kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mein Volk wird unversehens weggeführt werden 19. September 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:15

Darum wird mein Volk weggeführt werden unversehens, und seine Vornehmen müssen Hunger leiden und die lärmende Menge Durst„.

(Jesaja 5:13)

 

 

Hier kündigt Gott wegen des Glaubensabfalls und der Abkehr von seinen Geboten sein bevorstehendes Gericht an, das darin besteht, dass die Juden nach Babylonien deportiert werden. Die Juden kommen damit unter eine Fremdherrschaft, die ihnen nicht gefallen kann.

 

 

Eine Fremdherrschaft, als Gericht Gottes, könnte auch umgekehrt erfolgen: Keine Deportation, sondern die Überschwemmung des Landes mit den gnadenlosen Feinden des Christentums. Ein solches Gericht, aus dem es keine Rückkehr ins christliche Abendland gäbe, wäre dann wohl eher vergleichbar mit der Wegführung des Nordreichs Israel in das als brutal bekannte Assyrien. Die 10 Stämme des Nordreichs sind seitdem verschollen. Gericht Gottes beginnt damit, mit Blindheit zu schlagen und Menschen in ihre selbstgewählte Blindheit dahinzugeben. Und die Blindheit hat bei uns erhebliche Ausmaße angenommen, wie folgendes Beispiel aus der Presse zeigt:

„Die meisten Deutschen haben in den Flüchtlingen trotz ihrer Fremdheit zuallererst sich selbst erkannt, nämlich als verletzliche Menschen.

Aber hat Deutschland schon in vollem Umfang begriffen, welches Glück ihm gerade selbst widerfährt?

 

 

 

 

 

Mehr Glück als Verstand, möchte man sagen:

Jahrzehntelang hat es darüber hin und her gegrübelt, ob es seine Altersstruktur durch Einwanderung verändern solle. Vergreist oder multikulti, dazwischen mochte es sich nicht entscheiden, außerdem gab es ja stets dringlicheres Krisengeschehen zu bearbeiten, Nun hat die Geschichte dem Land die Entscheidung abgenommen.

Deutschland wird sich bald verjüngt und ethnisch bunter wiederfinden als je zuvor.

(Die Zeit, Hamburg)

zitiert in WNZ (Wetzlarer Neue Zeitung) vom 3. Sept. 2015

 

 

 

Dümmer als in diesem Kommentar kann man kaum noch argumentieren.

Was zu uns strömt sind unkontrollierbare Scharen von überwiegend muslimischen Flüchtlingen – oder sind es Invasoren? – die aufgrund der „Herzlich-Willkommens-Jubelberichte“ und vollmundiger unverantwortlicher Politikersprüche unwiderstehlich angezogen werden, und die es verstehen werden, „ihre Rechte“ zu einzufordern.

 

 

 

 

 

Prognosen sprechen vom 5 Millionen

Haben wir es mit einer neuen Form deutschen Größenwahns zu tun, wobei es nach den Hurra-Rufen vergangener Zeiten, diesmal der letzte Streich sein dürfte?

 

Warum sind wir denn vergreist?

Aufgrund unserer verkehrten Lebensweise einschließlich der Killermentalität des Abtreibungsunwesens, dem wir nie energisch genug widersprochen haben. Jetzt bekommen wir die abgetriebenen Kinder zurück, wenn auch auf eine völlig andere Art!

 

 

 

 

Es ist das erklärte Ziel Europa für den Islam zu erobern und der IS hat bereits angekündigt das 2016 die Eroberung Europas beginnt. Ob das nur vollmündige Sprüche sind kann ich nicht beurteilen.

 

 

 

 

Ich habe das dumpfe Gefühl, dass wir uns warm anziehen müssen. Im festen Vertrauen auf unseren wiederkommenden Herrn und Heiland Jesus Christus wollen wir uns aber nicht entmutigen lassen sondern Gott bitten, dass er uns bewahrt und uns nicht ins Gericht dahingibt. Mutmachend ist, dass von den Flüchtlingen viele zum Christentum konvertieren.

Das ist der Punkt wo wir ansetzen können. Mit der Amtskirche, die den Unterschied zwischen Islam und Christentum nicht kennt, wenn sie von “muslimischen Geschwistern” fabuliert, können wir keine Hilfe erwarten. Wie in den Anfängen des Christentum sind deshalb die wiedergeborenen Christen zum Dienst gerufen.   

 

 

 

 

Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht.
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.

 

Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt,
wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.

 

Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, vom König selbst gestimmt.

 

Wir haben eine Zuflucht in jedem Sturm und Not,
wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.

 

Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam,
wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist,
wir haben alles, alles in dir, Herr Jesu Christ.

Gottlob Lachemann (1845-1935)

JÖRGEN BAUER

 

20 Responses to “Mein Volk wird unversehens weggeführt werden”

  1. ibo Says:

    Warum sollte es bei 5 Mil . aufhören???
    Wartet ab bis sich das auch in Indien rumgesprochen hat!Schon vor Jahrhunderten sind die Zigeuner von da gekommen und es werden wieder welche kommen.

  2. teoma Says:

    1. Strafgericht

    Dieses Strafgericht kann auf der Erde ausgeführt werden, im Rahmen von Gottes Regierung mit den Menschen oder seinem Volk, entsprechend den zur jeweiligen Zeit gültigen Prinzipien der Haushaltung; oder es kann in Zukunft für die Ewigkeit ausgeführt werden, entsprechend Gottes Urteilen.

    Vier schmerzhafte Gerichte hat Gott Jerusalem angedroht (Hes 14,13-21), und sie sind auch häufig auf die Menschheit im Allgemeinen gefallen. Auch in Zukunft werden diese Gerichte auf sie fallen, wie in der Offenbarung gezeigt wird:

    Krieg: Tod durch das Schwert, entweder durch einen äußeren Feind oder durch einen Bürgerkrieg.
    Hungersnot: Sie kann durch einen Mangel im Land oder durch eine belagerte Stadt entstehen.
    Gefährliche Tiere: Dies schließt zweifellos die Verwüstung durch Heuschrecken mit ein, denn sie verwüsten das Land und beuten es aus.
    Pest: Hierdurch wurden schon häufig Tausende hinweggerafft.

    Außer diesen Gerichten gibt es in verschiedenen Gebieten der Erde Feuersbrünste, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Wirbelstürme, Lawinen, Überschwemmungen, Frost, Schiffbruch, Flutwellen etc. Manche davon geschehen jedes Jahr. Sie treten in der indirekten Regierung Gottes auf, Gott verschafft sich dadurch ständig Gehör und zeigt seine Macht (vgl. Hiob 37,13). Neben seiner indirekten Regierung gibt es aber auch oft direkte Gerichte, deshalb sagt der Prophet: „Wenn deine Gerichte die Erde treffen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit“ (Jes 26,9). Ach, zu oft sind solche Gerichte als natürliche Phänomene erklärt worden, als bloße Unfälle oder Unglücke, ohne Gott darin zu erkennen, und oft sind sie bald vergessen worden. Sie sollen die Menschen warnen. Wie ein schwacher Regenschauer häufig vor einem Sturm herniederkommt, so sind diese regelmäßigen Gerichte nur ein Vorbote auf den großen Sturm des Zorns Gottes, der mit Gewissheit auf diese schuldige Welt fallen wird, dann, wenn das Horn seines Grimms ausgegossen wird (vgl. Off 6 – 20).

    Jedes Gericht, das heißt jeder Akt des Richtens (griech. krisis), sei es der Toten oder der Lebenden, ist dem Herrn Jesus übergeben worden. Er wird in Jesaja 63,1-3 dargestellt als von Edom kommend, mit gefärbten Kleidern von Bozra, wenn er das Volk in seinem Zorn zertreten und in seinem Grimm zertrampeln wird, und ihr Blut wird sein ganzes Gewand besudeln. Sein Gericht kommt über die lebenden Nationen; aber auch bevor Israel zum Segen wiederhergestellt werden wird, wird Gericht von Gott auf sie fallen (siehe auch Drangsal). Ebenso wird Gott über die bekennende Christenheit Gericht ausüben (siehe Babylon die Große). Die ewige Bestrafung der Bösen wird „ewiges Gericht“ genannt (Heb 6,2). Die gefallenen Engel werden zum Gericht aufbewahrt (2. Pet 2,4), und für den Teufel und seine Engel ist das ewige Feuer bereitet (Mt 25,41).

