kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neue Wertediskussion Die Helden der Leitkultur 2. Oktober 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:44

Vor Jahren witterten Linke hinter dem Begriff „Leitkultur“ noch blanken Rassismus. In Zeiten der Flüchtlingskrise ist das heute völlig anders. Seltsam nur, dass sich die Grünen überhaupt so lange dagegen gesperrt haben.

 

 

Die wahren Helden der Leitkultur sind diejenigen, die sie weitergeben – und oft selbst Einwanderer.

 

 

Sogar politische Wunder sind dann und wann möglich. Gerade macht die Linke ihren Frieden mit der „Leitkultur“. Nach nur 15 Jahren! Raed Saleh, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, erwartet von den in diesen Wochen und Monaten in großer Zahl nach Deutschland kommenden Flüchtlingen, dass sie sich an „unsere gemeinsamen Werte“ und an „unsere Leitkultur“ halten. Es dürfe keine Zeit verloren werden, die Debatte darüber zu führen, wohin man gemeinsam wolle, welche Klammer künftig die Gesellschaft zusammenhalten könne. Und auch dezidiert linke Publizisten bekennen nun: Wir brauchen eine Leitkultur. Heftig sei einst über das „schlimme L-Wort“ gestritten worden. Nun stelle sich heraus: Wenn es eine solche Leitkultur nicht gäbe, dann sei es höchste Zeit, sie zu erfinden. Selbst im Eingeständnis des eigenen Scheiterns wird noch die Deutungsmacht darüber beansprucht, was in Deutschland als gut zu gelten habe.

 

 

Dabei waren es Linke, die es lange Zeit sehr gut verstanden, eine Leitkultur-Debatte abzuwürgen. Als der damalige Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Friedrich Merz, im Oktober 2000 Regeln für Einwanderung und Integration, eine freiheitlich-demokratische Leitkultur forderte, griffen die Grünen umgehend zu einer der giftigsten Debatten-Waffen: dem Xenophobie-Vorwurf. Es sei ein „Feuerwerk des Rassismus“ aus der Union zu befürchten, hieß es damals. Mit dem „Gefasel von der deutschen Leitkultur“ habe Merz „die ersten Raketen gezündet“. Das Feuerwerk blieb dann ebenso aus wie ein breiter Diskurs.

 

Fünf Jahre später forderte Norbert Lammert, die voreilig abgebrochene Debatte fortzusetzen. Präzise beschrieb der Bundestagspräsident das Paradox: Obwohl – oder vielleicht gerade weil – sich schon im Jahr 2000 herausgestellt hatte, dass es eine breite Zustimmung für das gab, worum es in der Debatte ging, wurde der Begriff Leitkultur reflexartig abgelehnt.

 

 

 

 

 

 

Grundgesetz und Weihnachten

 

Die Grünen entdeckten im Abwehrkampf erstaunlicherweise sogar den Patriotismus. Im Grundgesetz stehe alles drin, was man brauche für das Zusammenleben, sagte etwa Cem Özdemir vor einigen Jahren im Gespräch mit der F.A.Z. Schon damals allerdings gab es Parallelgesellschaften in Deutschland, schon damals war klar, dass ein reiner Verfassungspatriotismus nicht ausreicht als Rahmen für eine vielfältige, „multikulturelle“ Gesellschaft. Schon damals war klar, dass der demokratische Rechtsstaat sich Respekt verschaffen muss, weil Multikulti sonst nichts anderes ist als Larifari.

 

In Zeiten der ungesteuerten Massenzuwanderung genügt es nun natürlich noch viel weniger, Neuankömmlingen im Notaufnahmelager ein übersetztes Grundgesetz in die Hand zu drücken und darauf zu hoffen, dass sich seine leitende Kraft schon irgendwie allein übertrage. Auch Özdemir hat das erkannt. Er plädiert dafür, jedem Flüchtling bei seiner Ankunft ein ausführliches Informationspaket zu überreichen. In der Sprache der Flüchtlinge solle erklärt werden, wie das deutsche Schul- und das Gesundheitssystem funktionieren, was Weihnachten bedeutet, was die wichtigsten Ereignisse der deutschen Geschichte sind und was das Grundgesetz ausmacht.

