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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Hemmschwelle ist gesunken“ – Mazyek: Islamfeindlichkeit nimmt zu! 28. Dezember 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:28

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland sorgt sich.

 

 

„Ressentiments und Diskriminierung nehmen zu“, sagt der Vorsitzende Mazyek. Rassismus sei salonfähiger geworden. Und er fordert ein Vorgehen wie bei antisemitisichen Vorfällen.

 

Die Islamfeindlichkeit in Deutschland wird nach Angaben des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) seit Jahren immer stärker. „Ressentiments und Diskriminierung nehmen zu“, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek der „tageszeitung“ vom Wochenende. Dazu trügen auch die fremdenfeindliche und antiislamische Pegida-Bewegung sowie die rechtspopulistische AfD bei. „Die Hemmschwelle ist gesunken“, sagte er. „Es ist salonfähiger geworden, sich offen rassistisch zu äußern.“ Mazyek forderte, islamfeindliche Straftaten gesondert zu erfassen. Es müsse ähnlich vorgegangen werden wie bei antisemitischen Vorfällen.

 

 

 

 

 

Der ZMD-Vorsitzende warnte davor, im Kampf gegen den Extremismus „auf alte Rezepte zurückzugreifen, die überhaupt nicht funktioniert haben: weniger Freiheit, mehr Sicherheit und noch mehr Stigmatisierung von Muslimen“. Das habe letztlich dazu geführt, „dass wir schon wieder die nächste Generation von Extremisten haben“, sagte er. Statt Krieg und Repression werde eine „Allianz friedliebender Menschen gegen die Extremisten“ gebraucht. „Und dazu zählen auch die Muslime in ihrer absoluten Mehrheit“, betonte Mazyek. „Wenn man es wirklich ernst meint damit, den Islamismus zu bekämpfen, braucht man die Muslime als Partner“.

{Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Mazyek-Islamfeindlichkeit-nimmt-zu-article16644341.html}

 

 

 

 

 

 

 On the rampage in Calais:

Shocking footage shows hundreds of migrants stealing from lorries and threatening motorists as many more attempt to storm the Eurotunnel on Christmas Day

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Die Islamfeindlichkeit wird immer stärker. Die Hemmschwelle ist gesunken. Es ist salonfähiger geworden, sich offen rassistisch zu äußern. Er fordert einmal wieder islamfeindliche Straftaten gesondert zu erfassen wie bei antisemitischen Vorfällen.

Wir schließen uns dieser Forderung im Wesentlichen an, wenn die Religionszugehörigkeit der Täter bei den antisemtischen Vorfällen ebenfalls registriert wird.

Seit langen Jahren zeigt uns der Islam in aller Welt sein rücksichtsloses, terroristisches, sein diskriminierendes, ausgrenzendes und ungläubigen-hassendes Gesicht. Die Terrorliste der seit 11.09.2001 ist hier verlinkt:

http://www.thereligionofpeace.com/

 

 

 

Er bombt in Paris mal eben so über 100 Leute weg, er tötet Juden und jüdische Kinder in Frankreich und schreit in Deutschland ungestraft und unbehelligt wieder „Juden ins Gas“ und jetzt bemüht Herr Mazyek wieder den muslimischen Opferstatus. In Schwedenverängstigen Drohbirefe des IS die Bevölkerung
http://www.kath.net/news/53386

 

Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus.

Wir legen ihm einmal eine Äußerung des MP Rohani aus Iran vor, die einen leisen Ansatz von Selbstkritik enthält, welches Herrn Mazyek ebenfalls guttun würde:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/terrorismus-islamischer-staat-hassan-ruhani-islambild?page=7#comments

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die islamische Welt zu mehr Geschlossenheit im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus aufgerufen. Die muslimischen Länder hätten die Aufgabe, sich gegen die Terroristen zu erheben, sagte Ruhani bei der Eröffnung einer internationalen Konferenz zur „derzeitigen Krise der islamischen Welt“ in Teheran.

Das Staatsoberhaupt kritisierte dabei „die Ideologie und den Gewaltdiskurs“ des IS und anderer bewaffneter Islamistengruppen. Am meisten „Gewalt, Terror und Massaker“ gebe es „leider in der islamischen Welt in Afrika, Nordafrika, im Nahen Osten und in Westasien“.
Ende des Artikelzitats.

 

 

 

Solche Äußerungen haben wir von Herrn Mazyek noch nie gehört. Allerdings ist Herr Ruhani selbst nicht sehr glaubwürdig angesichts seiner scharianischen Gesetzgebung, die  hier und da einmal Homosexuelle oder Andersdenkende am Baukran aufhängen lässt.

 

Es kann nicht angehen, dass weltweit die Aggressivität des Islams durch Radikalität zunimmt und hier ein Muslimführer sich einmal mehr als Opfer ansieht. Er bemüht sogar die Gleichstellung mit dem Antisemitismus ungeachtet der Tatsache, dass durch die Zuwanderung von Muslimen der jüdische Antisemtismus gewaltig zunimmt. Kaum ein Jude wagt sich mit Kippa in Berlin oder Duisburg-Marxloh noch auf die Straße und dann will dieser Herr gesonderte Statistiken der Islamfeindlichkeit registriert wissen.

 

 

Wir finden, dass gerade Deutschland hier mit bestem Beispiel vorangeht, sich durch die Aufnahme von vermehrt muslimischen jungen Männern selbst zu zerstören. Und dieser Zustrom aus der arabischen Welt wird den Antisemitismus hier exorbitant erhöhen.

 

 

Es würde Herrn Mazyek mehr als gut anstehen, seine Religion unter diesem Aspekt einmal ehrlich zu hinterfragen. Und seit wann ist eine Religionszugehörigkeit eine Rasse. Wenn schon, müsste er sagen religionsrassistisch. Und dieser Begriff wird in keiner Religion so sehr mit Leben erfüllt wie im Islam. Darum sollte Herr Mazyek einmal aufpassen, dass nicht religionsrassistische Fälle, die Muslime begehen, in einer solchen Statistik registriert werden.

 

 

Wir würden uns  da an seiner Stelle nicht so weit aus dem Fenster wagen.

Wir dürfen Herrn Mazyek einmal mit diesem Bericht konfrontieren:

http://www.vice.com/de/read/wie-ich-mit-meiner-kippa-auf-dem-kopf-einen-salafistenprozess-besuchte

 

 

 

 

 

 

Aber sicher wird das für ihn natürlich nur ein Einzelfall sein.

Wir denken, dass Pegida und die AfD nicht die Ursachen islamischen Terrors in aller Welt ist, sondern eindeutig eine Folge dieses Terrors. Denn jeder vernünftige Mensch fragt sich doch, wie es immer der Islam ist, in dessen Gottesnamen Terror und Gewalt angewendet wird und nicht erst beim Terror, sondern bereits bei normaler Gesetzgebung in islamischen Ländern. Soeben haben Brunei, Somalia und andere Staaten Weihnachtsfeiern verboten bei Strafe. Wie tolerant. Mohammed und Allah waren und sind die Terroristen, weil sie terroristische Verse im Koran fest verankert haben.

https://koptisch.wordpress.com/2015/12/24/brunei-verbietet-weihnachten/

 

Und dann soll keine Kritik am Islam laut werden?

Im Gegenteil, Herr Mazyek, sie ist von viel zu leise.

 

Und der Bezugsartikelabschluss ist ja schon fast mit einer „sanften Erpressung“ verbunden.

Dort ist zu lesen:

Der ZMD-Vorsitzende warnte davor, im Kampf gegen den Extremismus „auf alte Rezepte zurückzugreifen, die überhaupt nicht funktioniert haben: weniger Freiheit, mehr Sicherheit und noch mehr Stigmatisierung von Muslimen“. Das habe letztlich dazu geführt, „dass wir schon wieder die nächste Generation von Extremisten haben“, sagte er.

Statt Krieg und Repression werde eine „Allianz friedliebender Menschen gegen die Extremisten“ gebraucht. „Und dazu zählen auch die Muslime in ihrer absoluten Mehrheit“, betonte Mazyek. „Wenn man es wirklich ernst meint damit, den Islamismus zu bekämpfen, braucht man die Muslime als Partner.“

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

 

 

 

Herr Mazyek hat wohl noch immer nicht begriffen, dass hier die religionsrassistischen Verse des Korans kritisiert werden und nicht Muslime, die sich nicht daran halten. Und ob die gemäßigten Muslime in bürgerkriegsähnlichen Situationen zu den Ungläubigen halten, ist eher unwahrscheinlich. Glaubensgeschwister gehen vor. Von denen ist bis auf Ausnahmen wohl eher  keine Hilfe zu erwarten. Überdies nehmen wir hier zur Kenntnis, dass die meisten syrischen jungen Männer eben lieber ihr Land verlassen als gegen den IS in ihrem Heimatland zu kämpfen.

Ist das die islamische Partnerschaft, die Herr Mazyek uns anbieten will?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hat er schon die Türkei mit seinem Führer vergessen?

 

Er unterstützt IS und bekriegt diejenigen, die IS bekämpfen, nämlich die Kurden. Sind alle türkischen Muslime von Herrn Erdogan so begeistert, dass sei auch Terrororganisationen stützen, weil Erdogan diese stützt? Sind das die Partner, die wir hier bekommen sollen im Ernstfall?