    2. Sitzungsgericht

    Der häufig benutzte Ausdruck „das große Gericht“ tritt in der Schrift nicht auf. Üblicherweise wird unter diesem Ausdruck verstanden, dass die gesamte Menschheit am „Tag des Gerichts“ vor Gott stehen wird (oder besser gesagt: vor dem Herrn Jesus), um entsprechend ihrer Werke gerichtet zu werden und um dort ihre ewige Bestimmung zu erfahren. Aber dies ist nicht in Übereinstimmung mit der Schrift. An allen Stellen mit Ausnahme von 1. Johannes 4,17 steht im Griechischen „Tag des Gerichts“, nicht etwa der Tag des Gerichts, als auf einen bestimmten Zeitpunkt bezogen.

    Neben dem Sitzungsgericht über die Weltreiche in Daniel 7,9-14 gibt es zwei weitere solcher Gerichte in der Schrift, die uns mehr oder weniger detailliert geschildert werden. Sie finden weder zur selben Zeit statt, noch umfassen sie dieselben Personen. Der Herr Jesus ist dazu bestimmt, die Lebenden und die Toten zu richten (Apg 10,42). In Matthäus 25 werden die Lebenden gerichtet und in Offenbarung 20 die Toten, was sich nicht beides auf dasselbe Gericht beziehen kann.

    Matthäus 25 Offenbarung 20

    Hier stehen die lebenden Nationen vor uns, ohne eine Erwähnung der Toten. Der Schauplatz des Gerichts ist die Erde, auf die der Sohn des Menschen herniederkommt.

    Hier stehen die Toten vor uns, ohne eine Erwähnung der Lebenden. Die Erde entflieht vor dem Angesicht dessen, der auf dem großen weißen Thron sitzt.

    Einige werden vor dem Gericht gerettet, und einige gehen verloren.

    Es wird nicht erwähnt, dass jemand vor dem Gericht gerettet wird, alle gehen verloren.

    Sie werden allein nach ihrem Verhalten gegenüber den Brüdern des Herrn gerichtet, es ist nicht die Rede von allgemeinen Sünden.

    Sie werden gerichtet gemäß ihrer Sünden, ohne dass ihr Verhalten gegenüber den Heiligen erwähnt wird.

    Es ist klar, dass dies separate und verschiedene Gerichte sind. Das Gericht über die „Lebenden“ wird zum Beginn der Herrschaft des Herrn stattfinden. Nachdem die Kirche in die Herrlichkeit aufgenommen worden sein wird, wird Christus seine eigenen Diener haben, die auf der Erde sein Werk tun, solche wie die beiden Zeugen in Offenbarung 11,3 (vgl. auch Mt 10,23). Wenn er kommt um zu regieren, werden die Nationen gerichtet werden gemäß ihrem Verhalten gegenüber denen, die er seine „Brüder“ nennt. Das Gericht über die bösen „Toten“ wird nach dem 1000jährigen Reich stattfinden. Es wird alle die umfassen, die seit der Schöpfung in ihren Sünden gestorben sind. Sie werden nach ihren Werken gerichtet werden, und die verborgenen Dinge der Menschen werden dann beurteilt werden.

    Dann stellt sich die Frage bezüglich der Heiligen, die beim Kommen des Herrn leben werden und der vielen Tausende, die schon gestorben sind. Sie können weder in dem Gericht von Matthäus 25 noch in dem von Offenbarung 20 eingeschlossen sein. Was diese Personen angeht, so sagt Johannes 5,24 ganz klar, dass sie überhaupt nicht ins Gericht kommen werden. „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ Manche Übersetzungen lesen „Verdammung“, aber das griechische Wort ist krisis und wird in demselben Kapitel in Johannes 5,22.27.29.30 mit „Gericht“ übersetzt. Es ist dasselbe Wort wie in Hebräer 9,27-28: „Und ebenso wie es dem Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus […] zum zweiten Male denen, die ihn erwarten, ohne Sünde erscheinen zur Errettung.“

    3. Der Richterstuhl des Christus

    Vor diesem Richterstuhl wird alles offenbar werden, „damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nachdem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses“ (2. Kor 5,10). Das kollidiert nicht mit der obigen Aussage, dass der Gläubige „nicht ins Gericht kommt“. Der Herr Jesus wird auf dem Richterstuhl sitzen, er, der für die Sünden der Gläubigen gestorben und ihrer Rechtfertigung wegen auferstanden ist. Und er ist die Gerechtigkeit der Gläubigen – er wird nicht sein eigenes Werk richten. Der göttlich gerechtfertigte Heilige kann nicht gerichtet werden, und in der Tat zeigt Johannes 5,24, dass er in keinerlei Gericht kommt. Aber er wird offenbar werden: Das, was er im Leib getan hat, wird einem Rückblick ausgesetzt werden, alles wird dann von ihm im wahren Licht gesehen werden, sei es Gutes oder Schlechtes. Dies wird den Gläubigen dazu bringen, die Gnade, die ihn errettet hat, zu preisen.

    Dann wird ein Bericht gefordert werden, der zeigt, welche Art von Diener er gewesen ist. Hat er die ihm anvertrauten Talente genutzt? Manche mögen mit unpassendem Material gearbeitet haben, und dann wird ein solches Werk verbrennen, und der Arbeiter wird seinen Lohn verlieren, auch wenn er selbst noch „so wie durchs Feuer“ errettet werden wird. Dagegen wird bei anderen das Werk fortbestehen, und der Arbeiter wird einen Lohn empfangen (1. Kor 3,14). Jeder wird einen Lohn entsprechend seiner eigenen Arbeit erhalten (1. Kor 3,8). Der Apostel Johannes ermahnt die Heiligen in Christus zu bleiben, damit er, als ein Arbeiter, bei der Ankunft des Herrn nicht vor ihm beschämt werden würde (1. Joh 2,28, vgl. 2. Joh 8). Diese Stellen beziehen sich auf den Dienst des Christen, auf jeden, dem ein Talent gegeben ist.

    Die Ermahnung an Philadelphia ist: „Halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!“ (Off 3,11). Und der Herr sagt: „Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“ (Off 22,12). Alles was Christen jetzt tun, wird dann offenbar werden; sie sollten deshalb danach streben, solche Arbeit zu tun, die dem Feuer standhalten wird und die von dem Herrn und Meister an diesem Tag anerkannt und gutgeheißen werden wird. Seine Liebe mit uns ist „vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tag des Gerichts, dass, wie er ist, auch wir sind in dieser Welt.“

    Quelle : https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=3012

  3. teoma Says:

    Caritas lehnt bevorzugte Aufnahme christlicher Flüchtlinge ab !

    Von denen ist nur noch politisch korrekte Dummheit zu erwarten. Kein Putin in Sicht.

    epochtimes.de/politik/deutschland/caritas-lehnt-bevorzugte-aufnahme-christlicher-fluechtlinge-ab-a1270199.html

  4. Bazillus Says:

    Wiedergeborene Christen scheinen sich das Armageddon auf die Fahnen geschrieben zu haben. Ist Jesus so eine Art Richter, der wie der aus dem Koran reagiert, indem er alle Kreuze zerschlägt, alle Christen umbringt und sich selbst neben Mohammed ins Grab legt,also doch einer, der wie ein Weltentöter regiert? Was ist denn da noch der Unterschied. Hier blutroter Massenmord, drüben blutroter Massenmord. Gott als Lenker von Tsunamis und anderen Katastrophen? Gott?

    „Jedes Gericht, das heißt jeder Akt des Richtens (griech. krisis), sei es der Toten oder der Lebenden, ist dem Herrn Jesus übergeben worden. Er wird in Jesaja 63,1-3 dargestellt als von Edom kommend, mit gefärbten Kleidern von Bozra, wenn er das Volk in seinem Zorn zertreten und in seinem Grimm zertrampeln wird, und ihr Blut wird sein ganzes Gewand besudeln. Sein Gericht kommt über die lebenden Nationen; aber auch bevor Israel zum Segen wiederhergestellt werden wird, wird Gericht von Gott auf sie fallen (siehe auch Drangsal).“

    Wenn das Jesus sein soll, Prost Mahlzeit.

    Also ich habe gerade Jesus im NT völlig anders kennengelernt. Dort hat er niemanden getötet. Hat also der Koran doch recht, wenn Jesus als Rächer der Enterbten daherkommt. Ob er nun Schweine oder Christen tötet oder diejenigen, die in Unkenntnis seiner Gnade als Böse getötet werden?

    Wenn ich also mein Christsein nur noch nach dem Armageddon ausrichte, handle ich da nicht genauso wie die Zeugen Jehovas? Lebe ich mein Christentum dann nicht nur noch in Angst und Schrecken und bin dann nur noch deshalb Christ, weil ich Angst habe?

    Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht.
    Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
    Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
    Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.

    Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
    Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
    Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt,
    wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.

    Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
    wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
    Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
    wir haben eine Harfe, vom König selbst gestimmt.

    Wir haben eine Zuflucht in jedem Sturm und Not,
    wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
    Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
    wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.

    Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam,
    wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
    Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist,
    wir haben alles, alles in dir, Herr Jesu Christ.

    Und warum sind von der Drangsal nur immer wir betroffen, nie die USA, Kanada, Australien in diesem Maße oder andere Erdteile, die zwar auch ihre Katastophen kennen, aber eben kaum Kriege. Selbst Lateinamerika bis auf die Drogenkriege in Kolumbien und Mexiko beruhigt sich die Lage. Alle Weltkriege haben hier in Europa stattgefunden. GEsündigt wird aber überall und Christusglaube ist weder im Nahen Osten, wo er gerade ausgerottet wird noch in Asien, dem größten Erdenkontinent sehr weit verbreitet. Dort gibt es aber nicht mehr Katastrophen als in Amerika auch.
    Sind europaische Christen deshalb so anfällig für das Armageddon, weil sich diese menschengemachten Kriege wegen Staatsegoismen der EU-Staaten immer in Europa ausbreiten konnten und können, so wie das jetzt wieder ablaufen wird?

    Können wir uns Gott nur als Rächer der Enterbten vorstellen?

    Vielleicht wurde die Offenbarung des Johannes nur deshalb in den Kanon aufgenommen, um den Christen den offensichtlich notwendigen Druck zu glauben aufzuerlegen?

    Ich meine, dass Christus um seiner selbst willen geliebt werden will und wir nur dann ihm nahe sind, wenn wir ihm freiwillig und ohne Angst nachfolgen, weil Jesus das ist, was dieses Gedicht so trefflich beschreibt. Das scheint doch das wahre Ziel für Christen zu sein, oder? Ich lese da von Gnade und Erbarmen. Der Richter Jesus schient solches nicht zu kennen. ER zieht sich seine blutige Jacke über und zertrampelt alles, was Böse ist.

    Die Sache ist doch im Grunde völlig einfach. Je mehr das Ich überwunden wird, umso besser. Je mehr das Ich überwunden wird und das Du in den Vordergrund tritt, umso besser. Je mehr das Ich überwunden wird und das Leben auf Andere ausgerichtet ist, und das um Christi willen, am besten.

    Wenn ich diese Erkenntnis habe und auch danach zu handeln versuche, so scheint mir der Knoten gelöst zu sein, dann verlieren Tod, Teufel, Armageddon seinen Schrecken. Dann bin ich doch erlöst, wenn ich mich vom Ich löse und in Christus versuche bei aller Schwachheit zu leben.

    Sind all diejenigen böse, die nicht an Christus geglaubt haben? Vielleicht nur, weil sie nie die Gnade hatten, ihn so kennenlernen zu können, wie er wirklich ist. Angstglaube hatten wir jahrhundertelang in der Kirche. Dieser Angstglaube muss endlich einem Liebesglauben weichen. Der ist aber schwer zu praktizieren, weil er auf freiwilliger Liebesbasis beruhen sollte. Will Gott-Jesus als Richter die Billionen Menschen, die schon vor uns gestorben sind alle in die Hölle werfen. Dann ist seine Schöpfung aber heillos misslungen, wenn da nur ein paar die Reihen der gefallenen Engel wieder auffüllen sollen.

    Vielleicht sind ja die praktischen Helfer für die Flüchtlinge im Endgericht besser dran als wir, die wir die Flüchtlinge als Eindringlinge sehen, auch wenn wir untergehen sollten. Wir in Europa haben Jesus aufgegeben, die Abtreibungen, der millionenfache Mord an den Wehrlosesten ist jetzt der Preis, den wir zahlen müssen, offensichtlich. Diese Menschen werden jetzt ersetzt. Wir hatten es in der Hand, die Menschen, die abgetrieben wurden, am Leben zu lassen und zu Christen zu erziehen. Leider sind wir den mörderischen und falschen Weg gegangen. Nun kommt die Strafe schon hier auf Erden mit kulturfremden Menschen, die unserer Kultur und dem CHristentum hier den Rest geben.

    Ein christlicher Glaube, der so wehrlos ist, dass er es nicht einmal schafft, die Menschen zu überzeugen, dass Abtreibung Mord ist und Jesus der Retter und Erlöser, der hat schon verloren. Diejenigen, die Abtreibung und Euthanasie als Humanität ansehen, haben den Menschen in den Mittelpunkt gestellt und nicht Jesus. Aber China und Indien haben auch millionenfach abgetrieben, in Indien sogar selektiv, Mädels sofort abtreiben. Wie bestraft Gott China oder Indien, die nichts vom biblischen Armageddon wissen können? Wird Unwissenheit von Gott auch bestraft?

    Entschuldigung, den christlichen Glauben auf Armageddon hin ausrichten, heißt, engherzig und angstvoll glauben. Gerade Jesus steht in Glaubensdingen für Freiheit im Glauben, für Liebe, für Barmherzigkeit im Glauben. Das müsste doch reichen?

    Die Lehre von der Strafe Gottes hat schon soviel Unheil angerichtet auf Erden, dass wir einen Islam haben, der nur nach diesem Prinzip der Strafe bei ausgebliebenem Gehorsam – bereits hier auf Erden wie Körperstrafen und andere Ungeheuerlichkeiten – überleben kann, nur durch Deckelung der Menschen aus Angst vor der Hölle, vor dem Armageddon, vor Satan und Tod. Wer aber Satan und den Tod und das Armageddon fürchtet, glaubt nicht wirklich an die vollkommene Größe Gottes, sondern eher an die zu fürchtende Macht Satans.

    • Andre Says:

      das sehe ich größtenteils auch so – aber die Furcht, die Angst, der („heilige“) Schrecken vor Gott, dem strafenden End-Gericht war über Jahrhundere bestimmend für die „straf-pädagogische“ Glaubensvermittlung. Vielleicht, weil wir in Europa so besonders ungestüme, rebellische u. babarische Völkerschaften waren, jederzeit zu jeder Wildheit u. Roheit bereit, auch unter „christlicher“ Kreuz-Fahne?
      Und dann kommt immer auch die persönliche Charakterfärbung/Erziehung/soziale Prägung mit ins Spiel: kapp gesagt – wie der Vater/Mutter/Lehrer/Pfarrer, so das Gottesbild, die Identifikation mit bestimmten Bibelaussagen, Figuren u. Prophetien etc.
      Interessant hierbei ist auch, dass die alttestamentarischen (streng-jüdischen) Einflüsse auf die evangelischen Konfessionsvarianten wesentlich ausgeprägter sind als im Katholikentum, insbesondere was die Morallehre u. apokalyptischen Endzeit-Vorstellungen angeht. Mittlerweile ist die Weltsituation aber wirklich zum Fürchten, sollte man den Zeugen Jehovas nicht so spöttisch-herablassend begegnen? Ja freillich, die Frohe Botschaft Jesu wird heute mehr denn je gebraucht, sein futuristischer Optimismus kann alles Unglück u. Elend dieser Welt (noch) überstrahlen, und seine Wiederkehr von Aber-Abermillionen ersehnt – aber wir wissen eben auch, das dies von langen u. schmerzhaften „Geburtswehen“ begleitet werden wird. Und davor haben wir mehr denn je Angst, so wie man auch vor dem (eventuell qualvollen) Sterben Angst hat. Und darin gibt es erstmal nichts tröstliches zu sehen, machen wir uns nichts vor. Auch wer intensiv an Gott glaubt wird bei einem Flugzeug-Absturz von großer Pein ergriffen sein, bis er/sie sich vielleicht selig ins unvermeidbare Schicksal fügt. Das wir im Sinkflug begriffen sind scheinen auch Sie, werter Bazillus so zu empfinden – aber Sie tun das in der beruhigenden Gewissheit, einem 100%ig funktionierenden Rettungsschirm im Gepäck „blind“ vertrauen zu können. Ich wiederum bin mir noch nicht sicher, ob wir momentan nur ein sehr waghalsiges Looping-Flugmanöver durchstehen müssen, um dann doch noch in stabilere Bahnen zu kommen oder ob die Flugzeugcrew durch Selbstmord-attentäter ersetzt wurde und uns defintiv in den abgrund steuert?
      Für die vielen muslimischen Passagiere an Bord würde es dann allerdings auch keine Zukunft mehr geben – wenn wir abstürzen reißen wir sie gewiss mit ins Grab, da soll sich nur keiner zu früh freuen!! Vielleicht die einzige Genugtuung, die man in dieser Angelegenheit haben könnte – so man sich das als Christ erlaubt…

  5. thomas Says:

    „Wenn das Jesus sein soll, Prost Mahlzeit.“

    „Also ich habe gerade Jesus im NT völlig anders kennengelernt.“

    Das alles hatten wir hier schon des öfteren.., Herr Bazillus. Entweder haben sie eine anderer Bibel,
    oder sie übersehen die vielen Gerichtsbotschaften von Jesus Christus. Es ist nun mal biblische
    Lehre, das die meisten Menschen im Feuersee landen, wegen ihrer schweren Sünden genauso
    wie, das Jesus hier eine entgültiges Ende der Bösen setzt und zwar durch masive Gewalteinwirkung.

