kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wird jetzt auch in Indien ein Apostasiegesetz vorbereitet? 28. November 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 09:47

JA zur Religionsfreiheit in Indien: Anti-Religionswechselgesetz stoppen!

 

 

Zwei Parlamentarier (Tarun Vijay und Yogi Adityanath) aus den Reihen der indischen Regierungspartei BJP bereiten ein neues Gesetz vor, das die Abkehr vom Hinduismus landesweit unter Strafe stellen soll. Die Abstimmung über dieses „Anti-Religionswechselgesetzes“ soll demnach in den nächste Wochen stattfinden. Für eine moderne Demokratie wie Indien, die in Zukunft aufgrund des riesigen wirtschaftlichen und politischen Potentials eine wichtige Rolle im Weltgeschehen übernehmen wird, wäre dies ein Schritt in die verkehrte Richtung und würde vielen momentan stattfindenden gesellschaftlichen Aufbrüchen zuwiderlaufen.

Mit dieser Petition an Indiens Premierminister Shri Narendra Modi, an die Botschafter Indiens in Berlin, Wien und Bern sowie an die „hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik“, Federica Mogherini, appellieren wir an die „Indische Volkspartei“ (BJP), das „Anti-Religionswechselgesetz“ zu stoppen.

 

 

 

 

 

Was sind „Anti-Religionswechselgesetze“?

 

„Anti-Religionswechselgesetze“ sollen es zukünftig indischen Staatsbürgern verbieten, beispielsweise vom Hinduismus zu einer anderen Religion überzutreten. In sechs von 29 indischen Bundesstaaten sind solche Gesetze, die die Religionsfreiheit massiv beschneiden, bereits in Kraft. Nun soll ein solches Gesetz für ganz Indien auf nationaler Ebene beschlossen werden. Diese Gesetze verstoßen massivst gegen das persönliche Recht jedes Menschen auf Religionsfreiheit, das (theoretisch) auch durch die indische Verfassung geschützt ist. Einer der führenden Köpfe in der „Indischen Volkspartei“ (BJP) und Berater des indischen Premierministers, Amit Shah, unterstützt das „Anti-Religionswechselgesetz“ und meinte: „Unsere Regierung ist bereit, das [‚Anti-Religionswechselgesetz‘] zu beschließen. Wir spüren, dass die bisherigen Regelungen einzelner Bundesstaaten nicht ausreichend sind. Deshalb brauchen wir eine effektive Lösung für ganz Indien.“

{Mehr: http://www.citizengo.org/de/pr/31318-ja-zur-religionsfreiheit-indien-anti-religionswechselgesetz-stoppen?m=5&tcid=17878310}

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Was ist es anders als ein Apostasiegesetz, welches auf staatlicher Ebene in Indien einen Religionswechsel vom Hinduismus zu einer anderen Religion unter Strafe stellt. Kommt uns das nicht bekannt vor? Im islamischen Bereich ist diese Art der menschenrechtswidrigen Behandlung von religionswechselwilligen Menschen leider vom Koran  direkt, also vom Gott des Islams vorgegeben. Laut Koran sollen die Apostaten sogar getötet werden.

 

 

 

Warum jetzt dieses Gesetz?

Sieht die hindustische Regierung unter Modi, den Hinduismus in seinem Bestand oder in seiner Existenz gefährdet? Werden Hindus lau und wollen die Hindu-Nationalisten ihre noch vorhandene Macht erhalten? Soll so eine Religion wieder einmal als Opium für das Volk gescholten werden? Wenn dieses Gesetz Realität wird, ist  die Marx’sche Beurteilung, dass Religionen Opium für das Volk seien, verwirklicht wie bereits im Islam Realität ist.  Wenn eine Religion ihren Bestand nicht anders aufrecht erhalten kann, als durch Konvertierungsverbote, deren Nichteinhaltung strafrechtlich verfolgt wird, dann hat diese Religion keine spirituelle Kraft mehr.

Wie der Religionswechsel im Hinduismus strafrechtlich behandelt wird und ob es religiöse Verbotsregeln gibt, entzieht sich unserer Kenntnis. Jedenfalls öffnet ein solches Gesetz ähnlich wie das Blasphemiegesetz z. B. in Pakistan dem staatlichen Terror Tor und Tür und die Menschenrechte haben wieder einmal das Nachsehen.   Die Gerichte werden dann wieder vor den Karren der Religion gespannt. Eine unselige Kombination, die einer Diktatur dann in nichts nachsteht. Wir hoffen, dass dieses Gesetz im indischen Parlament keine Mehrheiten finden wird.

 

 

Wir hoffen, dass in der Entwicklungsphase dieses unseligen Gesetzes noch Einflussmöglichkeiten gegeben sind. Einmal erlassen, wird die Aufhebung von  solchen Gesetzen kaum mehr möglich sein. Darum ist jetziges und unverzügliches Handeln wichtig.

Wir empfehlen der Leserschaft, diese Petition zu unterzeichnen, denn wir sollten die Chance ergreifen, dieses Gesetzesvorhaben in Indien durch Verurteilung der Weltgemeinschaft zu Fall zu bringen.

 

 

 

 

 

 

 

Allerdings sollten auch Petitionen von Apostasiegesetzen im islamischen Bereich geächtet werden.

Manchmal hilft nicht nur Gebet, sondern helfen auch Petitionen zum Erfolg zu kommen.
Wie bereits im Artikel verlautbart, wird dieses Gesetz in aller Härte vornehmlich Christen treffen, weil von diesen kaum Gegenwehr zu erwarten ist. Da kann der Staat zeigen, wie mutig er ist.

Allein aus diesem Grund sollten wir uns alle engagieren.  Auch eine Unterschrift – in der richtigen Geisteshaltung ausgeführt –  kann ein Akt der Nächstenliebe sein, denn diese Unterschriften unter dieser Petition wollen Unmenschlichkeiten, Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen und religiösen Machtmissbrauch verhindern.

 

 

 

 

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