kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Ernte ist groß 22. Dezember 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:14

Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende„.

(Matthäus 9:37,38)

 

 

 

Im christlichen Medienmagazin Pro wurde über den gegenwärtigen Netz-Trend „Ex-Muslime rechnen mit dem Islam ab“ berichtet, wonach derzeit über hunderttausend ehemalige Muslime in Netzwerken den Hashtag ExMuslimBecause (zu Deutsch etwa: Kein Moslem mehr, weil…) benutzen und über Twitter und Facebook berichten, warum sie sich vom islamischen Glauben abgewendet haben.

Die Resonanz ist groß!

 

 

Maryam Namazie ist die Gründerin der Vereinigung ehemaliger Muslime in Großbritannien. Sie hat die Aktion ExMuslimBecause ins Leben gerufen. Sie wolle erreichen, dass Menschen den Islam kritisieren oder auch verlassen dürfen, ohne Angst vor eventuellen Folgen haben zu müssen, sagte sie der BBC.

Der Hashtag ExMuslimBecause kletterte am 19. November über Nacht auf Platz eins der Twitter-Trend-Charts in Großbritannien. „Ex-Muslim, weil ich heute vor zwölf Jahren verstoßen wurde, da ich nicht ‚rein‘ genug war“, schreibt etwa die Twitter-Userin Maha über ihre Eltern. Ein anderer User postete unter der Überschrift „Wie der Islam das Leben muslimischer Frauen zerstört“ eine Bildcollage. Darauf zu sehen sind Frauen in Burkas, ein Mädchen, dem ein Bombengürtel umgebunden wird und Bibi Aisha, die Frau, der die Taliban Nase und Ohren abgeschnitten haben.

 

 

Der pakistanische Buchautor und Filmemacher Nabeel Qureshi schloss sich der Aktion an: „Es gibt keinen guten Grund an Mohammed zu glauben, es gibt einen sehr guten Grund an Jesus zu glauben.“ Darüber hat er das Buch „Seeking Allah, Finding Jesus“ (zu Deutsch: Allah gesucht, Jesus gefunden) geschrieben. Der Hashtag ExMuslimBecause scheint in Deutschland allerdings noch nicht angekommen zu sein. Das dürfte aber eher eine Frage der Zeit sein, weil einfach zu viele Muslime vom Islam die Nase voll haben.

Auch wenn schon sehr viele Muslime zum Christentum übergetreten sind und auch weiterhin dem Islam den Rücken kehren, ist das zwar erfreulich, heißt aber nicht, dass alle die vom Islam genug haben automatisch Christen werden. Sie können sich ebenso auch in unsere dekadente Lust- und Spaßgesellschaft verirren.

 

 

Deshalb sind wir als Christen jetzt besonders gefragt und auch gerufen, denn Gott schenkt derzeit offene Türen, und es könnte sein, dass die Rechnung, Europa zu islamisieren nicht aufgeht. Leider wissen aber viele Menschen, die sich Christen nennen, überhaupt nicht um was es im Christentum geht.

Und wie eine Umfrage in einer deutschen Großstadt ergeben hat, weiß nicht mehr jeder was Weihnachten bedeutet. Die Frage, „was verstehen Sie unter Weihnachten?“ wurde so beantwortet:

„Geschenke, Familientreffen, Urlaub, Weihnachtsgans, feierliche Stimmung … „Nur ca. 30% wissen noch, was der Grund für Weihnachten ist. Im Grunde ist das eine Schande!

 

Auf fragende Muslime, die auf der Suche nach etwas Besserem, als dem Islam sind, macht das keinen guten Eindruck.

 

 

 

In 1. Petrus 3, Verse 15 und 16 steht geschrieben:

Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus sehen„.

 

Und genau das gilt auch für uns. Und da geht es um mehr als nur „Liebe“, und ein „Gutsein“ im Allgemeinsinn mit einem Jesus als „Vorbild“. Wir wollen Gott bitten, dass er jedem von uns zeigt, wo jetzt sein Platz ist.

 

 

Die immer gleiche Losung zum 4. Advent lautet:

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe„!

