kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

St. Martin ohne Martin? 11. November 2015

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 11:17

Gibt es bald nur noch ‚Sonne, Mond und Sterne‘-Feste?

 

 

 

„Ein Lichtermeer zu Martins Ehr“

 

Am 11. November ist es wieder so weit: Kinder laufen mit ihren selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und feiern Sankt Martin – einen Mann, der für soziale Gleichheit, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft steht. Umso absurder, dass manche sich gerade jetzt nicht mehr an ihn erinnern wollen.

Es war etwa im Jahr 334, als der Soldat Martin in einer bitterkalten Nacht einem unbekleideten, armen Mann begegnet ist. Mit einem Schwert hat er dann ohne zu zögern seinen Mantel geteilt und dem Bettler eine Hälfte geschenkt. Später wurde er Bischof von Tours und für seine Taten heiliggesprochen. Seit dem 20. Jahrhundert hat sich der Martinsbrauch in Deutschland stark ausgebreitet – bei Katholiken, aber auch in protestantischen Gegenden. Da wird der Martinstag teilweise mit Bezug auf Martin Luther gefeiert.

 

 

 

 

Jetzt gibt es aber seit zwei Jahren immer wieder die Diskussion, die ‚Sankt Martins-Feste‘ komplett umzubenennen. Sie sollen ‚Sonne, Mond und Sterne‘, Laternen- oder Lichterfest heißen. Zwar soll die Idee des Teilens weiter an die Kinder vermittelt werden, aber man wolle mit dem Namen andere Religionen nicht diskriminieren und ihnen unsere Traditionen aufdrängen, wie die ‚Rheinische Post‘ Rüdiger Sagel, den Vorsitzenden der Linken NRW zitierte.

Was seit Jahren funktioniert, soll jetzt also geändert werden – wie zum Beispiel in mehreren Kitas in Bad Kreuznach. Auf der städtischen Internetseite wird der eigentliche Grund des St. Martin-Festes nicht mehr erwähnt, die Kitas laden zum ‚Laternenfest‘ ein.

Aber kann man sich überhaupt diskriminiert fühlen, weil das Land, das man sich – meistens ganz bewusst – als neue Heimat ausgesucht hat, an seiner Kultur und seinen Traditionen festhält?

 

 

 

 

 

Muslime sind gegen die Abschaffung

 

Die Diskussion hat sogar die USA erreicht. Ein amerikanischer Journalist fasst es so zusammen: „Für viele ist das ein Beispiel, wie Deutsche gezwungen werden, sich der muslimischen Kultur anzupassen und nicht andersherum – so wie es eigentlich sein sollte“.

Natürlich wird kein Moslem, Jude oder Hindu gezwungen, an diesem Fest teilnehmen, aber jeder ist willkommen. Der eigentliche Punkt ist ja nur, dass wir uns nicht weiter verbiegen müssen, dass wir aufhören müssen zu versuchen, es jedem Recht zu machen. Und das wollen wir sogar dann, wenn es nicht einmal gewünscht oder erwartet wird. Zum Beispiel wollen Muslime gar nicht, dass Sankt Martin abgeschafft wird, hat Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, 2013 gesagt.

 

 

Erreichen wir mit solchen Versuchen vielleicht sogar eher das Gegenteil und machen die Integration schwerer? Deutschland sollte auf jeden Fall an seinen alten Traditionen festhalten! Man kann den Kindern direkt beibringen, dass es verschiedene Religionen und dementsprechend auch verschiedene Feste gibt und diese in Kitas und Schulen dann auch gemeinsam feiern.

Der Großteil der Deutschen empfängt Flüchtlinge derzeit mit offenen Armen – und das ist auch richtig so! Aber ob wir Menschen in Not helfen und sie bei uns willkommen heißen, oder ob wir unsere eigenen Traditionen aufgeben, weil wir glauben, dass es politisch korrekter ist – das ist ein großer Unterschied! Denn, Überraschung: Integration funktioniert auch ohne dass wir uns komplett verändern.

{Quelle: http://www.frauenzimmer.de/cms/st-martin-ohne-martin-gibt-es-bald-nur-noch-sonne-mond-und-sterne-feste-2521568.html}

 

3 Responses to “St. Martin ohne Martin?”

  1. Gereon Kirch Says:

    Wer traditionelle oder christliche deutsche Feste wegen falschen Gutmenschentum umbenennt sollte dringend seinen Arzt aufsuchen! Wer so etwas fordert hat sein persönliches Glaubensleben an den Herrn Jesus Christus und die Bibel längst über Bord geworfen und ist höchstens Namenschrist / Karteileiche. Wenn wir Deutschen ins Ausland reisen, oder dort leben, wird der Muezzin / Imam gewisslich weder den Koran oder islamische Symbole in einer Schublade verschwinden lassen um andere Religionen nicht zu diskriminieren oder islamische Traditionen aufzudrängen. Wenn Glaube / Religion, dann auf nur Augenhöhe. Wessen Geistes Kind sind die, welche solche Vorschläge / Forderungen machen?

  2. Max Says:

    In den USA ist es genauso schlimm.Christen werden in der Armee unterdrückt,Moslems dürfen bleiben selbst wenn sie eine Gefährdung sind(siehe Attentat)in Schulen gibts eine Broschüre üner Religionen mit 36 Seiten-35,5 davon über den Islam und 0,5 Seiten für alle restlichen Religionen!!!!

  3. Akelei Says:

    Bevor das Christentum und das Judentum von unserem Kontinent verschwinden wird, wird Gott Vater eingreifen. Dessen bin ich mir sehr sicher. Ich denke aber auch, dass es, bevor es wirklichen Frieden (den nur Gott geben kann) geben wird, noch einiges auf uns zukommen wird. Siehe auch hier: http://www.kath-zdw.ch/maria/vergleichb.offenbarungen.html — der katholische Prophet A. Irlmaier sah den islamischen Halbmond bei Köln zugehen (gemeint wohl eine Art der Bedrängnis). Der koptische Bischof Anba Damian hat uns ja gewarnt !: https://www.youtube.com/watch?v=ySDUna8htto — bereiten wir uns vor im Gebet, im Sühneopfer und in der Nächstenliebe.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s