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Schwule Priester „geheilt“ im Alpen-Kloster – zusammen mit Pädophilen und Drogensüchtigen 11. Oktober 2015

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 18:06

Für den polnischen Geistlichen Krzysztof Charamsa muss das Coming-out besonders schwer gewesen sein: Die katholische Kirche schickt einem Medienbericht zufolge schwule Priester zur „Heilung“ ins Kloster – zusammen mit Pädophilen und Drogensüchtigen.

 

 

 

 

Erst das Coming-out des polnischen Priesters Krzysztof Charamsa am Wochenende und nun das: Die italienische Zeitung „La Repubblica“ berichtet über ein Kloster in den Alpen, in dem die katholische Kirche Homosexuelle „heilen“ wolle. Dabei warnte Papst Franziskus auf der wichtigen Familiensynode in Rom am Wochenende noch vor einer „Kirche mit verschlossenen Türen“.

 

Im Kloster Venturini in Trient würden Priester, die „unangemessene sexuelle Tendenzen zeigen“ in eine „Zeit der Ausbildung, persönlichen Reflexion und Erleuchtung“ geschickt, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen Ordenssprecher. Auch Pädophile sowie männliche Drogen- und Alkoholabhängige würden in dem Kloster behandelt.

 

 

 

 

 

Das Blatt berichtet unter anderem von einem früheren Ordensmann, Mario Bonfante, der nach Venturini geschickt werden sollte, nachdem bekannt wurde, dass er schwul ist. Derzeit befänden sich jedoch keine Priester in der Einrichtung. Den Angaben zufolge weigerte sich Bonfante, im Kloster den „rechten Weg“ zu finden, und wurde gefeuert – so wie am Wochenende der bis dahin hochrangige polnische Monsignore Charamsa.

Wegen des Coming-outs des 43-Jährigen einen Tag vor Beginn der Synode begann das Treffen über die Haltung der katholischen Kirche zu den Themen Ehe, Familie und Homosexualität in angespannter Atmosphäre. Insgesamt 270 Bischöfe streiten dort derzeit über das Familienbild in der katholischen Kirche.

 

 

Charamsa kehrte Rom unterdessen den Rücken. Zusammen mit seinem Lebensgefährten, dem Katalanen Eduardo Planas, sei er am Montagnachmittag am Flughafen Fiumicino eingetroffen, um für einen Flug nach Barcelona einzuchecken, meldete die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die italienische Agentur Ansa. Statt eines schwarzen Talars habe er Zivil mit einem blau-gestreiften Hemd getragen. Der durch Charamsa bekannt gewordene Umgang der Kirche mit homosexuellen Geistlichen dürfte die Diskussionen in Rom weiter befeuern.

 

 

 

 

Der von Pater Mario Venturini 1928 gegründete Priesterkonvent in den italienischen Alpen wiederum bietet laut eigener Homepage in einem großen Haus „verschiedene Therapiemöglichkeiten und Arbeitsgemeinschaften“ und sei auf das Familienleben spezialisiert. Das Wort Homosexualität taucht auf der Seite nicht auf. Darüber, welche geistlichen oder psychotherapeutischen Methoden in dem Orden genau zur Anwendung kommen sollen, machte ein Sprecher der Gemeinschaft „La Repubblica“ zufolge keine Angaben. Für Schlagzeilen habe der Konvent jedoch im Jahr 1983 bereits einmal gesorgt: Damals sei ein 71-jähriger Priester mit einem Kreuz getötet worden.

{Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/schwule-priester-sollen-in-alpen-kloster-geheilt-werden-a-1056324.html}

 

6 Responses to “Schwule Priester „geheilt“ im Alpen-Kloster – zusammen mit Pädophilen und Drogensüchtigen”

  1. Die katholische Kirche ist eigentlich sehr liebesbejahend aus der Sicht eines bibelgläubigen Christen. Bloß den Zölibat und das Pillenverbot auch innerhalb der Ehe sehe ich kritisch.

    • Anna Says:

      Das Pillenverbot ist aus katholischer (und koptischer?) Sicht insofern richtig, als dass Sex grundsätzlich nur in der Ehe erlaubt ist und zur Lebensweitergabe zwischen den Eheleuten dient.

      Das Zölibat ist entsprechend richtig und aus der Bibel abgeleitet.
      Nonnen, Mönche, Priester sowie etliche tausende Menschen leben freiwillig in der Nachfolge Jesu und für Ihn überzeugt ihren zölibatären Lebensweg. Mithilfe des regelmäßigen Empfangs der Sakramente (und durch die Gnade Jesu) und des Gebets ist das Zölibat absolut lebbar, sofern eine innere Berufung ausgeht.

