kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Globalisierung des islamischen Terrors 9. Dezember 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:36

Zehntausende radikal-islamistische Kämpfer aus dem Ausland sind den Milizen in Syrien und im Irak inzwischen gefolgt – so glauben amerikanische Sicherheitsexperten.

Ihre Zahl hat sich offenbar binnen Kurzem verdoppelt.

 

Die Zahl ausländischer Kämpfer radikal-islamistischer Milizen in Syrien und im Irak hat sich offenbar verdoppelt – innerhalb von weniger als zwei Jahren. Das geht aus einem Bericht hervor, den die in den Vereinigten Staaten ansässige „Soufan Group“, ein Sicherheits-Beratungsunternehmen, am Dienstag veröffentlicht hat. Demnach soll die Zahl der ausländischen Kämpfer inzwischen über 27.000 liegen. Damit seien sie  „wirklich ein globales“ Phänomen geworden. Vor allem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe zehntausende Menschen angezogen.

 

 

Der Bericht der „Soufran Group“ dokumentiert damit das Scheitern der Bemühungen zahlreicher Länder, die Reise kampfbereiter Islamisten nach Syrien und in den Irak in der Vergangenheit einzudämmen. Demnach reisten zwischen 27.000 und 31.000 ausländische Kämpfer aus 86 Ländern nach Syrien und in den Irak. Bei einer ähnlichen Untersuchung des Unternehmens, das es im Juni 2014 veröffentlichte, war von etwa 12.000 ausländischen Kämpfern die Rede gewesen. Allerdings lässt die Gruppe offen, ob es sich dabei nur um Kämpfer in Syrien oder auch im Irak handelte.

 

 

Die meisten Unterstützer kamen demnach aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika mit jeweils 8000 Kämpfern. Tunesien sticht mit alleine 6000 Kämpfern besonders hervor. Etwa 5000 Anhänger kamen laut „Soufan Group“ aus Europa, 760 von ihnen sind Deutsche, 1700 Franzosen. Weitere 4700 kommen aus den früheren Sowjet-Republiken, 2400 davon aus Russland.

 

 

Staatliche amerikanische Sicherheitsdienste hatten die Zahl der ausländischen Kämpfer in Syrien und Irak im September 2015 bereits auf 30.000 aus 100 Ländern beziffert. Ihre davon leicht abweichenden Zahlen bezieht die „Soufan Group“ aus Regierungs-Schätzungen, UN-Berichten und von Forschungsinstituten. Sie räumt ein, dass eine gewisse Unsicherheit bestünde, zumal viele Regierungen keine Zahlen zur Ausreise von Islamisten herausgeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer größere Reichweiten dank fortschrittlichster Technologien

 

Flink und umweltbewusster: Elektrofahrzeuge stehen ihren Artgenossen mit Verbrennungsmotoren kaum in etwas nach, wenn es um Fahrvergnügen und Komfort geht. Einige verfügen bereits über beachtliche Reichweiten. mehr …

Der deutsche Politikwissenschaftler und Terrorismusexperte Peter Neumann hält sie für zutreffend, macht aber einige Einschränkungen. So hätten schon Ende 2014 etwa 25.000 Ausländer in Syrien und im Irak gekämpft. Der Höhepunkt der Rekrutierungen hätte demnach im vergangenen Jahr gelegen; 2015 sei für den IS hingegen ein erfolgloses Jahr gewesen. Der Direktor des „International Center for the Study of Radicalisation“ am Londoner King’s College gibt außerdem zu bedenken, dass 10 bis 15 % der Kämpfer bereits tot seien. Rund 30% seien zudem wohl in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Im Irak und in Syrien dürften demnach wohl eher noch 15.000 Ausländer kämpfen; nicht alle von ihnen für den IS, den es erst seit 2013 gibt, sondern auch für andere Milizen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Kämpfer aus der belgischen Islamistenhochburg Molenbeek

 

Die Studie macht regionale Unterschiede aus. Während die Anzahl amerikanischer Kämpfer unvermindert hoch blieb, hat sie sich in Europa verdoppelt und ist in Russland im Vergleich zum Frühsommer 2014 gar um 300% gestiegen. Die Autoren nennen auch einzelne Regionen, Städte und Stadtviertel, aus denen besonders viele Radikalisierte ausgereist sind, etwa die libysche Hafenstadt Derna, das georgische Pankissi-Tal oder den Brüsseler Stadtteil Molenbeek, aus dem auch der Drahtzieher der Anschläge in Paris vom 13. November kommen soll.

Diese lokalen Häufungen erklärt die Untersuchung damit, dass die Rekrutierung oft auf persönlicher Ebene verlaufe. „Wo einer dem IS beitritt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein zweiter folgt“, heißt es. Bei Jugendlichen ohne ein Gefühl von Sinn oder Zugehörigkeit jenseits ihrer eigenen Gruppe entstünde damit ein „Momentum der Rekrutierung“.

 

 

 

Dieses wirke stärker als die Propaganda in den sozialen Medien, die oftmals den Boden für die Radikalisierung bereite, aber selten die tatsächliche Ausreise auslöse. Das sieht auch Peter Neumann so. Hochburgen wie Dinslaken und Wolfsburg in Deutschland oder Cardiff und Brighton in Großbritannien ließen sich mit Internetpropaganda allein nicht erklären. Der Fokus der Sicherheitsbehörden müsse deshalb mehr auf Gefährdern und Problemvierteln liegen als auf Youtube-Videos.

