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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vom Islam zum Christentum 4. Januar 2016

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 23:11

Flüchtlinge in Dompfarre

Im Dompfarrzentrum in Eisenstadt sind im Moment neun Flüchtlinge untergebracht.

 

 

Der dortige Pfarrer Erich Bernhard kümmert sich nicht nur um die Integration, er führt die islamischen Flüchtlinge auch zum Christentum.

 

„Jede Pfarre im Burgenland sollte zumindest eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen“, dieser Appell kam von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics. Pfarrer Erich Bernhard sorgt für die im Dompfarrzentrum untergebrachten Flüchtlinge. Sie wollen konvertieren und sich demnächst taufen lassen, deshalb besuchten sich auch am Sonntag um 11.00 Uhr den Gottesdienst in der Eisenstädter Domkirche.

Einige der Flüchtlinge, die erst vor wenigen Wochen nach Österreich gekommen sind, saßen auch in den Reihen. Auch wenn sie kaum ein Wort verstehen, sie haben sich bereits entschieden – sie wollen vom Islam zum Christentum konvertieren, was den Dompfarrer freut.

 

 

 

Flüchtlinge in Dompfarre

 

 

Religionsunterricht in der Dompfarre

 

Nach dem Gottesdienst gibt es für die rund 15 Katechumenen – so werden Taufbewerber in christlichen Kirchen bezeichnet – einen Vorbereitungskurs. Bei dem Kurs am Sonntag ging es unter anderem um die Geburt Christi und um die Heiligen drei Könige.

„Dass wir als Christen die grundsätzliche Aufgabe haben, Menschen zu Jesus zu führen und missionarisch zu sein, liegt in der Natur der Sache. Wenn die Flüchtlinge sozusagen von selbst kommen und Interesse am christlichen Glauben haben, werden wir natürlich dafür offen sein“, so Dompfarrer Erich Bernhard.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Glaubenskrieg in Österreich

 

„Der Islam ist eigentlich eine Religion des Friedens und das ist nicht der Fall. Es werden Kriege aufgrund des Glaubens in meiner Heimat geführt. Hier in Österreich ist das anders, hier gibt es keine Probleme. Hier leben die Menschen friedlich miteinander“, sagte Mohammad Reza.

„Im Islam wird ihnen erzählt, dass Gott dich bestraft, wenn du etwas Böses tust. In der christlichen Religion ist das anders, hier vergibt einem Gott, wenn man einen Fehler macht und das finde ich sehr gut“, meinte Nosrat Salami.

 

 

 

Flüchtlinge

 

Zu Ostern zwei Taufen

„Ich hatte bis ich nach Österreich gekommen bin, keinen Kontakt mit der christlichen Religion. Pater Erich hat mich sehr beeindruckt, er hilft uns Flüchtlingen, so etwas gibt es in meiner Heimat nicht“, sagte Goran Faeq.

Einige Kritiker sehen auch ein Kalkül dahinter, denn ein Konfessionswechsel erhöht die Chancen, in Österreich bleiben zu dürfen. Müssten sie zurück in ihr Heimatland, könnten sie aufgrund ihrer neuen Religion verfolgt werden. Für die katholische Kirche ganz offiziell ist alles jedenfalls ernst mit der Taufe. Für zwei von ihnen ist es bereits zu Ostern Ende März soweit.

[Quelle: http://burgenland.orf.at/news/stories/2750523/}

 

 

6 Responses to “Vom Islam zum Christentum”

  1. Andre Says:

    eher unpassend hier, möchte aber dieses „irre“ Video posten – das höchstbegabte Mädel hier ist höchstens 12/13 Jahre alt, womöglich weit jünger?! (DAS hatte nicht mal Mozart in diesem Alter instrumental drauf)
    Wird vom Musikstil vermutlich die wenigsten hier ansprechen, trotzdem ein Hörabenteuer:
    https://mail.google.com/mail/?tab=wm#inbox/1520db59c691460f?projector=1

  2. inmittendeschaos Says:

    Das Problem ist weniger der Islam -der Koran beginnt mit Im Namen Gottes, des BARMHERZIGEN- als vielmehr die aktuelle Interpretation derselben. Mir erscheint das ähnlich wie Hitler, der von vielen Christen in Deutschland als von Gott gesandt begrüsst wurde, viel von Gott, der Vorhersehung etc. sprach, jedoch eigentlich mit dem christlichen Glauben, der Bibel und natürlich den jüdischen Vorbildern des Glaubens überhaupt nix am Hut hatte. Der islamische Staat (und ähnliche Konstrukte) werden ja auch als islamischer Faschismus bezeichnet. Kurzum : Der Islamische Staat hat soviel mit dem Koran zu tun wie Hitler mit dem alten Testament, der islamische Mob mit dem Koran soviel wie Hitlers Sturmtruppen mit der Bibel. Kriminell, Korrupt und Menschenverachtend sind beide. Man muss auch bedenken, dass im Mittelalter in kurzen Zeiten Christen, Muslime und Juden friedlich zusammenlebten. Während die Christen bei der Einnahme Jerusalems alle Muslime töteten, liess Saladin der Weise bei der Eroberung die Christen abziehen. Weisheit ist aber in der muslimisch-christlichen Geschichte ein seltenes Gut. Vor allen Dingen müsste man auch darüber sprechen, dass nach dem Augsburger Bekenntnis der Lutheraner die Mohammetisten eine christliche (!) Sekte sind, die jedoch den gleichen Gott, den Gott Abrahams, anbetet. Natürlich gibt es Unterschiede, im Koran ist Jesus nicht gekreuzigt und auferstanden – dies macht den Kern des christlichen Glaubens und Bekenntnisses aus, in dem Vergebung einen hohen Stellenwert hat, jesoch auch vom Gericht Gottes die Rede ist. Dennoch ist Jesus im Koran als „Sohn der Maria“ (es fehlt die übliche Bezeichnung des Vaters, da Jungfrauengeburt) ein besonderer Gesandter mit grossen Zeichen und Wundern – und in den Himmel aufgefahren. Die Schiiten erwarten auch die Wiederkunft Christi, zusammen mit einem besonderen Imman. Maria selbst ist eine eigene Sure gewidmet. Es fehlt in dieser Sache bei dem Dialog mit den Muslimen (und der Bekehrung) an Tiefe. Ich werfe mal aus dem Koran drei Verse über die Christen ein : „3.114 Doch die Schriftbesitzer (Juden,Christen) sind nicht (alle) gleich. Es gibt rechtschaffend denkende unter ihnen, welche allnächtlich über die Zeichen Gottes nachdenken
    3.115 und Gott verehren und an Gott glauben und an den jüngsten Tag. Diese wollen nur das Recht und wehren dem Unrecht und wetteifern stets in guten Werken. Sie gehören zu den Frommen. 3.116 Was sie Gutes taten, bleibt nicht unbelohnt, denn Gott kennt die Frommen.“ Auf Seiten der Muslime fehlt es an Einsicht in die Sicht des Korans über die Schriftbesitzer, auf Seiten der Christen leider am Wetteifer zu guten Werken und dem Wehren des Unrechts, dem Bewusstsein der Wiederkunft Christi und des Jüngste Tages. Und in kurzen Röcken herumlaufen, die eher ein Gürtel sind und Oberteilen, wo man bis zum Bauchnabel sieht, fällt weder in der Bibel noch im Koran unter die Verehrung Gottes und Guten Werken – unsere Kultur ist dekadent. Ich selbst sehe Michael Dieners Aufforderung, die Christen müssten selbstkritischer sein, als die letzte Möglichkeit, noch Buße zu tun und umzukehren.

    Hos 4,1 Hört das Wort des HERRN, ihr Söhne Israel! Denn der HERR ! hat einen Rechtsstreit ! mit den Bewohnern des Landes; denn keine Treue ! und keine Gnade und keine Erkenntnis Gottes ! ist im Land. Verfluchen und Lügen !!, Morden, Stehlen !! und Ehebrechen !! haben sich ausgebreitet, und Bluttat reiht sich an Bluttat.

  3. saphiri Says:

    Sie meinen: „…der Koran beginnt mit Im Namen Gottes, des BARMHERZIGEN….“

    Manchmal ist es nützlich für die Meinungsbildung, das gesamte Buch zu lesen und nicht nur die erste Seite.

    Barmherzig gilt nur für Muslime, das, was für Nichtmuslime gilt, das steht weiter hinten. Mitsamt aller Anleitungen, wie gegen Nichtmuslime vorzugehen/zu kämpfen ist.

  4. saphiri Says:

    Wenn Muslime grundsätzlich die Feindseeligkeit gegen Nichtmuslime, wie es der Koran anleitet, nicht wollen, nicht einsehen, nicht folgen wollen, dann ist es sinnvoll und folgerichtig, dem Islam den Rücken zu kehren, egal ob man dann Christentum konvertiert der ohne Glauben leben möchte.

    Sich moderater Muslim zu bezeichnen, wenn man den Jihad gegen Nichtmuslime nicht befolgen möchte, das ist trotzdem nicht rechtgläubig. Entweder rechtgläubiger Muslim oder kein Muslim, aber ‚moderater‘ Moslem ist unsinnig. Allah gibt es nicht ohne, sondern nur mit Koran, dem gesamten Koran.

    Wenn Muslime zum Christentum konvertieren, dann ist das nicht verwunderlich.
    Muslim ist man gezwungener Maßen mit der Geburt, ohne jede Wahl. Die Umma/Familie wie der Koran an sich verhindern jedes eigenständiges Nachdenken über diese Religion und die Zugehörigkeit. Hier, in einer freien Demokratie ist die Chance gegeben, sich von den Zwängen zu befreien und seinen Glauben selbst zu finden.


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