 

 

 

 

 

 

Werte und Traditionen im Infopaket

 

Özdemir schlägt also nichts anderes vor als eine Art Starterpaket „Leitkultur“. Eine gute Idee, die umso besser funktioniert, je konkreter Neuankömmlingen klargemacht wird, dass es beim Lesen nicht bleiben kann. Zum Beispiel: Männer und Frauen sind gleichberechtigt, weshalb Mädchen selbstverständlich am Schwimmunterricht und an Klassenfahrten teilnehmen. „Ehrenmorde“ an Töchtern und Schwestern, die ihre Partner gerne allein wählen und ihr eigenes Leben leben wollen, sind ein übles Verbrechen. Ja, Leitkultur hat auch viel mit Frauenrechten zu tun. Seltsam, dass sich gerade Grüne trotzdem so lange gegen den Begriff gewehrt haben.

 

 

Wer sich wenigstens dann und wann an der Basis der sozialen Wirklichkeit umschaut, weiß ohnehin, dass es ohne Leitkultur nicht geht. Seit Jahren schon arbeiten unzählige Helden des Leitkultur-Alltags hart an dem, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Es ist die Lehrerin in der Auffangklasse, die Kindern aus zig Nationen gleichzeitig binnen weniger Monate Deutsch beibringt und damit die Grundlage legt, dass sich ganze Familien in ihrem neuen Umfeld überhaupt orientieren können. Es ist die Erzieherin, die morgens ein Roma-Kind von zu Hause abholt und damit eine wichtige Leitkultur-Regel durchsetzt: die Schulpflicht. Es ist der Sozialarbeiter, der sich um jugendliche Flüchtlinge kümmert, die ganz allein nach Deutschland gekommen sind. Von ihm bekommen sie Orientierung, sie wollen wissen, wo es langgeht, welche Regeln gelten.

Ohne diese Führung würden auch diese Flüchtlinge bald ihre eigenen Regeln aufstellen, manche vielleicht auf die schiefe Bahn geraten. Dass manche Helden der Leitkultur selbst ausländische Wurzeln haben, erweist sich als Segen. Denn solange es noch keine Leitkultur-Infopakete gibt, sind allein sie es, die den Neuankömmlingen muttersprachliche Werte-Grundkurse verpassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Der Autor des obigen Kommentars entdeckt die Wendung der Grünen und der Feministinnen, die sich in der Flüchtlingsdebatte bislang vornehm zurückgehalten haben. Die Tatsache, dass immer mehr Islam dieses Land beglückt, kommt selbst jetzt den Grünen offenischlich suspekt vor.  War Leitkultur der CDU ein rassistisches Element, was es zu 100 %  zu unterdrücken galt, merken sie offensichtlich jetzt aus  Angst vor der eigenen Courage, dass der Zug in die völlig falsche, nämlich in die islamische Richtung läuft. Soviel Islam im Flüchtlingspaket scheint ihnen nun wert zu sein, einmal wieder an das Grundgesetz zu erinnern und sogar die Bedeutung von „Weihnachten“ zu erklären.

 

 

 

Merke: Wenn die CDU von Leitkultur spricht, ist dies aus linksgrüner Feministiennensicht abzulehnen.

 

Wenn aber der Islam hier immer mehr und immer massiver Fuß fasst, erinnern sich die diese Zustände herbeiführenden Grünen dieser alten Leitkulturdiskussion, weil die grün-multi-kulti-Idylle wohl doch nicht so funktioniert, wie sich die diese Gesellschaft zerstörenden Elemente der Linksgrünen deuschlandhassenden Partei sich dies in ihrer hemmungslos rosaroten für alles Seiten offenen beliebigen vorgestellt haben.

 

 

 

Die Grünenwähler, die vornehmlich aus linken Beamten und Lehrer- und  Pfarrerkreisen stammen, sehen wohl jetzt ihre Felle davonschwimmen.

In einem dürfen wir dem Kommentarautor getrost widersprechen.

 

 

Die Basis der sozialen Wirklichkeit hat immer genau aus Rücksichtnahme vor islamischer Eigenart die Leitkultur eben nicht vermittelt. Sie haben im Grunde nur das Nebeneinander mit dem Notwendigsten manifestiert.  Wer die Schulpflicht bereits als Element der Leitkultur ansieht oder den Flüchtlingen hilft, sich hier zurechtzufinden, hat noch lange nichts über diese Leitkultur vermittelt.

