kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tornado-Mission: Krieg gegen den Islam? 12. Dezember 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:46

Yemen crisis: Saudi-led coalition ‘targeting’ schools

Der Einsatz der Bundeswehr gegen die Terrorgruppe IS findet in arabischen Medien keinen Beifall.

 

Radikale, die einen Kampf des Westens gegen die Muslime beschwören, fühlen sich bestätigt.

Deutschland gilt als Kriegspartei.

 

 

 

 

Time to put the F16s back Justin?

Die internationale Koalition gegen den islamischen Staat

New Islamic State video unveiling their end game. The apocalyptic war at Dabiq

 

 

 

„Bomben werden den IS stärken“: was die Fraktionschefin der Linken, Sahra Wagenknecht, vergangene Woche im Bundestag sagte, ist in der arabischen Welt eine weitverbreitete Meinung. „Deutschland am Himmel über Syrien: Tornado-Einsatz bricht mit der Neutralität“, titelte das in London ansässige und aus Qatar finanzierte Medium „Al Araby al Jedid“. „Deutschland sieht sich seit den Attacken vom 13. November auf seinen engsten Partner Frankreich im Zentrum der Geschehnisse“, heißt es weiter. Das zwinge die Deutschen dazu, ihre „häufig gewahrte Neutralität aufzugeben und sich an einem Krieg gegen den ,Islamischen Staat‘ zu beteiligen“. Im Libanon folgt auf zustimmende Berichte über die deutsche Flüchtlingspolitik nun Kritik am militärischen Engagement. „Auch das ist Deutschland“, hält die Zeitung „Nissan“ enttäuscht fest.

 

 

Seht her, sie bombardieren die Länder des Islams, lautet der Tenor in vielen Medien und Online-Foren. Islamisten nutzen das als Vorlage, um ihren Krieg gegen den Westen zu rechtfertigen. Auf einem Twitter-Account, der den Terroristen des IS zuzuschreiben ist, hieß es kurz nach der Entscheidung des deutschen Bundeskabinetts zum Syrien-Einsatz: „Deutschland befindet sich jetzt offiziell im Krieg gegen den Islam.“ Ein Facebook-Nutzer namens Hamzeh Awadallah schreibt: „Es ist wahr, wir werden in Dabiq aufeinandertreffen, wie unser Prophet es vor 1400 Jahren gesagt hat.“ Die nordsyrische Stadt Dabiq gilt nach islamischem Verständnis als Ort, an dem vor dem Weltende Christen und Muslime gegeneinander kämpfen und die Muslime siegen sollen. „O Prophet, o Gott, o Mohammed, der Countdown läuft“, schreibt Harr Bezaf, offensichtlich Sympathisant des IS, auf Facebook.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allahs unschuldiges Volk zu töten

Als Befreiungsversuch für Syrien scheint die deutsche Beteiligung niemand zu sehen. Leser schreiben auf der Website des Nachrichtensenders Al Dschazira: „So Gott will, werden die Schiffe der Invasoren, die Krieg über das arabische Volk bringen, auf den Grund des Meers sinken, mit all jenen, die kamen, um Allahs unschuldiges Volk zu töten, um Iran und Bashar zu befriedigen.“ Der Hass auf Deutschland von Seiten der Islamisten, aber auch bisher weniger radikalisierter Araber wächst. Eine Unterscheidung zwischen Kampfeinsatz oder Aufklärungsmission wird nicht gemacht. „Aufklärung, ohne dass das Beteiligung am militärischen Einsatz bedeutet? – Wer soll das glauben?“, fragt eine Nutzerin, die sich Aiad nennt, auf Facebook.

