kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamische Extremisten „infiltrieren“ Migrantenströme und „werden Europa großen Schaden zufügen“ 27. Oktober 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 10:42

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Der Salesianer Pater Alejandro José León, der als Missionar in Syrien wirkt, forderte die europäischen Staaten auf, „vorsichtig zu sein“, weil mit den Einwandererströmen auch „moslemische Extremisten“ nach Europa drängen, die „in Europa großen Schaden zufügen werden„.

 

 

 

Pater Leon ist auch nach Ausbruch der Kämpfe in Syrien geblieben. Er kennt die Lage aus nächster Nähe und gab den europäischen Staaten, die derzeit unter dem Stichwort „syrische Flüchtlinge“ Einwanderer aus aller Welt aufnehmen, den Rat, dass sie „wachsam“ sein sollen, denn unter die Flüchtlinge mischen sich Islamisten, die Europa schaden wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Extremisten nützen gezielt die Hilfsbereitschaft der Europäer aus

 

 

Pater Leon versichert, daß kein Zweifel daran bestehe, dass islamische Extremisten die Flüchtlings- und Migrantenströme „infiltrieren“, und das „mit ausgesprochen schlechten Absichten“. Es werde „gezielt die Bereitschaft der Europäer ausgenützt, Schutzsuchenden Hilfe zu bieten“. Erst am vergangenen Dienstag hatte der spanische Kardinal Antonio Cañizares, der Erzbischof von Valencia, vor der „Migranteninvasion“ gewarnt und die europäischen Regierungen aufgefordert, „nicht mit der Identität der Völker zu spielen“.

Der Salesianer kritisierte die Staaten, die den Syrien-Konflikt „für ihre eigenen Interessen mißbrauchen“. Der eigentliche syrische Konflikt sei „kein Konflikt zwischen Gut und Böse. Es gibt syrische Bürger die ihr Leben für Assad geben, und andere, die sich ihm widersetzen, und auf beiden Seiten sind ehrliche Leute. Bekommen haben wir dann aber den Islamischen Staat“.

 

 

 

 

 

 

 

Syrische Christen überrascht, in Europa zu hören, Assad sei „ein Unterdrücker“

 

 

Der Missionar kritisierte, „wie Europa mit der Flüchtlingskrise umgeht“. Wichtig sei zu wissen, daß Syrer, das gelte vor allem auch für die Christen, ihr Land nicht verlassen wollen. „Wenn sie es dennoch tun, dann für ihre Kinder.“ Eine Mahnung zur Vorsicht, wenn hingegen in Europa vor allem junge, alleinreisende Männer auftauchen. Die „Einwanderungswelle“ aus Syrien hänge nicht zuletzt mit der Wirtschaftsblockade zusammen, die über Syrien verhängt wurde. Die Menschen seien von den Konfliktparteien, vor allem vom Islamischen Staat (IS) bedrängt, aber zusätzlich von der Wirtschaftsblockade betroffen. Das führe zur Flucht innerhalb Syriens, in die Nachbarländer und auch nach Europa. Viele christliche Syrer, die in den Westen gelangen, seien überrascht, daß es in Europa heißt, Staatspräsident Assad sei ein „Unterdrücker und Diktator“. Viele Syrer würden in Assad das „kleinere Übel“ sehen. Das könne er verstehen.

 

 

 

 

Man verlässt seine Familie nicht mitten im Krieg

 

 

Zu seiner Situation in Syrien sagte Pater Leon:

„Ich habe meinen Reisepass. Ich könnte gehen, aber ich gehe nicht, weil hier meine Familie ist und man verlässt seine Familie nicht mitten im Krieg“.

Die Salesianer betreuen auch die Hochschulseelsorge. Um die Lage in Syrien zu schildern, erzählt Pater Leon von einem 24 Jahre jungen syrischen Christen aus seiner Gemeinde: „Er hatte gerade sein Jura-Studium erfolgreich abgeschlossen und wollte heiraten. Mitten in dem Chaos. Das war nicht nur der Willen durchzuhalten, sondern etwas Neues zu bauen. Er dachte schon an die nächste Generation. Wir waren auf dem Weg zu seiner Hochzeit, um ihn zu trauen. Da wurde er von einer Rakete, die in Damaskus einschlug, getötet. Er wollte mit Gottvertrauen einen neuen Baum der Hoffnung pflanzen. Andere Menschen, die diese Rakete abgefeuert haben, wollten zerstören und töten. Unsere Aufgabe als Christen ist es, mit Gottvertrauen, neue Bäume der Hoffnung zu pflanzen, auch dort, wo keine Hoffnung zu sein scheint. Wir haben Gottes Zusage“.