Die 3. Generation der Parallelgesellschaft zeigt ein deutliches Warnsignal, das Erstarken der Salafisten hier sind Alarmzeichen dafür, dass das Vermitteln dieser Leitkultur nur bei den Menschen funktioniert, die sich hier tatsächlich integrieren wollen. Da hat der Autor völlig recht.

 

 

Aber bei streng islamreligiösen Familien wurde es von  Behörden, von Schulleitern und auch von Sozialarbeitern letztlich akzeptiert, dass die Trenung von dieser Gesellschaft vom islamischen Traditionen in Kauf genommen wurde. Schächterlaubnis, Beschneidungserlaubnis, Befreiung vom Schwimm- und Sportunterricht, Klassenfahrtselektion, usw. sind bereits mitten in der Gesellschaft angekomen, was nicht gerade für die Integration, sondern eher für ein abgegrenztes Nebeneinander spricht. Die Friedensrichter, also die scharianische Paralleljustiz ist hier völlig unkritisiert durchgegangen, ohne dass sich auch nur ein Politiker tatsächlich mit der Problematik beschäftigt hat bis auf eineige kritische Statements aus Regierungskreisen in der Vergangenheit. Die Hofierung von islamischen Regeln sind der Anfang der Selbstaufgabe der eigenen Kultur.

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbst Merkel hat das Scheitern von Multikulti in einem Augenblick öffentlich bestätigt, als sie noch einen klaren politischen Bewusstseinsmoment hatte.

 

 

 

Man soll heute nicht so tun, als ob das Nichthandreichen  von Religions-Muslimmachos in  Richtung ungläubige unreine Frau,  dass diese muslimische Arroganz hier noch nie in der Vergangenheit vorgekommen sein soll. Erst jetzt, wo die Frauen selbst in der Politik merken wie Frau Klöckner, dass diese religionsrassistische muslimische Arroganz auch sie betrifft, nicht nur die Lehrerin an der Front bei Elternabenden  oder bei Maklerinnen, die für syrische Flüchtlinge nicht gut genug sind, sich eine Wohnung durch sie vermitteln zu lassen, wird Politik einäugig wach und will sich dadurch nur die Stimmen von konservativen Wählern sichern?

http://www.welt.de/politik/deutschland/article147113546/Fluechtlingsfamilie-redet-nur-mit-maennlichem-Makler.html

 

 

 

Die Leitkuturwiederbelebungsdebatte diesmal durch linke Publizisten oder durch Raed Saleh, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, sind nur Beruhigungspillen, die aus der Not geboren wurden und entstammen aus der geisterhaften Zombiewelt irrationaler Politstrategen, die im Grunde nicht mehr weiterwissen und sich mitschuldig gemacht haben an der hiesigen Bevölkerung und an den Flüchtlingen selbst, indem diesen eine Erwartungshaltung bis in deren Heimatländer geweckt wurde, die sich hier angekommen nur noch in Frust und damit auch in Aggression umschlagen wird.

 

 

Entlarven wie diese Statements jetzt zur Unzeit als billiges heuchlerisches Täuschungsmanöver. Wer nur Leitkultur für Flüchtlinge zulassen will, aus Angst, nicht mehr gewählt zu werden, sollte einfach nur den Mund halten. Genau diejenigen, die jetzt nach  „Leitkultur“ rufen, waren die Zerstörer dieses Landes, als es noch Zeit war, dieses Land zu retten. Die Flüchtlingswelle in Millionenanzahl mit Flüchtlingen aus Dunkelislamländern scheint selbst einige Grüne und nur einige aus der SPD (die Herren Buschkowsky und Sarrazin nehmen wir ausdrücklich aus)  davon überzeugt zu haben, dass auf Dauer die Pfründe verlorengehen.

 

 

Wer Menschen der Antifa unterstüzt, die „Deutschland verrecke“ auf Plakaten hochhält, sollte jetzt auch nicht zu feige sein, den Verlust von Pfründen in Kauf zu nehmen.

 

One Response to “Neue Wertediskussion Die Helden der Leitkultur”

  1. Tommy Rasmussen Says:


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