 

 

Die Debatte in Deutschland wird in der arabischen Welt aufmerksam verfolgt, insbesondere die Frage, ob der Westen auf sunnitische Truppen für den Kampf am Boden setzen solle. Das Misstrauen ist groß. In einem Forum heißt es: „Seid nicht dumm! Erst kämpfen sie mit uns, dann beseitigen sie uns!“ Das Fazit eines Nutzers nach dem Afghanistan- und Irak-Krieg, dem sogenannten Arabischen Frühling vor fünf Jahren und angesichts des seit über vier Jahren währenden Bürgerkriegs in Syrien lautet: „Jedem Araber ist inzwischen klargeworden, dass er sein Recht nur mit Waffengewalt einfordern kann und nicht mit Wahlen oder friedlichen Revolutionen“.

 

 

 

 

F-16 fighter jets entered Greek airspace

 Turkish fighter jet intercepted by GREECE in another airspace Violation

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Es war nicht schwer, vorauszusehen, dass der Bundeswehr-Tornado-Aufklärungs-Solidaritäts-Einsatz von arabischen Bevölkerungen so gesehen wird und was er in diesen Völkern auslöst. Unsere Politdarsteller wissen genau, welche verheerende Auswirkungen harmlose Mohammedkarikaturen mit Wahrheitsgehalt von Westergaard hatten und nun meinen sie, dieser Einsatz würde in arabischen Ländern verborgen bleiben und locker gesehen werden. Ob aufgeklärt wird oder scharf geschossen wird: Kein Unterschied in der Volksmeinung in diesen Ländern.

 

 

 

Unsere Politdarsteller scheinen den Islam, den sie so gerne im Lande als festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der BRD  sehen wollen, völlig falsch einzuschätzen.

Denn der Islam hat mehrere eklatante Schwächen für ein gelungenes Zusammenleben in Frieden..

 

1. Die Koranverse, die zu Hass und Ausgrenzung der Ungläubigen aufruft

2. Die rechtliche Ungleichbehandlung von Frauen

3. Die legitimierte Rache, die jedem Muslim sein Gewissenspotenzial  mindert. Vergebung ist im Islam in den Kinderschuhen stecken geblieben.

4. Der Islam und die islamische Bevölkerung sind nie schuld.

 

Denn die Zwischenüberschrift sagt es aus: Das „unschuldige Volk Allahs“. Obwohl das unschuldige Volk Allahs seit 1400 Jahren Christen, Juden und andere Religionsgemeinschaftsgläubige unter  Dhimmistatus hält, unterdrückt und diskriminiert und die Scharia als rechtmäßige Gesetzlichkeiten der „allgemeinen Menschenrechte“ ansieht, ist das Volk Allahs unschuldig, weil es das beste Volk ist, was sich Allah denken kann. Die Zugehörigkeit zur Ummah setzt erst einmal Unschuld voraus. Sünden gegen Ungläubige, mögen sie auch noch so brutal sein, sind legitimiert. Andere Sünden innerhalb der muslimischen Gemeinde werden natürlich von Allah hart geahndet, bis auf Mord, für den – das gilt als Barmherzigkeit – sogar lediglich Blutgeld bezahlt werden kann, wenn die Familie zustimmt.

 

 

 

Das erklärte Ziel Deutschlands wie des Westens ist der IS und der Terror. Die Reaktion der arabischen Bevölkerungen sieht somit den IS, der ja aus sunnitisch-wahabistischen Muslimen besteht,  und dessen Glaubensgrundsätze angegriffen und bringt so sehr deutlich zum Ausdruck, dass der IS innerster Bestandteil des schützenswerten Islams ist. Somit ist klar, dass sehr viele Muslime dem IS positiv gegenüber stehen.

Wir erinnern an den hier kürzlich erschienenen Artikel, in dem es hieß:

https://koptisch.wordpress.com/2015/12/11/is-vertreter-lehnt-einladung-ab/#more-72794

 

 

 

“Das mache es so schwer, mit dem Islamischen Staat (IS) und anderen Islamisten zu sprechen. „Sie können nämlich genau nachweisen, dass Allah genau das will, was sie tun. Sie können ihre Position genau rechtfertigen, wenn Allah sagt, dass man die Ungläubigen bekämpfen und nochmals bekämpfen soll. Und sie sagen: ‚Gut, das sind die Ungläubigen‘. Damit steht die Frage im Raum: Wie kann man ihnen beweisen, dass das keine Ungläubigen sind? Man kann es nicht”.

