer wieder. So gab ein syrisches Mädchen, das in Göttingen Zuflucht gefunden hat, kürzlich an, in der Türkei oft 18 Stunden am Tag gearbeitet zu haben. „Wer Arbeit findet und arbeiten kann, muss auf alle Bedingungen eingehen, um die hohen Mieten und den teuren Aufenthalt in der Türkei bezahlen zu können“.

Kamal Sido ist erreichbar unter Tel. 0173 67 33 980.

 

 

 

 

 

 

 

Die #Springer Propagandamaschine (#Welt, #Spiegel,#Bild) ist seit Jahrzehnten fleißig am arbeiten. Was den #Syrien Konflikt betrifft ist #JihadiJulian (Bild) eine ganz große Lachnummer auf Twitter und hat sichtlich großen Spaß beim Verbreiten von Propaganda.

Für den Syrien-Experten der #Bild (Julian Röpcke war in seinem ganzen Leben noch nicht einmal in Syrien und ist auch kein ausgebildeter Journalist) war klar, dass Russen aus dem Kaukasus als Söldner Putins in Syrien kämpfen. Unterstrichen wird diese These mit einem exklusiven Foto!

Leider lieber #JihadiJulian stammt dein Bild aus dem Jahr 2009 und wir befinden uns mittlerweile im Jahr 2016…!

 

5 Responses to “Assyrer/Aramäer im Südosten der Türkei”

  1. thomas Says:

    Kalif Adolf Erdowahn, ist aber gar nicht nett zu seinen Glaubengenossen – ist das gelebter Islam
    und wofür hat die koranische Blendgranate Milliarden von Euro bekommen?
    Die Mutter aller Irren wohnt doch in Berlin !

  2. ebalus Says:

    Zugang verweigert – warum?

  3. thomas Says:

    Antriebe und Ziele des IS

    Sie glauben, dass alle Zeichen eingetreten seien und das Jüngste Gericht herannahe. Sie sind von der Überzeugung durchdrungen, dass die Entscheidungsschlacht unmittelbar bevorstehe, ja, dass sie berufen seien, sie herbeizuführen. Sie halten sich für das verheißene „Heer aus Medina“, das sich mit der wachsenden militärischen Anti-IS-Koalition von bisher 15 Ländern, die seit mehr als einem Jahr Luftangriffe gegen sie fliegt, der prophezeiten Allianz aus vielen Ländern gegenübersieht. Da sie sich des prophezeiten Sieges sicher sind, legen sie durch provokative grausamste Hinrichtungen westlicher und christlicher Geißeln alles darauf an, den Westen auch zum Einsatz von Bodentruppen zu bewegen. Denn nur dann kann ihr vor 1.400 Jahren verheißener Sieg auch total sein.

    In einem IS-Propaganda-Video, das im Oktober 2014 veröffentlicht wurde, sprach ein deutscher Dschihadist Michael N. alias Abu Dawud al-Almani, der aus dem nordrhein-westphälischen Gladbeck stammt:

    „Wir befinden uns hier an einem historischen Ort. Dieser Ort heißt Dabiq. Oh, ihr Römer, oh, ihr Deutschen, ihr Engländer, ihr Franzosen, ihr Holländer, ihr Italiener, ihr Amerikaner, die ihr euch versammelt, um den Islam zu bekämpfen. Kommt! Wir warten auf euch. Seit über 1400 Jahren warten wir auf euch. Und das Versprechen von Allah ist wahr!”

    Das Hauptziel des „Islamischen Staates“ besteht also offensichtlich darin, die von Mohammed prophezeite apokalyptische finale Schlacht zu schlagen, damit die Tage des Jüngsten Gerichtes anbrechen können, die den totalen Sieg des Islam über alle religiösen Irrlehren und die ewige Seligkeit für alle Rechtgläubigen bringen werden.

    Den IS nur als eine islamistische Terrorgruppe zu bezeichnen, ist eine gewaltige Unterschätzung. Er ist ein länderübergreifendes islamisches Staatsprojekt, dessen Antriebsenergien und Ziele noch einer ganz anderen Dimension entstammen als ein gewöhnlicher Dschihad zur Ausbreitung des Islam.

    Quelle : https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/01/28/endzeiterwartung-und-fanatismus-zur-kriegerischen-energie-des-islamischen-staates/#more-1325

    • Clara Schmidt Says:

      Danke thomas. Da hilft auch mir in der Wortwahl besser zu werden. Ja, man müsste sagen „islamisches Staatsprojekt“, es ist nur so lang und ich spreche immer von IS. Das stimmt ja auch: Islamischer Staat. Das ist ihr Ziel. Vergelte es der Herr, für Ihren Beitrag.

  4. Clara Schmidt Says:

    Danke für Ihre Aufklärung. Ich möchte Ihnen ein Lied senden als Dank: https://www.youtube.com/watch?v=tLWEvr4bb_E
    Wirklich multikulturell, auch mit deutschem Rap.
    Gott möge die Welt vom Islam befreien.


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