kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kölner Erzbischof empört über den Iran 6. Dezember 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten,Konvertiten — Knecht Christi @ 13:00

Todesstrafe wegen der Heiligen Schrift im Iran

 

 

 

 

Köln (kath.net/ KNA): Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat den Iran kritisiert. Der Erzbischof berichtete am Freitag in Köln von einer Begegnung mit einer jungen Iranerin in Wuppertal. Sie habe aus dem Land fliehen müssen, nur weil sie die Bibel von ihrem Computer heruntergeladen und in Teilen abgeschrieben habe. Darauf stehe in dem Land die Todesstrafe.

Der Kardinal bekundete beim Gottesdienst zum 150. Todestag des katholischen Sozialreformers Adolph Kolping Empörung darüber, «dass ein ganzer Staat Angst vor der heiligen Schrift hat».

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Dieser Kurzartikel zeigt, dass unsere Hirten hier in Deutschland wohl mit Binden vor den Augen durch die Welt laufen und sich ihren Islam schönreden, diesmal aus dem Bereich des schiitischen Islams. Dieser Artikel zeigt die ganze Weltfremdheit in Bezug auf den Islam, mit denen unsere Hirten offensichtlich ausgestattet ist.

 

 

Immerhin hat er den Iran kritisiert, und zwar öffentlich.

 

 

Hat Herr Erzbischof Woelki noch nichts von den Länderprofilen auf open doors Deutschland gehört oder von Kirche in Not?

Hat Herr Erzbischof Woelki tatsächlich gemeint, der Islam sei so christenfreundlich wie die kath. Kirche islamfreundlich ist?

 

 

Ist der Herr Erzbischof wirklich noch darüber erstaunt, dass das Tragen von Kreuzen, das Herunterladen von biblischen Inhalten oder auf die Apostasie hin zum Christentum oder zu einer anderen Religion in einigen islamischen Ländern die Todesstrafe oder auch andere Bestrafung steht?

 

 

Haben die Oberhirten erst nach dem Auftauchen der Brutalitäten des IS den Islam kennengelernt?

Dieser Umstand, den Herr Erzbischof Woelki hier als Neuheit verkündigt, existiert bereits seit der Übernahme der Macht durch Herrn Khomeini. Hat Herr Erzbischof da die ganze Zeit geschlafen oder hat sich nicht damit befassen wollen, weil dann irgendwelche Heile-Welt-Dialog-Prozesse in der eigenen Weltanschauung gestört worden wären?

 

Hat er noch nie von Christenverfolgung nicht nur in kommunistischen Staaten, sondern auch in islamischen Staaten gehört, die selbst der Papst bereits mehrfach kritisiert hat ohne leider den Verursacher zu nennen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier das jüngste Statement des Papstes:

 

 

Rom (kath.net/KNA): Christen werden nach Einschätzung von Papst Franziskus heute schlimmer verfolgt als im Alten Rom. «Sie werden verfolgt, weil sie ein Kreuz tragen und Christus bezeugen; sie werden verurteilt, weil sie eine Bibel besitzen», schreibt der Papst im Vorwort zu einer neuen italienischen Bibelausgabe für Jugendliche. Es erscheint in der kommenden Ausgabe der Jesuitenzeitschrift «Civilta Cattolica» und wurde am Donnerstag vorab auf deren Internetseite veröffentlicht.

Die Bibel sei ein «extrem gefährliches Buch; so riskant, dass der, der es besitzt, in manchen Ländern behandelt wird, als versteckte er eine Handgranate im Schrank», schreibt Franziskus weiter. Die Einkerkerung von Christen wegen dieses Buches zeige, dass die Bibel mehr sei als ein literarisches Werk mit alten Geschichten, so Franziskus. In dem Vorwort zitiert er auch den indischen Freiheitshelden Mahatma Gandhi (1869-1948). Dieser, obwohl selbst kein Christ, habe der Bibel eine explosive Kraft bescheinigt, die die Welt auf den Kopf stellen könne. Franziskus beschließt seinen Text an die Jugendlichen mit den Worten: «Wollt Ihr mich glücklich machen? Dann lest die Bibel»!

