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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Weiteren Völkermord an Christen im Irak verhindern 14. Dezember 2015

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:43

Irakisch-schweizerische Regisseurin Al-Hassani über ihren Film „Noun – Christenverfolgung im Irak

 

Im Film porträtiert sie christliche Flüchtlinge, die vor dem IS-Terror fliehen mussten!

 

 

 

Wien (kath.net/KAP): „Noun – Christenverfolgung im Irak“ heißt der Film der irakisch-schweizerischen Filmemacherin Aida Schläpfer Al-Hassani, in dem sie Schicksale der von IS-Terroristen verfolgten Christen in Flüchtlingslagern im Irak zeigt. Mit ihrem Film wolle sie der Weltöffentlichkeit die Augen öffnen und zeigen, was im Irak tatsächlich vor sich geht und einen weiteren Völkermord an den Christen verhindern.

„Und ich will auch den vielen traumatisierten Kindern eine Stimme geben“!

 

 

 

 

 

„Noun“ steht für „N“

„Nazrani“ bzw. „Nazarener“, wie die Christen im arabischen Raum genannt werden.

 

 

Die Regisseurin drehte u.a. Szenen in Flüchtlingslagern in Erbil, sie zeigt Familien am Ende ihrer Kräfte; Menschen, die Kinder, Eltern, Angehörige oder Freunde verloren haben. Drei Mal war Al-Hassani zu Dreharbeiten im Irak. Im Juni 2014, also kurz vor dem IS-Vormarsch gegen Mosul und die Niniveh-Ebene, im September 2014 und zum Jahreswechsel 2014/15. Sie drehte in Erbil, Bagdad und Basra und lässt in ihrem Film u.a. Kinder zu Wort kommen, die traumatisiert sind durch erlittenen Verlust. Wie das kleine Mädchen Dalal: „Ich vermisse unser Zuhause, meine Freunde, meine Schule und meine Lehrer, unsere Kirchen. Ich vermisse das und vieles mehr. Ich wünschte, sie würden uns unsere Häuser zurück geben, unsere Schulen und Kirchen“.

„Wenn du die vielen Kinder mit den dunklen Augenringen siehst, dann weißt du, dass sie nicht schlafen können und Angst haben“.

 

 

 

Die christlichen Flüchtlinge seien in der Mehrheit schwer traumatisiert und würden niemandem mehr wirklich vertrauen. Und das könne sie auch verstehen. „Wenn du 20, 30 Jahre oder noch länger mit deinen muslimischen Nachbarn Tür an Tür lebst und dann sind sie plötzlich von einem Tag auf den anderen deine Feinde, dann ist dieses Misstrauen verständlich.“ Viele Christen berichteten, dass sich ihre muslimischen Nachbarn dem IS angeschlossen bzw. zumindest die Situation ausgenützt hätten und sich an den Plünderungen und Übergriffen gegen die Christen beteiligt hatten.

Für ihren Film recherchierte Al-Hassani auch die Geschichte der Christenverfolgung in ihrer Heimat. Nach eigenen Worten war sie selbst entsetzt über die vielen Massaker und Vertreibungen, denen Christen während des ganzen 20. Jahrhunderts ausgesetzt waren, angefangen vom Völkermord im Osmanischen Reich ab 1915.

 

 

 

 

 

 

Für sie als Schiitin – Al-Hassani trägt kein Kopftuch – sei es anfangs schwierig gewesen, das Vertrauen der christlichen Flüchtlinge zu gewinnen: „Die Menschen sind verängstigt und wissen nicht, wem sie trauen können. Und das kann ich auch verstehen“.

Die Gräben zwischen den Religionen im Irak seien derzeit nur allzu deutlich spürbar, berichtete die Filmemacherin. Für ihr Filmteam musste sie auf rein schiitische Mitarbeiter zurückgreifen, alles andere wäre nicht möglich gewesen. Trotzdem glaube sie, dass es für den Irak und für die Christen im Land eine friedliche Zukunft geben kann. „Christen, Schiiten und Jesiden könnten sicher wieder gemeinsam in Frieden leben“, so Al-Hassani. Die Sunniten erwähnte sie dabei freilich nicht.

 

 

Die Christen wollten ihre Heimat nicht verlassen, bekräftigte die Filmemacherin. Doch je länger der Konflikt dauere, umso weniger Perspektiven würden sie in ihrer Heimat vorfinden. Und dann bleibe nur der Weg ins Ausland. Die Christen bräuchten viel mehr Solidarität von der internationalen Staatengemeinschaft, und das schließe auch die Kirche ein. „Ich habe noch nie so gläubige und friedliche Menschen in meinem Leben gesehen wie die christlichen Iraker. Aus ihrem Glauben schöpfen sie noch Kraft.“ Es wäre eine „unglaublich wertvolle Unterstützung“ für die Vertriebenen, wenn Papst Franziskus das Land besuchen würde, so Al-Hassani. Auch ein Besuch von Bischöfen aus dem Westen – Österreich inklusive – würde den Flüchtlingen unendlich viel Mut und Hoffnung schenken, „dass sie nicht vergessen und verloren sind“.

 

 

 

 

 

 

 

„NUN“-T-Shirt, „NUN“-Aufkleber und „NUN“-Buttons

{Weiterlesen: http://www.kath.net/news/53261

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Ein vorbildlicher Aktionstag in Österreich. Diese Vorgehensweise zeigt gelebte Ökumene, die in der Plattform „Solidarität für verfolgte Christen“ ihre ökumenische Stimme hat. Egal, welche Riten in ihren Konfessionen praktizieren. Hier ist endlich einmal eine echte Ökumenebewegung zu erleben, die ein Thema zusammenschweißt, nämlich die Christenverfolgung, hier im Irak.