 

 

 

Pater Alejandro José Léon, Jahrgang 1979, stammt aus Venezuela. Nach seinem Eintritt in den Salesianerorden wurde er 2003 nach Ägypten geschickt, um Arabisch zu lernen. In Rom beendete er sein Theologiestudium und wurde der Salesianerprovinz des Nahen Ostens zugeteilt. Dort entschied er sich 2010, als Missionar in die Salesianerniederlassungen nach Aleppo und Damaskus zu gehen. Seit 1948 ist der Salesianerorden mit den beiden Missionen in Syrien tätig. An beiden Orten unterhält er ein Jugendzentrum, an dem vor dem Krieg jeweils 80 junge Christen der verschiedenen Riten geformt wurden. Heute sind es durch Krieg und Flucht insgesamt 1.200 junge Christen, jeweils 600, die von der Salesianermission betreut werden und deren Schulen besuchen. Darunter sind auch 100 junge Christen, die Flüchtlinge aus dem Irak sind.

„Wir können das Leid der Menschen lindern, ihren Hunger stillen, aber auch durch unsere Bildungsarbeit helfen“, so Pater Leon. „Dafür bin ich dankbar“.

 

{Quelle: http://www.katholisches.info/2015/10/16/missionar-islamische-extremisten-infiltrieren-migrantenstroeme-und-werden-europa-grossen-schaden-zufuegen/}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Hier wieder ein Statement aus berufenem Mund. Wir zitieren aus obigem Artikel: Syrische Christen überrascht, in Europa zu hören, Assad sei ein Unterdrücker. Ja, Medien sind teilweise Prostituierte der Mächtigen. Der Westen macht Assad zum Tyrannen. Ja, für die Sunniten mag er sogar einer gewesen sein. Aber jetzt ist der IS in Syrien besser? Die Situation im Irak ist jetzt nach dem Sturz Husseins, der ein echter Verbrecher war, besser? Die Situation ist in Libyen jetzt besser nach dem Sturz von Gaddafi? Mitnichten: In allen drei Ländern herrscht das Chaos.

 

Bei der Gelegenheit erfahren wir vom Ernst der Lage, nämlich dass Wirtschaftssanktionen noch immer auf diesem Land der Kriegsflüchtlinge greifen. Aber Waffenlieferungen gibt es seitens der interessierten Mächte zuhauf. Es ist eine bekannte Tatsache, dass Wirtschaftssanktionen kein Regime in die Knie zwingt, sondern nur der Bevölkerung, insbesondere der armen Bevölkerung schadet.

Unser Forderung: Hebt die Wirtschaftssanktionen endlich auf.

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiterer Punkt wird deutlich:

Man verlässt seine Familie nicht mitten im Krieg. Genau das tun aber gerade die jungen islamischen Kerle, die hier ankommen. Sie sind letztlich Feiglinge und Deserteure, aber keine echten Flüchtlinge. Oder aber sie gehören dem IS an der sich über die Flüchtlingsströme hier breitmachen will.

Dieser Pater, der uns nur zwei Bilder zeigt von Syrien Kindern, äußert eine Mahnung, nämlich eine Mahnung zur Vorsicht, wenn in Europa vor allem junge, alleinreisende Männer auftauchen und das „mit ausgesprochen schlechten Absichten“. Es werde „gezielt die Bereitschaft der Europäer ausgenützt, Schutzsuchenden Hilfe zu bieten“.

 

 

 

 

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Und unsere Politik schlägt solche Warnungen in den Wind und lässt solche Verbrecher ins Land, die vor einem Menschenleben, insbesondere vor dem eines Ungläubigen nicht einen fingernagelbreit Respekt haben. Es ist für diese Typen ein unwertes Leben, was sie in Syrien und im Irak, in Nigeria und in Afghanistan, in Pakistan und in Arabien, in Iran und in Gaza jeden Tag durch ihre Terrorakte, Kreuzigungen, Hinrichtungen  und anderen koranisch inspirierten Verbrechen unter Beweis stellen.

Dieses Gottvertrauen, über welches Pater Alejandro José León, der als Missionar in Syrien wirkt, verfügt, erbitten wir auch für uns selbst und für alle Mitchristen. Die täglichen Schocknachrichten, die völlig falsche Flüchtlingspolitik der Regierung und die Massaker in Islamland sollten unsere Herzen für die Seelen der Flüchtlinge nicht verhärten. Die meisten Flüchtlinge, die hieher kommen – außer kriminelle oder IS-Infiltrierte – sind nicht schuld daran, dass sie hier die bestmögliche Sicherheit und ein besseres Leben suchen. Es ist zutiefst verständlich. Beten wir für sie und helfen ihnen, wo wir können.