 

14 Responses to “„Hemmschwelle ist gesunken“ – Mazyek: Islamfeindlichkeit nimmt zu!”

  1. Wenn es sich um Stigmatisierung handelt, ist dies natürlich ungut. Aber es muß auch die Rede davon sein dürfen, daß wir den Islam für die Geschicke bzw. Wohlfahrt unseres Landes nicht brauchen. Er ist über- überflüssig! Und wenn wir zurücksehen und anfangs erst von ein paar Hunderttausend italienischen = christlichen Gastarbeitern bei Adenauer ausgingen, welche befristet bleiben sollten und wieviele sonstige Rassen uns dann durch EU und Besatzungsmächte wie USA aufs Auge gedrückt wurden, kann dieser kolonialistische Hochmut ja nicht gutgehen! Daher wäre es besser, ganz klar das Christentum als deutsche Staatsreligion zu verankern! „Wir brauchen keinen Muselmann, wir kurbeln selbst die Wirtschaft an“- das sollte unser allgemeiner Schlachtruf werden. Und er sollte für die irdische Wirtschaft wie auch die Wirtschaft um Gottes Heilsplan mit uns gelten!

  2. Religionszugehörigkeit bei allen Straftaten mit erfassen Says:

    Stattdessen bei allen Vergehen Religionszugehörigkeit als Kriterium ausweisen. Das würde zeigen, welche Gruppen mit welcher Religionszugehörigkeit in welchen Straftatsbereichen besonders auffallen.
    http://www.pi-news.net/2010/04/migrantenkriminalitaet-fakt-oder-verleumdung/

  3. Andre Says:

    >> (Auszug) …nach der Apostelgeschichte wurde Arabien von Palästina (Syrien) aus missioniert.
    Araber hatten die Herabkunft der HEILIGEN GEISTES in Jerusalem miterlebt: Juden wie Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen die Großtaten GOTTES verkünden (Apg 2,11).
    Paulus hatte drei Jahre in Arabien das Evangelium verkündet: „“dann aber gefiel es dem, der mich schon im Mutterschoß ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, mir seinen Sohn zu offenbaren, daß ich die Heilsbotschaft von ihm unter den Heiden verkünde. Sogleich zog ich …fort nach Arabien (Gal 1,16f).““
    Seit dem 6. Jahrhundert nahm Byzanz arabische Beduinenstämme in Sold. Sie konvertierten zum Christentum.
    Auch von Persien aus wurde das Christentum in Arabien verkündet. Die Christen in Hira, unter dem Namen „Ibad“, „Diener CHRISTI“, bekannt, verwendeten als erste das Arabische als Schriftsprache. Mit ihrem Schreibunterricht und Weinhandel verbreiteten sie die christliche Lehre unter den Heiden.
    In Südarabien baute vor allem Theophilus, der Inder, gegen den Widerstand der Juden im 4. Jahrhundert christliche Kirchen.
    Die Evangelisierung war begleitet von vielen Wundern, die auch von arabischen Schriftstellern aufgezeichnet sind. Die Araber hatten oftmals Gelegenheit, die Verkündigung des Evangeliums zu hören, die Gottesdienste in den Kirchen zu besuchen und Gespräche mit Christen, die als Kaufleute, Handwerker und Bauern tätig waren, zu führen.
    Das Verharren im Götzendienst muß deshalb im Lichte des Evangeliums beurteilt und nach dem Maßstab der Heiligen Schrift gemessen werden.

    Auch mit Blick auf die heidnischen Araber sagt der Apostel Paulus: Sie wähnten weise zu sein und wurden zu Toren und vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen GOTTES mit dem bloßen ,Bilde’ von ‚vergänglichen Menschen’, fliegenden, ‚vierfüßigen und kriechenden Tieren’. Darum überließ sie GOTT der Unreinheit in ihres Herzens bösen Gelüsten (Rom 1, 22f).
    „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ gebietet GOTT. „Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und sollst sie nicht verehren, denn ICH, der HERR, dein GOTT, bin ein eifersüchtiger GOTT“ (Ex 20, 3-5).
    Zu jedem Einzelnen hat GOTT auf dem Sinai gesprochen, als Er Moses die zwei steinernen Tafeln überreichte, beschrieben mit Seiner eigenen Hand, mitten aus dem Feuer, aus Wolken und Dunkel, unter lautem Donner: Du sollst! Und Du sollst nicht! „Ich bin der HERR, und kein anderer ist es sonst; außer Mir gibt es keinen GOTT … Und alle vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang sollen wissen, daß keiner ist außer Mir; ICH bin der HERR, und keiner ist es sonst“ (Is 45, 5-6).

  4. Andre Says:

    über „GABRIEL“, den Boten Allahs (- das Tier u. der falsche Prophet?)

    (Auszug) …Bis zum 40. Lebensjahr führt Mohammed ein unauffälliges Leben. Dann überkommt ihn die zweite Erscheinung:
    Während er im Monat Ramadan einige Nächte in einer Höhle des Berges Hira, des „Lichtberges“, in der Nähe von Mekka, verbringt, überfällt ihn ein Geist mit einer Decke aus Seidenbrokat, in der sich ein Buch befindet.
    Mohammed selber berichtet: Der GEIST sprach: „Lies!“ Ich sagte: „Ich lese nicht!“ Da WÜRGTE er mich mit dem Buch, so daß ich vermeinte, STERBEN zu müssen. Dann ließ er mich los und sagte wieder: „Lies!“ Wieder sagte ich: „Ich lese nicht!“ Abermals würgte er mich, daß ich vermeinte, sterben zu müssen.
    Er ließ mich los und sagte wieder: „Lies!“ Ich sagte darauf: „Was soll ich denn lesen?“ So sagte ich nur, um zu verhüten, daß er mir wieder das antue, was er mir bisher angetan hatte.
    Auf die Frage: „Was soll ich denn lesen?“ antwortete Gabriel: „Lies im Namen deines Herrn, der erschuf, erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. Lies! Dein Herr ist der Gütigste, der den Schreibgriffel gelehrt hat, gelehrt den Menschen, was er nicht gewußt hat“ (Koran 96,1 ff). Und so las ich diese Worte. Dann ließ Gabriel von mir ab und entfernte sich. Ich aber ERWACHTE von meinem SCHLAF(!!), und es war mir, als wäre in mein Herz eine Schrift eingeschrieben worden.

    …Als die Zeit gekommen war, stellte sich als Anfang der prophetischen Sendung der Wahrtraum ein. Jeder Traum zeigte sich ihm im SCHLAF (so „klar und deutlich“) wie das Morgenlicht.
    Als KIND war Mohammed VON ZWEI GEISTERN ÜBERFALLEN worden in der Gestalt „weißgekleideter Männer“. Schreiend hatte sein „Milchbruder“ Hilfe geholt: „Mohammed stirbt!“ Totenblaß stand das Kind da, bis die Pflegeeltern es ins Zelt zurückführen.
    TODESANGST auch bei der zweiten Erscheinung – Jahrzehnte später! Der Geist versucht, Mohammed mit einem Buch zu erwürgen. Drei Mal glaubt Mohammed, in Erstickungsnot sterben zu müssen.
    Um sich davon zu befreien, kommt er dem Befehl nach und REZITIERT die vorgesprochenen Verse des „oft zu lesenden Buches“, des Koran: Im Namen Allahs, meines Herrn, der den Menschen erschuf aus einem Blutklumpen.
    – Einen Blutklumpen hatten die Geister aus Mohammed entfernt, als er noch ein Kind war:
    „“Ich bin unter den Benu Saad gesäugt worden. Und während ich mit meinem Bruder hinter unserem Haus Vieh weiden ließ, kamen zwei weißgekleidete Männer auf uns zu, … ergriffen mich und SPALTETEN MEINEN LEIB. Dann nahmen sie DAS HERZ HERAUS, SPALTETEN ES auch und nahmen einen schwarzen Blutklumpen heraus und warfen ihn weg…

    „Gabriel“ am Horizont

    „“Ich trat aus der Höhle und stand auf der Mitte des Berges, berichtet Mohammed weiter. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel, die mir zurief: „Mohammed! Du bist der Gesandte Allahs und ich bin Gabriel!“
    Ich hob mein Haupt gegen den Himmel empor, um nach dem Sprechenden zu sehen, und ich sah Gabriel in der Gestalt eines beflügelten Mannes. Seine Füße waren am Horizont, und er rief: „Mohammed! Du bist der Gesandte Allahs, und ich bin Gabriel!“ Ich blieb stehen und schaute nach der Erscheinung und ging weder vorwärts noch rückwärts. Dann wendete ich mich von ihm ab. Aber nach welcher Seite ich auch meine Blicke richten mochte, sah ich ihn immer vor mir. Ich blieb so stehen, ohne vorwärts oder rückwärts zu gehen, bis Kadidscha Leute schickte, um mich zu suchen.
    Sie gingen bis zur Höhle Mekkas und kehrten wieder zu ihr zurück. Ich aber blieb stehen, bis der Engel wegging. Dann kehrte ich zu meiner Familie zurück. Als ich zu Kadidscha kam, setzte ich mich auf ihren Schoß und drückte mich fest an sie…