 

Wenn also  Deutschland  gegen den IS antritt oder der gesamte Westen gegen den IS oder die Taliban militärisch antritt – egal in welcher Form -, so fühlt sich der Islam auf den Schlips getreten. Dann sind die Beteuerungen aus Islamland, die den Terror verurteilen nur Makulatur und Heuchelei reinsten Wassers. In aller Welt wurden die Paris-Anschläge verurteilt, aber wenn es darum geht, den Verantwortlichen, nämlich dem IS den Garaus zu machen, dann stellt sich die Mehrheit der Muslime letztlich  hinter diesen Allah-Terror.

 

 

 

Nach wie vor halten wir den  Einsatz der Bundeswehr auch unabhängig von und ohne die heuchlerische Gedankenakrobatik in Islamland  in Syrien für ementar falsch und er  bleibt auch falsch, weil der IS durch Austrocknung am besten zu bekämpfen wäre. Das aber wollen weder die Türkei noch die arabischen Staaten. Der Ausschluss der Türkei aus der NATO wäre längst fällig.

 

So wie es jetzt steht, sollte sich der Islam von innen heraus erst einmal reformieren. Religiös-radikal geprägte Muslime sollten in ihrer Welt bleiben und der Westen in der westlichen Welt. Radikale Salafisten und Gefährder sollten ausgewiesen werden. Dazu braucht es allerdings Gesetzesänderungen. Das mag eine einfache Philosophie sein. Aber die beiden Gesellschaftssysteme schließen sich letztlich aus. Begegnungen führen wegen des elitären Hass- und Stolzpotenzials im Islam immer wieder zu Feindschaften und zu Ärger.

 

 

Der Westen sollte endlich mit China und Russland Frieden schließen und gemeinsam jegliche militärischen  Krakenfinger aus Islamland abziehen und die islamischen Völker selbst machen lassen und sich für ihre eigenen Gesellschaften neue innovative  Wege des Zusammenlebens  kreieren, die nichts mit Waffenlieferungen und Waffenindustrie zu tun haben. Das Streben nach Wirtschaftskraft ohne Waffenherstellung und Lieferung in islamische Länder sollte oberstes Gebot sein.

 

 

Die islamischen Länder müssen endlich sehen, dass sie ihre eigenen Probleme ohne die Hilfe anderer in den Griff bekommen und sollten  endlich einmal zivilisiert erwachsen werden. Dann werden sie nämlich feststellen, dass der Islam ihnen dabei nicht helfen wird. Denn für ein Leben auf Erden braucht es Struktur und Arbeit und  ein soziales Wirtschaftsgelingen und keine Korruption und Überbevölkerung aufgrund archaischer islamischer Dschihad- Regeln.

 

 

 

Man wird ja noch träumen dürfen.

Der DREIENE GOTT möge uns vor einem Weltkrieg bewahren!

Beten wir für den Frieden in der Welt. JESUS CHRISTUS sollte endlich nicht mehr als Eckstein angesehen werden sondern als das, was ER ist:

Als DER GÖTTLICHE FRIEDEFÜRST.

 

3 Responses to “Tornado-Mission: Krieg gegen den Islam?”

  1. thomas Says:

    Die arabischen Staaten und die biblische Endzeitprophetie

    Wer mit Interesse die Geschehnisse in den arabischen Staaten in Nordafrika verfolgt hat(Tunesien, Libyen und Ägypten) muss sich fragen, ob das alles nur menschliche Ursachen sind oder ob auch und gerade der allmächtige Gott der Bibel hierbei Einfluss nimmt. Weltliche journalistische und politische Kommentatoren konzentrieren sich auf menschliche Ursachen und Wirkungen in den nordafrikanischen Staaten! Da wird der Unmut über Korruption, Amtsmissbrauch und politische sowie persönliche Unfreiheit als Hauptursachen genannt, warum es zu den Unruhen und teilweise gewalttätigen Ausschreitungen kommt, die zu einem Machtwechsel in der politischen Führung der betroffenen Staaten führen soll.