    „Ein christlicher Glaube, der so wehrlos ist, dass er es nicht einmal schafft, die Menschen zu überzeugen, dass Abtreibung Mord ist und Jesus der Retter und Erlöser, der hat schon verloren.“

    Das verstehe ich jetzt nicht, Herr Bazillus. Die Menschen welche diese Abtreibungen begehen, haben
    keinen christlichen Glauben, genausowenig wie der Gesetzgeber. Diese Menschen beten einen
    gotttlosen Humanismus an, welcher es ihnen gestattet, ein Kind im Mutterleib zu töten, damit sie
    sich weiter ihre Bespassung, in jeder Form leisten können. Ihre Gebote machen sie sich selber.
    Die Ablehnung des allmächtigen Gottes, führt immer in den Untergang, weil der Mensch sich
    dann seinen eigenen Gott und seine eigenen Gebote schafft. Ob die Azteken, welche zehntausende
    von Kinder ihrem dämonischen Gott opferten, oder die Kommunisten, welche ihrem Gott Millionen Anders-
    gläubige opferten. Die Ursache ist immer die selbe , Gottlosigkeit, gegenüber dem wahren Gott.

    Einen Gott Jahwe ohne Bibel gibt es nicht, Herr Bazillus ! Ich habe ihnen mal den Kommentar eines
    anderen Christen rausgesucht, welcher das Thema gut rüberbringt.

    Das Buch Jeremia enthüllt erstaunliche Parallelen, die wir in unserer Zeit feststellen können. Unsere Führung und Oberschicht ist korrupt. Viele Kinder werden auf dem Altar der Selbstbestimmung geopfert, indem ihnen durch die Abtreibung das Recht auf Leben verwehrt wird. Sexuelle Perversion, gepaart mit Esoterik und Okkultismus, sind an der Tagesordnung. Die Armen werden übervorteilt und ausgebeutet. Wem reicht die Rente noch? Zeitarbeitsfirmen verdienen an den geringen Arbeitslöhnen, so dass Arbeit nicht mehr zum Lebensunterhalt reicht. Betrug ist ebenso an der Tagesordnung, an dem sich auch die großen Banken und Konzerne beteiligen. Dazu kommen dann die falschen Propheten der abgefallenen Kirchen und Denominationen und reden von gewaltigen Erweckungen, predigen ein Wohlstandsevangelium und reden jede noch so schlimme Sünde heilig. Wenn wir das Buch Jeremia lesen, dann brauchen wir es nur neben die Tageszeitung zu legen und wir werden feststellen, dass wir in einer deckungsgleichen Zeit leben. Unser Zustand ist derselbe.

    Da Gott sich niemals ändert, kann er auch uns nicht so weitermachen lassen wie bisher. Uns droht auch ein Gericht. Wann dieses Gericht kommt, das vermag ich nicht zu sagen. Es kommt jedoch gewiss. Wenn wir die Offenbarung des Johannes, das letzte Buch der Bibel, lesen, dann können wir erkennen, das Gott ein weltweites Gericht herbeiführen wird. Die Gerichte, die über die Welt gebracht werden, klingen schrecklich und brutal. Aber genauso hart wurde das Gericht an Juda vollstreckt. Gott hat lange Geduld, er schaut lange zu, er bietet viel Möglichkeiten zur Umkehr. Aber irgendwann ist das Maß voll. Irgendwann kann das Gericht nicht mehr zurückgehalten werden. Dann wehe uns!

    Quelle: und den Kommentar in voller Länge

    http://mit-jesus-unterwegs.de/endzeit-in-jerusalem-endzeit-bei-uns

    Und Jesus Christus spricht unmissverständlich folgende Warnung aus:

    „Ich sage euch aber, meinen Freunden:
    Fürchtet euch nicht vor denen (den Menschen), die den Leib töten
    und (euch) danach nichts mehr tun können.
    Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch fürchten sollt:
    Fürchtet euch vor dem (vor Gott), der, nachdem er getötet hat,
    auch Macht hat, in die Hölle zu werfen.
    Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.“
    (Lukas 12/4-5)

    Noch ein Bibelzitat, aus dem hervorgeht, dass der „Liebe“ Gott nicht beide Augen zudrückt
    und sich nicht auf dem Kopf herumtanzen lässt:

    „Aber der im Himmel wohnt (Gott), lachet ihrer (er lacht über sie),
    und der Herr spottet ihrer (er verspottet sie).
    Einst (am Jüngsten Tag) wird er mit ihnen reden in seinem Zorn,
    und mit seinem Grimm (mit seinem Ernst, mit seiner Verbissenheit) wird er sie schrecken:
    Ich aber habe meinen König eingesetzt …“
    (Gott hat Jesus Christus als König und Richter eingesetzt – und zu ihm spricht er:)
    „Du bist mein Sohn …
    Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen,
    wie Töpfe (aus Ton oder Keramik) sollst du sie zerschmeißen.“
    (Psalm 2/4-7+9)

    Das sage nicht ich, sondern es sind die Worte von Jesus Christus:

    „Geht hinein durch die enge Pforte.
    Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,
    und viele (Menschen) sind’s, die auf ihm (dem breiten und einfachen Weg) hineingehen (in die ewige Verdammnis).
    Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum (ewigen) Leben führt,
    und (nur) wenige (Menschen) sind’s, die ihn (diesen schmalen Weg zum ewigen Leben) finden“
    (und dann auch tatsächlich auf diesem Weg gehen).
    (Matthäus 7/13-14)

    Jesus Christus fordert uns auf, gegen die Passivität, gegen den Geiz und
    gegen den Egoismus in sich selbst anzukämpfen, denn das sind die Gründe,
    warum so selten persönlicher Verzicht geübt wird, um helfen zu können.

    Jesus sagt:

    „Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineingeht (ins ewige Leben);
    denn viele, das sage ich euch,
    werden danach trachten (werden es versuchen),
    wie sie hineinkommen (in Gottes Reich),
    und werden’s nicht können.“
    (Lukas 13/24)

    Warum werden sie es nicht können ?

    Weil sie den Bedürftigen Brüdern und Schwestern nicht durch persönlichen Verzicht geholfen haben.
    Sie spendeten nur etwas von ihrem Überfluss – aber übten keinerlei Verzicht.

    Denke immer an die Worte Jesu – und lass sie dir eine Warnung sein:

    „Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,
    das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln !
    Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben.
    Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben.
    Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen.
    Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet.
    Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht.“

    Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe (in die ewige Verdammnis),
    aber die Gerechten in das ewige Leben.
    (Matthäus 25/41-46)

    Lukas 13

    1 Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus am Altar umbringen ließ und deren Blut sich auf diese Weise mit dem ihrer Opfertiere1 vermischte.
    2 Da sagte Jesus zu ihnen: »Meint ihr, diese Leute2 seien größere Sünder gewesen als alle übrigen Galiläer, weil so etwas Schreckliches mit ihnen geschehen ist?
    3 Nein, sage ich euch; wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle genauso umkommen.
    4 Oder denkt an jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach den Tod fanden. Meint ihr, ihre Schuld sei größer gewesen als die aller anderen Einwohner Jerusalems?
    5 Nein, sage ich euch; wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen.«

    • Bazillus Says:

      Werter Thomas,
      offensichtlich reden wir aneinander vorbei, und zwar großflächig. Als Christ habe ich eine größere Verantwortung, mit meinem Glauben umzugehen und habe ihn nicht als Last anzusehen, um mich fürchten zu müssen, sondern als Gnade, um mich Christus in Liebe annähern zu können.