    Der Koran verteidigt Mohammeds Visionen mit Nachdruck als echt. Mohammed schwört:
    Beim Stern, wenn er fällt! Euer Gefährte geht NICHT IRRE und ist nicht einem Irrtum erlegen, und er REDET NICHT AUS EIGENER NEIGUNG: Es ist nichts anderes als eine (erzwungene?) Offenbarung… Belehrt hat ihn einer, der starke Kräfte hat, der Macht besitzt. Er stand aufrecht da, am obersten Horizont. Dann kam er näher und stieg nach unten, so daß er zwei Bogenlängen entfernt war oder noch näher. Da offenbarte er seinem Diener, was er offenbarte. Sein Herz hat nicht gelogen, was er sah. Wollt ihr denn mit ihm streiten über das, was er sieht? (Koran, 53,1) Mohammed wußte die Erscheinungen am Berge Hira zunächst nicht zu deuten. Er fragte sich: „Was habe ich gesehen?“ Hatte ihn die BESESSENHEIT ergriffen, vor der er sich FÜRCHTETE?
    In panischer Angst, ein OPFER böser Dschinnen zu sein, flüchtet er zu seiner Frau, setzt sich wie ein Kind auf ihren Schoß, schmiegt sich an sie und läßt sich trösten(!!) Mit klopfendem Herzen, so die Überlieferung seines Biographen Ibn Sad, klagt er: „Kadidscha, bei Allah, ich habe nie etwas mehr gehaßt als die heidnischen Wahrsager, aber jetzt fürchte ich selber, ein solcher WAHRSAGER (Kahin) zu sein.“

    Mohammed ist verwirrt. Er spürt, daß die Erscheinung eines „beflügelten Mannes“ KEIN GUTER GEIST ist. Zu sehr hatte er ihn mit dem Buch BEDRÄNGT und zum Rezitieren GEZWUNGEN. Ohne seine Bereitschaft zu erfragen, hatte er ihn zum „Gesandten Allahs“ bestimmt, zu einem Kahin, wie er glaubt, zu einem Wahrsager, der oft von einem Geist besucht wird, um belehrt zu werden „über das, was er nicht wußte“. Gabriel würde wiederkommen. Dieser Gabriel konnte nur ein böser DSCHINN sein?
    Dschinnen, so glaubt Mohammed, sind unsichtbare Wesen, die Allah aus Feuer erschaffen hat (Koran 55,16). Sie können verschiedene körperliche Gestalten annehmen und den Menschen erscheinen.
    Aber Mohammed war fest davon überzeugt, daß die Erscheinung Gabriels keine Täuschung war.

    Schreck- und Lichtgestalt
    Mohammed sah als Kind zwei Geister als weißgekleidete Männer. Dem Erwachsenen erscheint „Gabriel“ als geflügelter Mann. Die Dämonen können Schreckgestalt, aber auch Lichtgestalt annehmen, ihren Zielen angepaßt: Es tarnt sich ja selbst der SATAN als ein ENGEL DES LICHTES, sagt Paulus (2 Kor 11,16). Mohammed sollte als Prophet der dämonischen Buchoffenbarung des Islam gewonnen werden. Deshalb erscheint ihm „Gabriel“ als „Engel des Lichtes“.

    Depressionen und Selbstmordgedanken
    Nachdem Mohammed am Berge Hira die Offenbarung zuteil geworden war, blieb sie lange Zeit aus – drei Jahre(!!), und Mohammed sah Gabriel nicht mehr. Darüber verfiel er in große Traurigkeit, so daß er sich mit dem Gedanken trug, sich entweder vom Berge Hira oder vom Berge Thabir aus in die Tiefe zu stürzen. Da er eben daran war, dies zu tun, hörte er vom Himmel her eine Stimme; von ihr betäubt, blieb er stehen und blickte empor. Da sah er wieder Gabriel. Er saß auf einem Thron zwischen Himmel und Erde.
    (…) Mohammed war von ENTSETZEN und großer UNRUHE erfüllt. Drei Jahre irrt er umher, gequält von dem Gedanken: Was du am Berge Hira gesehen und gehört hast, ist ein BLENDWERK SATANS.
    „ALLAH hat dich seiner UNHEIMLICHEN MACHT ÜBERANTWORTET. Du bist für das EWIGE FEUER BESTIMMT“. Seine Angst und Unruhe steigern sich zu Depressionen und Selbstmordgedanken.

    Mohammed äußert seine UNSICHERHEIT und UNRUHE über die Erscheinungen IMMER WIEDER gegenüber seiner Frau Kadidscha. Der Biograph IBN ISHAG überliefert einen Bericht von ihr: Ich sagte zu Mohammed: „Kannst du mich davon benachrichtigen, wenn dein Freund („Gabriel“) dir erscheint?“
    Er sagte: „Ja.“ Als nun Gabriel ihm wieder erschien, benachrichtigte er mich davon. Ich sagte ihm: „Setze dich auf meinen linken Schenkel!“ Als er dies getan hatte, fragte ich ihn: „Siehst du ihn noch?“ Er sagte: „Ja.“ Da ließ ich ihn auf meinem rechten Schenkel sitzen und fragte ihn wieder, ob er ihn noch sehe. Und als er meine Frage wieder bejahte, ließ ich ihn auf meinem Schoß sitzen und fragte nochmals, ob er ihn sehe. Und als er wieder ja sagte, seufzte ich und warf meinen Schleier ab(!!)
    Dann fragte ich wieder, ob er ihn noch sehe und er sagte: „Nein.“ Da sagte ich: „Freue dich, mein Vetter und sei festen Mutes. Bei Allah! Es ist ein „ENGEL“ und kein Satan(!!)“
    Nach dem TEST Kadidschas verschwindet „Gabriel“ erst, als Mohammed mit seiner Frau den Geschlechtsverkehr vollzieht(!) Deshalb – so folgern die beiden – muss er ein Engel sein(?!)…

    Wer ist „Gabriel“?
    Die Erscheinung am Berg Hira hatte sich Mohammed als „Gabriel“ vorgestellt. Im Auftrag Allahs hatte er ihm den Koran überbracht und ihn GEZWUNGEN, als „Gesandter Allahs“ aus dem Koran zu rezitieren.
    „Gabriel“ war DERSELBE GEIST, der von Mohammeds Herzen Besitz ergriffen hatte, als dieser noch ein Kind war. Der HADITH überliefert:
    Während der Prophet mit dem Knaben spielte, kam Gabriel zu ihm, legte ihn auf die Erde nieder, spaltete sein Herz, nahm einen Klumpen heraus und sagte zu Mohammed: „Das ist der ANTEIL des SATANS an dir.“(!!)
    Am Berg Hira senkt Gabriel den Koran in Mohammeds Herz: Ich erwachte von meinem Schlaf, und es war mir, als wäre in mein Herz eine Schrift eingeschrieben worden.
    Mohammed sieht Gabriel auf einem Thron zwischen Himmel und Erde. Seine Stimme ist so eindringlich, daß Mohammed, von ihr betäubt, stehenbleibt und Gabriel verteidigt als einen, der starke Kräfte hat, der Macht besitzt. Allah bestätigt in seiner Koran-Offenbarung, daß Mohammed unter seinem und Gabriels Schutz steht:
    Verbündet ihr euch wider den Propheten, so sind seine Schützer Allah und Gabriel (Koran 66,5).

    Unter dem Schutz Gabriels
    Gabriel kommt Mohammed in allen Nöten und Bedrängnissen zu Hilfe. Er warnt ihn, verhilft ihm zum Sieg in seinen SCHLACHTEN und ÜBT RACHE für ihn:
    (…) In den Schlachten folgte Gabriel Mohammed als ein klares Licht, dass das Licht der Planeten überstrahlt und FEUERT IHN AN ZU KÄMPFEN…
    Gegen Mittag kam Gabriel zu Mohammed, das Haupt mit einem seidenen Turban umwunden, auf einem Maultiere, dessen Sattel mit einer seidenen Decke bedeckt war und sagte: „Hast du schon die WAFFEN niedergelegt?“ Mohammed antwortete: „Ja.“ Da sprach Gabriel: „Aber die Engel haben die Waffen noch nicht niedergelegt, und ich bin nur gekommen, um die Leute ZUM KRIEG AUFZUFORDERN, denn ALLAH BEFIEHLT Dir, gegen die Benu Kureiza (ein jüdischer Stamm) auszurücken, und ich gehe zu ihnen, um ihre Burgen zu erschüttern.“
    Vor der Schlacht von Badr flehte Mohammed seinen Herrn an, ihm den verheißenen Beistand zu verleihen. Er sagte unter anderem: „Allah, wenn diese Schar heute zugrundegeht, so wirst du nicht mehr angebetet …“ Als Mohammed dann in der (Schutz-)Hütte war, zitterte er heftig. Dann kam er zu sich und sagte zu Abu Bekr: „Empfange frohe Botschaft! ALLAHS BEISTAND ist gekommen. GABRIEL hat die Zügel des Pferdes ergriffen. Der Staub bedeckt schon seine Füße.“ Mohammed trat dann zu den Leuten hinaus, um sie anzuspornen. Er sagte: „Bei dem, in dessen Hand Mohammeds Seele ist, es wird heute niemand, der dem Feind entgegentritt und aus Liebe zu Allah im Krieg ausharrt, erschlagen, der nicht ins Paradies eingeht…“

    (…) Daß Mohammed mit schwierigen theologischen Fragen zu verunsichern war, hatten auch die heidnischen Kureisch beobachtet. Sie gingen deshalb zu den jüdischen Rabbinern und ließen sich beraten:
    Sie gingen dann zu Mohammed und legten ihm die DREI FRAGEN vor. Mohammed antwortete mit Bestimmtheit: „Ich werde euch MORGEN die ANTWORT geben!“ Er blieb aber FÜNFZEHN NÄCHTE, ohne dass ihm darüber eine Offenbarung zukam. Die Mekkaner versammelten sich und sagten: „Mohammed hat uns auf den folgenden Tag eine Antwort versprochen, und nun sind fünfzehn Nächte vorüber, ohne daß er über unsere Fragen sich ausspricht!“ Mohammed selbst war sehr betrübt über das Ausbleiben der Offenbarung und über die Reden der Mekkaner gegen ihn(!!). Endlich sandte ihm Allah Gabriel mit der Sura der Höhle, in welcher er zurechtgewiesen wird über seinen Kummer.
    Mohammed sagte dann zu Gabriel: „Du bist lange ausgeblieben, so daß ich Schlimmes befürchtete.“ Gabriel antwortete: „Wir können nur auf Allahs, deines Herrn, Befehl zu dir herabkommen. Er hat zu gebieten über das, was in unseren Händen, was hinter uns und was dazwischen ist.“ Und Gabriel bringt Mohammed die Antwort auf die Fragen der Juden.

