kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Großbritannien will nicht mehr christlich sein 10. Dezember 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:14

This is in London

Großbritannien war schon immer Washingtons treuester Vasall: Egal, wo die US Army bombte oder einmarschierte – die Briten kämpften mit.

 

Jetzt spielen sie erneut den Vorreiter: bei der Auflösung des christlichen Abendlandes. »Großbritannien ist nicht länger ein christliches Land, und es sollte aufhören, so zu tun, als sei es das noch.« Zu diesem Ergebnis kommt die Kommission »Religion und Glaube im öffentlichen Leben«, die zwei Jahre lang über die aktuelle Situation in Großbritannien beraten hat.

Und weil das Vereinigte Königreich (UK) nicht mehr christlich sei, solle das öffentliche Leben entchristianisiert werden, so der Bericht der Kommission weiter. Der Rückgang der Besucherzahlen in den christlichen Kirchen und der Aufstieg des Islam machten eine neue Vereinbarung über die Religion im UK nötig. Damit die Religionen in den Medien richtig dargestellt werden, empfiehlt der Bericht, einen Stab aus religiösen Experten zu bilden, der die Medien in der (politisch korrekten) Darstellung der Religionen berät.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie die britische Tageszeitung The Telegraph heute berichtet, ist diese Kommission hochkarätig besetzt gewesen. Mit dabei waren Rowan Williams, der frühere Erzbischof von Canterbury, Lord Woolf, der frühere oberste Richter des Landes, Sir Iqbal Sacranie, der frühere Generalsekretär des Muslim Councilof Britain, Justin Welby, der amtierende Erzbischof von Canterbury; Ephraim Mirvis, der oberste Rabbi, dazu Heimatministerin Theresa May sowie die Spitzen von BBC und Channel 4.

Die Kommission kritisiert die Konfessionsschulen des Landes und fordert die Abschaffung des dortigen Schulgebets. Sie befürwortet, die Zahl der Bischöfe in der Church of England zu verringern und deren Stellen an Rabbis, Imame und andere Klerikale zu vergeben. Auch in der zweiten Kammer, dem House ofLords, sollte eine breitere Sicht der Welt und der religiösen Traditionen zum Ausdruck kommen.

 

 

 

 

 

 

Schließlich, so empfahl die Kommission, sollte auch die Anti-Terror-Politik neu überdacht und zum Beispiel Studenten erlaubt werden, in der Universität auch radikale Ansichten zu vertreten ohne die Gefahr, den Sicherheitsbehörden gemeldet zu werden.

Schon vor ein paar Tagen gab es in Großbritannien einen Vorstoß gegen das Christentum. Es sollte eine schöne vorweihnachtliche Aktion werden, um den Menschen den Wert des Gebets in Erinnerung zu rufen: Im Vorprogramm des neuen Star Wars-Films hatte die Church of England (Anglikanische Kirche) landesweit einen Spot geschaltet, in dem in knapp einer Minute alle möglichen Bevölkerungsgruppen, Berufe, Altersgruppen und Hautfarben das wichtigste Gebet der Christenheit beten, das »Vaterunser«.

 

 

 

 

 

 

Vom Kirchenoberhaupt, dem Erzbischof von Canterbury, über einen Trauernden am Friedhof, einen Schafhirten, einen Gospelchor, Polizisten, Rettungssanitäter, Kraftsportler, eine Hochzeitsgesellschaft, eine Grundschulklasse bis hin zu einer christlichen Flüchtlingsfamilie aus Somalia: Alle finden Trost in dem Gebet, das Jesus laut der Überlieferung seine Jünger in der Bergpredigt lehrte (Mt 6, 9-13). Jede der Gruppen betet in dem nur 56 Sekunden langen Spot je eine Zeile.

Der Spot ging seinen üblichen Weg durch alle Prüfinstanzen und wurde freigegeben. Verträge wurden ausgehandelt, sogar ein Rabatt eingeräumt, wie der Deutschlandfunk berichtet. Doch auf einmal beschlossen die drei wichtigsten Kinobetreiber-Ketten des Landes, den Spot nicht zu senden.

 

Begründung: Er könnte die Gefühle von Moslems oder Atheisten verletzen.

 

 

Andere Berichte sprechen davon, dass die britische Medienagentur DCM, die die Werbespots der größten britischen Kinos verwaltet, die Spots abgelehnt habe, weil eine interne Richtlinie die Zustimmung zu jeglicher politischer oder religiöser Werbung verbiete. Dies könnte unter »jenen mit anderem Glauben, oder auch gar keinem Glauben« zu Ärgernis führen.

 

 

 

In Deutschland demontiert sich die Kirche (noch) nicht selbst.

Da tun es die Politiker, wie einige Zitate der letzten Jahre belegen:

= »Der Islam ist Teil Deutschlands und Teil Europas, er ist Teil unserer Gegenwart und er ist Teil unserer Zukunft. Muslime sind in Deutschland willkommen. Sie sollen ihre Talente entfalten und sie sollen unser Land mit weiter voranbringen.« Finanzminister Wolfgang Schäuble, aus der Regierungserklärung zur Deutschen Islamkonferenz, 28. September 2006.

= »Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.« Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010.

= »Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hat gesagt: Der Islam gehört zu Deutschland. Und das ist so. Dieser Meinung bin ich auch.« Bundeskanzlerin Angela Merkel, zitiert aus Spiegel Online vom 12. Januar 2015.

 

 

 

Aber: Viel entscheidender für die von USA/UNO geforderte Durchmischung der christlich-europäischen Bevölkerung mit Einwanderern aus muslimischen Ländern sind nicht die Forderungen von Kommissionen oder die Statements von Politikern, sondern die politischen Entscheidungen.

