kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vater unser nicht erwünscht in Großbritannien 29. November 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:11

Im schweizerischen Neuenburg wurde die Krippe unter dem Weihnachtsbaum der Stadt entfernt …

 

 

Die Holzkrippe mit Joseph, Maria und dem Jesuskind gehört für viele Menschen zur Weihnachtszeit dazu. Einem Gemeinderat im schweizerischen Neuenburg war das zu viel der religiösen Symbolik. Er ließ die Krippe unter dem Weihnachtsbaum der Stadt entfernen – und erntete Empörung.

{Mehr: http://www.focus.de/panorama/kein-platz-fuer-jesus-zu-viel-religion-unterm-baum-gemeinde-verbannt-krippenfiguren_id_5117962.html}

 

 

 

 

 

 

Ist der Werbespot ‚Just pray‘ beleidigend?

 

Großbritannien: Anglikanische Kirche wollte Werbespot für das Vaterunser in den Kinos laufen lassen. Doch die führenden Kinoketten lehnten den christlichen Spot ab, er könne Zuschauer „aufregen oder beleidigen“.

 

 

London (kath.net/pl): Ein einfacher Werbespot zeigt Menschen, die das Vaterunser beten. Diesen Spot „Just pray“ wollte die Kirche von England vor der neuen „Star Wars“-Episode laufen lassen und damit Menschen verschiedener Generationen zum Gebet ermutigen. Doch die führenden britischen Kinoketten (Cineworld, Odeon und Vue) lehnten die Vorführung des christlichen Werbespots ab. Der Spot berge das Risiko, dass er Zuschauer „aufregen oder beleidigen“ könne, außerdem seien Werbespots mit religiösen oder politischen Inhalten unüblich, so lautet die Begründung. Allerdings war der Werbespot zuvor durch zwei britische Regierungsstellen ohne Kritik freigeben worden. Der Spot „just pray“ zeigt neben dem Anglikanerprimas Justin Welby so unterschiedliche Personengruppen wie Flüchtlinge in einer Erstunterkunft, Schulkinder, einen Gewichtsheber, einen Chor, die jeweils einen Teil des Vaterunsers sagen.

 

 

Der Kommunikationsdirektor der Anglikanischen Kirche äußerte, dass die Ablehnung verblüffend sei. Immerhin werde das Vaterunser „von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt jeden Tag gebetet und ist seit Jahrhunderten Teil des täglichen Lebens dieses Landes“.

Anglikanerprimas Welby stellte am Sonntag fest: „Millionen von Menschen in der ganzen Welt beten dieses Gebet täglich. Ich glaube, dass sie überrascht und traurig über diese Entscheidung wären, besonders hinsichtlich der Terroranschläge in Paris, bei denen viele Menschen im Gebet Trost und Geborgenheit gefunden haben“. Diese Werbung sei genauso „beleidigend“ wie ein Weihnachtsgottesdienst. Welby schlug vor, dass die Menschen den Werbespot sehen sollten „und selbst entscheiden sollten, ob er beleidigend oder aufregend ist.“ Die Öffentlichkeit solle selbst urteilen dürfen statt zensiert zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Der vorauseilende Gehorsam treibt immer seltsamere und vor allem christenfeindliche Blüten. Keine Kinokette hätte z. B. den islamischen Minarettruf verboten, weil sie dazu zu feige sind, dieses zu fordern. Sie sind aber mutig genug, urchristliches Gedankengut zu eliminieren. Satan scheint wirklich große Macht zu haben. Christliches Gebet scheint er nicht tolerieren zu können. JESUS hat er ja ohne Erfolg in der Wüste versucht. Bei seinen Nachfolgern scheint das problemlos zu klappen.

Aber in der moralisch verwüsteten und  verdorrten Kinolandschaft Englands könnte ja bei so manchem Zuschauer ein Pflänzchen christlicher Erinnerung zum sprießen gebracht werden und das darf laut den Kinoketten Cineworld, Odeon und Vue offensichtlich nicht sein.

 

 

Schließlich muss das Land in all seinen kulturellen Gesellschaftszweigen den vorauseilenden Gehorsam gegenüber Muslimen üben, damit das islamische Dhimmisystem wie selbstverständlich übernommen werden kann. Das Schlimme an der Situation ist, dass der Verrat an der eigenen christlich geprägten Kultur geübt wird.  Mittlerweile scheinen immer mehr Geschäftssparten bereit zu sein, für Geld die eigene Seele zu verkaufen. Glauben die Kinobetreiber etwa, unter islamischer Herrschaft gäbe es sie noch? Sie rollen einer Kultur sogar unaufgefordert den roten Teppich der devoten Selbstverleugnung aus, damit der Islam alle Geschäftssparten leichter übernehmen kann, obwohl er es nicht einmal gefordert hat. Was sollen Muslime von Menschen eines solchen Landes denken, die nicht einmal in der Lage sind, Selbstverständlichkeiten aufrecht zu erhalten, zu vertreten, sich zu bekennen und das Gebet des HERRN aus Angst vor Befindlichkeiten anderer Glaubensrichtungen wie dem Islam nicht bewerben.

 

 

 

Der Grund diesen Werbespot des „VATER unser“ abzulehnen ist so hanebüchen, dass es weh tut. Wen das „Vater unser“ beleidigt oder wer sich über dieses Gebet aufregt, hat sich von der Menschheitsgesellschaft verabschiedet. Ignorieren ist erlaubt, die 3-Affen-Haltung einzunehmen, ist legitim.

 

Mitbeten wäre aber das Sinnvollste, was ein Kinobesucher machen könnte. Der HEILIGE GEIST wird so ein weiteres Mal gehindert, seine Saat zu säen. Denn es könnte ja sein, dass Kinobesucher durch diesen Spot sehen können, welche unterschiedlichsten Personengruppen bei diesem Gebet mitmachen und es könnte Ansporn sein, es diesen gleich zu tun.

Was ist nur aus den Christen in GB und in Europa geworden? Ein Haufen elender Feiglinge und Opportunisten. Rotherham war die Spitze des Eisbergs. Im Grunde setzt sich dieser vorauseilende Gehorsam nur auf anderer, der ungeistigen Ebene fort. 

 

Wir dürfen angesichts des Todes des Bekenntnisses für CHRISTUS, angesichts des verstorbenen Mutes für JESUS einzustehen, angesichts der zu Tode gekommenen christlichen Identität in England den Trauermarsch aus Beethovens 3. Sinfonie einspielen.

 

 

 

 

Beethoven hatte die Eroika-Sinfonie Napoleon gewidmet, zerriss aber die Widmung, als er erfuhr, dass Napoleon sich selbst zum Kaiser gekrönt hatte. Eine Trauermusik drückt vielleicht am besten aus, worum es hier geht:  Um nichts geringes als den Tod der Seele, den Verrat an JESUS und seinen Jüngern.

 

Das unverdächtigste und schönste Gebet des JESUS von Nazareth darf nicht einmal mehr beworben werden, ein Gebet, welches Christen von Kindes  Beinen lernen und im Grunde Passwort des Weltchristentums ist, darf in England als Werbespot nicht mehr gezeigt werden. Es zeigt, dass Mission in Europa ein mehr als hartes Stück Arbeit geworden ist, weil der Mensch sich hier offensichtlich selbst genügt und damit seinen eigenen geistigen Tod eingeläutet hat.

 

One Response to “Vater unser nicht erwünscht in Großbritannien”


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s