    Ist „Gabriel“ Beelzebul?
    Jede Besessenheit ist von GOTT zugelassen und kann in der Kraft des Namens JESU geheilt werden. Jeder Fall hat eine besondere von GOTT bestimmte Bedeutung. In jedem Besessenen spielen die Dämonen eine bestimmte Rolle, die sie mit ihrem Namen andeuten (bei Mohamed ganz offensichtlich „Gabriel!)

    Der Allah Mohammeds ist der Allah seiner heidnischen Vorfahren. Er ist der Herr der Götter Arabiens, dessen Name schon im 2. Jahrhundert nach CHR. schriftlich bezeugt ist.
    Nachdem Mohammed Mekka militärisch erobert und alle Götzenbilder zerstört hat, wird er mit feierlichem Nachdruck von Dhimman, dem Abgeordneten eines arabischen Stammes gefragt:
    „Ich beschwöre dich bei ALLAH, bei deinem Gott und DEM DEINER VORFAHREN und DEINER NACHFOLGER: Hat dich Allah als GESANDTER zu uns geschickt?“ – „Bei ALLAH, ja!“ – „Ich beschwöre dich bei Allah, deinem Gott, dem Gott deiner Vorfahren und deiner Nachfolger: Hat dir Allah befohlen, uns zu ermahnen, ihn ALLEIN anzubeten, ihm – keine Genossen zur Seite zu setzen und DIE GÖTTER ABZUSCHAFFEN, die unsere Vorfahren neben ihm angebetet haben?“ – „BEI ALLAH, JA!“ antwortet Mohammed.
    (…) Bei der Unterzeichnung des Friedensvertrages vom Jahre 628 zwischen Mohammed und den Kureisch einigten sich beide Parteien auf die einleitende Formel: „In deinem Namen, o Allah“, weil sowohl Mohammed als AUCH die HEIDNISCHEN Kureisch Allah als IHREN GEMEINSAMEN HERRN verehrten.
    Auch nachdem Mohammed alle Götzenbilder aus der KAABA entfernen und alle Götzenstatuen hatte zerschlagen lassen, PILGERTEN die Araber weiter zur Kaaba, weil sie DAS HAUS IHRES ALLAHS geblieben war.

    Luzifer will herrschen.
    Er bleibt auch nach dem Sündenfall in seiner Führungsposition. Er gibt Befehle, weist den Dämonen Aufgaben zu, schickt sie als seine Boten zu den Menschen. Im 7. Jahrhundert sandte er „Gabriel“ zu Mohammed, um mit ihm das Reich Satans in der Welt zu stärken und das Reich GOTTES in seiner Ausbreitung zu behindern.

    Mohammed unterwirft sich
    Nachdem Mohammeds EITELKEIT über seine Angst gesiegt hatte und er unter dem Einfluß seiner Frau Kadidscha(!!) bereit war, die Sendung Allahs anzunehmen und als sein „Gesandter“ den Koran, die Buch-Offenbarung, vorzutragen, häufen sich die Erscheinungen Gabriels. Sie überkommen Mohammed, wo immer er sich befindet. Alle sind mit den bei einer BESESSENHEIT charakteristischen körperlichen Zuständen verbunden:
    „“Da Mohammed eines Tages wieder eine Offenbarung empfing, sah ich, wie ihm der Schweiß von der Stirn rann, obwohl es ein sehr kalter Tag war. Mohammed hatte WÄHREND DER OFFENBARUNG KÖRPERLICHE SCHMERZEN zu erleiden. Er pflegte dann, nur noch die Lippen zu bewegen.
    Wenn er eine Offenbarung empfing, empfand er Schmerzen und SEIN GESICHT VERFÄRBTE SICH.
    Es wird auch erzählt, daß er durch eine geheimnisvolle Macht ZU BODEN GEWORFEN wurde und eine Zeitlang wie ein BETRUNKENER dalag.
    (Schweißausbrüche, Zu-Boden-Stürzen, Bewußtlosigkeit, Schmerzen und veränderter Gesichtsausdruck sind charakteristische Merkmale einer Besessenheit.)

    Ein Zeitgenosse befragte Mohammed zu seinen VISIONEN: „Prophet Allahs, wie ist das, wenn du eine Offenbarung erhältst?“
    Mohammed antwortete: „Ich höre ein GETÖSE, und bei diesem Getöse werde ich wie VOM SCHLAG GETROFFEN. NIEMALS kommt die Offenbarung zu mir, OHNE das ich glaube, meine SEELE WÜRDE VON MIR GENOMMEN …
    Die Offenbarung kommt in ZWEIERLEI WEISE zu mir: Gabriel besucht mich und teilt sie mir mit, wie ein Mann zum anderen redet, aber WAS er redet, entschwindet mir dann(!). Oder er kommt zu mir mit einem Getöse WIE VON EINER GLOCKE, so daß mein Herz VERWIRRT wird. Was mir SO offenbart wird, entschwindet mir nicht(?!).“

    • thomas Says:

      Luzifer will herrschen.
      Er bleibt auch nach dem Sündenfall in seiner Führungsposition. Er gibt Befehle, weist den Dämonen Aufgaben zu, schickt sie als seine Boten zu den Menschen. Im 7. Jahrhundert sandte er „Gabriel“ zu Mohammed, um mit ihm das Reich Satans in der Welt zu stärken und das Reich GOTTES in seiner Ausbreitung zu behindern.

      Es ist egal was er will, er herrscht über gar nichts und hat zwar ein wenig Spielraum von Gott, hängt
      aber immer an dessen Kette. Und schon gar nicht gibt dieser verurteilte Engel, einem der höchsten
      Engel Gottes, nämlich Gabriel Befehle. Es handelt sich bei Satan um einen einst hohen Engel, der
      nun gedemüdigt auf die Erde geworfen wurde und von Gott in seine entgültige Vernichtung getrieben,
      wird.

      Hesekiel 28

      12 Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König zu Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott, der HERR: O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit! (Hesekiel 27.2) 13 In Eden, im Garten Gottes, warst du; mit allerlei Edelsteinen, mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Rubin, Smaragd warst du bedeckt, und aus Gold waren deine Einfassungen und Verzierungen an dir gearbeitet; am Tage deiner Erschaffung wurden sie bereitet. 14 Du warst ein Gesalbter, ein schützender Cherub; ich habe dich gesetzt auf den heiligen Berg Gottes, und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. (Jesaja 14.14) 15 Du warst vollkommen in deinen Wegen von dem Tage deiner Erschaffung an, bis Missetat in dir gefunden wurde. 16 Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres voll Frevel geworden, und du hast gesündigt. Darum habe ich dich vom Berge Gottes verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt. 17 Dein Herz hat sich erhoben ob deiner Schönheit; du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht. 18 Mit deinen vielen Missetaten, durch die Ungerechtigkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht; da ließ ich Feuer von dir ausgehen, welches dich verzehrte, und ich habe dich auf Erden zu Asche gemacht vor den Augen aller, die dich sahen. 19 Alle, die dich kannten unter den Völkern, entsetzten sich über dich; du bist zum Schrecken geworden und bist dahin für immer! (Hesekiel 27.36)

      Offenbarung 12

      7 Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel, 8 und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel. 9 Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
      10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott. (Offenbarung 11.15) 11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod. (Offenbarung 6.9)

      Johannes 12

      Johannes 12
      …30Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. 31Jetzt geht das Gericht über die Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden.

      Manche Christen lehren einen fast schon allmächtigen Satan, die Christen haben die Bibel nie
      in ihre gesamtheit gelesen, son der nur wieder einseitige scheintheologische Ausführungen
      übernommen. Die Bibel lehrt uns das Gott souverän über die Erde herrscht, wie er will.

      Johannes 19
      11 Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von obenherab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde.

      Die Bibel kennt keinen Dualismus -zwei Kräfte, Satan und Gott die auf Augenhöhe kämpfen, kennt die
      Bibel nicht. Gott ist allein souverän und Allmächtig. Satan hat schon in Eden sein Urteil bekommen,
      nur noch die Vollstreckung steht aus.

      1. Mose 3

      14 Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes![2] Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang! 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen[3] und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

      Die Allmacht Gottes

      Gott ist allmächtig!
      Das ist uns Christen völlig klar. Selbst die Kinder lernen in der Sonntagsschule schon, daß Gott allmächtig und allwissend ist. Er kann alles tun. Kein Spatz fällt vom Himmel fällt, ohne daß er es weiß.
      Gott ist ein Souverän, also ein Alleinherrscher, der alle Macht hat und niemandem Rechenschaft schuldig ist.
      Diese Aussagen sind uns selbstverständlich. Was gibt es da in einer Predigt noch zu sagen? Es geht mir in dieser Predigt darum, dieses theoretische Wissen anzuwenden. Ich möchte helfen, die Geschehnisse um uns herum neu zu betrachten und zu bewerten unter dem Aspekt: Da ist der allmächtige Gott am Werk!