    Nachfolgend können uns bestimmte Bibelstellen des Alten Testaments die Augen dafür öffnen, dass Gott in der letzten Zeit für die arabischen Nachkommen bestimmter Länder einen Heilsplan hat, den wir uns in unserer eingeschränkten menschlichen Sichtweise noch überhaupt nicht vorstellen können. Oder wer hat einen ganz bestimmten festen Glauben daran, dass heute fest überzeugte Moslems in traditionell islamischen Ländern mit großer Mehrheit eine Bekehrung zu Jesus Christus und dem Gott der Bibel vollziehen werden?

    Im 48. Kapitel des Buches Jeremia geht es um Gottes Gericht über die Moabiter (ihr Gebiet lag im heutigen Jordanien). Im Vers 47 dieses Kapitels heisst es, dass der HERR Moabs Geschick am Ende der Tage wenden wird. Im 49. Kapitel von Jeremia geht es dann über Gottes Gericht gegen die Ammoniter (ihr Gebiet lag im nördlichen Teil des heutigen Jordanien). Und auch hier gibt Gott dann in Vers 6 eine gute Verheißung für dieses Volk der Ammoniter, weil er ihnen verspricht, ihr Geschick zu wenden. Auch dem Volk der Elamiter (ihr Gebiet lag im heutigen Iran) folgt in Kapitel 49 eine Gerichtsbotschaft, die mit der Verheißung endet, diesem Volk das Geschick wieder zu wenden! Der in diesen Bibelstellen verwendete Begriff „ihr Geschick wenden“, ist der selbe Begriff aus dem Hebräischen, den der Prophet Jeremia achtmal in seinen Prophezeiungen über die Wiederherstellung Israels in den letzten Tagen der Menschheit verwendet ( z. B. Jeremia 29,14 und 30,3)! Viele Bibelkommentatoren früherer Zeiten sahen darin einen Hinweis, dass Gott hier eine endzeitliche geistliche Erweckung für die besagten Nachbarvölker Israels ankündigt!

    Die besagten biblischen Völker Moab, Ammon und Elam sind heutzutage als Namen erloschen, aber ihre Nachfahren leben bis heute auf der Erde in den Gebieten von damals. Der Kirchenvater Origenes berichtete, dass zur Zeit des dritten Jahrhunderts nach Christus diese Völker in ihren Ländern lebten, damals aber schon mit dem Begriff „Araber“ bezeichnet wurden! So ist wohl davon auszugehen, dass die Nachkommen dieser Völker in den arabischen Stämmen aufgegangen sind und sich durch Islamisierung und Arabisierung Nordafrikas entsprechend ausgebreitet haben. Und es scheint für sie eine Zeit der Errettung vorausgesagt zu sein, in der es zu einer geistlichen Erweckung kommen soll!

    Gleich drei Propheten Gottes sagen eine geistliche Wende für das ägyptische Volk voraus. Der Prophet Jeremia beschreibt in Kapitel 46 Vers 26, dass Ägypten nach den Gerichten Gottes bewohnt werden würde wie in der Vorzeit. Der Prophet Hesekiel verspricht im Namen Gottes, dass der HERR das „Geschick der Ägypter wenden“ wird (siehe Hesekiel 29,14)! Und der Prophet Jesaja widmet dem Gericht Gottes über Ägypten das ganze Kapitel 19, wobei er im Vers 22 ankündigt, dass Ägypten nach den Schlägen Gottes geheilt wird und sie sich als Volk zum Herrn wenden werden und er sie erhören und heilen wird! In diesem Kapitel beschreibt Jesaja weiter, wie in der letzten Zeit der Menschheitsgeschichte durch göttliche Veränderung der Menschenherzen (nicht durch Militärgewalt der israelischen Armee oder Verbündeten Israels), eine Friedenszeit hereinbrechen wird, in der Israel mit seien Nachbarstaaten gemeinsam dem Gott der Bibel dienen wird (siehe Jesaja 19,24-25)!