      Wenn ich den Gott der Liebe heraushole, sage ich damit doch nicht, dass es keine Hölle gibt und dass sie leer ist oder habe ich das ich das jemals behauptet? Ich behauptete, dass wir hier schon gerichtet sind als Christen, die Böses taten und tun für die Tat, die wir soeben begangen haben. Aber wenn ich danach suche, mich dem Gott der Liebe zu nähern in Christus, dann brauche ich die Hölle und auch die Sprüche Jesu nicht zu fürchten. Das ist meine Intention bei alldem.

      Wenn wir aber schon dabei sind, dass wir das Weltgericht Jesu in Matthäus lesen, lesen Sie da etwas von Glaubenslosigkeit? Da wird knallhart der Mangel der Mitmenschlichkeit angesprochen, der Mangel der Abwesenheit von Liebe zum Nächsten,die in den Weg zur Hölle führen. Wenn wir also Gutes tun, sollten wir daran denken, dass wir es in Christus tun und nicht meinen, dass wir das aus eigener Kraft könnten. Im Übrigen gibt es eben nicht nur diese Sprüche Jesu und wir brauchen uns auch auf diese Sprüche nicht zu sehr zu konzentrieren, wenn wir die Großzügigkeit des Vaters im Gleichnis Jesu vom verlorenen Sohn lesen oder die für Menschen ungerechte Story von den Arbeitern im Weinberg und Co. Wenn wir die Seligpreisungen nehmen, also das Positivum des Weltgerichts, dann brauche ich eben keine Angst im Glauben vor irgendwem zu haben, vor Gott schon garnicht.

      Wenn der Vater dem glaubens- und verprassenden Sohn, der sich in Spielhöllen, mit Dirnen und anderen Dingen die Freundschaft anderer erkaufend von Gott so empfangen wird, nur weil er aus Not und aus Angst vor dem irdischen Tod, aber eben auch in der Demut dieser Umkehr (ich bin es nicht wert…) zum Vater zurückkehrt und von diesem in seine Arme genommen wurde, dann brauche ich doch vor diesem Gott wirklich keine Angst mehr zu haben, oder?

      Ich bleibe dabei: Wenn ich nur aus Angst vor Hölle, Tod und Satan (die es auch real gibt) glaube, verrate ich den Geist Jesu und den Heiligen Geist, der einfach anderes will. Gutes tun um seinetwillen, Frieden stiften um seinetwillen, usw.

      Wenn ich aber versuche (ich bin kein Superchrist) und mehr ist einem Menschen wohl kaum möglich, mein Leben in Christus zu gestalten, so verlieren augenblicklich Gericht, Hölle, Satan und Co. ihren Schrecken. Dann kann ich doch die ganze Offenbarung in die Tonne kloppen, oder? Wir sind dem Herrn nur einen Tod schuldig. Ob der in Massen am Ende der Welt auftritt oder als Opfer irgendeines privaten Verbrechens, anlässlich einer Katastrophe oder still zuhause in der Heia, ist dabei doch letztlich völlig unwichtig. Das Armageddon ist individuell bei jedem Tod eines Menschen Wirklichkeit, weil dann wohl die Zeit der Beurteilung gekommen ist. Nur das Martyrium eines Menschen, für Jesus zu sterben, mit dem Namen Jesu auf den Lippen zu sterben, ist die Garantie für den Himmel, egal, was vorher war.

      Ist für mich doch klar, oder? Und dass das nicht auf der breiten Pforte zu haben ist, versteht sich von selbst.

      Da suchen wir die Stecknadel im Heuhaufen, die Parallelen zum Armageddon. JA, sie hat es immer gegeben und jetzt auch wieder, weil es immer Katastrophen (Sintflut), Kriege und andere Verbrechen gab. In der Schule habe ich noch gelernt: Die Jünger Jesu waren ebenfalls immer in Endzeitstimmung und haben das Ende der Welt noch in ihrer Generation erwartet. Nun haben wir bereits 2015. Ja, und wenn Europa wieder einmal brennen sollte, ist das nicht das Ende der Welt. Dann wird z. B. in Lateinamerika weiterhin Ruhe herrschen und in den USA und in Kanada ebenfalls. Das alles ist menschengemacht und tritt nur da auf, wo wir es wollen oder wo einzelne wirklich böse Menschen dieses wollen und die Menschen es zugelassen haben, diesen Menschen nicht entgegengetreten zu sein.

      Andererseits was ist mit den Menschen, die Jesus nie kennenlernen durften, weil sie nie etwas von ihm gehört haben oder ihnen nicht gegeben war, Jesus in seiner ganzen Fülle zu erkennen? Landen die dann auch in der Hölle, obwohl sie Gutes getan haben? Wenn wir uns nur die Muslime anschauen, die nie den Jesus der Bibel aus Glaubensgründen kennenlernen durften, aber andererseits nichts Böses getan haben, im Gegenteil, sogar Hilfe geleistet haben im Rahmen ihres Glaubens, wie z. B. die Kirchen der Kopten vor dem islamischen Mob vor ihren eigenen Glaubensbrüdern in Ägypten zu schützen, würde Gott diese der Hölle anheimfallen lassen?

      Also ich wage da kein Urteil und überlasse mich dem Urteil Gottes. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott, der seinen Sohn Jesus mit dieser Botschaft des Evangeliums gesandt hat, zu Menschen, die dieses noch nie gehört haben und nicht haben hören dürfen wie die Muslime, der Hölle anheim fallen lässt. Sind wir da göttlicher als der göttliche Richter selbst?

      Mit dieser Frage beschäftige ich mich. Glauben Sie nicht, werter Thomas, dass vielleicht ein echtes Gebet eines Christen diesen retten könnte, wenn er dieses Gebet ehrlichen Herzens gesprochen hat? Die Gnade und die Barmherzigkeit Gottes wird bei all dem auch völlig unterschätzt. Die Gefahr vor Augen zu führen, die den Menschen bedrohen, war natürlich die Aufgabe Jesu.

      Wenn wir das Gleichnis vom Lazarus und dem Prasser sehen, bringt Jesus diese Figuren doch polarisierend auf den Punkt. Der Prasser, der zu jeder Stunde seines Lebens nur an sein eigenes Wohlergehen dachte und sich nie zu keinem Zeitpunkt Gedanken über die Ärmsten der Armen machte und auf der anderen Seite Lazarus, der als edler Bettler, mit Geschwüren gepeinigt, vor dem Hause des Prassers lag und nicht einmal die Krumen essen durfte, die selbst die Hunde fressen durften.

      WEder die Person des edlen Bettlers noch die Figur des völlig menschlich abholden Prassers gibt es in der Mehrzahl der Menschheit. Sie stellt die Realtiät eines Menschen im Großen und Ganzen nicht dar. Es gibt nicht nur gute und nicht nur abgrundtief schlechte Menschen. Was Jesus damit sagen wollte, ist doch klar. Er wollte die Spitze klarmachen, wohin es führt, nur die Menschen nur noch ihr Ego zu pflegen.

      Dieser Typ konnte in der Hölle wohl auch auf keine Hilfe mehr hoffen. Sie haben die Propheten, schallt es ihm da entgegen. Ist dieses Beispiel nicht eher tröstend als abschreckend? Die Person des Prassers gibt es nur selten. Vielleicht kann nur eine völlig uneigennützige Tat im Sinne des Heiligen Geistes eines Menschen die Höllentür zumachen, wenn die Lebensumstände dieses Menschen desolat waren. Warum nur glauben wir an einen Gott jenseits jeglicher Barmherzigkeit. Er kennt den Menschen, weil er mitten unter uns gelebt hat. Vater, vergib ihnen (keine Bitte), denn sie wissen nicht, was sie tun, sagte Jesus am Kreuz. Die meisten Menschen wissen im Grunde nicht die Folge von Sünden, weil wir das Jenseits nicht kennen können. Auch ich nicht.
      Jesus hat sogar dem Petrus verziehen. Er hat am Kreuz allen verziehen, die „Kreuzige ihn“ gerufen haben, also auch allen Juden.

      Mir kommt mein Gott nicht als großer Rächer vor. Es bringt auch nichts, die Sprüche Jesu als Gegensatz zur Barmherzigkeit Gottes in Stellung zu bringen. Nur aus dem ganzen Evangelium wird ein lichtvolles und frohes Evangelium. Selbstverständlich wirft Gott diejenigen in die Hölle, die trotz Erkenntnis Jesu, seinen Weg bewusst abgelehnt haben. Da sind die Christen selbst in der Verantwortung. Sie haben größere. Wirft er aber auch die in die Hölle, die von Jesus nichts kennenlernen durften? Das wage ich zu bezweifeln. Das aber überlasse ich Gott. Ich weiß es nicht. Sie wissen es nicht.