 

 

Es ist der irakisch-schweizerischen Regisseurin Al-Hassani zu verdanken, dass auch traumatisierte Christenkinder im Irak eine Stimme bekommen.

 

 

Das Schlimmste ist der Verlust an Vertrauen!

 

„Wenn du die vielen Kinder mit den dunklen Augenringen siehst, dann weißt du, dass sie nicht schlafen können und Angst haben“.

 

 

 

Die christlichen Flüchtlinge seien in der Mehrheit schwer traumatisiert und würden niemandem mehr wirklich vertrauen. Und das könne sie auch verstehen. „Wenn du 20, 30 Jahre oder noch länger mit deinen muslimischen Nachbarn Tür an Tür lebst und dann sind sie plötzlich von einem Tag auf den anderen deine Feinde, dann ist dieses Misstrauen verständlich.“ Viele Christen berichteten, dass sich ihre muslimischen Nachbarn dem IS angeschlossen bzw. zumindest die Situation ausgenützt hätten und sich an den Plünderungen und Übergriffen gegen die Christen beteiligt hatten.
Diese Vertrauensfrage dürfen wir an die Muslime hier weiterreichen.

 

Können wir uns im Westen auf deren Friedlichkeit verlassen, wenn es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen hier kommen sollte, wenn IS-Kämpfer losschlagen?

Schließen sie sich dann den Mord- und Raubkommandos an und besinnen sie sich auf die Bedeutung des Begriffs „Kuffar“ oder „Kafir“, der die Ungläubigen zum Menschen letzter Klasse degradiert, die im Grunde kein Recht auf Leben haben und die der Willkür der Muslime, und zwar gottgewollt, unterworfen sind?

 

 

Im Grunde ist angesichts dieser Aussage nur noch mit Sprachlosigkeit zu reagieren.

Dem Autor fällt an dieser Stelle sachlich  wirklich nichts mehr ein und das ist sehr selten.

 

 

 

 

Bleibt nur noch zu schreiben:

Vergessen wir das Gebet für diese Mitgeschwister im Irak nicht. Leisten wir ihnen moralischen Beistand durch Gebet und solche Solidaritätskundgebungen und ja, zeigen wir diesen Organisationen unsere Weihnachtsfreude auch durch Geldüberweisungen.

Ja, christliche Vertreter aus aller Welt sollten ihre Solidarität vor Ort zeigen. Das wäre zutiefst glaubwürdig und würde großen Eindruck hinterlassen. Denn diese Christen haben außer ihrem Glauben an JESUS nichts mehr, keinen Anker und keine Ansprechpartner für ein für sie erträglicheres Leben.

JESUS CHRISTUS möge sie schützen.

 

One Response to “Weiteren Völkermord an Christen im Irak verhindern”

  1. saphiri Says:

    Zum Video Stefans-Dom Wien, P Karl Wallner:

    „Wir erleben aber gerade eine Welle von öffentlicher Christenverfolgung und wir erleben ein unglaubliches Schweigen in unserer westlichen vom Christentum geprägten Welt. Das beginnt in der Politik von oben, …. Und deshalb müssen wir von oben bis unten aufstehen und auf die Strasse gehen und auf dieses Unrecht aufmerksam machen…“

    Das hört sich vollkommen anders an, als die Statements der katholischen Priester, Bischöfe und Kardinäle in Köln, die wegen einer PEGIDA-Demonstration das Licht am Dom ausschalteten.
    Die PEGIDA-Bewegung der Bürger ist die einzige öffentliche Stimme, neben den Kopten in Deutschland, die gegen die Diskriminierung der Anders-/Ungläubigen und Abtrünnigen vom Islam protestieren und vor der Islamisierung – was zu Religionskrieg führen wird – warnen.

    Und dafür werden sie denunziert als Rechtsextreme, dazu gezielt von professionellen Demonstrations-Sprengern und -Störern unterwandert, und immer bei diesen Störern taucht (z.B. zeigen eines einzigen Galgen) dann gezielt die Presse/Medien auf, und ziehen diese Störattacken als Denunziations-Grund in die Propaganda gegen die PEGIDA. Und wer steckt dahinter?

    Es sind genau jene, die einen Vorteil haben, wenn Islam-Kritik im Land verstummt, durch Angst- und Schreckensverbreitung gegen die Teilnehmer der PEGIDA. Es sind die politischen Sympathisanten, DIE GRÜNEN, denen es recht ist, wenn mit Zunahme der islamischen Fundamentalisten in Deutschland/Europa, die Juden abwandern aus europäischen Ländern. Und diese Politik wird in Deutschland auch von der katholischen Kirche mit getragen, Andersdenkende zu denunzieren, wie einst Martin Luther in seinen Briefen gegen die Juden.

    Die deutschen Leitmedien sind vom Ausland aufgekauft, also auch die Leitmeinung in Deutschland gekauft. Redaktion und Kommentar-Forums-Moderatoren stehen im Dienst der Zeitungs-Eigentümer, bzw. der mehrheitlich Beteiligten. So kommt es, dass die Öffentlichkeit nur daran reibt, dass der IS auch Muslime tötet, aber niemand echauffiert sich an den Massakern gegen Christen.


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