    Selbst für die Philister, die im Gebiet des heutigen Gaza-Streifens lebten, gibt es Gottes Verheißung, dass sie unter Gottes Wirken ihren Stolz und ihre Gewalttaten aufgeben werden, um mit Israel gleichberechtigt dem Gott der Bibel zu dienen (siehe Prophet Sacharja 9,6-7). Die Palästinenser bezeichnen sich heute interessanterweise als die Nachkommen der Philister, obwohl das rein ethnisch von der Abstammung her mehr als zweifelhaft ist. Aber eventuell sind sie ja doch symbolisch mit dieser Verheißung trotzdem gemeint!?

    Es gibt zwölf arabische Hauptstämme, von denen die Mehrheit deren Angehöriger sich als Nachkommen Ismaels ansehen! Und durchaus hatte der Gott Isaaks auch eine Segensverheißung für Ismael und seine Nachkommen (1. Mose 17,18-21). Hier ist von dem Segen Gottes für Ismael die Rede, der oft auf finanziellen Segen (durch die Öldollars) bezogen wird; aber hier kann man auch von einem noch ausstehenden geistlichen Segen ausgehen, wenn auch Ismael am Ende der Tage einsehen wird und muss, dass das Heil aus den Juden kommt (Johannes 4,22). Doch dafür wird wirklich die Weisheit und Kraft des Heiligen Geistes nötig sein, um den traditionellen Hass auf das irdische Volk Gottes zu überwinden!

    Wir können also sehen, dass Gott einen großartigen Heilsplan auch für die islamischen Nachbarn Israels vorbereitet hat. Ob die derzeitigen Unruhen die Geburtswehen für diese geistliche Neugeburt der Muslime sind, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle werden die Araber während des Friedensreiches Jesu diese Harmonie und Frieden mit Israel erleben können! Deshalb können wir schon jetzt für diesen vorbereiteten Segen und für die Ausgießung des Heiligen Geistes in diesen islamischen Ländern beten, denn wahrer Friede ist nur durch Gottes Geist und nicht durch politisches Handeln möglich! Ausserdem sollten wir auf keinen Fall vergessen, für die Christen in den arabischen Staaten zu beten. Die Ausschreitungen und die damit verbundene mangelnde staatliche Schutzfunktion durch überforderte Polizei- und Armeekräfte könnten von islamischen radikalen Elementen genutzt werden, um die ohnehin kleine Minderheit von Christen zu verfolgen, zu verletzen und zu töten!

    Deshalb lasst uns auch um göttlichen Schutz und Beistand für unsere Glaubensgeschwister in den betroffenen Ländern beten, damit Gott sich durch sie und ihr Zeugnis in einer antichristlichen Umgebung als der lebendige Gott erzeigen kann!

    Quelle : bfecg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=44:joomlas-sicherheitsstosstrupp&catid=25:das-projekt

  2. thomas Says:

    Mögliche geistliche Hintergründe der Flüchtlingswelle (Rudolf Ebertshäuser) / Vorbemerkung (S.Schad)
    Hervorgehoben
    Veröffentlicht am 8. Dezember 2015 von S. Schad
    4
    Vorbemerkung (S.Schad)

    Rudolf Ebertshäuser schreibt: Wir sind nicht berufen, politische Initiativen zu entwerfen oder politische Bewegungen zu unterstützen. Wir sind berufen, gerade in diesen unruhigen Zeiten allen Menschen – Deutschen und Migranten, Grünen-Anhängern und Pegida-Anhängern, Besorgten und Optimistischen, die wunderbare Botschaft von der ewigen Errettung durch Jesus Christus zu bezeugen.