      Ich vertraue einfach mehr auf die Gnade und die Barmherzigkeit Gottes. Dabei kommt die Gerechtigkeit auch nie zu kurz.

      Ist Ihnen noch nie der Gedanke gekommen, dass die Menschen einfach ihr Potential zum Guten nicht erkennen? Und deshalb die heiligen Schriften den strafenden Gott so betonen? Die Gefahr vor Augen zu führen ist doch klar, um den Menschen auf den rechten Weg zu bringen. Angst kann den Lebensweg korrigieren helfen. Wenn es aber bei der Angst als Grundsubstanz im Glauben bleibt, hat die frohmachende Botschaft ihren Sinn verloren.

      • thomas Says:

        „Ist Ihnen noch nie der Gedanke gekommen, dass die Menschen einfach ihr Potential zum Guten nicht erkennen?“

        Doch, als ich noch ungläubig war, gefangen im anerzogenen Humanismus.
        Die Bibel lehrt uns aber,das der Mensch, mehrheitlich von grundauf verdorben ist und dies deckt
        sich auch mit meiner Erfahrung.

        “ Mir kommt mein Gott nicht als großer Rächer vor“

        Es geht nicht um Rache, sondern darum das Gott der Eigentümer der Erde ist und somit das Recht hat festzulegen,
        wer für immer auf seiner Erde bleibt und unter welchen Umständen.

        „Andererseits was ist mit den Menschen, die Jesus nie kennenlernen durften, weil sie nie etwas von ihm gehört haben oder ihnen nicht gegeben war, Jesus in seiner ganzen Fülle zu erkennen? Landen die dann auch in der Hölle, obwohl sie Gutes getan haben?“

        Auch das hatten wir hier schon mal. Die Bibel gibt hierauf Antwort.

        Das Endgericht vor dem großen weißen Thron
        11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. (Matthäus 25.31-46) (2. Petrus 3.7) (2. Petrus 3.10) (2. Petrus 3.12) 12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. (Johannes 5.28-29) 13 Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee. (1. Korinther 15.26) (1. Korinther 15.55) 15 Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen.

        Eine Zeit wie Diese, hat es im übrigen noch nie gegeben Herr Bazillus, die Menscheit war noch nie
        in der Lage sich selbst zu vernichten, auch die Umwelt war noch nie so zerstört wie heute.

        Es geht auch nicht darum Angst zu verbreiten, sondern die Realitäten, der Bibel ernst zu nehmen
        und nicht unser Wunschdenken.

    • Andre Says:

      vielleicht war-ist es ein grundlegender Fehler/Irrtum, das die neuere Christenheit annahm, mit Jesus einzigartiger „Neu-Interpretation“ der alt-jüdischen Glaubenslehre u. Prophetien sei diese als völlig überholt und für uns Christen als obsolet-irrelevant anzusehen. Dann würde in der Tat Jesus den Hochgott JHWH des alten Testaments vollständig abgelöst und letztlich vollständig ersetzt haben, um an Seiner statt als neuer Hochgott auch eine völlig eigenständige Religion zu lehren, ganz und gar losgelöst von der altbiblischen Traditionsüberlieferung.
      Aber liesse sich dann Jesus überhaupt sinnvoll verstehen, wäre da nicht auch das neue Testament für uns in vielem völlig unverständlich, wenn der Bezug/Kontext zum Judentum, dem Jesus entstammte keinerlei Bedeutung und Wirkkraft mehr hätte (ich spreche hier NICHT vom nach-biblischen, modernistischen, eigenfabrizierten babylonischen Talmud der jüd. Exilzeit, auf den sich das heutige Judentum großenteils bezieht, insbesondere die Ultra-„Orthodoxen“!)?
      Will sagen: viele altiblischen Prophezeiungen wurden ja erst in Jesus konkret erfüllt und haben darüber hinaus ungebrochen weiter Bestand, reichen ganz aktuell bis in unsere Zeit hinein. Der Juden-Genozid/Holocaust wurde im alten Testament ebenso angekündig wie die Sammlung der verstreuten Juden aus aller Welt, um die angestammte Urheimat wieder in Besitz zu nehmen. Die Kriege und Feindseligkeiten um dieses wiederauferstandene, moderne Israel wurden vorausgesagt (AT) wie auch eine friedlichere Zukunft, in der der Tempelaufbau in Hinblick auf das Kommen des Messias angekündigt wurde.
      Die heutige Verfolgung der Christen in vielen Ländern, z.T. sogar auch schon bei uns verläuft parallel zu dieser Entwicklung in Israel, ist auf vielfache Weise miteinander verknüpft (NT). Das mögen die Zeitgeist-Juden Israels vielleicht nicht so sehen o. erkannt haben, aber da haben wir Christen wohl den umfassenderen Blick auf die gesamtbiblischen Vorgänge und Erfüllungen durch unseren Herrn Jesus Christus. Die Worte/Mahnungen/Prophezeiungen JHWHS und der „alten Propheten“ entfalten gerade durch die „Jesu-Lesebrille“ gesehen erst ihre volle Bedeutung, Konkretheit und aktuelle „Zeitgeistigkeit“ – für uns Christen vielleicht sogar noch mehr und präziser als für die „vertalmudisierten“ heutigen Juden? Das jüdische (Original-) Erbe scheint mir mittlerweile in unseren Händen besser aufgehoben zu sein und verstanden zu werden als bei etlichen „babylonisch-modernistischen“ Rabbinern des heutigen Israel?!…
      (aber da wage ich mich vielleicht zu weit vor, Experte in jüdischer Glaubenspraxis bin ich gewiss nicht!)

      • Bazillus Says:

        Werter Andre,

        Jesus hat ja das AT nicht nur „interpretiert“, sondern auch durch Wort UND TAT in eine völlig neue Richtung gelenkt, nämlich die der erfüllten Vollkommenheit Gottes.
        Nun weiß ich genau, dass ich das Judentum nicht kenne und darum kann ich mich hier auch nicht dazu äußern. Ich glaube aber nicht, dass Jesus JHWH ersetzt, sondern nur einen jesuanisch-neuen Zugang zu ihm schafft, und zwar einen, der im Grunde einen überhöhten Zugang darstellt und diesen JHWH als einen beschreibt und selbst vorlebt, der völlig anders ist, als das AT und seine Autoren ihn je gesehen haben. Er sieht diesen Gott als seinen Vater in Fülle. Das Judentum scheint einen Gott angebetet zu haben, dem etwas fehlte, nämlich die Vollkommenheit in Fülle. Jesus hat m. E. einen religiös so revolutionären Zugang zu JHWH geschaffen, dass er von den Juden abgelehnt worden ist. JHWE hatte etwas von Allah, ein unantastbarer, ein nie gesehener, ein in sich souveräner Gott, der wie ein machtvoller Mensch agierte, der zornig, rachsüchtig, strafend, aber eben auch gnädig und barmherzig und eben auch die Barmherzigkeit über die Gerechtigkeit stellte. All das bestätigt Jesus in seiner Lehre, aber er schafft einen so unerhört neuen Zugang zu ihm, indem er sich selbst in ihn einsenkt und somit eine neue und für Menschen völlig unverständlich scheinende Komponente in den Charakter JHWH hinzufügt, nämlich die sich selbst aufopfernde Liebe, die er für seine menschlichen Geschöpfe völlig uneigennützig empfindet und nicht nur empfindet, sondern ihn durch seinen Sohn ausleben lässt. Das war neu und für Menschen wie Juden und Muslime einfach zu revolutionär. Hier schließt sich der Kreis vom im AT von JHWH gesegneten Menschen als würdiges Abbild Gottes in Jesus, ohne dass der Mensch Gott ist.

        So wie JHWH im AT charaktermäßig zuweilen wie ein Machtmensch agierte und so für Schrecken, für Furcht und Angst sorgte, so hat Jesus dieses Gottesbild durch sich selbst als Gott erfüllt und zugleich den Vater von diesem alten Gottesbild sozusagen „erlöst“ so wie er den Menschen erlöst hat, nicht nur, indem er am Kreuz gestorben und auferstanden ist, sondern auch den Menschen die Möglichkeit gegeben hat, sich selbst das Potential der sogar feindesliebenden Vollkommenheit zu geben. Er hat das Gottesbild sozusagen auf eine Weise vervollständigt, die dem Menschen zuweilen unverständlich ist. Er hat seinem Vater die liebende Demut als neuen Charakterzug in göttlicher Kompetenz erkennen lassen, die er schon immer hatte und durch dieses Erkennen gezeigt, was die Vollkommenheit JHWH m. E. eher erhöht als herabsetzt. Jesus hat dem Menschen eine überhöhte Form der göttlichen Liebe geschenkt in sich selbst und dem Menschen gezeigt, dass er die Kraft hat, ebenfalls so handeln zu können. Diese charakterliche Komponente war im AT zwar in Ansätzen erkennbar, wurde aber in dieser deutlichen Form eben nie ausgelebt. Die AT-Prophetien über Jesus künden davon. Der Gott JHWH hat aber nie so ausgeprägt agiert wie sein Sohn Jesus.

