kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie tagesschau.de Nachrichten manipuliert 29. September 2015

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:06

Häufig wird in der israelischen Öffentlichkeit der Vorwurf laut, dass die internationalen Medien einseitig Partei für die Palästinenser ergreifen würden.

 

 

 

Nikab in Jerusalem für Jüdinnen 2

 

Ein krasses Beispiel, wie Nachrichten durch das Weglassen wichtiger Fakten tatsächlich manipuliert werden, lieferte am gestrigen Montag mittag tagesschau.de, der Online-Auftritt der wichtigsten deutschen Fernsehnachrichten-Sendung. Sie befasste sich mit den Unruhen auf dem Jerusalemer Tempelberg.

 

 

Nikab in Jerusalem für Jüdinnen 3

 

 

„Nach neuerlichen Unruhen auf dem Tempelberg in Jerusalem hat die israelische Polizei die Al-Aksa-Moschee geschlossen.“ Von wem diese Unruhen ausgingen, verschweigt tagesschau.de jedoch. Die Deutsche Presseagentur, die alle wichtigen Medien in Deutschland mit Nachrichten versorgt, meldete dazu: „Mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Flaschen haben Dutzende maskierter Jugendlicher auf dem Tempelberg in Jerusalem israelische Polizisten attackiert. Die Beamten begleiteten jüdische Pilger, die das umstrittene Heiligtum zum Auftakt des Laubhüttenfestes besuchten.“ Doch randalierende Palästinenser passen offenbar nicht in das Weltbild der Tagesschau-Redakteure, die diese Information einfach unterschlugen.

 

 

 

Nikab in Jerusalem für Jüdinnen

 

 

„Damit wolle man Juden, die das Laubhüttenfest begehen wollten, ungehinderten Zugang zum Tempelberg verschaffen, erklärte die Polizei.“ Was die Tagesschau verschweigt: Zuvor hatte die Polizei vier Tage lang das gesamte Tempelberg-Areal für alle Juden gesperrt, damit die Muslime ungestört ihr Opferfest feiern konnten.

 

 

„Grundlage des Konflikts ist, dass Muslime die Anhöhe des Tempelbergs als den Ort verehren, von dem aus der Prophet Mohammed zum Himmel aufgefahren sein soll. Juden hingegen halten den Tempelberg für den Standort des ersten jüdischen Tempels und fordern dessen Neuerrichtung.“ Hier verlässt die Tagesschau vollends den Boden der Objektivität. Nicht nur die Juden halten den Tempelberg für den Standort des jüdischen Tempels, sondern nahezu alle seriösen nichtmuslimischen Geschichtswissenschaftler, die archäologische Funde und die schriftlichen Berichte dazu ausgewertet haben. Dass die Juden dessen Neuerrichtung fordern, ist eine antisemitische Diffamierung. Nur eine kleine Minderheit tritt dafür ein.

 

Die führenden jüdischen Rabbiner haben hingegen erklärt, der dritte Tempel werde von Gott errichtet, nicht von Menschen. Selbst jüdische Tempelberg-Aktivisten wie Rabbi Yehuda Glick haben unterstrichen, der heilige Ort solle Menschen aus allen Religionen offen stehen. Gegen Religionsfreiheit auf dem Tempelberg wendet sich allerdings die muslimische Waqf-Verwaltung, die Nicht-Muslimen den Zugang beschränkt und ihnen verbietet, dort zu beten. Für die Tagesschau ist das aber nicht berichtenswert.

 

 

 

 

Mit dem Koran in der Hand protestieren Muslime gegen die israelische Polizei auf dem Jerusalemer Tempelberg.

 

 

Unruhen1

Foto unten: Screenshot http://www.tagesschau.de

{Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/29119/Default.aspx}

 

One Response to “Wie tagesschau.de Nachrichten manipuliert”

  1. thomas Says:

    http://www.heute.de/neue-asylgesetze-ulrich-becker-im-zdf-interview-sieht-verfassungsrechtliche-probleme-40322450.html

    Einmal kurz in die Lügenmedien geschaut und man weiss schon Bescheid. Ein studierter Becker,
    erzählt wieder dummes Zeug, von jeder Asylant hat das Recht auf volle Bezüge und ein anderer
    phantasiert, von einer abgewanderten Bevölkerung, in der DDR, um eigentlich nur zum Ausdruck
    zu bringen, das dort jetzt Platz wäre, für Primitivkulturen, die wahrscheinlich dort dann den wirtschaftlichen
    Aufschwung erarbeiten. 5 Minuten Volksempfänger und ich habe Kopfschmerzen. Dies erinnern mich
    wirklich an Hitler und sein Team, im Führerbunker Anfang 1945. Der Endsieg ist nahe und hoffentlich,
    stehen diesmal auch irgend welche Russen vor Berlin, um dieser Geisterbahn ein Ende zu bereiten.


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