    Diese Aussage, sowie die nachfolgende geistliche Analyse kann ich zu 100% bejahen – vielen Dank Bruder Ebertshäuser!

    Mögliche geistliche Hintergründe der Flüchtlingswelle (Rudolf Ebertshäuser)

    (Quelle: Rudolf Ebertshäuser http://www.das-wort-der-wahrheit.de)

    [Auszug aus dem Artikel Die europäische Flüchtlingskrise als Herausforderung für bibeltreue Gläubige (Rudolf Ebertshäuser)]

    Wie können wir die Vorgänge in Europa geistlich einordnen? Ich möchte versuchen, hier einige Gesichtspunkte anzuführen, auch wenn uns bewußt sein muß, daß alle solche geistliche Bewertung fehlbar und schwierig ist und mit aller Vorsicht geschehen muß.

    Man kann sagen, daß Gott Deutschland und Europa nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges eine ungewöhnlich lange Zeit der Ruhe, der Ordnung und des Wohlstandes gegeben hat. Zumindest in Deutschland war das auch die Folge einer gewissen Demütigung der Verantwortlichen vor Gott, einer gewissen Umkehr vom Wahn des Nationalsozialismus. Nach dem Zusammenbruch des Hitler-Regimes waren einige Zeit die Kirchen voll; viele fragten nach Gott, einige bekehrten sich. Der Satz „In der Verantwortung vor Gott“ in unserer Verfassung entspringt wohl doch einer gewissen aufrichtigen Einsicht der damaligen Verantwortungsträger, auch wenn sie sicherlich nicht wahrhaft bekehrt und gläubig waren. Damals meinten die Väter des Grundgesetzes den Gott der Bibel, auch wenn das heute umgedeutet wird.

    Unser Gott, der Gott der Bibel, der über allem regiert und die Geschicke der Völker lenkt, hat diese Demütigung und Umkehr in Deutschland sehr wohl wahrgenommen. Er hat diesem Land und Volk Frieden und gute Ordnung, Wohlstand und Gedeihen in vielen Bereichen gewährt, bis hin zur Wiedervereinigung von Ost und West. Aber beginnend mit der antichristlichen, von Satan inszenierten Kulturrevolution der 68er Jahre wirkte in Deutschland wie im übrigen „christlichen Abendland“ ein verhängnisvolle Geisteswelle der Gesetzlosigkeit und des Antichristentums. Sie wurde getragen vom Neomarxismus der linken Studenten, von antichristlichem Humanismus, Feminismus, von New-Age-Denken über eine „neue Weltordnung“ und vielen anderen Faktoren.

    Dieser antichristliche, gesetzlose Geist äußerte sich auch in der zunehmenden Ablehnung des christlichen Glaubens und des Gottes der Bibel. Er setzte sich politisch um in der Preisgabe vieler moralischer Gesetze und Normen, die auf der Bibel beruhten. So wurden im Zuge der Liberalisierung des Rechts Ehebruch und Unzucht, Abtreibung, Pornographie, Homosexualität und Gotteslästerung straffrei gemacht; grundlegende Gebote und Ordnungen Gottes wurden relativiert und dann umgestürzt; die Obrigkeit ließ unter dem neomarxistischen Einfluß immer mehr Böses einfach gewähren.