        Das gesamte Evangelium zeigt uns einen Jesus, der im Vater ist, der vor Abraham ward, dessen Reich nicht von dieser Welt ist, Sünden vergab und sich selbst den Namen Gottes gab im „Ich bin“ und den sein Vater, also JHWH mehrfach als seinen Sohn aus einer Wolke heraus akustisch bestätigt hat und der uns geboten hat „auf ihn“ zu hören, nicht einmal mehr auf sich. Mit Jesus ist eine neue Zeit des Gottesbildes des JHWH angebrochen.

        Und wenn in der Bergpredigt des Matthäus folgendes steht, habe ich keinen Zweifel mehr, dass der Charakter des JHWH mit dem Heiligen Geist Jesu in völliger Harmonie und im Einklang steht. Diese Stelle hatte mich so zum Nachdenken gebracht, dass ich einfach nicht mehr an einen nur strafenden Gott glauben konnte. Für mich eine der vielen Schlüsselstellen des Evangeliums.

        43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
        44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
        45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
        46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
        47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
        48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

        Jesus bringt hier sogar das absolut religiös-unerhörte im Sinne von unfassbare Kunststück fertig, die Feindesliebe (Betet für die, die euch verfolgen! Was für ein Satz. Er stellt die ganze materielle Welt auf den Kopf, ja er zeigt der materiellen Welt den Spiegel. Mein Reich ist nicht von dieser Welt gibt dann eine völlig andere Bedeutung) mit dem Vers 48 in untrennbare Verbindung mit JHWH, seinem Vater zu bringen. Jesus sagte, Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist; Feind hassen Nächsten lieben. Das scheint die Essenz des AT zu sein für Jesus. Damit bringt er die die damalige Lehre wohl völlig durcheinander. Ich aber sage euch im Sinne von Ich bin) und spricht er in göttlicher Autorität (Auf ihn sollt ihr hören). Liebt eure Feinde …. Seid vollkommen, wie JHWE. Somit nimmt Jesus seinem Vater die Allmacht im Guten so im Bösen. Er sagt im Grunde nichts anderes, als dass sein Vater allmächtig ist, jedoch nur im Guten in liebender Vollkommenheit, weil er das Böse ablehnt und nicht in seinem Dunstkreis haben will. Jesus verschiebt sozusagen die Allmacht Gottes in die liebende Vollkommenheit

        Diese Stelle geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Kann der Vater von uns Menschen nicht diese Feindesliebe verlangen, wenn er sie in Jesus selbst bis zum bitteren Ende vorgelebt hat? Kann Gott dann überhaupt noch Feinde haben, die er nicht liebt?

        Ganz im Ernst: Wenn es (zugegeben wenige) Menschen es fertigbringen, die Feinde zu lieben im wahrsten Sinne des Wortes, dann könnten sie doch mehr als Gott, der Allmächtige. Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus: Erst Gott gibt dieses Denken und Handeln in Jesus vor und für so manchen eben auch die Kraft, dieses durchzustehen und auszuleben.

        Nicht einmal Satan vernichtet er, weil er ihn einst als lichtvollen Engel erschaffen hat.

        Das aber war und ist den Juden und den Muslimen zuviel. Das war nicht mehr verständlich. JHWH in seinem Sohn Jesus am Kreuz. Sie haben ihm somit durch dieses Nichtakzeptierenkönnen die Vollkommenheit abgesprochen, die Jesus ihnen hat schenken wollen und haben nicht gemerkt, dass der Messias sie nicht von materiellem Leiden erlösen wird, sondern der Messias hat die Juden in geistig-seelischer Weise revolutionieren wollen, sie auf das himmlische Reich vorbereiten wollen.

        Da Jesu Reich ist nicht von dieser Welt ist, sieht Jesus in jedem Menschen eine unzerstörbare Seele. Und das sollten wir auch tun. Darum greift Jesus auch in diese Welt außer vor 2000 Jahren nicht ein, weder bei Katastrophen noch bei Kriegen oder im KZ, vielleicht hier und da mittels eines Wunders, das bis heute noch immer geschieht. Aber das sind eher Einzelfälle. Er sieht immer nur die unsterbliche Seele eines jeden Menschen, weshalb der Eindruck entsteht bei den Menschen, dass Gott ihnen nicht hilft, wenn sie in Not sind, weil er Leid und Tod zulässt. Der Mensch erkennt nicht das wahre Wesen seiner selbst, weil er sich selbst nicht als ein Wesen ansehen kann, welches wie Gott unsterblich ist. Dieses Leben hier auf Erden scheint eben nicht das wahre Leben zu sein. Die Wichtigkeit und das Ziel dieses Lebens ist es für jeden einzelnen Menschen klar: Er sollte das materielle Ego des Leibes zu überwinden und in geistig-seelischer Weise so zu Jesus zu finden und es ihm gleich zu tun.

        Matthäus
        Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

        Wieder eine Schlüsselstelle im Evangelium. Damit ist für mich nicht Gott gemeint, sondern Satan. Verderben heißt für mich verunstalten, aber nicht vernichten, so wie Satan nicht vernichtet ist. Gott hat in der Hölle nämlich nichts zu suchen. Jesus sagt nicht ausdrücklich, dass dies Gott tut, die Seele in der Hölle zu verderben. Gott lässt es zu, dass Menschen in die Hölle kommen, weil sie seine Liebe in freier Entscheidung rundweg abgelehnt haben und sich damit bereits selbst gerichtet haben.
        Gott fügt dann nur noch den Richterspruch hinzu für den Weg, den die Menschen in ihrem Stolz unbedingt gehen wollten. Damit ist dann das Endgericht gemeint.

        Darum ist für mich das AT und das NT eine Einheit. Die Unterschiede des Gottesbildes werden dort so klar herausgearbeitet. Das AT ist noch im Gottesbild der alten Welt gefangen, das NT eröffnet zu Gott einen ungeahnte familiären Zugang. Drüben im AT der Gott der Allmacht, hier im NT der Gott der allmächtigen Vollkommenheit in väterlicher Güte, Liebe und Gerechtigkeit und der Gnade. Erst die Unterschiede lassen Jesus göttlich erscheinen, auch im Kontext zum AT (Ich bin, ehe Abraham bin ich)

        Dem Gott des AT haben die Autoren Grenzen gesetzt, eine Grenze, die die Allmacht Gottes nicht haben durfte, nämlich die liebende Vollkommenheit in Demut. Diese Tür jedoch hat Jesus durch sein Wirken so weit aufgestoßen, dass sie Juden und Muslime vor den Kopf gestoßen haben. Insofern ist das AT nicht nur wegen der Prophetien, die auf Jesus eindeutig hindeuten von Bedeutung, sondern insbesondere liefern beide Testamente die revolutionäre Entwicklung im NTdurch Jesus gegenüber der alten Gottesbildwelt des AT.
        Lange Rede kurzer Sinn.
        Dem Gott des AT fehlte aus Sicht der Menschen die Vollkommenheit, diese hat Jesus durch sein göttliches Auftreten für die Menschen erklärbar und sichtbar werden lassen. Die Fülle dieser reinen makellosen Vollkommenheit ist durch Jesus sichtbar geworden.

      • thomas Says:

        Der Maßstab, des Weltchristentums, ist nicht die „Theologie“ der deutschen ,abgefallenen Volkskirchen,
        sondern die Bibel. Alle biblischen Prophetien setzen in der Endzeit wieder ein und der Christ sollte
        sich damit auseinandersetzen, zumal sich Jesus oft,auf das sogenannte Alte Testament bezog.

  6. Bazillus Says:

    Kleiner Nachtrag:
    Die Juden, die sich als das auserwählte Volk Gottes ansahen und auch heute noch ansehen, ist die Forderung Jesu, die Feinde zu lieben, ein echter Affront gewesen. Denken wir an die Samariter oder andere Völker, die die Juden durchaus von oben herab behandelt hatten. Jesus jedoch stellt ihnen einen Samariter im Gleichnis als Vorbild vor und verlangt darüber hinaus auch die zu lieben und für sie zu beten, die sie, die Juden, verfolgen, also z. B. auch die verhassten Römer, die sie damals unterdrückten. Den Hauptmann von Kaphernaum, offensichtlich ein Römer, hilft er und stellt ihn wieder vorbildhaft dar in das jüdische Klischee der Ausgrenzung. Eine mehr als unerhörte Forderung an die damaligen Juden. Damit wird das Wort Jesus noch krasser und radikaler.