      Zur Erklärung, worum es mir geht, erst mal ein Beispiel:
      Eines Sonntags sitzt ihr am Frühstückstisch und habt das Radio an. In den Nachrichten wird berichtet, daß in der letzen Nacht, genau um Mitternacht, alle Bordelle, alle Sex-Shops, alle Spielhöllen und sonstige Orte des Lasters mysteriös zusammengestürzt sind. Wie würdet ihr diesen Vorfall erklären?
      „Das war die Hand Gottes! Gott hat das getan. Preist den Herrn!“
      Ihr hättet wahrscheinlich recht, auch wenn die Ungläubigen diese Erklärung nicht annehmen würden. Die Zeitungen und die Fernsehe-Reporter würden wohl alle möglichen und unmöglichen Erklärungen erfinden. Aber wir wüßten: Da war der allmächtige Gott am Werk.
      Jetzt stellt euch vor, ihr sitzt am Sonntag daraus wieder beim Frühstück und hört folgende Meldung: „In der letzten Nacht sind unerklärlicherweise alle Kirchen zusammengestürzt. Auch die Versammlungsräume der bibeltreuen Gemeinden sind total zerstört worden.“
      Wie würdet ihr diese Nachricht bewerten? Das war der Teufel!

      Warum würdet ihr die Zerstörung der Lasterhöhlen Gott anrechnen und die Zerstörung der Kirchen dem Teufel anlasten? Zwei Stellen aus der Bibel, die uns eigentlich zu einem anderen Ergebnis kommen lassen sollten:
      Röm 11,36: Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge!
      Röm 8,28: Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten dienen.
      Wir sollten eigentlich anerkennen, daß in allen Dingen, also auch in beiden Situationen, Gottes Hand am Werk war. Gott kontrolliert souverän alle Dinge, die geschehen, ob sie nun gut oder schlecht sind. Gott ist auf die eine oder andere Ort an jeder Sekunde, an jedem Detail, beteiligt.
      Wenn das nicht so ist, dann haben wir keine Sicherheit für unser Leben. Dann haben wir keine Gewißheit mehr in diesen haltlosen Zeiten.

      Ich stelle hier eine These auf: Dualismus ist Ketzerei!
      Wenn Menschen alles Gute Gott zuschreiben und für alles Böse den Teufel verantwortlich machen, ist das eine sehr alte Idee, die Dualismus genannt wird. Dualismus sieht Gott und den Teufel, oder das Gute und das Böse, als zwei unabhängige und souveräne Mächte, die ständig um die Weltherrschaft kämpfen.
      Wir hoffen dabei natürlich sehr, daß unsere Seite gewinnt. Aber wenn wir die Geschehnisse in der Welt ansehen, scheint eher die andere Seit zu gewinnen.
      Viele Christen glauben an diese ketzerische Lehre. Wenn wir verkünden, daß Christen geradezu ein Recht auf Gesundheit, Wohlstand und Sorgenfreiheit haben und den Teufel verantwortlich machen für alles, was unser persönliches Glück behindert, dann ist das dualistische Ketzerei.
      Warum denken wir so? Müssen wir Gott verteidigen? Vielleicht ist es uns damit einfacher, Gott zu lieben, wenn wir ihn von allem befreien was uns schlecht scheint und ihm für alles danken, was uns gut scheint.
      Sind wir uns bewußt, daß wir mit solchen Gedanken die Allmacht Gottes verleugnen?

      Zum Verständnis, was ich damit sagen will, eine erfunde Anekdote:
      In einer großen Stadt war eine „Health and Wealth“ Gemeinde zu Hause, also eine die Gesundheit und Wohlstand für ihre Gläubigen predigt. Sie hatte sehr viele Mitglieder und einen sehr regen Pastor. Wenn dieser hörte, daß eines seiner Schäfchen einen Unfall hatte und im Krankenhaus lag, dann kam er immer sehr schnell zu einem Besuch dort hin. Und seine ersten Worte waren immer: „Sei dir sicher, daß Gott nichts mit dem Unfall zu tun hatte.“
      Das Beispiel zeigt etwas überspitzt, wie dramatisch solch eine Aussage ist. Der Pastor versucht, Gott und seine Art von Evangelium zu beschützen. Aber in Wirklichkeit legt er damit die Basis für Zweifel und Unglauben. Er läßt damit das Unfallopfer völlig in den Händen Satans oder eines grausamen Zufall-Schicksals. Er nimmt Gott aus dem Spiel in dem Moment, wo der Verletzte am dringendsten die Gewißheit für Gottes Allmacht bräuchte.

      Ein Gegenbeispiel, wie man mit einer solchen Situation besser umgehen könnte:
      Ein Offizier muß der Frau eines mit dem Flugzeug verunglückten Kameraden die traurige Nachricht bringen. Er sagt: „Es war ein völlig unvorhersehbarer Unfall. Eine Verkettung von Zufällen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Niemand konnte etwas dagegen tun. Es gibt einfach keine Erklärung dafür.“
      Die Frau war eine Christin, die das begriffen hatte, was ich versuche zu erklären. Sie antwortete: „Sie glauben sicher nicht, daß Gott in diesem Flugzeug war. Aber ich weiß es ganz sicher. Ich verstehe nicht, warum Gott es zugelassen hat, daß das Unglück geschah. Aber ich weiß, daß das ein Teil seines Planes war und daß seine Hand die volle Kontrolle über das Flugzeug und das Leben meines Mannes hatte.“

      Zwei völlig verschiedene Theologien, die Sicht des Priesters auf ein Unglück und die der Soldatenfrau!
      Die Frage, die sich hier unbedingt stellt ist: Wie mächtig ist Gott wirklich?

      Angenommen, ihr wärt das Opfer eines Verkehrsunfalls und lägt da mit euren Schmerzen im Krankenhaus. Würde euch die Theologie des Priesters und sein Evangelium von Gesundheit und Glück weiterhelfen? Wie würdet ihr euch fühlen, wenn er euch sagt, daß Gott nichts mit eurem Schicksal zu tun hat? Wie lange würde es dauern, bis ihr ins Grübeln kämt und euch einige schwerwiegende Fragen stellen würdet?
      Wo war Gott, als das passiert ist? Hätte er es verhindern können? Warum hat er es nicht verhindert? War der Teufel stärker als Gott in dieser Situation? Hat wirklich der Teufel diesen Unfall verursacht, obwohl Gott versucht hat, ihn zu verhindern?
      Wenn der Priester Recht hat mit seiner Aussage, dann ist Gott doch wohl nicht mächtig. Vielleicht stehen wir sogar auf der falschen Seite, wenn wir zu den Siegern gehören wollen!
      Wenn Gott nicht mächtig genug ist, die bösen und die guten Dinge zu kontrollieren, dann haben wir ein ernstes Problem. Wenn das Böse überhand nimmt, so wie es heutzutage immer mehr aussieht, dann sieht es aus, als wären wir auf der Verliererseite.
      Heutzutage wird die Allmacht Gottes immer mehr vergessen und die Allmacht des freien Willens des Menschen tritt in den Vordergrund. Wir vergessen die Heiligkeit Gottes und erheben unser persönliche Glück zum Ziel des Evangeliums. Wir sind so eingenommen von uns selbst und unserem Vergnügen, daß wir glauben, Gott existiere nur um uns glücklich zu machen indem er uns alles gibt, was unser eigensüchtiges Herz begehrt. Jakobus sagte schon: 4,3: Ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.
      Gott wird als himmlischer Hotelboy angesehen, der den Koffer unserer Selbstverwirklichung dorthin trägt, wo wir ihn haben wollen. Und das wird oft noch „Beten im Glauben“ genannt. Und wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, dann beschuldigen wir uns entweder, daß wir unser Glaube nicht groß genug ist, oder wir verlieren das Vertrauen in Gottes Zusagen bzw. was wir meinen, was seine Zusagen sind.

      Worin liegt der Grund für die Verzweiflung, die sie oft breit macht?
      Je mehr die Sünde sich ausbreitet in unserer Welt, desto mehr sieht es als würde Gott den Kampf mit dem Teufel verlieren, weil er schwach und hilflos ist. Die Verzweiflung und Frustration unserer Generation wächst mit dem Unverständnis für Gottes souveräne Kontrolle aller Geschehnisse. Und die schlimmsten Zeiten werden erst noch kommen.
      Es wird sich herausstellen, daß das Evangelium „Gott will uns reich und gesund“ der Hauptgrund dafür ist, daß diese Generation den Glauben verliert. Der liebende Gott, der uns alles geben muß, was unser Herz begehrt, wird verachtet und verlacht, wenn er die Dinge nicht liefert.

      Ich möchte die richtige Sichtweise, um die Ereignisse dieser Welt zu betrachten, mit einem Gleichnis erklären:
      Eine Gruppe von Kindern spielt Baseball. Ein Mann kommt vorbei und frägt einen: „Wie ist der Spielstand?“. Der Junge antwortet: „Vierzig zu Null.“ Der Mann frägt weiter: „Und wer gewinnt?“. Darauf der Junge: „Die andere Mannschaft.“ Da sagt der Mann: „Du mußt aber sehr entmutigt sein.“ Ein Lächeln geht über das Gesicht des Jungen als er antwortet: „Nein, nein, wir sind überhaupt nicht entmutigt. Wir waren bis jetzt noch überhaupt nicht am Schlag!“

      Christen sehen die auf die Schlagzeilen der Zeitungen, sie geben nichts auf die Urteile der Experten und sie lassen sich nicht beeindrucken von falschen Propheten. Kinder Gottes nehmen ihr Wissen und Verständnis aus der Bibel. In seiner Schrift hat der allmächtige Gott nämlich die einzige richtige Deutung für die Ereignisse dieser Zeit gegeben. Ein bibelfester Christ weiß, daß er auf der Gewinnerseite steht, obwohl der Punktestand in diesem Spiel gar nicht so aussieht. Er weiß, daß Jesus Christus der Herr ist, egal was in der Welt und in seinem persönlichen Leben passiert. Er vertraut darauf, daß alles schließlich zu seinem Besten dient und zur Verherrlichung Gottes.