 

 

 

In dem Bericht der „Soufan Group“ heißt es außerdem, dass die 20 bis 30% der ausländischen Kämpfer, die in ihre Heimatländer zurückkehrten, eine große Herausforderung für die Sicherheitsbehörden darstellten. Schließlich wolle die IS-Miliz weitere Anschläge außerhalb Syriens und des Iraks verüben. Laut „Soufan Group“ dürfte sich durch diese neue Zielrichtung des IS auch das Profil derjenigen verändern, die er im Ausland zu rekrutieren versucht.

Die Verfasser des Berichts gehen davon aus, dass der IS noch auf lange Zeit Anhänger in der ganzen Welt finden wird. Selbst wenn die Terrormiliz in Syrien bekämpft und langsam vernichtet werde, könne sie die Taten ihrer Anhänger weiterhin beeinflussen – und im Kampf ums Überleben sogar noch gefährlicher werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Ein wichtiger Artikel, denn er veranschaulicht, dass der IS als Terrormiliz schwerstens zu fassen ist. Der Krieg gegen den IS ist letztlich kaum gewinnbar, weil es sich beim IS um einen islamistisch-religiös-fundamentalistischen Spinnennetzkrieger handelt, welcher kaum zu fassen ist. Wie eine Hydra gelingt es diesem Krieger überall auf der Welt seine blutigen Köpfe nachwachsen zu lassen, wenn denn einige durch militärische Operationen abgeschlagen wurden in Syrien oder im Irak.

 

 

Es mag sein, dass der Krebs IS, von der Türkei und den Saudis und anderen Global Playern finanziert und  befördert, irgendwann in Syrien und Irak mittels militärischer Dauerbestrahlung besiegt werden kann. Die durch den IS lancierten und geprägten Metastasen, die er jetzt schon mittels seiner Heimkehrer in die Heimatländer eingepflegt hat, können wir, wie wir am Beispiel des Terroraktes in San Bernardino in den USA anschaulich vor Augen geführt bekommen haben, kaum erkennen. Das alte koranische Prinzip des Schrecken in die Herzen der Ungläubigen tragen, funktioniert noch immer tadellos.

 

 

Es mag sein, dass die Rekrutierung für den IS mehrheitlich durch persönliche Ansprache geschieht als durch you tube. Jedoch sollte das eine nicht durch das andere in der Beurteilung der  Sicherheitsgefährderlage  abgelöst werden, sondern beides sollte im Fokus der Sicherheitsbehörden bleiben, und zwar gleichwertig. Denn die seelisch-geistige Internetaufrüstung ist ja erst die erste Voraussetzung für islam-terroristisches Gedankengut, aus dem dann die Terrortaten geboren werden, wenn sich dann im Internet zusammengeschlossene Gemeinschaften auch persönlich finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Flüchtlingskrise hat Wanderwege für IS-Terroristen eröffnet und somit  erleichert, in das Herz Europas eindringen zu können. Insofern ist der Terrorkampf ein Politikum geworden. Unregistrierte Einwanderung ist eine sicherheitspolitische Bankrotterklärung. Und die ist zeitweise erfolgt. Dem hier in diesen Tagen von den Medien propagierte 1 Millionste Einwanderer in Bayern stehen viele unregistrierte Einwanderer gegenüber oder registrierte, die in ihren Aufnahmeersteinrichtungen erst gar nicht ankommen oder einfach verschwinden wie folgt.

https://de.europenews.dk/Einfach-verschwunden-Polizei-sucht-rund-100-junge-Fluechtlinge-123935.html

 

 

 

Während den Sicherheitsbehörden hier der gläserne einheimische Bürger wie jeweils ein offenes Buch zur Verfügung steht, kommen hier Menschen an, von denen diese Behörden erst einmal nichts wissen.

 

 

Wer Salafisten, wer Radikalmuslime hier in diesen bekannten und im Artikel benannten „Hochburgen“ letztlich gewähren lässt, darf sich nicht wundern, dass sie zu einer Rekrutierungsstelle von islamischen Terroristen mutieren. Reines Beobachten durch den Verfassungsschutz reicht schon lange nicht mehr aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer „Der Islam gehört zu Deutschland“ als alternativlosen und unhinterfragbaren Plakativsatz von Spitzenpolitikern unumstößlich verkündet, zeigt völlige Unkenntnis über die Islamagenda und umarmt alle Facetten des Islams, die dann ja  zu Deutschland gehören, auch die Salafisten- und Muslimbruderszenerie. Das ist dann der Preis, den die feige politische Toleranz der pc-konformen Weltoffenheit zu zahlen hat. Der Sicherheit der Bürger dient ein solcher Satz bei weitem nicht, im Gegenteil, der trägt zur Verunsicherung, je zur Gefährdung des Landes bei.

 

Aber wir schaffen das, und zwar gemeinsam und ohne Gegenwehr auf Dauer in islamische Lebensbedingungen abzugleiten, für Nichtmuslime ein Leben in Unterdrückung. Das aber ist vielen noch immer nicht bewusst.

 

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