Und da war Deutschland einmal mehr ein noch treuerer Vasall der »einzigen Weltmacht« als der englische Bruder, indem seine Kanzlerin am 5. September alle Grenzen und damit Schleusen für eine rasche Durchmischung öffnete.

{Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/peter-orzechowski/grossbritannien-will-nicht-mehr-christlich-sein.html}

 

7 Responses to “Großbritannien will nicht mehr christlich sein”

  1. thomas Says:

    Die Alternative, wäre dann, aufgrund der Bevölkerungstruktur, islamisch. England, das Land aus dem
    am meisten, weltweite christliche Erweckungen hervorgingen, John Wesley ,William Booth, (Heilsarmee)
    (Die Society for Effecting the Abolition of Slavery ) Thomas Clarkson, Granville Sharp und verschiedenen Quäkern gegründet, William Wilberforce, einen engagierten Evangelikalen und Freund von William Pitt. Erstmals wurde 1792 im House of Commons die Abschaffung des Sklavenhandels beschlossen,
    James Hudson Taylor (* 21. Mai 1832 in Barnsley, Yorkshire, England; † 3. Juni 1905 in Changsha, Kaiserreich China) war einer der ersten christlichen Missionare, die ins Innere Chinas vorgestoßen sind,
    17. Jahrhundert: Puritaner, Pietismus und Quäker

    Die ersten Erweckungen werden schon im 16. Jahrhundert in England und Schottland berichtet, wo puritanische Prediger unter dem Einfluss von Calvin um die Erneuerung der Staatskirche bemüht waren. Die ersten Prediger hielten schon vor 1550 Freiversammlungen ab und riefen Menschen zu Bekehrungen auf, die sich dann teilweise schon recht spektakulär ereigneten. In England war im 17. Jahrhundert die Universität von Cambridge zeitweilig in fester Hand der Puritaner, welche eine Schule von Predigern ausbildete, die in den kommenden Jahrzehnten in England, Schottland und Irland zahlreiche regionale Erweckungen auslösten. Die bedeutendsten Autoren, die im 16. und 17. Jahrhundert dieses Thema ausführlich behandelten waren Robert Fleming (1630–1694) mit seinem Werk The Fulfilling of the Scripture, Jonathan Edwards (1703–1758) mit mehreren Werken und John Gillies (1712–1796) mit seiner Abhandlung »Historical Collections Relating to Remarcable Periods of Success of the Gospel«.

    Der größte teil des heutigen US Christentum, hat seinen Ursprung aus England, man kann somit sogar
    sagen ,das auf der ganzen Welt, das freikirchliche Christentum, ihren Ursprung in England hatte.
    Die meisten dieser Christen ,haben unter dem Einsatz ihres Lebens und unter großen Anfechtungen,
    das Evangelium in die Welt getragen , nur um heute von den faulen und feigen Pfaffen der Staatskirchen
    veraten zu werden. Diese Menschen würden sich in ihren Gräbern umdrehen, wenn sie nicht bei Jesus
    wären.

    http://www.thereligionofpeace.com/

    • Andre Says:

      England war aber auch schon immer hyper-liberal, spöttisch-verachtend u.aggressiv gegenüber der kathol. Kirche/dem Papst u. Vorreiter der separatistischen evangelikalen Radikalreformer bereits lange vor Luther.
      Kaum etwas hat die westliche Zivilisation so in ihren Grundfesten erschüttert wie einerseits der Militarismus/aggressive Kapitalismus Englands (weltumspannende Kolonialmacht) sowie in der Nachkriegszeit die Rocker-u. Hippie-Bewegung (später Pop-Kultur) Englands u. Kaliforniens/USA.
      Der durchgeknallte 3.Welt-Multikulti-Wahn inklusive permanenter Selbstverachtung der eigenen kulturellen Identität, d.h. ganz besonders der europäisch-christlichen Kultur hat sehr viel mit dem Entstehen der gesellschaftskritisch-zerstörenden Pop-u. Hollywoodkultur der späten 60er/frühen 70er Jahre zu tun. Drogen, wilde Partys und ungezügelte „freie“ Sexualität haben massenweise Jugendliche wieder zurück in die unreflektierte, antiintellektuelle Triebhaftigkeit katapultiert und sie mental der (vermeintlichen) „besseren“, weil angeblich unbedarft-unschuldigen Dritte-Welt-Lebensformen angenähert (man denke nur an Woodstock o. die späten indisch beeinflussten Beatles-Alben!).
      Zurück zur Natur, Erkundung schamanistischer Energien, Hexenkulte, Praktizierung schwarzer Magie, quasi zurück zur Steinzeit war das gesellschaftliche Credo einer ganzen Generation.
      Nicht von ungefähr sind diese ehemaligen Hippies/Links-Utopisten, die heute gesellschaftliche „Verantwortung“ tragen, so radikal-ablehnend gegenüber westlicher Zivilisation, abendländisch-christlicher Kultur und wollen sie am liebsten abschaffen bzw. mit dem Massenzuzug der „dritten Welt“ peu a peu auflösen. Weil das auch gut für die globale soziale „Gerechtigkeit“, gut v.a. fürs Weltklima wäre, wenn wir alle so primitiv lebten wie die sog. „dritte Welt“ ??

  2. Jesus wird trotz allem siegen, auch wenn es ohne Verfolgung nicht geht.

  3. Herr, erbarme dich über Großbritannien. Lass da dein Licht scheinen. Denn Verfolgung wird kommen, aber du bist Herr über jede Situation. AMEN.

  4. AugustinusA Says:

    Die Engländer werden in 100 Jahren auch von der Landkarte verschwunden sein. Auch selbst Schuld!


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