 

 

 

 

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Islamic State (ISIS) runs over Syrian man with a tank, crushing his head like a prune

 

 

 

 

Das ist das Eine, das Andere ist die völlig unzumutbare politische Situation, die das Leid der Flüchtlinge dazu benutzt, hier Chaos zu verursachen und dieses Land zu einer Spielwiese von Terroristen und Verbrecher werden zu lassen. Damit meinen wir ausdrücklich nicht den normalen Asylanten und Wirtschaftsflüchtling, der sich bessere Lebensbedingungen erhofft. Damit meinen wir die Kriminellen und die Terroristen unter ihnen. Das aber haben nicht diese Flüchtlinge zu verantworten, sondern einzig und allein unsere Regierung. Diese ist das Ziel unseres Ärgers und unserer Kritik. Der Galgen, das Schafott oder andere Zeichen des Todes sind nicht geeignet, sachliche Kritik zu üben. Hass ist nie ein guter Berater. Aber wie der Pater mahnen wir die Regierung zur Vorsicht, die sie aber leider schon lange aufgegeben hat. Und genau das ist der Punkt. Gefälschte syrische Pässe, welches für IS-Terroristen ein Freifahrtschein in ihr späteres Operationsgebiet darstellt.

 

 

Warum hat Merkel in der Türkei nicht verlangt, diesen Machenschaften der Fälscher ein Ende zu setzen?

Auch das ist Ursache für die Grundierung von Terror und Verbrechen.

 

 

 

 

 

 

Bitten wir den HERRN um Frieden, um Versöhnung und um ein Zusammenleben, welches nicht von religiösen, politischen und gesellschaftlichen Konflikten beherrscht wird. Ja, in Syrien haben unterschiedliche Konfessionen in einer Diktatur zusammengelebt. Diese Zeiten sind ein für allemal vorbei.

Leider!

Vertrauen wir wie Pater León auf JESUS CHRISTUS.

 

12 Responses to “Islamische Extremisten „infiltrieren“ Migrantenströme und „werden Europa großen Schaden zufügen“”

  1. thomas Says:

    Wann beginnt das große Morden?

    isisDank Merkels „Flüchtlingen“ wird der IS zum Jahresende 2016 in Deutschland über etwa 200.000 Kämpfer verfügen. Selbst mit einfachen Handfeuerwaffen könnten diese Männer innerhalb von 24 Stunden 4-5 Millionen Deutsche töten – bevor die Bundeswehr überhaupt reagieren würde. Sowohl technisch als auch taktisch wäre ein gigantisches Pogrom an den Deutschen in Deutschland umsetzbar. Es wäre erstaunlich, wenn der IS das nicht auch erkannt hätte. In einer zweiteiligen PI-Serie stellen wir uns daher die Frage: Wann und wie beginnt das große Morden?

    (Zweiteilige Serie von M. Sattler)

    Bereits vor Merkels illegaler Völkerwanderung wurden in den Verfassungsschutzberichten 30-40.000 gewaltbereite Islamisten in Deutschland genannt. Aus den libanesischen Flüchtlingslagern wissen wir, dass etwa zwei Prozent der syrischen Flüchtlinge als radikal und gewaltbereit einzuschätzen sind. Überträgt man diese Zahl auf Merkels 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ von 2015, sind allein in diesem Jahr etwa 30.000 gewaltbereite Islamisten nach Deutschland eingereist. Insgesamt verfügt der IS somit nun über ca. 60-70.000

    quelle :http://www.pi-news.net/2015/10/p488252/

    • Andreas Says:

      ja genau, bringt die Leute nur auf Ideen, am besten mit genauer technischer Anweisung, wie man uns am am mühelosesten killt?! Überall lese ich so ein Zeugs, teilweise mit perfide-perfekten Anleitungen, wie man am effektivsten Polizei u. Militär ausschaltet. Was soll das??

      • thomas Says:

        Du kannst zu hundert Prozent davonausgehen, Andreas, das genau diese, oder ähnliche Pläne, aus
        der CIA Schublade, von saudisch, türkischen Vasallen, an die IS übergeben wurden. Wer in Europa
        mit einem solchen Szenarium nicht rechnet und sich nicht drauf vorbereitet ,ist dumm und dem Untergang
        geweiht, wie Troja, das byzantinische Reich und viele Andere.