      Golgatha war ein Tag des Sieges
      Jesus Christus war nie mehr der Herr und sein Vater hatte nie mehr die totale Kontrolle über die Dinge, als an diesem Tag. Als Sünder mit ihren bösen Händen unseren Heiland ans Kreuz genagelt haben, das haben sie unwissend Gottes Plan durchgeführt. Unser Herr hatte hatte nie mehr die Kontrolle, er war nie mehr souverän und allmächtig als in dem Moment, in dem die Leute spotteten: „Wo ist nun dein Gott?“ und ihn herausforderten, vom Kreuz herunterzusteigen als Beweis dafür, daß er Gottes Sohn sei.
      Wenn ihr und ich an diesem Tag unter dem Kreuz geständen wären, würden wir uns sicher gefragt haben, ob Gott wirklich der Vater von Jesus ist. Wenn er das wirklich war, war kam er dann nicht, um seinem lieben Sohn zu helfen? Aus der Betrachtung der Geschehnisse hätten wir nie verstanden, was da passierte.
      Erst durch die Offenbarung der Bibel können wir erkennen, daß Gottes Plan auf genau diesen Tag, auf diese Stunde hinzielte seit dem Tag des Sündefalls.

      Es gab nie einen Tag, an dem Gott mehr triumphierte in seiner Macht, seiner Liebe und seiner Heiligkeit als am Tage der Kreuzigung. Jesus Christus war kein Märtyrer, sondern er war Sieger mit seinem Vater. Golgatha war keine Niederlage sondern der absolute Sieg.
      Gott war der Zeremonienmeister und kontrollierte jedes Detail dieses Ereignisses. Die Welt und der Teufel haben gedacht, daß Gottes Plan hiermit vereitelt war, aber sie irrten sich. Die Sünder haben hämisch gegrinst und gespottet ohne sich bewußt zu sein, daß ihre Gedanken und Taten Gottes vorherbestimmtem Zweck dienten.

      Gott läßt oft andere die Schmutzarbeit tun. Aber er läßt nur das zu, was er will und was seinem Zweck und Plan dient. Auch wenn es oft anders aussieht. Zum Schluß noch eine Geschichte, die das verdeutlichen soll:
      Ein sehr reicher Mann, nennen wir Herrn Rich, hatte einen wunderschönen Landbesitz, auf dem alle Arten von Bäumen wuchsen. Herr Rich mochte keine Frauen und war deshalb Junggeselle. Er mochte auch keine Tiere und hielt sich deswegen kein Haustier. Seine ganze Liebe und Fürsorge konzentrierte er auf die Bäume und er gab sogar jedem einen Namen. Und ein besonders prächtiger Baum war sein Liebling, auf den er ganz stolz war.
      Leider hatte er auch einen Feind, den Herrn Böse. Der Herr Böse haßte den Herrn Rich. Sein ganzes Bestreben war darauf ausgerichtet, ihm zu schaden und ihn zu verletzen. Eines Nachts hatte Herr Böse eine geniale Idee, wie er Herrn Rich treffen könnte. Er schlich sich in den Garten und begann, den Lieblingsbaum zu fällen. Es war ein großer und starker Baum. Aber die Vorstellung, wie tief das seinen Feind verletzen würde, ließ ihn hart arbeiten und im Morgengrauen endlich begann der Baum zu fallen. Herr Böse war so aufgeregt, daß in die falsche Richtung rannte und der fallende Baum klemmte ihn unter sich ein.
      Am Morgen kamen Herr Rich und ein anderer Mann in den Garten und gingen auf den gefällten Baum zu. Als Herr Böse sie kommen sah, rief er: „Ich weiß daß ich erwischt wurde und daß ich bestraft werde. Aber das macht mir nichts aus. Ich habe ihren Lieblingsbaum ruiniert und das ist meine größte Freude.“
      Herr Rich schaute ihn an und sagte: „Der Mann hier neben mir ist ein Bauunternehmer. Ich will nämlich ein Haus für meine Eltern in diesem Garten bauen. Ich habe ihn mitgebracht, um ihm zu zeigen, wo das Haus stehen soll und welchen Baum er dazu fällen muß. Aber wie ich sehe, haben sie genau den dafür ausgewählten Baum schon gefällt. Sie haben mir damit viel Arbeit erspart. Vielen Dank!“

      Wenn ihr begreift, daß Gott alles in seiner Hand hält und nichts geschieht ohne sein Einverständnis, dann hat diese Predigt ihren Zweck erfüllt.

  5. Bazillus Says:

    Werter Thomas,
    „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und die Seele (psyché) nicht töten können; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.“

    Damit ist – so scheint es mir, Satan gemeint. Wenn aber Satan durch Versuchung und Verführung in der Lage ist, Menschenseelen in die Verderbnis der Hölle zu führen, so ist er eindeutig eine nicht zu unterschätzende eigenständige Macht. Jesus lehrt uns eindeutig, Gutes zu tun und Böses zu unterlassen. Tuj wir dies dauerhaft nicht, wissen wir, dass wir in die Fänge des Bösen, also Satans geraten. Wir wissen sehr genau, was Jesus von uns will. Jesu Wunder waren allesamt dem ganzen Heil des Menschen dienlich, nämlich Leib und Seele. Jesus war es, der die Feindesliebe bei den Matthäusschen Seligpreisungen mit der Vollkommenheit des Vaters in Verbindung brachte. Das ist für mich die Schlusselstelle im Gottesbild. Und auch die biblische Episode von der Versuchung Jesu in der Wüste scheint mir eindeutig zu sein, dass hier duale Kräfte am Werk sind, auch wenn Satan selbstverständlich nicht die Allmacht Gottes hat, weil er ja nicht Schöpfer allen Seins ist, sondern ein in sich selbst verkrümmtes Geschöpf und von Gott verbannt. Satan ist eher als Störfeuer anzusehen, denn als jemand, der die Allmacht Gottes in Gefahr bringen könnte.

    Allah ist in sich gut und in sich schlecht, ein Janusgott. Er handelt gut und handelt selbst schlecht. Die Allmacht Allahs ist eine echt dualistische Allmacht, indem er aktiv gut oder eben nach Willkür schlecht handelt. Er selbst ist Gott und Satan zugleich. Hier könnten wir von einem echten dualen Gottessystem sprechen, was ja auch Auswirkungen hat auf die beste Gesellschaft der Muslime und die schlechtesten Gesellschaften der Kafir.

    Jesus als Gottes Sohn und im Vater seiend ist nur gut. Er lässt das Böse nur deshalb zu, weil der Mensch es so will, weil er sich von Gott entfernt.

    Der Widersacher Gottes ist der gefallene Engel Luzifer, der alles daransetzt, Gott Menschenseelen abspenstig zu machen, vgl. Eingangszitat. Das ewige Spiel des Guten gegen das Böse.

    Mir scheint, dass die Allmacht Gottes beim dreieinen Gott nie böse war. Wäre Gott z. B. ein Mörder oder würde zu Mord aufrufen, wie es teilweise selbst im AT bekundet wird (Midianiter), wäre er nicht anbetungswürdig, weil Menschen, die nicht mordeten, dann ja besser wären und moralisch höher stehen würden als dieser, zumindest nach menschlichem Ermessen und auch nach jesuanischem Verständnis. Jesus selbst sah die Hölle als Endpunkt für verlorene Menschenseelen an. Wenn Satan aber sogar Jesus verführt, verführt er wohl doch auch Menschen, oder?

    Ich kann mir Gott nur als gut vorstellen, nie als böse. Seine Allmacht ist grundsätzlich nur im Guten verhaftet. Wer sich unserem Gott jedoch entzieht, wird mit den Konsequenzen rechnen müssen, die Jesus uns vor Augen geführt hat.

    Als Gott Böses tun oder Böses zulassen sind zwei Paar Schuhe.

    Für mich ist die Sachlage im Grunde einfach und klar. Unsere Willensentscheidung ist maßgeblich über unser seelisches Schicksal. Wir sind allemal auf Gottes Gnade angewiesen. Die Allmacht Gottes ist m. E. vielfach missverstanden worden und ist aus menschlicher Erdmännchensicht vielfach mit dem Machtmissbrauch von Menschen auf Gott projiziert einhergegangen.
    Selbst das Buch Hiob spricht von Versuchung und Missetaten Satans. Hiob entscheidet sich letztlich für Gott trotz aller Niederlagen des Schmerzes, die Satan ihm zugefügt hatte. Auch bei Hiob ist Satan letztlich Bittsteller und kann ohne Gott nichts tun. Gott erlaubt, tut es aber nicht selbst.

    Wie gesagt: Zwischen Bösem aktiv tun (wie beim Gott des Islams) und der Zulassung des Bösen von anderen als von Gott initiiert, liegen im Verständnis Welten. Das Böse ist der Wille des Menschen, der auch im Einklang mit dem Willen Satans einhergeht. Selbstverständlich lässt Gott das Böse zu und kann es zum Guten führen.

    Die Allmacht Gottes nach meinem Verständnis kann nur die selbst im Guten verankerte Liebe Gottes sein. Da ist sie groß, größer am gottgrößten wie Jesus uns zeigte.

