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So radikal war AfD-Politiker Björn Höcke als Lehrer 5. November 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:16

Kollegen erinnern sich: Alter Leserbrief enthüllt!

 

 

Björn Höcke ist quasi der neue „Rechtsaußen“ der AfD. Seit der ehemalige Sport- und Geschichtslehrer eine Deutschlandfahne in die Talksendung von Günther Jauch mitbrachte, kennt ihn ganz Deutschland. Schon als Lehrer soll er fragwürdige Ansichten vertreten haben. Ehemalige Kollegen erinnern sich an einen fragwürdigen Leserbrief Höckes.

„Immer freundlich, immer zugewandt, und er kannte die Schüler mit Namen, das fiel positiv auf“, erinnert sich ein Lehrer der Rhenanus-Schule im hessischen Bad Sooden-Allendorf an seinen ehemaligen Kollegen Björn Höcke. Der Mann schildert Höcke der „Welt“ als guten, engagierten Lehrer.

 

Er habe die Ganztagsschule und ein Nachhilfesystem organisiert und sich um das Schulmittagessen gekümmert. Doch auch zu der Zeit, als der heutige Fraktionsvorsitzende der AfD im thüringischen Landtag noch Sport- und Geschichtslehrer war, sympathisierte Höcke mit Überlegungen, wie sie vor allem im rechten Umfeld kursieren. Das enthüllt ein Leserbrief an die „Hessisch-Niedersächsische Allgemeine“ vom 17. März 2006.

 

 

 

 

Kritische Thesen zur Zerstörung Dresdens

 

Dort äußerte er sich zur Zerstörung Dresdens durch die Bomben der Alliierten 1945. „In der Weltgeschichte sind niemals zuvor und niemals danach in so kurzer Zeit so viele Menschen zum Tode befördert worden wie im ehemaligen Elbflorenz“ schrieb Höcke damals, und weiter: „Es ging darum, bis zum Kriegsende eine möglichst große Zahl deutscher Menschen zu töten“ – zwei steile Thesen, gerade für einen Geschichtslehrer.

Nach Erscheinen des Leserbriefes habe man ihm an der Rhenanus-Schule nahegelegt, sich als Geschichtslehrer nicht mehr derart exponiert öffentlich zu äußern, berichtet die „Welt“. Höcke war bis zu seinem Einzug in den Thüringer Landtag für die AfD 2014 als Oberstudienrat an der Rhenanus-Gesamtschule tätig.

 

 

 

 

Höcke redet wenig über seine Zeit als Lehrer

 

In Höckes Klassenzimmern habe außerdem immer eine Deutschlandkarte gehangen. „Das war ungewöhnlich, in anderen Klassen hingen nie solche Karten“, sagte der ehemalige Kollege der „Welt“. Höcke selbst äußert sich zurückhaltend zu seiner Zeit als Lehrer an der Rhenanus-Schule. Sein Dienstethos als Beamter verbiete ihm, Auskunft über schulinterne Dinge zu geben, die vor seiner Zeit als Politiker liegen. „Ich habe Wissen vermittelt und nicht Meinungen, und ich habe großen Rückhalt verspürt, von Seiten der Schüler und von Seiten des Kollegiums“, zitiert ihn die Zeitung.

{Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/kollegen-erinnern-sich-altes-leserbrief-enthuellt-so-radikal-war-afd-politiker-bjoern-hoecke-als-lehrer_id_5057346.html}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Bei der  Überschrift: „So radikal war AfD-Politiker Björn Höcke als Lehrer“ vermutet der Leser eine Einstellung, die dem Nationalsozialismus oder anderen Diktaturen huldigen würde. 

 

Aber was war das radikale Verbrechen dieses Herrn?

 

 

 

Das Aufhängen der Deutschlandkarte und die Verkündigung des Lehrstoffs, dass die Allierten Dresden in Grund und Boden bombardierten, was den Tatsachen entspricht.

Neben diesen „Verbrechen“ wird geschildert, dass er ein engagierter Lehrer gewesen sei, der sich um den Aufbau eines Nachhilfesystems und um das Schulmittagessen verdient gemacht hat.

 

 

Nun, die Deutschlandkarte im Klassenzimmer wird ihm wohl noch heute zum Verhängnis werden so  wie die Deutschlandflagge bei Jauch ihn in die mediale Jauchegrube befördert hat. Welche schlimmen Verbrechen.

 

Kann sich der Leser die USA, Frankreich oder Großbritannien ohne Landkarte und Flagge vorstellen?

Wohl niemand. Aber hier in Deutschland sind das Zeigen dieser beiden Zeichen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 

Wie gehirnlich und politisch verkorkst müssen Menschen sein, die aus diesen beiden Tatsachen einen Menschen als radikal abqualifizieren?

 

 

 

Die Deutschlandflagge wird nur zum Sieg der Fußballweltmeisterschaft im öffentlichen Raum erlaubt oder bei Olympischen Treppenerfolgen in Gold oder bei Gedenken an traurige Ereignisse, wenn sie auf Halbmast gesetzt wird. Dafür taugt sie gerade noch.

An anderer Stelle wird diese Flagge selbst von der Bundeskanzlerin verstört und verächtlich abgenommen und die Politiker auf der Bühne und das Publikum klatschen ungestört weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Die heutige Politik dieser Frau zeigt genau, was sie von Deutschland hält, nämlich nichts. Sie gibt dieses Land offiziell der inneren Zerstörung preis, so wie sie die Flagge der BRD bei diesem Auftritt in diesem Video behandelt hat. Diese Aktion verrät unseres Erachtens sehr viel über das Denken dieser Frau. Hätte Gröhe die DDR-Flagge mitgebracht, hätte er sie wahrscheinlich schwenken dürfen.

