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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Drei Flüchtlinge lassen sich katholisch taufen 26. Dezember 2015

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 22:27

Zwei iranische Brüder mussten in ihrer Heimat aus dem Gottesdienst fliehen.

Ein Ghanaer verlässt die presbyterianische Kirche.

 

 

Ein seltenes Ereignis hat die katholische Kirchengemeinde St. Antonius in Bad Wünnenberg gefeiert: Zwei Erwachsene wurden hier getauft, ein weiterer konvertierte zum katholischen Glauben.

 

 

Weihbischof Matthias König spendete den drei neuen Gemeindemitgliedern die Sakramente. Neben der Taufe waren das die Firmung sowie die Eucharistie. „Ich bin schon elf Jahre Weihbischof, aber eine solche Konstellation in einem Gottesdienst habe ich noch nie erlebt“, so König.

 

Schon in ihrer Heimat Iran hatten sich die beiden neugetauften Brüder für den christlichen Glauben interessiert. Ein Wechsel zum Christentum ist dort jedoch bei Todesstrafe verboten. Als sie im Frühjahr in einem Hausgottesdienst von der Geheimpolizei überrascht wurden, gelang ihnen die Flucht über die Dächer. Zwei Wochen hielten sie sich versteckt, bis klar war, dass ihre Namen der Polizei bekannt waren.

 

 

„Wir mussten fliehen und unser Land und unsere Familie verlassen“, sagt der Ältere der beiden Brüder, die sich als Taufnamen Matthäus und Lukas wählten. In Deutschland baten sie um Asyl und wurden nach Bad Wünnenberg geschickt. Dort kamen sie in Kontakt mit einer Gruppe der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche und äußerten den Wunsch, getauft zu werden. Pfarrer i. R. Johannes Sprenger bereitete sie auf die Taufe vor.

 

Im gleichen Gottesdienst konvertierte Evans Boateng aus Ghana. Der Psychologe und Theologe der presbyterianischen Kirche von Ghana hatte sich in seiner Heimat bereits intensiv mit dem katholischen Glauben auseinandergesetzt. In Bad Wünnenberg entschied er sich zu konvertieren, die katholischen Sakramente zu empfangen.

 

 

In seiner Predigt sagte Weihbischof König, es tue gut, Menschen zu erleben, „die alles verlassen haben, um das Himmelreich zu erlangen“. Er sicherte den neuen Katholiken zu: „Sie werden in eine große Gemeinschaft aufgenommen, die die Welt umspannt.“ Pfarrer Sprenger und der Gemeinschaft der charismatischen Erneuerung dankte er für die Aufnahme und Integration der neuen Gemeindemitglieder. „Es ist ein Geschenk, dass hier Leute sind, die auf geistliche Fragen reagiert und Zeugnis gegeben haben“.

{Quelle: http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/bad_wuennenberg/bad_wuennenberg/20660377_Drei-Fluechtlinge-lassen-sich-katholisch-taufen.html}

 

One Response to “Drei Flüchtlinge lassen sich katholisch taufen”

  1. Andre Says:

    Bei der Taufe geht es um den (freiwillig beschlossenen) untrennbaren Bund mit Gott, verbunden mit dem Empfang des Heiligen Geistes, der uns Glaubenskraft, Erkenntnis, Unterscheidungsfähigkeit,Trost, Beistand, Liebe und Halt gibt.
    Unklarheit besteht aber leider bei vielen, was („wer“) genau denn nun der heilige Geist sei.
    Nicht nur, dass dies für unser Seelenheil überaus wichtig ist, ein möglichst klares Verständnis hierüber zu haben, ist es besonders auch im Umgang mit Glaubensfernen, insbesondere dem Islam besonders wichtig zu wissen, worüber man spricht u. wie man als Christ argumentieren könnte/sollte.
    Dessen (Fehl-) Interpretation, nämlich die Personifizierung durch den „Erzengel Gabriel“ bzw. Mohammed, was der INBESITZNAHME, also einem Diebstahl des biblischen heiligen Geistes gleichkommt, kann nur durch das biblische „Konzept“ des H. Geistes überlegen begegnet werden (- zumindest meiner Ansicht nach).

    – hier einige Antworten der Bibel:

    >> Der heilige Geist ist Gottes Macht in Aktion, seine wirksame Kraft (Micha 3:8; Lukas 1:35). Wenn Gott seinen heiligen Geist aussendet, heißt das, dass er seine Energie nutzt, um an jedem beliebigen Ort das auszuführen, was er möchte (Psalm 104:30; 139:7).

    In der Bibel ist das Wort „Geist“ eine Übersetzung des hebräischen Wortes rúach beziehungsweise des griechischen Wortes pneuma. Damit ist meist Gottes wirksame Kraft gemeint, also der heilige Geist (1. Mose 1:2).
    Aber diese beiden Wörter haben in der Bibel auch noch andere Bedeutungen:
    -Atem, Odem (Habakuk 2:19; Offenbarung 13:15)
    -Wind (1. Mose 8:1; Johannes 3:8)
    -Lebenskraft (1. Mose 6:17)
    -Die Einstellung oder Geisteshaltung einer Person (4. Mose 14:24)
    -Geistwesen, das heißt unsichtbare Wesen wie Gott oder die Engel (1. Könige 22:21; Johannes 4:24)

    Alle Bedeutungen haben eine Gemeinsamkeit: Es geht um etwas Unsichtbares, das etwas Sichtbares bewirkt. Auch der Geist Gottes ist „wie der Wind unsichtbar, immateriell und stark“ (An Expository Dictionary of New Testament Words von W. E. Vine).