    Ich habe letztlich mit dem dualen System keinerlei Schwierigkeiten, wobei ich das duale System dahingehend interpretiere, dass das Böse in Einklang mit Satan – allerdings vom Menschen teilweise freiwillig gewählt und begangen – begangen wird und gegen Gott und seine Gebote gerichtet ist, wobei die Rolle Satans als Verführer und Versucher, als Löwe, der alles verschlingen will, aber nie an die Macht Gottes auch nur annähernd heranreicht. Allein aufgrund dieser unterschiedlichen Machtkonstellationen zwischen Gott und Satan können wir nicht von einem dualen System auf gleicher Ebene sprechen, sondern eben nur von einem dualen System auf den Menschen bezogen, nicht auf die transzendente Welt.

    • thomas Says:

      Werter Thomas,
      “Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und die Seele (psyché) nicht töten können; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.”

      Damit ist – so scheint es mir, Satan gemeint.

      Nein ! Satan ist nicht der Herr der Hölle, sondern er wird dort für seine Verbrechen bestraft.

      Satan ist also nicht , der Fürst dieser Welt, dem die ganze Menschheit unterliegt, sondern lediglich der Gott der ungläubigen Menschenwelt und der Fürst der Finsternis! Und der Gott der Weltzeitalter, wie es wirklich in 2.Kor.4:4 heißt, war er noch nie!
      Beten wir also unseren großen einzigen und ewigen GOTT Melech Olam JaHuWaH an und heiligen wir seinen Namen! He hast he whole world in his hand!

      Das Böse wird beseitigt

      Gottes Plan sieht die Befreiung des Menschen von dem Einfluss Satans vor (Offenbarung 20,2-3. 10). Ohne diesen Einfluss wird sich die Natur des Menschen zum Positiven entwickeln. Für den einzelnen Menschen kann diese Veränderung heute schon mit der Aufgabe unserer ablehnenden Gesinnung gegenüber Gott und seinem Gesetz beginnen.

      Für alle Menschen wird eine Zeit kommen, wenn Gott in die Angelegenheiten der Menschheit eingreifen wird. Jesus Christus kehrt wie versprochen zurück, um über die ganze Erde zu regieren. Dieses Eingreifen war ein wichtiger Bestandteil der Botschaft Jesu Christi, die viele Christen aber nicht verstehen oder nie gehört haben. Jesus sagte eine Zeit der Ruhe für die ganze Welt voraus, in der sie von all ihren Übeln befreit wird.

      Das einzige Wesen, das jemals ohne äußere Beeinflussung den Weg Gottes verwarf – Satan der Teufel – wird die menschliche Natur nicht mehr anstecken können, weil er entfernt wird. Das Ergebnis wird Frieden sein und Lösungen für alle Probleme der Menschheit bringen, eine Zeit der vollkommenen Gerechtigkeit und Wahrheit.

      Alle Macht dem Teufel?
      Während der Teufel in liberalen Kreisen unterschätzt oder gar verneint wird, machen ihn viele gläubige Christen mächtiger als er ist. Immer mehr Christen sehen im Teufel die Ursache für praktisch jedes Problem, einige halten ihn schon fast für so gut wie allmächtig. Sie lassen sich wahrscheinlich mehr von den Star- Wars-Episoden inspirieren als von der Bibel. George Lucas lässt dort zwei gleich starke Mächte im Universum gegeneinander kämpfen. Ob das Gute am Schluss siegt, bleibt bloss zu hoffen – zum Glück enttäuscht uns Hollywood aber diesbezüglich nie! Man sagt, der Teufel besitze sehr viel Macht und sei ein ernst zu nehmender Gegenspieler Gottes. Obwohl zwar Gott mächtiger und weiser als Satan sei (immerhin klarere Verhältnisse als bei Star Wars!), müsse er immer wieder schmerzliche Niederlagen einstecken. Doch ist das das biblische Bild vom Teufel? Wie viel Macht hat der Teufel? Die Antwort ist klar: Der Teufel hat genauso viel Macht, wie Gott sie ihm gibt! Als Satan Hiob angreifen wollte, musste er zuerst bei Gott um Erlaubnis bitten (Hiob 2,1–7)! Bis zum bitteren Ende wird Gott den Teufel als Diener gebrauchen, um sein Gericht über die Gottlosen auszuführen oder seine Kinder zu erziehen (1. Könige 22,22; Hiob 42,11; 2. Korinther 4,3–4; Markus 4,15; 1. Korinther 5,3–6; 2. Korinther 12,7–9; 1. Timotheus 1,20). Calvin schrieb deshalb: «Gott hält den Teufel so im Zaum, dass dieser gezwungen ist, ihm Dienste zu leisten, wann immer Gott ihn dazu treibt.» Luther verglich den Teufel mit einer Hacke in Gottes Hand, die er benutzt, um seinen Garten zu kultivieren. Obgleich sich die Hacke daran erfreuen mag, die Unkräuter zu vernichten, kann sie sich doch niemals aus Gottes Hand befreien noch da jäten, wo er es nicht will, noch seine Absicht vereiteln, seinen wunderbaren Garten anzulegen. In der von Heinrich Heine spöttisch genannten «Marseillaise- Hymne der Reformation» brachte Luther die wichtigste Botschaft der Bibel über Gottes Feind auf den Punkt: «Und wenn die Welt voll Teufel wär’ und wollt’ uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht’: Ein Wörtlein kann ihn fällen.»
      Alle Schuld dem Teufel?
      Im englischsprachigen Raum gibt es einen Satz, den Menschen oft nach einer bösen Tat zitieren: «The Devil made me do it!» (frei übersetzt: «Der Teufel hat mich dazu getrieben!»). Nachdem Mijailo Mijailovic die schwedische Aussenministerin Anna Lindh ermordet hatte, behauptete er, der Teufel habe ihn zu dieser Tat gezwungen. Natürlich hoffte Mijailovic, mit der Abschiebung seiner Schuld auf fremde Mächte seine Haut zu retten. Doch es gibt auch Christen, die bei Sünde ähnlich argumentieren. Während sie lügen, betrügen, die Ehe brechen, lieblos handeln etc., behaupten sie, der Teufel habe sie dazu getrieben. Damit versuchen sie, sich aus der Verantwortung zu stehlen und die Schuld auf den Teufel zu schieben. Diese Taktik ist so alt wie die Menschen. Schon Eva versuchte, ihre Schuld auf die Schlange abzuschieben (1. Mose 3,13). Gott entlässt Eva jedoch nicht aus ihrer Verantwortung. Für ihr Tun muss sie selber geradestehen (3,16). Obwohl wir ständig unter dem Einfluss des Teufels leben, tragen wir die Verantwortung für unser sündiges Handeln. Jakobus weist die Ausübung der Sünde eindeutig dem menschlichen Willen zu: «Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird.» (Jakobus 1,14)
      Der Teufel ist los?
      R.C. Sproul meint, die grösste Gefahr der Menschen bezüglich des Teufels sei, dass man ihn entweder wie Inspektor Columbo unterschätzt, so dass er uns in eine verborgene Falle locken kann – oder dass man ihn überschätzt, so dass er uns einschüchtern kann. Keine Frage, der Teufel ist ein raffinierter Taktiker, der alle Tricks kennt, um uns zu Fall zu bringen. Er operiert im Unsichtbaren (Epheser 6,12), passt sich jeder Situation an (2. Korinther 11,14), kann perfekt lügen und verführen (Matthäus 24,5.11.24) und verfügt über ein mächtiges Heer zerstörerischer Kräfte (Offenbarung 12,3–4). Petrus mahnt die Gläubigen deshalb, die Augen offenzuhalten (1. Petrus 5,8). Wir dürfen den Teufel keinesfalls unterschätzen. Aber genauso wenig sollen wir ihn überschätzen und uns von ihm einschüchtern lassen. Denn eines ist gewiss: Zwischen dem Teufel und Gott gibt es kein Kopf-an- Kopf-Rennen! Satan ist längst als Verlierer ausgemacht. Jesus Christus hat ihn besiegt und gebunden (Lukas 10,18; Johannes 12,31; Hebräer 2,14; 1. Johannes 3,8; Offenbarung 20,2–3). Der Teufel ist alles andere als los! Es ist und bleibt der Teufel Gottes. Felix Aeschlimann Impuls 10/2008

      Wir brauchen uns also, nur im glauben an Jesus Christus zu wenden und seine Gebote zu halten
      und schon ist Satan völlig machtlos.

  6. thomas Says:

    Selbst das Buch Hiob spricht von Versuchung und Missetaten Satans. Hiob entscheidet sich letztlich für Gott trotz aller Niederlagen des Schmerzes, die Satan ihm zugefügt hatte. Auch bei Hiob ist Satan letztlich Bittsteller und kann ohne Gott nichts tun. Gott erlaubt, tut es aber nicht selbst.

    Schon im Fall Hiob sehen wir, das Gott diese Situation herbeiführt und Satan nichts ohne Gottes
    Einwilligung tun kann ,auch Gott bestimmt hier wieweit Satan gehen darf. Nachdem alles vorbei
    ist ,darf und kann Satan den treuen Knecht Gottes nicht mehr antasten.
    Wenn Satan könnte, wie er wollte, dann wäre dieser Planet schon längst, unter einem globalen
    Weltdiktator, der schlimmer als Hitler, Stalin und Mao zusammen wäre.Durch das ganze alte
    Testament hindurch, greift Gott souverän ins Weltgeschehen ein, Satan spielt hierbei keine Rolle.

  7. Johannes Says:

    Zur Zeit JESU hat es kein „Palästina“ gegeben – und auch heute nicht, auch wenn es der Wunschtraum von UNO, Arabern in ISRAEL und Kirchen ist! Das Evangelium wurde zuerst in Jerusalem gepredigt und ging von dort in die Welt hinaus.