Welch traurige Politiker-Gestalten nicht nur auf der Bühne dieses Videos zu sehen waren, die sich das gefallen ließen wie folgsame Hündchen,  sondern auch auf der Politbühne in Berlin aktuell zu sehen sind, macht die symbolische Flaggenwegnahmegeste dieser Frau auf offener Bühne mit anschließendem Gesichtsausdruck, der der  einer Gouvernante gleicht, die gerade eine erzieherische Handlung an einem Hofhund vorgenommen hat, zum politischen Programm in der Flüchtlingspolitik, die geeignet ist, nicht nur die BRD zu zerstören, sondern die gesamte EU.

 

 

 

 

Diese Frau zeigt, was sie von Nationalitäten hält, nämlich nichts. Sie möchte Deutschland in der EU-Suppe aufgelöst sehen.

Das wurde hier ganz deutlich.

Diese Frau ist radikal, nicht Björn Höcke.

 

 

 

 

Und wenn Höcke im Geschichtsunterricht den Bombenangriff von Dresden kritisch angemerkt hat und mit seinen Äußerungen wohl im Angesicht der Atombombe von Hiroshima über das Ziel hinausgeschossen ist, so kann dies nicht als radikale Fehlleistung angesehen werden. Hätte er die Toten auf Europa beschränkt, hätte er durchaus Recht gehabt.  Der alliierte Bombenangriff war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das steht außer Frage.

Churchill war ein Kriegsverbrecher, weil er mit den Flächenbombardements den Widerstand der Bevölkerung brechen wollte.

 

 

Aus diesem Grunde wurden reine Zivilziele in Deutschland bombardiert. Natürlich waren das reine Rachefeldzüge auf Zivilisten. Militär gegen Zivilisten.  Darauf hinzuweisen bedarf der Abrundung des Bildes vom 2. Weltkrieg. Und Dresden und die Zerstörung seiner Frauenkirche waren ein Fanal der Menschen- und Kulturverachtung der Alliierten.  Denn auch der 2. Weltkrieg hatte mehrere Väter. Dabei müssen die Verbrechen Hitlers nicht geschmälert werden. Wenn aber Sieger Geschichte schreiben, so lassen sie gern das eigene Versagen weg.

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/der-zweite-weltkrieg-hatte-viele-vaeter.html

 

 

 

 

Wir jedenfalls bezeichnen einen Politiker, der die Flagge hochhält und die Deutschlandkarte im Klassenzimmer als selbstverständlich ansieht und wahre Behauptungen über Dresden aufstellt, nicht als radikal, sondern als normal und mit gesundem politischen Menschenverstand ausgerüstet.

 

 

Die Presse, die sich angesichts dieser radikalen „Verbrechen“ von Höcke dieser Überschrift bedient, trägt mit zur Hetze gegen Personen bei, die eben nicht der politisch-radikalen Denkweise angehören.  Ja, sie hetzen sogar gegen die historische Wahrheit. Aber gesunder Menschenverstand scheint in dieser Republik schon auszureichen, um als radikal diffamiert zu werden.

 

 

Wir dürfen schließen mit dem Wort: 

Nichtradikaler Mann, radikaler Artikel!

 

2 Responses to “So radikal war AfD-Politiker Björn Höcke als Lehrer”

  1. wolfsattacke Says:

    Zitat: „Kritische Thesen zur Zerstörung Dresdens

    Dort äußerte er sich zur Zerstörung Dresdens durch die Bomben der Alliierten 1945. „In der Weltgeschichte sind niemals zuvor und niemals danach in so kurzer Zeit so viele Menschen zum Tode befördert worden wie im ehemaligen Elbflorenz“ schrieb Höcke damals, und weiter: „Es ging darum, bis zum Kriegsende eine möglichst große Zahl deutscher Menschen zu töten“ – zwei steile Thesen, gerade für einen Geschichtslehrer.

    Nach Erscheinen des Leserbriefes habe man ihm an der Rhenanus-Schule nahegelegt, sich als Geschichtslehrer nicht mehr derart exponiert öffentlich zu äußern, berichtet die „Welt“. Höcke war bis zu seinem Einzug in den Thüringer Landtag für die AfD 2014 als Oberstudienrat an der Rhenanus-Gesamtschule tätig.“

    Das was er über die Zerstörung Dresdens sagte ist absolut korrekt. Nicht korrekt dagegen ist die allgemein verlangte Falschdarstellung zu diesem Thema, welche dieses alliierten Kriegsverbrechen bagatellisieren.
    Es ist skandalös und spricht für sich, daß man Herrn Höcke als Geschichtslehrer nahelegte, zu diesem Thema nicht mehr derartig zu äußern, also von ihm die Unterdrückung von Tatsachen verlangte.
    Dem Kriegsverbrecher Harris, welcher der Kommandierende dieses Massenmordes an Zivilisten war, sowie dessen Vorgesetzten, war es sehr wohl bewußt, daß sich in der Stadt nur überwiegend alte Menschen, Frauen und Kinder befanden, außerdem hielten sich zu diesem Zeitpunkt gerade viele Ostdeutsche Flüchtlinge auf, welche durch das Bombardement gezielt ermordet wurden, also ein gezielter Völkermord, welcher gleich eine Reduzierung ostdeutscher Menschen bewirkte, denn es waren etliche, Ostdeutsche Flüchtlinge welche sich in Dresdens Innenstadt, sowie den Elbwiesen aufhielten.

    Während man sich über die Tötung angeblicher Zivilisten in Kundus, Afghanistan ereifert, soll man den gezielten Massenmord durch die Alliierten in Dresden verschweigen? Nein, so läuft Geschichte nicht und so können spätere Generationen auch kein entspanntes Verhältnis aufbauen.


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