    • Andre Says:

      eine sehr lehrreiche u. wohlformulierte Erläuterung und Gegenüberstellung von At und NT bzw. dem jesuanisch erneuertem oder vielmehr vollständig offenbarten biblischen Gottesbild. Prophetien hin o. her, Apokalypse jetzt oder nie – es geht ja doch nur darum, das wahre Wesen, den wahren Willen Gottes (mit uns) zu erkennen und im persönlichen Leben zu versuchen, dies konkret umzusetzen.
      Wie das allerdings im Umgang mit (nicht nur) der islamischen Weltexpansion, der koranischen Lehre zu handhaben ist, wenn wir uns in feindesliebender „wahrer, vollkommener Christen-Manier“ weiterhin passiv-erduldend-akzeptierend verhalten, bleibt mir höchst unklar. Da gehts mir also wie Juden u. Moslems – wie soll das KONKRET FUNKTIONIEREN, ohne sich selbst/sein Volk/seine Nation/seinen Glauben letztlich dem Bösen oder „Unwissenden“ zu opfern, sich preiszugeben und sich selbst zu verleugnen?
      als letztes Mittel bleibt dann eben nur der Märtyrertod? wäre das nicht geradezu eine allzu verlockende Einladung an all unsere Tod-Feinde??
      Dennoch herzlichen Dank für ihre Mühe, werter Bazillus (u. natürlich auch Thomas für seine „Contra“-Kommentare)

      • Bazillus Says:

        Kleine Antwort noch:
        Ich glaube, dass Jesus mehr für jeden Einzelnen gesprochen hat. Jesus hat keinen politischen Großentwurf hinterlassen. Die Feindesliebe schafft eh kaum ein Mensch in der Realität. Das ist immer der angestrebte Idealfall. Politik sieht in der Realität anders aus. Darum auch die Trennungsmöglichkeit von Christentum und Staat durch Jesus selbst. Mit der Feindesliebe, die wie jetzt ohne Gott verstaatlicht wird z. B: in der Flüchtlingsfrage – und die sehen wir im Grunde gerade jetzt – werden Fakten geschaffen, die das Christentum zurückdrängen. Da ist für mich kein Widerspruch. Der Christ persönlich als Einzelner schafft es in der Regel nicht die höchsten Messlatten, die Jesus in den Raum gestellt hat, zu erfüllen. Das ist ja gerade das Göttliche. Die Politik hat andere Herausforderungen anzunehmen. Will sie den Rahmen schaffen für das Christentum oder eben für andere Ideologien. DAs ist die Frage, die sich die Politik zu stellen. Zurzeit sieht es danach aus, dass der Islam der Gegenstand ist, das merkwürdige Interesse der Poliik auf sich gezogen zu haben.

  7. thomas Says:

    Herr Bazillus, sie haben jetzt ihre Ansichten kuntgetan und sie können glauben was sie
    wollen, aber ihre Ansichten, finden keinen Widerhall im Gesamtbild, über JAHWE und
    Jesus Christus, in der Heiligen Schrift. Sie meinen das Satan noch am Leben ist,weil
    Gott es nicht übers Herz bringt ihn zu vernichten, die Bibel sagt etwas anderes. Satan
    ist der Förderer alles bösen und bestialischen auf der Erde, Herr Bazillus und sie möchten
    jetzt selbst noch Satan knudeln. Sie scheinen mir eine Mischung aus Mystiker und Allversöhner
    zu sein. Ich glaube das die Bibel das Wort Gottes ist und zwar das Einzige auf Erden, nur
    hieraus kann ich lernen wie Gott denkt und handelt. Gott ist heilig, gerecht und barmherzig
    und ändert sich nie , auch seine Pläne sind entgültig und können nicht geändert werden,
    so ist es nun mal auch wenn die meisten Menschen dies nicht wahrhaben wollen. Sie möchten
    der Bibel nicht in ihrer Gesamtheit glauben, dann bleiben Ihnen nur ihre Wunschvorstellungen
    und menschliche Theologien, wo sie sich das Passende raussuchen können, das machen
    viele Menschen. Gott wird trotzdem das machen was in der Bibel steht und dort gibt es Gott als
    Schöpfer und Vernichter. Einen Gott der die Endzeitprophetie, hat aufschreiben lassen, um seinen
    Gläubigen in diesen Tagen zu zeigen, das er sein Wort erfüllt und dies beinhaltet die Vernichtung
    der meisten Menschen, mit anschliesender Aufrichtung seines Königreichs auf Erden. Sie wollen
    die endzeitlichen Geschehnissen, vor ihren Augen nicht wahrnehmen, dann tun sie das Herr Bazillus.
    Gott wird dennoch das tun was er angekündigt hat. Die Menschen welche Gott in sein Buch des Lebens
    eingeschrieben hat wird er retten, alle Anderen gehen an den Ort der Verdammnis und das ist auch
    gut so, damit endlich alles Leid auf Erden eine Ende hat.

    • Bazillus Says:

      Werter Thomas,
      ich kann ja auch nichts dafür, dass es so im Matthäus-Evangelium steht. Der eine fokussiert sich auf Endgerichte, Satan und Tod, der andere sucht wie ich eben, das Ganze zu sehen, eben auch die froh machenden und hellen Gedanken Jesu. Ich glaube nicht, dass Jesus einen Angstglauben wollte. Lieben und Gutes tun um seinetwillen ist die Parole. . Das zu schaffen ist Aufgabe eines jeden bewusst lebenden Christen. Das ist alles. Ich glaube tatsächlich an die Liebe Gottes zu uns Menschen. Das Gericht, die Zukunft und überlasse ich Gott. Fragen werde ich mir doch stellen dürfen, z. B. warum Gott Satan nicht vernichtet oder haben Sie da eine Antwort. Mit einem FEderstrich könnte Gott diesem Leiden der Menschen ein Ende setzen. Tut er aber nicht. Dass Menschen beginnen zu denken über Gott und die Welt und eben auch über die Bibel, hat Jesus selbst verursacht, indem er eben nicht nur von Gerichten und Verdammnis sprach, sondern eben auch die Verse, die ich zitiert habe. Dann muss er sich nicht wundern, dass es Menschen gibt, die diese Vorgabe ernst nehmen und darauf eingehen. Er hätte ja im Stile seines Vaters weitermachen können, hat er aber nicht, im Gegenteil, er hat z. B. die Reinheitsgesetze ad absurdum geführt, die Todesstrafe für Ehebruch aufgebrochen und ist bei Sündern eingekehrt, was im Judentum streng verboten war und hat sich mit Aussätzigen abgegeben, welche aus gutem Grund damals ausgegrenzt wurden, hat die Feindesliebe bis zum Exzess selbst vorgelebt und hat gerade diejenigen Schriftgelehrten bloßgestellt, die das AT gelehrt hat. Wenn Sie da keinen Bruch sehen wollen, ist das Ihre Sache, ich sehe da schon einen eklatanten Bruch, denn sonst wäre Jesus ja nicht von den Judenoberen so verfolgt worden. Wenn ich aber Jesus als Identifikationsfigur des Christentums in den Mittelpunkt stelle, stelle ich fest, dass er wesentlich anders gehandelt hat als JAHWE. sein Vater im AT. Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass sich Gott nicht verändert. Dass diese Änderungen zwischen AT und NT so kräftig ausgefallen sind, liegt nicht an Gott, sondern an der Sichtweise der Menschen auf Gott. Die hat sich wesentlich geändert Und diese Änderung der menschlichen Sichtweise auf seinen Vater hat Jesus selbst bewerkstelligt, nicht ich.

  8. thomas Says:

    Ich habe keinen Angstglauben, und möchte aber klar Aufzeigen, das es biblische Lehre ist,
    das laut Bibel viele Menschen verloren gehen, weil sie die Gebote Gottes ignoriert haben,
    darunter auch viele Namenschristen, die eigentlich die Gebote Jesu kennen sollten. Es geht
    also um ein Aufzeigen der harten Konsequentzen, aus einem selbsbestimmten Leben. Diese
    Folgen sind sehr hart und werden auch nicht durch irgend etwas abgefedert. Es geht also
    nicht um Leben oder tod, sondern um tod und Hölle.


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