kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Erben des Stephanus 29. Dezember 2015

Filed under: Christenverfolgung,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 22:41

Nahost-Christen verschwinden auf Raten – Mitschuld des Westens

 

 

Am Stephanustag gedenkt die katholische Kirche der christlichen Märtyrer – mit erschreckendem Tagesbezug.

Der erste von ihnen, Stephanus, wurde für sein Bekenntnis gesteinigt.

Heute werden Christen technischer beseitigt.

 

 

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Streit über Religion gipfelt in Schlägerei mit Verletzten

Ein Mann sprach sie an und fragte die Christen nach ihrem Glauben. Er selbst soll erklärt haben, Muslim zu sein. Daraus entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf dem Unbekannten weitere Menschen zur Hilfe eilten und auf die vier Christen einschlugen.

{http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article206861061/Streit-ueber-Religion-gipfelt-in-Schlaegerei-mit-Verletzten.html}

 

 

 

 

Ein schöner Name war schnell gefunden. Er stand für eine fatale Illusion des Westens: „Arabischer Frühling“. Man erwartete nicht weniger als ein neues 1989 – eine komplette Fehleinschätzung. Vor fünf Jahren, im Dezember 2010, verbrannte sich im tunesischen Sidi Bouzid der Gemüsehändler Mohammed Bouazizi aus Protest gegen Behördenwillkür öffentlich selbst. Er löste damit eine Revolution aus, die den langjährigen Despoten Zine el-Abidine Ben Ali forttrug und viele andere in der Region: Libyens Muammar al-Gaddafi oder Ägyptens Hosni Mubarak. Der „Arabische Frühling“ wurde zum Flächenbrand. Die Regime fielen wie Dominosteine.

 

Die kleingehaltenen Christen im Nahen Osten erlangten damit allerdings nicht wirklich Freiheit. Im Gegenteil: Sie und andere Minderheiten verloren mit den Diktatoren auch ihre Schutzmacht gegen den radikalen Islam. In den Nachfolgekriegen erstarkten in vielen Regionen die Islamisten; die Christen werden bis heute zwischen den Fronten zerrieben. Es ist, historisch gesehen, ein vierter massiver Aderlass für das Christentum, dessen Wiege in Bethlehem steht – und das sich, lange bevor es auch nach Europa kam, von Jerusalem aus nach Kleinasien, Mesopotamien und Nordafrika ausbreitete.

 

 

 

 

 

 

Geschändete Kirche in Syrien

Geschändete Kirche in Syrien

 

 

Länder mit starker Bedrängung von Christen im Überblick

Islamischer Terror – Diktaturen – ethnische Konflikte

{https://www.domradio.de/themen/christenverfolgung/2015-12-26/laender-mit-starker-bedraengung-von-christen-im-ueberblick}

 

 

 

 

 

 

Streitvolle Findungsprozesse

Dass es gerade im Nahen Osten eine verwirrende Vielfalt christlicher Kirchen und Denominationen gibt, liegt – wie später auch im Islam – an den streitvollen Findungsprozessen der eigenen Lehr- und Glaubenssätze. Im Zuge der spätantiken ökumenischen Konzilien entstanden vier Kirchenfamilien mit je eigenen Liturgieformen: die sogenannten Kirchen des Ostens; die frühen orthodoxen Kirchen der Syrer, Kopten, Äthiopier und Armenier; die spätere griechische und georgische Orthodoxie; und zuletzt die diversen mit Rom verbundenen katholischen Kirchen, darunter die Maroniten im Libanon, die Chaldäer im Irak, die Melkiten oder die „Lateiner“, wie die römischen Katholiken im Heiligen Land bezeichnet werden.

 

 

Der Bischof von Rom, „Papst“ genannt, war in diesem Konzert nur einer von fünf Patriarchen (griechisch „Pentarchen“). Wegen seiner Verbindung mit dem Apostel Petrus war er maximal „Erster unter Gleichen“. Die anderen vier saßen im Osten: in Konstantinopel, Antiochien, Alexandria und Jerusalem. Dieses „ökumenische“ (weltumfassende) Christentum bekam einen ersten historischen Rückschlag mit der islamischen Expansion des 7. Jahrhunderts. Ganz Nordafrika und die Arabische Halbinsel gingen im Handstreich und dauerhaft für das Christentum verloren. Der Islam drang westlich bis weit ins heutige Spanien vor – und wurde erst 732 bei Tours und Poitiers unter Karl Martell („dem Hammer“) zurückgedrängt.