  2. thomas Says:

    Und die Gutmenschenlügenpresse schaltet die Kommentarfunktion aus, wie hier der Spiegel.
    Gleichzeitig gibt der Spiegel aber zu, das immer mehr negative Kommentare über die Wirtschafts-
    flüchtlinge abgegeben werden !

    Forum
    Liebe Leserinnen und Leser,
    im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf SPIEGEL ONLINE finden Sie unter diesem Text kein Forum. Leider erreichen uns zum Thema Flüchtlinge so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Forumsbeiträge, dass eine gewissenhafte Moderation nach den Regeln unserer Netiquette kaum mehr möglich ist. Deshalb gibt es nur unter ausgewählten Artikeln zu diesem Thema ein Forum. Wir bitten um Verständnis.

    quelle : http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlingskrise-in-bayern-wir-saufen-heute-ab-a-1059559.html#utm_source=politik#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

    Soviel zur Presse und Meinungsfreiheit, in Gaymanien !

  3. thomas Says:

    Und da Russland diesen IS Abschaum in Syrien fast erledigt hat, wird der Rest natürlich versuchen
    nach Europa zu kommen, denn die Saudis und die Türkei, werden ihre Freunde mit Sicherheit nicht
    aufnehmen. Man kann nur hoffen, das russischen Spezialeinheiten und die syrische Arme möglichst viele töten. Bis jetzt haben die Amis sich nicht getraut, an ihre Freunde Flugabwehrraketen zu liefern.

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/wasservorrat-von-is-milizen-nur-fuer-1-woche-russland-schneidet-is-versorgungsroute-ab-a1279511.html

  4. Johannes Says:

    Vladimir Putin’s speech – SHORTEST SPEECH EVER

    On August 04, 2015, Vladimir Putin, the Russian president, addressed the Duma, (Russian Parliament), and gave a speech about the tensions with minorities in Russia:
    In Russia, live like Russians. Any minority, from anywhere, if it wants to live in Russia, to work and eat in Russia, it should speak Russian, and should respect the Russian laws. If they prefer Sharia Law, and live the life of Muslim’s then we advise them to go to those places where that’s the state law.
    Russia does not need Muslim minorities. Minorities need Russia, and we will not grant them special privileges, or try to change our laws to fit their desires, no matter how loud they yell ‚discrimination‘. We will not tolerate disrespect of our Russian culture. We better learn from the suicides of America, England, Holland and France, if we are to survive as a nation. The Muslims are taking over those countries and they will not take over Russia. The Russian customs and traditions are not compatible with the lack of culture or the primitive ways of Sharia Law and Muslims.

    When this honorable legislative body thinks of creating new laws, it should have in mind the Russian national interest first, observing that the Muslims Minorities Are Not Russians. The politicians in the Duma gave Putin a five minute standing ovation.

    • thomas Says:

      Da merkt man, da diesen Menschen der Herrgott Verstand gegeben hat, unseren Regenten, hat er den
      Verstand genommen. Wenn Putin schon sagt, das Russland nicht die gleichen Fehler wie Europa macht,
      welche immer islamischer werden, ja dann bekommen wir unsere ganzen Verschwörungstheorien zu diesem
      Thema, Wirtschaftsflüchtlinge jetzt bestädigt. Putin verfügt noch über jede Menge Geheimdienstinformationen.

  5. thomas Says:

    Dank für Gastfreundschaft, auf islamisch !

    Vorfall in Flüchtlingsheim: NRW-Polizeibürokratie verhöhnt Vergewaltigungsopfer

    George Orwell ist nicht verstorben, er lebt in Herford. Orwell heißt jetzt Michael Albrecht und arbeitet im Leitungsstab der Pressestelle der dortigen Kreispolizeibehörde. Unser Mann hat eine Pressemitteilung (PM) zu verantworten, die am Vormittag des Montag, 26.10.2015, veröffentlicht wurde und in der Folge zu gleichlautenden Presseveröffentlichungen führte.

    Die PM soll die Öffentlichkeit über eine schwere Sexualstraftat täuschen, weil diese von einem Flüchtling begangen wurde. Unter der Überschrift „Sexuelle Nötigung in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung“ heißt es in der Pressemitteilung weiter:

    „In der Nacht zu Sonntag, gegen 01:30 Uhr, wurde eine Mitarbeiterin einer karitativen Einrichtung in einer Unterkunft für jugendliche Flüchtlinge in Herford von einem 15-jährigen Bewohner sexuell bedrängt. Die…
    [Weiterlesen…]

    Quelle : http://www.achgut.com/dadgdx/index.php

    Da bedarf es gar keiner Extremisten, da reicht schon der 15 jährige Durchschnittsgläubige.

