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Ahmadiyya-Muslime wollen Christentum vollständig verdrängen 22. September 2015

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 22:55

Der katholische Theologe Timo Güzelmansur hat schwere Vorwürfe gegen die islamische Ahmadiyya-Gemeinschaft erhoben.

 

 

Tutzing (kath.net/KNA): Der katholische Theologe Timo Güzelmansur hat schwere Vorwürfe gegen die islamische Ahmadiyya-Gemeinschaft erhoben. Die Gruppe ziele auf die «vollständige Verdrängung der Lehrsätze des Christentums», sagte der Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle (Cibedo) am Montag in Tutzing. Er bezog sich auf eine Formulierung in einer Ahmadiyya-Verlautbarung. Deren Kalif spreche von einem bevorstehenden «Endsieg des Islams»; die Gruppierung ziele letztlich auf die Weltherrschaft. Die Cibedo ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz.

 

Die Frankfurter Publizistin Khola Maryam Hübsch widersprach Güzelmansur. Es entspreche nicht der Lehre der Ahmadiyya, die Christen «abzuschlachten», sondern es gehe um eine intellektuelle und spirituelle Auseinandersetzung. Auch der Vorwurf der Weltherrschaft sei falsch. Die Ende des 19 Jahrhunderts gegründete Gemeinschaft der Ahmadiyya glaubt, dass die Welt innerhalb von 300 Jahren ihrer Glaubensrichtung folgen wird. In Deutschland hat sie rund 40.000 Anhänger in 225 Gemeinden. In Hessen und Hamburg hat die Gemeinschaft den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Schlagzeilen macht immer wieder das von der Gemeinschaft verfolgte Bauprogramm «100 Moscheen». Güzelmansur und Hübsch äußerten sich bei der Tagung «Der Islam in Deutschland und seine vielfältigen Akteure» der Evangelischen Akademie Tutzing und der Eugen-Biser-Stiftung. Das zweitägige Fachtreffen mit rund 70 Teilnehmern dauert bis Dienstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlreiche islamische Flüchtlinge lassen sich taufen

 

Ein Konfessionswechsel erhöht die Chancen,

in Deutschland bleiben zu dürfen.

 

In Deutschland konvertieren islamische Flüchtlinge scharenweise zum Christentum. Allein in Berlin haben sich Hunderte Afghanen und Iraner taufen lassen, wie das Magazin „Focus“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet. Viele von ihnen erklären, dass echter Glaube sie zu dieser Entscheidung veranlasst habe. Doch zusätzlich erhöht ein Konfessionswechsel ihre Chancen, in Deutschland bleiben zu dürfen. Müssten sie zurück in ihr Heimatland, könnten sie aufgrund ihrer neuen Religion verfolgt werden. So steht im Iran und in Afghanistan auf den Übertritt vom Islam zum Christentum die Todesstrafe. Mit diesem Argument verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass konvertierte Iraner und Afghanen aus Deutschland abgeschoben werden.

Gegenüber der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA sagte der Leiter der Iranerseelsorge bei der Evangelischen Landeskirche in Hannover, Pastor Günther Oborski, es gebe unter Iranern einen Trend, sich taufen zu lassen. Dies sei „sehr viel stärker als noch vor 15 Jahren“. Die Iranerseelsorge existiert seit 1979, als Folge der Islamischen Revolution, im Zuge derer immer mehr Iraner aus ihrer Heimat flohen und nach Deutschland kamen. Seit 2003 leitet Oborski die Seelsorge, seitdem sind 2.000 Iraner in seinem Seelsorgebereich konvertiert, Tendenz steigend. „Und auch bei den Afghanen steigt das Interesse deutlich„, sagte Oborski.

 

 

 

 

Oborski betonte, dass die iranische Seeledem christlichen Glauben näher als dem Islam“ sei. Schließlich sei die Hälfte der Iraner einmal christlich gewesen. Ihre Gemeinden gehörten zu den ältesten christlichen Gemeinschaften weltweit.

 

 

 

 

Kirchen sehen keinen grundsätzlichen Trend

 

Einen grundsätzlichen Trend sieht aber weder die katholische noch die evangelische Kirche bei Muslimen, die aktuell nach Deutschland kommen. Wie viele jährlich Christen werden, erfassen beide nicht. Die Deutsche Bischofskonferenz, die die Zahlen außerregulär vor sechs Jahren erhob, spricht von 300 Taufen von Muslimen im Jahr 2009.

Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erkennt eine Konversion eines Asylbewerbers als Schutzgrund an, wenn ihm wegen seines Glaubensübertritts im Heimatland Verfolgung droht. Apostasie – Abfall vom islamischen Glauben – hätte zum Beispiel in Iran schwerwiegende Folgen. Nicht gleich die Todesstrafe, aber zum Beispiel Enteignung oder eine Gefängnisstrafe, so Experten. Bei der Beurteilung wird geklärt, „ob der Glaubenswechsel des Antragstellers aus asyltaktischen Gründen oder aus echter Überzeugung“ erfolgt ist, erklärte Natalie Psuja vom BAMF gegenüber der KNA. An sich werde aber der durch Taufbescheinigung nachgewiesene Glaubenswechsel nicht angezweifelt.

 

 

 

 

 

„Es wird generell unterstellt, dass eine sorgfältige Taufbegleitung von Seiten der christlichen Gemeinden erfolgt ist“, so Psuja. Bei der evangelischen Iranerseelsorge dauert die Taufvorbereitung in der Regel sechs Monate. Die katholische Kirche setzt ein ganzes Jahr dafür an. Damit will man auch sicher gehen, dass sich der Christ in spe über die Tragweite seines Vorhabens im Klaren ist.

Eine neue Broschüre der Deutschen Bischofskonferenz informiert über das Thema und geht dabei auch auf die Probleme ein: Die Familie wendet sich ab oder die Ehe wird automatisch aufgelöst, weil nach islamischem Recht etwa eine Muslimin nicht mit einem Nicht-Muslim verheiratet sein darf. Auch könnten Muslimen, die zum Christentum konvertierten, „auch in Deutschland Gefahren für Leib und Leben erwachsen“, heißt es in der Publikation.

{Quelle: http://diepresse.com/home/panorama/welt/4826755/Deutschland_Zahlreiche-islamische-Fluchtlinge-lassen-sich-taufen}

 

 

2 Responses to “Ahmadiyya-Muslime wollen Christentum vollständig verdrängen”

  1. Johannes Says:

    Eine umfangreiche Untersuchung zur Ahmadiyya hat die Islamwissenschaftlerin Dr. Hiltrud Schroeter in ihrem Blog http://www.schroeter.wordpress.com veröffentlicht. Wer die Ahmadiyya als harmlos eingestuft hat, wird hier eines Besseren belehrt und kann die Gefährlichkeit dieser islamischen Sekte deutlich erkennen und einstufen.

    • Anna Says:

      wenn die Kirchen in Deutschland missionieren würden,
      wenn Priester für die christlichen Flüchtlinge schon an den Auffanglagern Messen halten würden, wenn man es schaffen würde und man den Willen dazu hätte, die eigene Bevölkerung wieder zu re-christianisieren,
      brauchten wir keine Bedenken vor einer Islamisierung zu haben.


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