Ende des verlinkten Artikels.

 

 

 

 

 
Kein Wunder, dass das Thema Christenverfolgung durch den Islam im islamischen Machtbereich hier in der offiziellen Kirche hier im satten Deutschland ein leider marginales Schattendasein führt?

Wer das Beispiel und Schicksal dieser iranischen Christin als Neuigkeit verkündet, hat offensichtlich geschlafen und kennt das Ausmaß christlicher Diskriminierung in islamischen Ländern einfach nicht oder will es nicht kennen.

 

 

Wenn der Herr Erzbischof  diese für ihn offensichtliche Neuigkeit wenigstens dazu nutzen würde, um sich auf breiter Front  über die Christenverfolgung zu informieren und sich in der Deutschen Bischofskonferenz für ein eindringlicheres Eintreten für die vom Kommunismus und dem Islam verursachten verfolgten Christen einsetzen würde, hätte diese neue Erkenntnis wenigstens einen oberhirtlichen Erfolg gebracht.

 

 

Der Fehler der deutschen katholischen Teilkirche ist es wohl immer noch, nur die inländischen Probleme der Sattheit zu sehen und nicht die existenziellen Problem, denen die Christen,  auch die der Kath. Weltkirche, in islamischen Ländern ausgesetzt sind. Sie sollte den Blick endlich von innen nach außen kehren, um die ganze Dramatik der Christenverfolgung erkennen zu können.

 

 

Wer diese Erkenntnis verweigert oder sie hat und sie nicht zum Hauptthema macht, macht sich schuldig. In einer globalisierten Welt darf es keine verfolgten Christen oder auch verfolgte andere Religionsangehörigen geben. Solange es diese gibt, hat die Kirche ihren Mund aufzumachen und darf trotz aller Dialogbemühungen nicht länger schweigen und hat sich diesen Problemen zu stellen und hat nicht die Aufgabe sich um diese Problematik feige aus falscher Rücksichtnahme herumzuwinden. Falsche Rücksichtnahmen sind es, die der Wahrheit  und damit auch der Glaubwürdigkeit Schaden zufügen und die Wahrheit ihrer Seele beraubt. Keine Liebe ohne Wahrheit.

 

 

 

Für unsere Oberhirten hier noch einmal eine Stelle aus dem Neuen Testament:

Joh 16, 1 ff.

Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja, es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert„.

 

 

 

Die Worte JESU haben immer mehrdimensionale Bedeutung.

Zu SEINEN Lebzeiten war es die Synagoge, heute sind es Vertreter des radikalen Islam. Auch die Regierungsterroristen im Gewande des Schariarechts islamischer Staaten (hier nicht einmal  IS gemeint!) wie Iran oder Saudi Arabien handeln genauso: Todesstrafe für jemanden, der Bibelinhalte herunterlädt, zum Glauben an JESUS findet und ein Kreuz trägt.

 

Möge der DREIEINE GOTT SEINEN HEILIGEN GEIST auf alle Menschen, auf alle Hirten und alle Verfolger anderer Religionsgemeinschaften senden, um ihnen die Wichtigkeit der Erkenntnis zu schenken, dass die einen sich verstärkt für die verfolgten Christen und Menschen einsetzen und die anderen zu der Erkenntnis führen, dass sie Unrecht tun, wenn sie Menschen töten, nur weil diese anderen Glaubens sind.

 

 

JESUS wird die einen einst fragen, ob sie sich genügend für verfolgte Mitgeschwister eingesetzt haben  JESUS wird die anderen fragen, warum sie gemordet haben. Die Erkenntnis, die sie im Jenseits erlangen werden, kann möglicherweise die Gottesferne nach sich ziehen. Hirten haben eine besondere Verantwortung, die sie GOTT gegenüber zu tragen haben.

 

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