  2. Sina Says:

    @Wolfgang, Jeder Anwärter hat genug Zeit sich selbst zu prüfen, keiner wird innerhalb vom halben Jahr oder einem Jahr Priester. In dieser Zeit der Prüfung und Studium muss jedem klar sein das ein Priestertum Zölibatär ist. Es ist nichts anderes als das, das man mit Gott ein Bund auf ewig geschlossen hat. Wie in einer Ehe wo man auch nicht von Blümchen zu Blümchen springt. Es ist auch Gut das ein Priester Zölibatär lebt, für eine Familie hätte Er keine Zeit, dass bestätigen mir die Priester die ich kenne. Die Gemeinde ist die Familie, er ist der Hirte der sich um die Belange seiner Herde kümmern muss, ob Krankheit, Tod usw. Ein Priester ist 24 Stunden Priester es ist eine Berufung und kein Beruf!
    Viele viele aus der Evangelischen Gemeinde beklagen sich das der Pastor nicht kommen kann, weil z.B das Kind krank ist oder was auch immer…der katholische Priester kann und soll immer, vorausgesetzt Er liegt selbst mal platt ( Fieber) oder im Krankenhaus.
    Jesus hat selbst Zölibatär gelebt und soll ein Vorbild sein, auch hat Jesus gesagt zum Thema Ehelosikeit:“ und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es“. Will man das Wort Jesu einfach überhören ?

    Von Ehescheidung und Ehelosigkeit: 19,3-12
    3Da kamen Pharisäer zu ihm, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen?
    4Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat
    5und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
    6Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
    7Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will?
    8Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.
    9Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.
    10Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.
    11Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist.
    12Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.

    • Sina Says:

      Du willst wirklich das die Kirche sich für etwas Stark macht ( Pille) was der Frau dem Menschen schadet???

      Zum Thema Pillenverbot

      Nebenwirkung: Krebs,

      Knoten in der Brust treten häufig bei Frauen auf, die über einen längeren Zeitraum die Pille nehmen. Wird die Pille abgesetzt, verschwinden die Knoten meistens so rasch, wie sie erschienen sind. Studien zufolge erhöht die Antibabypille sowohl das Risiko an Brustkrebs, als auch jenes an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken enorm. Letzteres war wohl lange Zeit umstritten, wird mittlerweile aber als erwiesen betrachtet.

      Hirnschlag und Herzinfarkt

      Als nicht ganz so häufig auftretende, dafür aber umso schwerwiegendere Nebenwirkungen (bei deren Eintreten sofort ein Arzt aufgesucht werden sollte) gelten schwere Migräneanfälle, Thrombosen, Lungenarterienembolien, Gelbsucht und ein ganz plötzlich auftretender hoher Blutdruck. Auch permanent hoher Blutdruck kommt bei Pillenbenutzerinnen doppelt so häufig vor wie bei Frauen, welche die Pille nicht benutzen.

      Leberschaden

      Da die Pille mitsamt ihrer chemischen Wirkstoffe geschluckt wird, passiert sie – wie jedes andere Medikament auch – zu allererst die Leber, bevor sie an ihren eigentlichen Wirkungsort (Eierstöcke, Gebärmutter) gelangt. Die Leber erkennt sofort, dass diese künstlichen Substanzen in dieser Form, in dieser Menge und zu diesem Zeitpunkt nicht in den Körper gehören und versucht, sie zu vernichten.

      Deshalb werden Hormonpräparate, die geschluckt werden (im Gegensatz zu Spritzen), grundsätzlich sehr viel höher dosiert. So kann die Leber, trotz ihrer intensiven Vernichtungsarbeit, niemals alle schädigenden Wirkstoffe eliminieren. Auf diese Weise wird sicher gestellt, dass immer eine ausreichende Menge davon im Körper verbleibt.

      Die Leber wird also permanent an den Rand der Verzweiflung getrieben, weil sie der hereinbrechenden Flut synthetischer Hormone nicht gewachsen ist. Die Entwicklung von Tumoren – in der aufgrund der Pille und anderer chemischen Substanzen (und Umweltgiften, falscher Ernährung, Medikamenten, etc.) völlig überforderten Leber – dürfte kaum noch jemanden wundern.

      Andere Symptome einer durch die Pille gequälten Leber können Gelbsucht und Gallenstau innerhalb des Lebergewebes sein. Die Wahrscheinlichkeit einer Gallenblasenoperation sei bei Pillenschluckerinnen deshalb auch doppelt so hoch, wird berichtet.

      Diabetes

      Die Pille steht desweiteren unter dringendem Verdacht, auch an der entstehung von Diabetes beteiligt zu sein. Unter ihrem Einfluss könne das Bauchspeicheldrüsen-Hormon Insulin den Anstieg des Blutzuckerspiegels nicht mehr einwandfrei kontrollieren.
      Dies kommt in etwa einer beginnenden Insulinresistenz – mit anderen Worten: Diabetes -gleich. Deshalb sollten Frauen, die bereits Diabetes haben oder dazu neigen, auf gar keinen Fall zur Pille greifen.

      Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten

      Nicht wenige Frauen leiden unter einer sog. „Post-Pillen-Sterilität“ (lat. „post“ = nach), d. h. bei ihnen tritt nach mehrjähriger Pilleneinnahme und anschliessendem Absetzen der Pille – trotz Kinderwunsch – keine Schwangerschaft mehr ein. Ferner ist nach mehrjähriger Pilleneinnahme das Risiko einer Fehlgeburt erhöht.

      Die meisten Pillen führen einen regelmässigen Schein-Zyklus dadurch herbei, dass nach 21 Tagen Pilleneinnahme 7 Tage lang keine Pille genommen wird. Da in der Einnahmepause keine Hormone zugeführt werden, kann der Körper, der ja glaubt, er müsse eine Schwangerschaft aufrechterhalten, die vorbereitete Gebärmutterschleimhaut nun doch nicht erhalten. Es setzt eine Blutung ein, die für das Verständnis des Körpers im Grunde einer Fehlgeburt gleichkommt – und das passiert Monat für Monat!

      Von Zyklusstörungen nach Absetzen der Pille berichten sehr viele Frauen. Bei ihnen bleibt die Regelblutung für eine gewisse Zeit gleich ganz aus. Es kann sechs bis zwölf Monate dauern, bis sich der Normalzustand wieder einstellt. Bei der Einnahme reiner Gestagenpräparate oder bei der regelmässigen Verabreichung der Drei-Monats-Spritze kann es zum dauernden Ausbleiben der Blutung kommen. Letzteres wird deshalb vorsichtshalber nur „reiferen“ Frauen empfohlen, die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben.

      Vitalstoffmangel

      Der Vitaminspiegel im Blut von Frauen, die die Pille einnehmen ist meistens auffällig vermindert. Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang das Vitamin C, Vitamin D3, Vitamin B12 und Vitamin B6. Die Manipulation des Körpers durch die Einnahme künstlich hergestellter Hormone lässt den Organismus auf Hochtouren arbeiten, weshalb er riesige Mengen an Vitalstoffen benötigt. Er versucht mit aller Anstrengung, irgendwie wieder ins Gleichgewicht zu kommen, was ihm bei der täglichen Einnahme der Pille natürlich nie gelingen wird.

      Trotzdem versucht er es pausenlos, und sein Verbrauch an Vitaminen und Mineralien wächst. Der erhöhte Bedarf kann alleine durch die heute übliche Ernährungsweise jedoch niemals ausgeglichen werden. Frauen, die über einen längeren Zeitraum mit der Pille verhüten, leiden in der Regel unter chronischem Nährstoffstoffmangel.

      Osteoporose

      Einige Frauen nehmen die Pille nicht zur Verhütung einer Schwangerschaft, sondern zur Verhütung der gefüchteten Osteoporose ein. Es gibt Wissenschaftler die behaupten, dass während der Pilleneinnahme vom Mineralstoff Calcium weit weniger ausgeschieden werde, als das bei Frauen der Fall sei, die keine Pille einnehmen. Deshalb nimmt man an, dass der langfristige Gebrauch der Pille die Entstehung von Osteoporose verhindern könne.

      Diese Annahme ist jedoch äusserst fragwürdig und steht im völligen Widerspruch zu den Erkenntnissen anderer Wissenschaftler. So ist bekannt, dass die langjährige Pilleneinnahme das genaue Gegenteil bewirk: Der Körper verbraucht grosse Mengen an Calcium und entmineralisiert auf diese Weise. Der Osteoporose werden Tür und Tor geöffnet.

    • Ludwig Says:

      @Sina:

      „Es ist auch Gut das ein Priester Zölibatär lebt, für eine Familie hätte Er keine Zeit, dass bestätigen mir die Priester die ich kenne.“

      Stimmt nicht! Bin selber Priester und habe eine liebe Frau, die mir hilft, mein Amt zu tragen und mich auch in meinem Amt sehr unterstützt.

      LG
      Ludwig

  3. Anna Says:

    @ Ludwig
    als nicht geweihter Priester ist das in Ordnung.

    Ein katholisch geweihter Pfarrer lebt zölibatär in der Nachfolge Jesu und in Beziehung mit Ihm,

    ungeteilt, in der Ganzhingabe.

    „Ich wünschte […], ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. […] Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt.“
    – 1 Kor 7, 32-35

    „Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht, und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es!“
    – Mt 19, 11f

    „Wenn die Priester, die Ordensmänner und die Ordensfrauen wie alle jene, die in irgendeiner Form sich dem göttlichen Dienste geweiht haben, die vollkommene Keuschheit üben, so geschieht dies wahrhaftig deshalb, weil ihr göttlicher Meister jungfräulich war bis zu seinem Lebensende.“
    – Pius XII., Enzyklika „Sacra Virginitas“


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