  8. Johannes Says:

    “Hemmschwelle ist gesunken” – Mazyek: Islamfeindlichkeit nimmt zu! 28. Dezember 2015
    Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:28
    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland sorgt sich.

    “Ressentiments und Diskriminierung nehmen zu”, sagt der Vorsitzende Mazyek. Rassismus sei salonfähiger geworden. Und er fordert ein Vorgehen wie bei antisemitisichen Vorfällen.

    Die Islamfeindlichkeit in Deutschland wird nach Angaben des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) seit Jahren immer stärker. “Ressentiments und Diskriminierung nehmen zu”, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek der “tageszeitung” vom Wochenende. Dazu trügen auch die fremdenfeindliche und antiislamische Pegida-Bewegung sowie die rechtspopulistische AfD bei. “Die Hemmschwelle ist gesunken”, sagte er. “Es ist salonfähiger geworden, sich offen rassistisch zu äußern.” Mazyek forderte, islamfeindliche Straftaten gesondert zu erfassen. Es müsse ähnlich vorgegangen werden wie bei antisemitischen Vorfällen.

    Der ZMD-Vorsitzende warnte davor, im Kampf gegen den Extremismus “auf alte Rezepte zurückzugreifen, die überhaupt nicht funktioniert haben: weniger Freiheit, mehr Sicherheit und noch mehr Stigmatisierung von Muslimen”. Das habe letztlich dazu geführt, “dass wir schon wieder die nächste Generation von Extremisten haben”, sagte er. Statt Krieg und Repression werde eine “Allianz friedliebender Menschen gegen die Extremisten” gebraucht. “Und dazu zählen auch die Muslime in ihrer absoluten Mehrheit”, betonte Mazyek. “Wenn man es wirklich ernst meint damit, den Islamismus zu bekämpfen, braucht man die Muslime als Partner”.
    {Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Mazyek-Islamfeindlichkeit-nimmt-zu-article16644341.html}

    On the rampage in Calais:
    Shocking footage shows hundreds of migrants stealing from lorries and threatening motorists as many more attempt to storm the Eurotunnel on Christmas Day

    Kommentar von “Kopten ohne Grenzen“

    Die Islamfeindlichkeit wird immer stärker. Die Hemmschwelle ist gesunken. Es ist salonfähiger geworden, sich offen rassistisch zu äußern. Er fordert einmal wieder islamfeindliche Straftaten gesondert zu erfassen wie bei antisemitischen Vorfällen.
    Wir schließen uns dieser Forderung im Wesentlichen an, wenn die Religionszugehörigkeit der Täter bei den antisemtischen Vorfällen ebenfalls registriert wird.
    Seit langen Jahren zeigt uns der Islam in aller Welt sein rücksichtsloses, terroristisches, sein diskriminierendes, ausgrenzendes und ungläubigen-hassendes Gesicht. Die Terrorliste der seit 11.09.2001 ist hier verlinkt:
    http://www.thereligionofpeace.com/

    Er bombt in Paris mal eben so über 100 Leute weg, er tötet Juden und jüdische Kinder in Frankreich und schreit in Deutschland ungestraft und unbehelligt wieder “Juden ins Gas” und jetzt bemüht Herr Mazyek wieder den muslimischen Opferstatus. In Schwedenverängstigen Drohbirefe des IS die Bevölkerung
    http://www.kath.net/news/53386

    Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus.
    Wir legen ihm einmal eine Äußerung des MP Rohani aus Iran vor, die einen leisen Ansatz von Selbstkritik enthält, welches Herrn Mazyek ebenfalls guttun würde:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/terrorismus-islamischer-staat-hassan-ruhani-islambild?page=7#comments

    Irans Präsident Hassan Ruhani hat die islamische Welt zu mehr Geschlossenheit im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus aufgerufen. Die muslimischen Länder hätten die Aufgabe, sich gegen die Terroristen zu erheben, sagte Ruhani bei der Eröffnung einer internationalen Konferenz zur “derzeitigen Krise der islamischen Welt” in Teheran.
    Das Staatsoberhaupt kritisierte dabei “die Ideologie und den Gewaltdiskurs” des IS und anderer bewaffneter Islamistengruppen. Am meisten “Gewalt, Terror und Massaker” gebe es “leider in der islamischen Welt in Afrika, Nordafrika, im Nahen Osten und in Westasien”.
    Ende des Artikelzitats.

    Solche Äußerungen haben wir von Herrn Mazyek noch nie gehört. Allerdings ist Herr Ruhani selbst nicht sehr glaubwürdig angesichts seiner scharianischen Gesetzgebung, die hier und da einmal Homosexuelle oder Andersdenkende am Baukran aufhängen lässt.

    Es kann nicht angehen, dass weltweit die Aggressivität des Islams durch Radikalität zunimmt und hier ein Muslimführer sich einmal mehr als Opfer ansieht. Er bemüht sogar die Gleichstellung mit dem Antisemitismus ungeachtet der Tatsache, dass durch die Zuwanderung von Muslimen der jüdische Antisemtismus gewaltig zunimmt. Kaum ein Jude wagt sich mit Kippa in Berlin oder Duisburg-Marxloh noch auf die Straße und dann will dieser Herr gesonderte Statistiken der Islamfeindlichkeit registriert wissen.

    Wir finden, dass gerade Deutschland hier mit bestem Beispiel vorangeht, sich durch die Aufnahme von vermehrt muslimischen jungen Männern selbst zu zerstören. Und dieser Zustrom aus der arabischen Welt wird den Antisemitismus hier exorbitant erhöhen.

    Es würde Herrn Mazyek mehr als gut anstehen, seine Religion unter diesem Aspekt einmal ehrlich zu hinterfragen. Und seit wann ist eine Religionszugehörigkeit eine Rasse. Wenn schon, müsste er sagen religionsrassistisch. Und dieser Begriff wird in keiner Religion so sehr mit Leben erfüllt wie im Islam. Darum sollte Herr Mazyek einmal aufpassen, dass nicht religionsrassistische Fälle, die Muslime begehen, in einer solchen Statistik registriert werden.

    Wir würden uns da an seiner Stelle nicht so weit aus dem Fenster wagen.
    Wir dürfen Herrn Mazyek einmal mit diesem Bericht konfrontieren:
    http://www.vice.com/de/read/wie-ich-mit-meiner-kippa-auf-dem-kopf-einen-salafistenprozess-besuchte

    Aber sicher wird das für ihn natürlich nur ein Einzelfall sein.
    Wir denken, dass Pegida und die AfD nicht die Ursachen islamischen Terrors in aller Welt ist, sondern eindeutig eine Folge dieses Terrors. Denn jeder vernünftige Mensch fragt sich doch, wie es immer der Islam ist, in dessen Gottesnamen Terror und Gewalt angewendet wird und nicht erst beim Terror, sondern bereits bei normaler Gesetzgebung in islamischen Ländern. Soeben haben Brunei, Somalia und andere Staaten Weihnachtsfeiern verboten bei Strafe. Wie tolerant. Mohammed und Allah waren und sind die Terroristen, weil sie terroristische Verse im Koran fest verankert haben.
    https://koptisch.wordpress.com/2015/12/24/brunei-verbietet-weihnachten/

    Und dann soll keine Kritik am Islam laut werden?
    Im Gegenteil, Herr Mazyek, sie ist von viel zu leise.

    Und der Bezugsartikelabschluss ist ja schon fast mit einer “sanften Erpressung” verbunden.
    Dort ist zu lesen:
    Der ZMD-Vorsitzende warnte davor, im Kampf gegen den Extremismus “auf alte Rezepte zurückzugreifen, die überhaupt nicht funktioniert haben: weniger Freiheit, mehr Sicherheit und noch mehr Stigmatisierung von Muslimen”. Das habe letztlich dazu geführt, “dass wir schon wieder die nächste Generation von Extremisten haben”, sagte er.
    Statt Krieg und Repression werde eine “Allianz friedliebender Menschen gegen die Extremisten” gebraucht. “Und dazu zählen auch die Muslime in ihrer absoluten Mehrheit”, betonte Mazyek. “Wenn man es wirklich ernst meint damit, den Islamismus zu bekämpfen, braucht man die Muslime als Partner.”
    Ende des Artikelausschnitts.

    Herr Mazyek hat wohl noch immer nicht begriffen, dass hier die religionsrassistischen Verse des Korans kritisiert werden und nicht Muslime, die sich nicht daran halten. Und ob die gemäßigten Muslime in bürgerkriegsähnlichen Situationen zu den Ungläubigen halten, ist eher unwahrscheinlich. Glaubensgeschwister gehen vor. Von denen ist bis auf Ausnahmen wohl eher keine Hilfe zu erwarten. Überdies nehmen wir hier zur Kenntnis, dass die meisten syrischen jungen Männer eben lieber ihr Land verlassen als gegen den IS in ihrem Heimatland zu kämpfen.
    Ist das die islamische Partnerschaft, die Herr Mazyek uns anbieten will?

    Und hat er schon die Türkei mit seinem Führer vergessen?

    Er unterstützt IS und bekriegt diejenigen, die IS bekämpfen, nämlich die Kurden. Sind alle türkischen Muslime von Herrn Erdogan so begeistert, dass sei auch Terrororganisationen stützen, weil Erdogan diese stützt? Sind das die Partner, die wir hier bekommen sollen im Ernstfall?
    Verwandt

    Mazyek und der Opferstatus der MuslimeIn „Islamischer Terror“

    Mit dem Kreuz durch IsraelIn „Reportagen“

    Mazyek will diejenigen, die religiöse Konflikte hier anzetteln, ausweisen lassen!In „Stopp Islamisierung“


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