 

 

 

 

 

 

Im Osten ging die Ausdehnung des Islam weiter – wenn auch durch Bruderkämpfe um einige Jahrhunderte verzögert. Der Fall des „Heiligen Landes“ an die Muslime läutete im 11. Jahrhundert das Zeitalter der Kreuzzüge ein. Auch durch die Schuld des Westens ging nicht nur die Levante mit Jerusalem verloren. Auch das christliche Byzanz, Sitz des oströmischen Kaisers und des Patriarchen von Konstantinopel, fiel 1453 – nachdem die „Lateiner“ ihre ostkirchlichen Glaubensbrüder im Vierten Kreuzzug blutig erobert und dauerhaft geschwächt hatten. Das „Osmanische Reich“ herrschte später bis hinauf nach Bosnien und billigte den Christen allenfalls eine Rolle als gegen Steuerpflicht geduldete Minderheit zu.

 

 

 

 

 

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A HEAD FOR A HEAD

Local Afghan militia group beheads four Islamic State (ISIS) jihadists

 

 

 

 

 

Christen als namhafte Minderheit

Über all diese Jahrhunderte jedoch blieben die Christen in vielen Regionen eine namhafte Minderheit, teils sogar die zahlenmäßige Mehrheit. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts machten sie in Istanbul, im Irak oder in Syrien 30% oder mehr der Bevölkerung aus; die Region um Bethlehem blieb christlich geprägt. Der Zerfall des Osmanischen Reiches brachte jedoch eine Pogromstimmung islamischer Neo-Nationalisten mit sich.

Diese „dritte Welle“ vor und im Zuge des Ersten Weltkriegs führte zum Völkermord an den Armeniern und an der „Kirche des Ostens“, den Aramäern im Gebiet der heutigen Türkei, Syriens und des Irak. Hunderttausende, womöglich über eine Million Christen wurden umgebracht. Mit dem im Vertrag von Lausanne 1923 vereinbarten griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausch verlor Kleinasien zudem rund 1,5 Millionen griechisch-orthodoxe Christen, deren Vorfahren dort teils seit der Antike lebten.

 

 

 

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Im 21. Jahrhundert sind von der einst christlichen Prägung Syriens, des Irak, der Türkei und des Libanon teils nur noch verschwindende Minderheiten übrig; über die historische Mitverantwortung daran wird der Westen noch lange nachzudenken haben. Der Druck Israels auf die Palästinenser an der Wiege Jesu ist stets zu Weihnachten Gegenstand westlicher Nachrichten.

 

 

 

 

 

Sunnitische Terroristen des „Islamischen Staates“ reiten derzeit die vierte – und vielleicht tödliche – Attacke gegen die Christen des Nahen Ostens. Diese werden heute technischer beseitigt als zu Zeiten des heiligen Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers. Doch vielleicht bringt das islamische Recht, die Scharia, bald auch den Tod durch Steinigung zurück.

{Quelle: https://www.domradio.de/themen/christenverfolgung/2015-12-26/nahost-christen-verschwinden-auf-raten-mitschuld-des-westens}

 

3 Responses to “Die Erben des Stephanus”

  1. thomas Says:

    Jesaja 24

    Das zukünftige Gottesgericht über die Erde
    1 Siehe, der HERR macht die Erde leer und wüst und wirft um, was auf ihr ist, und zerstreut ihre Bewohner.
    2 Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Verleiher wie dem Borger, dem Gläubiger wie dem Schuldner.
    3 Die Erde wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet.
    4 Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten.
    5 Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund.
    6 Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen’s, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, sodass wenig Leute übrig bleiben.
    7 Der Wein ist dahin, der Weinstock verschmachtet, und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen.
    8 Die Freude der Pauken ist vorüber, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende.
    9 Man singt nicht beim Weintrinken, und das Getränk ist bitter denen, die es trinken.
    10 Die Stadt ist zerstört und wüst, alle Häuser sind verschlossen, dass niemand hineingehen kann.
    11 Man klagt um den Wein auf den Gassen, dass alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist.
    12 Nur Verwüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore sind in Trümmer geschlagen.
    13 Denn so geht es zu auf Erden und unter den Völkern, wie wenn ein Ölbaum leer geschlagen wird, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte aus ist.
    14 Sie erheben ihre Stimme und rühmen und jauchzen vom Meer her über die Herrlichkeit des HERRN:
    15 »So preiset nun den HERRN an den Gestaden, auf den Inseln des Meeres den Namen des HERRN, des Gottes Israels.«
    16 Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde: »Herrlichkeit dem Gerechten!« Aber ich muss sagen: Wie bin ich so elend! Wie bin ich so elend! Weh mir! Denn es rauben die Räuber, ja, immerfort rauben die Räuber.
    17 Über euch, Bewohner der Erde, kommt Schrecken und Grube und Netz.
    18 Und wer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, der fällt in die Grube; und wer entkommt aus der Grube, der wird im Netz gefangen. Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben.
    19 Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen.
    20 Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, dass sie fallen muss und nicht wieder aufstehen kann.
    21 Zu der Zeit wird der HERR das Heer der Höhe heimsuchen in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde,
    22 dass sie gesammelt werden als Gefangene im Gefängnis und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit heimgesucht werden.
    23 Und der Mond wird schamrot werden und die Sonne sich schämen, wenn der HERR Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit.

  2. Andre Says:

    >> Saudi-Arabien und Türkei vereinbaren Zusammenarbeit

    Saudi-Arabien und die Türkei streben eine enge strategische Zusammenarbeit auf höchster Ebene an. Beide Staaten gründen dazu einen gemeinsamen Rat, der sich unter anderem mit Sicherheitsfragen sowie verstärkter militärischer, politischer und wirtschaftlicher Kooperation befasst, wie Außenminister Adel al-Dschubair gestern laut einem Bericht der saudischen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte König Salman in der Hauptstadt Riad den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan empfangen.

    Der Rat wird von den Außenministerien beider Länder geleitet und soll den Beziehungen einen „qualitativen Sprung“ nach vorne ermöglichen, wie al-Dschubair sagte. Saudi-Arabien und die Türkei gehören zu den schärfsten Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.<<

    mit DEN BEIDEN Chaosstiftern wird es keinen Frieden in Syrien u. der Nahostregion geben – nach IS ist vor IS, jetzt müssen sie eben selber ran?
    Die Nato wird ihnen dabei sicher nicht in die Quere kommen, darauf kann man sich bei Hussein Obama, Biden, Mc Cain, Kerry u. Konsorten verlassen.
    Die spielen sich gekonnt gegenseitig in die Hände, der US-Klassiker Good Cop ("Demokraten") bzw.. Bad Cop ("Republikaner"). Dazu kann man jede Menge aussagekräftiger Bilder googeln, wie sie miteinander kungeln, shakern, vertrauliche Zwiegespräche führen u. man möchte meinen fast miteinander "flirten", zumindest zeigen die Bilder eine überraschend harmonische Stimmung unter den angeblichen politischen "Erzfeinden". Mc Cain u. seine Leute machen nur in Syrien die Drecksarbeit für die Regierung, ähnliche Freiräume hat Biden (ganz offiziell) in der Ukraine. Obama lässt sie an forderster Front unbehindert agieren, um nicht selbst im Mittelpunkt der Kritik stehen zu müssen und dennoch seine politischen (mit wem auch immer abgesprochenen Ziele) umsetzen zu können. Mögliche Umwege, Rückzieher, Fehlschläge, Niederlagen etc. beirren die Gays in Washington nicht nachhaltig, für alles lässt sich ein Plan B, C u. D erstellen, immer situativ angepasst. Unter dem Krypto-Sunniten und Türken-wie Araberfreund H.B. Obama (CIA-Chef Brennan soll ja auch langjähriger Konvertit sein!) wird es keine Akzeptanz für Assad geben, egal wie sehr sich die Welt nach Frieden in Syrien sehnt. Ich lasse mich gerne von einem positiven Ausgang überraschen, aber wer glaubt an den wirklich??

  3. Andre Says:

    mal was Fröhliches abseits von Religion u. Politik- ein japanisches Mädchen haut auf die Pauke – gibts solche Talente in der islamischen Welt??


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