(Philipper 4, 4.5)

 

Auch wenn es noch turbulent zugehen wird, besteht trotzdem Grund zur Freude, auch wenn wir nicht wissen, wie nahe der Herr bereits ist. Wir freuen uns, wenn wir erfahren, dass Gott auch unter den Muslimen sichtbare Zeichen seines Wirkens setzt, mit denen man nicht gerechnet hätte.

 

JÖRGEN BAUER

 

3 Responses to “Die Ernte ist groß”

  1. Kreationist74 Says:

    Das Video ist nicht schlecht, aber es ist auf Englisch und man muss in einer solchen Kultur auch aufgewachsen sein, um es richtig zu verstehen.

    Es ist ein bisschen so, wie wenn ich Mathematikerwitze erzähle, darüber können auch nur Mathematiker lachen.

  2. Andre Says:

    Wo der Heilige Geist nicht (mehr) „weht“, entzieht sich rechte Gotteserkenntnis.
    Von diesem Heiligen Geist (nach biblischer Definition) wurde Mohammed nie berührt – und leider scheint er auch immer mehr Christen, insbesondere leitenden Klerikalen fern zu bleiben, wenn sie an ein chrislamisches Paralleluniversum glauben, in dem „Allah“ JHWH ersetzt u. der Heiland u. Gottessohn Jesus einem selbsternannten „Propheten“ aus Mekka „beigesellt“ wird. Das müsste man dann wahrlich als Vielgötterei bezeichnen – was noch geschmeichelt ist!
    Viele Theologen, Bibelwissenschaftler u. sonstigen „Experten“ interpretieren die Bibel scheints nach eigenem (bzw. anstudierten) Ermessen u. Gutdünken, werden nicht mehr vom unverfälschten Geist der Wahrheit „inspiriert“, die keines hochgezüchteten Intellektes bedarf. Unsere Apostel waren allesamt keine verbildeten Akademiker, vielmehr konnten sie auf den göttlichen Beistand, dem klaren, reinen Heiligen Geist – der biblischen Einsicht/Vernunft u. Unterscheidungsfähigkeit vertrauen, wie durch Jesus versprochen. Wer NICHT vor dem Islam warnt, kann nicht den Heiligen Geist in sich haben, ist nicht mehr in der vollen Wahrheit des biblischen Wortes, erfüllt nicht einmal wichtigsten „Grundsatz“-Gebote.
    Mit der (bisher von der Kirche vermiedenen) Islam-Frage, d.h. grundsätzliche Ablehnung oder volle Anerkennung u. Gleichstellung zur jüdisch-christlichen Glaubensauffassung, Tradition u. Lehre steht und fällt die (westliche!!) Kirche – alle ahnen es, und alle fürchten es?!

    • Andre Says:

      >> Nach biblischem Zeugnis ist der Heilige Geist Gott selbst (2.Kor 3,17-18). Der biblische Heilige Geist überführt von Sünde und lehrt z. B., dass Jesus Christus für unsere Sünden am Kreuz sterben musste (1.Kor 2,2+3 und13+14). All das lehnt der Koran ab, und deshalb ist er nach biblischem Verständnis nicht von Gottes Geist inspiriert, sondern von einem widergöttlichen Geist. Muslime haben nicht den Heiligen Geist. Deshalb können Muslime ohne den Heiligen Geist auch nicht verstehen, was die Bibel lehrt. Der Heilige Geist ist im Gegensatz zu einem Engel überall gleichzeitig; er wohnt in den Gläubigen und stärkt sie, mutige Zeugen für den Sohn Gottes zu sein (Apg 1,8; 2,17). Der Geist Gottes macht Menschen zu Kindern Gottes, was im Islam abgelehnt wird (5,18). Deshalb können Muslime auch nicht zu Gott rufen: „Abba, lieber Vater.“ (Röm 8,15; Gal 4,6; 1.Joh 3,1-2). Sie haben deshalb auch keine bereinigte und versöhnte Beziehung zum lebendigen Gott (Joh 3,18). Weil Muslime den Heiligen Geist nicht in ihrem Leben haben, fehlt ihnen sowohl die Erlösung als auch die Gewissheit der Erlösung (Röm 8,16-17; Joh 3,5-6) – und deshalb sind Christen ihnen die Botschaft des Evangeliums schuldig. <<
      https://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/heiligergeist/


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