  6. marc Says:

    Das Recht auf Asyl war nur für Deutsche vorgesehen

    In den 1980er Jahren offenbarte einer der letzten damals noch lebenden Mitwirkenden am Grundgesetz, Hannsheinz Bauer, in einem Interview des Bayerischen Fernsehens, daß das Asylrecht ausschließlich für Deutsche gelten sollte.
    Angesichts des akuten Wohnraummangels nach dem Krieg verhängten die Kommunen Zuzugsbeschränkungen. Oftmals galten diese selbst für Flüchtlinge und Vertriebene. So konnten sich Deutsche nicht überall niederlassen.
    Gerade im Hinblick auf Deutsche, die in der Ostzone den politischen Verfolgungen ausgesetzt waren, wurde das Asylrecht in das Grundgesetz aufgenommen. Damit sollten Deutsche vor einer Abweisung aufgrund der Zuzugsbeschränkungen geschützt werden.
    Dies ist deutlich am Entwurf des Grundgesetzes vom 18.Oktober 1948 (Drucksache Nr. 203) zu sehen. Dort heißt es im Artikel 4, Absatz 2:
    „Jeder Deutsche, der wegen seines Eintretens für Freiheit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit oder Weltfrieden verfolgt wird, genießt im Bundesgebiet Asylrecht.“
    Ausdrücklich wird aber die Gewährung für politisch verfolgte Ausländer verneint:
    „Die Gewährung des Asylrechts für politisch verfolgte Ausländer erscheint als zu weitgehend, da sie möglicherweise die Verpflichtung zur Aufnahme, Versorgung usw. in sich schließt.“
    Dieser Entwurf ging dann als Absatz 2 des Artikels 16 ins Grundgesetz ein. Dieser Artikel bezieht sich aber nur auf Deutsche:
    „(1) Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.
    (2) Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“
    Der Absatz 2, Satz 2 hätte eigentlich heißen müssen: Politisch verfolgte Deutsche genießen Asylrecht.
    Aus redaktionellen Gründen, wurde die Wiederholung „Deutsche“ weggelassen, was Deutschland zum Verhängnis geworden ist.
    Der Artikel 16 GG galt vom 23. Mai 1949 bis zum 28. Juni 1993. Aufgrund des sogenannten Asylkompromisses wurde der Absatz 2 neu gefaßt und trat als Artikel 16a GG am 29. Juni 1993 in Kraft.
    Alexander Schonath

    • Samuel Says:

      sehr aufschlussreich – ich hatte mich schon immer gewundert, wieso man bereits 1948, Deutschland war noch ein Trümmerhaufen, bereits die (massenweise) Aufnahme ausländischer Asylforderer ins Gesetzbuch hätte schreiben sollen. Das ursprünglich nur für deutsche Bürger/Auslandsdeutsche/deutsche Verfolgte in Osteuropa etc. geltende Recht wurde also nachträglich globalisiert u. als Angebot für alle Verfolgten dieser Welt umgeschrieben? Dazu wurde die Öffentlichkeit nie informiert – wer hatte/hat das zu verantworten?
      Das muss unbedingt neu aufgerollt werden!!

      • Gloriosa1950 Says:

        Ich spekuliere mal, dass das die 68er nicht Deutschen Jugendverführer Adorno, Marcuse und Horckheimer zu verantworten haben. In deren „Programm“ tauchte erstmals die Forderung nach „Bevorzugung aller Ausländer in Deutschland“ auf! Aber bitte nicht vergessen, dass die Westdeutschen dies hinnahmen und sogar noch die ANTIFA kritiklos hervorbrachten! Was wir HEUTE wahrnehmen haben wir DDR-Bürger denen zu verdanken! Und diese arroganten Ignoranten haben ab 1990 ihre „Arbeit“ im Osten mit !!!Buschzulage!!! vergütet bekommen. Dabei gehörte unsere DDR zu den 10 wichtigsten Industriestaaten der Erde und nicht der Westen! Heute gibts im Westen Städte, die mehr als 50% Ausländeranteil haben! Und heute bekommen die Einwanderer Buschzulage, alles in allem mehr Lebensunterhalt = Alimentierung als die meisten Rentner !


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