    Die Bibel beschreibt den heiligen Geist auch als Gottes „Hände“ oder „Finger“ (Psalm 8:3; 19:1; vergleiche Lukas 11:20 mit Matthäus 12:28). So wie ein Handwerker seine Hände und Finger benutzt, um seine Arbeit zu machen, hat Gott seinen Geist benutzt, um etwas Bestimmtes zu bewirken.
    Hier einige Beispiele für Gottes Werke:
    -Das Universum (Psalm 33:6; Jesaja 66:1, 2)
    -Die Bibel (2. Petrus 1:20, 21)Die Wunder und das Predigen in alter Zeit (Lukas 4:18; Apostelgeschichte 1:8; 1. Korinther 12:4-11)
    -Die guten Eigenschaften, die bei Menschen sichtbar werden, die auf Gott hören (Galater 5:22, 23)

    Der heilige Geist ist KEINE Person (im eigentlichen, gebräuchlichen o. volkstümlichen Sinne – Anmerkg. von mir)

    In der Bibel wird Gottes Geist als seine „Hände“, „Finger“ oder als sein „Atem“ bezeichnet (2. Mose 15:8, 10). Diese Formulierungen machen deutlich, dass der heilige Geist keine Person ist. Denn so wie die Hände eines Handwerkers nicht unabhängig von seinem Gehirn und Körper funktionieren können, kann Gottes heiliger Geist nichts unabhängig von Gott bewirken (Lukas 11:13). Die Bibel vergleicht Gottes Geist auch mit Wasser und nennt ihn an manchen Stellen in einem Atemzug mit Glauben oder Erkenntnis. Diese Vergleiche zeigen alle, dass der heilige Geist etwas Unpersönliches ist (Jesaja 44:3; Apostelgeschichte 6:5; 2. Korinther 6:6).

    Ein weiterer Punkt: In der Bibel werden Gott (JHWH/HERR) und sein Sohn JESUS (MESSIAS/der GESALBTE) mit Namen genannt; aber NIRGENDWO steht ein Name für den heiligen Geist (Jesaja 42:8; Lukas 1:31). Als der Märtyrer Stephanus eine übernatürliche Vision vom Himmel bekam, sah er nicht drei Personen, sondern nur zwei: „Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend“ (Apostelgeschichte 7:55). Der heilige Geist war Gottes Macht in Aktion, die bewirkte, dass Stephanus diese Vision sehen konnte.
    Falsche Vorstellungen über den heiligen Geist

    Was man so hört: In der Bibel wird der heilige Geist personifiziert, und das beweist, dass er eine Person ist.

    Fakt ist: Der heilige Geist wird zwar manchmal personifiziert, aber das beweist nicht, dass er eine Person ist. Schließlich wird auch anderes in der Bibel personifiziert, wie die Weisheit, der Tod oder die Sünde (Sprüche 1:20; Römer 5:17, 21). Von der Weisheit wird zum Beispiel gesagt, sie habe „Werke“ und „Kinder“. Und von der Sünde heißt es, sie würde verführen, töten und Begierden wecken (Matthäus 11:19; Lukas 7:35; Römer 7:8, 11).

    Ähnlich ist eine Aussage von Jesus zu verstehen, die der Apostel Johannes zitierte. Dabei personifizierte er den heiligen Geist, indem er ihn als „Helfer“ (Paraklet) bezeichnete. Dieser „Helfer“ würde Beweise geben, anleiten, reden, hören, verkünden, verherrlichen und empfangen. Johannes gebrauchte dabei jeweils die maskulinen Pronomen „er“ oder „ihn“ (Johannes 16:7-15). Das musste er allerdings auch, denn das griechische Wort für Helfer (paráklētos) ist ein maskulines Substantiv und erfordert gemäß der griechischen Grammatik auch ein maskulines Pronomen. Aber als Johannes auf den heiligen Geist mit dem sächlichen Substantiv pneuma Bezug nahm, benutzte er in Griechisch das sächliche Pronomen „es“ (Johannes 14:16, 17).

    Was man so hört: Die Taufe im Namen des heiligen Geistes beweist, dass er eine Person ist.

    Fakt ist: In der Bibel wird die Wendung „im Namen von“ manchmal gebraucht, um Macht oder Autorität zum Ausdruck zu bringen (5. Mose 18:5, 19-22; Esther 8:10). In Deutsch gibt es diese Wendung auch, zum Beispiel sagt man „im Namen des Gesetzes“. Aber keiner würde dabei denken, das Gesetz sei eine Person. Jemand, der „im Namen des“ heiligen Geistes getauft ist, erkennt also die Macht und die wichtige Rolle des heiligen Geistes an, den Gott gebraucht, um seinen Willen umzusetzen (Matthäus 28:19).

    Was man so hört: Jesu Apostel und die ersten Christen glaubten, der heilige Geist sei eine Person.

    Fakt ist: Weder die Bibel noch die Geschichte bestätigt das!
    In der Encyclopædia Britannica heißt es zu diesem Thema: „Die Definition, dass der Heilige Geist eine unabhängige göttliche Person sei …, entstand mit dem Konzil von Konstantinopel im Jahr 381 n. Chr.“
    Das war über 250 Jahre nach dem Tod des letzten Apostels!


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