    Eine neue Phase dieser antichristlichen und gesetzlosen Entwicklungen ist die offene Legitimierung der Homosexualität und eheähnlicher homosexueller Verbindungen durch die staatliche Obrigkeit, bis hin zur Proklamation einer „Homo-Ehe“. Damit haben die europäischen Staaten die grundlegendste und wichtigste Schöpfungsordnung Gottes angetastet, die eigentlich allein den Bestand jeder Gemeinschaft gewährlistet, nämlich Ehe und Familie. Das geschah nicht ohne inneren Zusammenhang mit der Weigerung der EU, in ihrer 2004 verabschiedeten Verfassung den Bezug auf Gott mit aufzunehmen. Immer offener wenden die Länder des einstmals christlich-biblisch geprägten Abendlandes sich ab von dem allein wahren Gott, dem sie so viel Segen und Gutes verdanken.

    Eine solche undankbare Abkehr von dem allmächtigen Gott, eine solche dreiste Auflehnung gegen Gottes Ordnungen zieht aber unweigerlich das Gericht Gottes nach sich.
    Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: »Laßt uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!« Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm: »Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!« (Ps 2,1-6)

    Die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, die Zunahme des Terrorismus, die Ukrainekrise, die Griechenlandkrise und jetzt die Flüchtlingskrise, verbunden mit islamistischen Anschlägen in Europa – all das scheint mir ein Symptom dafür zu sein, daß Gott Seine schützende und segnende Hand von Europa und auch speziell von Deutschland abzieht. Deutschland und Europa, so fürchte ich, werden zunehmend Chaos und Gewalt, wirtschaftliche Krisen und Niedergang des Wohlstandes erleben, aber auch eine Erosion des kostbaren politisch-militärischen Friedens zwischen den Nationen in unserer Region. Hier hat die Ukrainekrise ein ernstes Fanal gesetzt, indem erstmals seit Jahrzehnten wieder kriegerische Konflikte unter Beteiligung einer Großmacht in Europa aufflackerten.Wir müssen ganz nüchtern damit rechnen, daß wir zukünftig mit vermehrter Gesetzlosigkeit und Christenfeindschaft, ja Christenverfolgung leben müssen, daß allgemein die Unsicherheit und Bedrohung durch den Islamismus und andere Faktoren steigen wird, daß Gott die Obrigkeit unter Umständen in falsche und verhängnisvolle Entscheidungen und einen gewissen Kontrollverlust dahingeben wird; darin verwirklicht sich vielleicht ansetzweise schon das Gericht, das der Herr Jesus für die Zeit Seiner Wiederkunft beschreibt: „auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen“ (Lk 21,25).

    Wir sollten uns daran erinnern, daß Gott die Anhänger des Islam schon früher als Geißel des Gerichts über eine laue, von Ihm abgefallene Christenheit benutzte, so bei der Verwüstung der einstmals christlichen Regionen Nordafrikas und des Nahen Ostens und auch in der Bedrohung Europas im Mittelalter. Es mag sein, daß sich das Einströmen von Hunderttausenden und vielleicht noch Millionen Muslimen nach Europa in mancher Hinsicht ebenfalls als ein solches Gericht erweist.

    Auf der anderen Seite sollten wir als Christen in der Einreise von Hunderttausenden von muslimischen Menschen auch eine von Gott geschenkte Chance sehen. Wir dürfen darum beten, daß diese Menschen hier, unter den Bedingungen einer noch relativ intakten Meinungs- und Religionsfreiheit, die Möglichkeit haben, das Evangelium von Jesus Christus kennenzulernen und damit den lebendigen Sohn Gottes, der auch ihnen ewige Errettung, Trost und Halt schenken möchte. Und das muß für uns der hauptsächliche, entscheidende Gesichtspunkt sein. Wir sind nicht berufen, politische Initiativen zu entwerfen oder politische Bewegungen zu unterstützen. Wir sind berufen, gerade in diesen unruhigen Zeiten allen Menschen – Deutschen und Migranten, Grünen-Anhängern und Pegida-Anhängern, Besorgten und Optimistischen, die wunderbare Botschaft von der ewigen Errettung durch Jesus Christus zu bezeugen. Jesus Christus allein kann wahren Frieden geben – das sollte unser Zeugnis in dieser Zeit sein.
    Quelle ; http://www.der-ruf.info/


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