kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

500 Päckchen voller Freude und Freundschaft 12. Dezember 2015

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:17

Lehrerin Sonja Würf (vorne links) mit Schülern, Kollegen und ehrenamtlichen Helfern ist stolz auf die Päckchenaktion, von der rund 500 Flüchtlingskinder profitieren sollen. − Foto: Florian Mittermeier

Zu Weihnachten sollte einfach jedes Kind ein Päckchen bekommen„!

 

 

Dieser Satz, den der Robert-Koch-Gymnasiast Maxi aus der Q12 so selbstverständlich ausspricht, steht symbolisch für die Päckchen-Aktion, die vier Deggendorfer Schulen dieses Jahr ins Leben gerufen haben. Robert-Koch-Gymnasium, Comenius-Gymnasium, Maria-Ward-Schule und Aloys-Fischer-Schule haben gemeinsam mit dem evangelischen Kindergarten und der evangelischen Gemeinde sowie dem BRK-Kindergarten Am Isarpark in Plattling und der Grundschule Angermühle eine Weihnachts-Päckchen-Aktion gestartet, die sich sehen lassen kann. Rund 500 Päckchen warten auf ihre Auslieferung.

 

 

Sonja Würf, Lehrerin am Robert-Koch-Gymnasium, hat die Aktion gemeinsam mit Dr. Andrea Thanner, der Kirchenvorsteherin der evangelischen Gemeinde Deggendorf ins Leben gerufen. Thanner ist Mitglied im Helferkreis, Würf engagiert sich ehrenamtlich für die Flüchtlingshilfe. Beschenkt werden alle Flüchtlingskinder, die im Landkreis Deggendorf untergebracht sind. Auf leise Kritik, die allenthalben zu hören war, dass viele Kinder ja muslimischen Glaubens sind und sie deswegen gar kein Weihnachtsgeschenk kennen würden, reagieren auch die Schüler nur mit einem milden Lächeln. Robert-Koch-Schülerin Melda (17) ist selbst Muslimin: „Ich bekomme jedes Jahr von meinen Freunden auch Weihnachtspäckchen“, erzählt sie, „und ich freue mich über jedes einzelne“.

 

 

Und Lehrerin Sonja Würf hat ebenfalls eine gute Methode entwickelt, um Kritiker zum Nachdenken anzuregen: „Wenn mir beispielsweise ein Schüler sagt, dass er sich nicht an einer Aktion für Flüchtlinge beteiligen will, dann lasse ich mir das gerne auch in einer Argumentation im Rahmen der üblichen Hausarbeiten auf mehreren Seiten ausführen“. Da würden die Argumente meist nämlich schnell ausgehen.

{Quelle: http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/1900421_500-Packerl-voller-Freude-und-Freundschaft.html}

 

 

Flüchtlingskinder begeistert vom 1. Nikolaus ihres Lebens

Flüchtlingskinder begeistert vom 1. Nikolaus ihres Lebens

http://www.bild.de/regional/duesseldorf/nikolaus/begeistert-flechtlingskinder-43675660.bild.html

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Gutmenschlichkeit, gepaart mit Druck und Strafe. Nun, ist diese pädagogische Strategie eine ideologische Einordung.

Wer dagegen ist, muss eine Strafarbeit hinlegen?

 

 

Es ehrt die Lehrerin Würf zusammen mit der Kirchenvorsteherin der evangelischen Kirche Dr. Thanner, wenn sie sich in der  Flüchtlingshilfe engagieren.

Aber können sie verlangen, dass alle Schüler die gleiche Einstellung wie sie haben?

Muss das „Nichtmitmachenwollen“ immer intellektuell begründet werden?

 

 

 

 

 

Die kleine Tannaz mit Süßigkeiten

 

 

 

Das sind dann die Strategien, die zu Diktaturen im Kleinen führen. Das sind dann ideologisierende Methoden, die ausgrenzen.  Eine Strafarbeit, die nicht so genannt wird, aber so wahrgenommen wird, ist keine gute Methode, sondern heuchlerisch und fördert die Abwehrhaltung.

 

Aber gerade Zwang zum „Gutes tun“ ist kontraproduktiv. Selbst, wenn ein Schüler oder eine Schülerin die Aktion nicht mitmachen will und auch keinerlei Argumente dafür aufbringen kann, so ist der Zwang im Grunde das Schlimmste, was einer guten Sache passieren kann.

 

 

Gutes tun setzt Freiwilligkeit voraus. Gutes tun setzt Selbstbewusstsein voraus. Aber Gutes tun kann nicht von außen  auferlegt werden. Dadurch werden negative Gefühle des Zwangs für eine Sache geboren, für die der Gezwungene nicht einsteht. Und seine Abneigung kann noch größer werden. So wird in den jungen Seelen die Fremdenfeindlichkeit nicht besiegt.

 

 

 

Wir stellen eine praktischen Fall vor, der auch der Wahrheit entspricht, weil er vom Autor selbst erlebt wurde.

 

 

In einer Azubi-Gruppe wurde vor 6 Jahren die Idee geboren, eine „1-Euro-pro-Monat“ -Aktion ins Leben zu rufen, bei der bei den Mitarbeitern gesammelt wurde. Diese Aktion gibt es noch heute. Bislang haben alle Azubis, die dort arbeiten, bei dieser Aktion freiwillig mitgemacht, bis auf eine Auszubildende. Sie hat von ihrem Ausbilder die Garantie bekommen, dass diese Aktion freiwillig ist und kein Zwang ausgeübt wird und sie auch nicht deshalb „schief“ angeguckt wird, was auch selbstverständlich ist. Obwohl alle Argumente für die gute Sache natürlicherweise, wenn sie schriftlich formuliert werden würden, 10 zu 1 überwiegen, so ist es wohl oberstes Gebot, dass die Freiwilligkeit der oder des Einzelnen respektiert wird. Gutes tun ist keine Sache des Intellekts, sondern eine Sache des Herzens.

 

 

Das erwarten wir auch von einer Lehrerin, die pädagogisch wertvoll diese Problematik angehen will. Diese ihre Vorgehensweise ist mehr als schädlich

 

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