kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die arabische Halbinsel schottet sich ab 11. September 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:41

Die arabischen Golfstaaten sind reich, sie sind muslimisch, und sie schotten sich gegenüber ihren Glaubensbrüdern aus Syrien mit einer Kälte ab, die immer mehr zu einem Skandal wird.

 

 

 

Europäische Länder nehmen aber großzügig Flüchtlinge aus den arabischen Bürgerkriegsregionen auf, viele auf dem christlichen Kontinent scheuen keine Lasten, um ihrem humanitären Anspruch gerecht zu werden. Gegenüber diesem Leiden stellen sich die arabischen Golfstaaten jedoch taub, obwohl sich der saudische König als „der Hüter der beiden Heiligen Stätten des Islams“ anreden lässt.

 

Sie bauen die größten Moscheen, die höchsten Gebäude und die prächtigsten Paläste. Der Flüchtlingsstrom fließt jedoch nach Norden, nach Europa, nicht nach Süden, auf die Arabische Halbinsel. Das hat zwei Gründe. Zum einen wollen die Flüchtlinge nicht in einem unfreien Land wie Saudi-Arabien leben; nach allem, was sie erlebt haben, lechzen sie nach Freiheit und nach Sicherheit.

 

Zum anderen sind diese Flüchtlinge in den Staaten des Golfkooperationsrats (GCC) auch gar nicht erwünscht. Seit dem Ausbruch erst der Krise und dann des Kriegs in Syrien war es für Syrer immer schwieriger geworden, überhaupt ein Einreisevisum zu bekommen, das zudem sehr teuer ist. Die Syrer könnten ja auf Arabisch, der gemeinsamen Sprache, berichten, was in Syrien tatsächlich geschieht, und sie würden die saudische Gesellschaft in einem unerwünschten Maße politisieren. In den vergangenen Jahren wurden dann, vor allem in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, zunehmend Aufenthaltsgenehmigungen für syrische Gastarbeiter nicht mehr verlängert.

 

 

 

Al-Qaeda (Sunni) rebels cheer the torching of a Shia mosque

 

 

 

 

 

Wer vor dem Krieg in Syrien flieht, gelangt mit dem Ruf „Asyl“ nach Europa. Wollen Syrer aber in ein arabisches „Bruderland“ reisen, werden sie ohne Visum an allen Grenzen – bis auf Algerien, dem Jemen, Mauretanien und dem Sudan – zurückgewiesen. Sie sind nicht willkommen. So sieht arabische „Brüderlichkeit“ aus, so wird islamische Solidarität gelebt. Ausnahmen gibt es freilich: Jordanien und der Libanon haben Millionen von Flüchtlingen aufgenommen. Als die syrische Gemeinde in Dänemark ein Video über Flüchtlinge, die in Österreich ankamen, auf ihre Facebook-Seite stellte, lautete ein Eintrag: „Wie sind wir von der Region unserer muslimischen Brüder geflohen, die doch mehr Verantwortung zeigen sollten als ein Land, das sie als Ungläubige bezeichnen“?

 

 

Ein anderer schrieb: „Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen, die Araber sind die Ungläubigen“.

 

Den Golfstaaten böte sich nun eine Gelegenheit, der Welt zu zeigen, wie großzügig sie sein können. Stattdessen heizen sie Konflikte weiter an. Den Jemen, ohnehin das ärmste Land der arabischen Welt, bomben sie kurz und klein, obwohl es Wege zu einer politischen Beilegung des Konflikts gegeben hätte. 80 Prozent der Jemeniten sollen bereits auf humanitäre Hilfen angewiesen sein, die aber nur zu einem kleinen Teil ins Land kommen, weil eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition den Jemen nach außen abriegelt. Der Jemen ist mit 27 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land auf der Arabischen Halbinsel. So bleiben nur zwei Fluchtwege: Richtung Somalia und Äthiopien oder nach Norden Richtung Saudi-Arabien. Zu den größten Ängsten der Saudis zählt, dass sich Millionen verarmter Jemeniten über die – eigentlich gut gesicherte – Grenze einen Weg nach Norden bahnen könnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es wird nicht mehr lange dauern und man wird sprichwörtlich sagen: ,Gott stehe den Schiiten bei.‘“

 

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate führen im Jemen Krieg, um zu verhindern, dass schiitische Houthis ihre Macht konsolidieren. Mit ihren Bomben machen sie indes nur noch mehr Menschen zu Flüchtlingen. Zuvor war Saudi-Arabien bereits in Syrien für die Eskalation der Gewalt mitverantwortlich. So zitierte der frühere britische Geheimdienstchef Richard Dearlove den ehemaligen saudischen Geheimdienstchef Bandar Bin Sultan Al Saud, der ihm gesagt haben soll: „Es wird nicht mehr lange dauern im Nahen Osten, und man wird sprichwörtlich sagen: ,Gott stehe den Schiiten bei.‘ Mehr als eine Milliarde Sunniten haben von ihnen einfach genug“.

 

 

 

 

 

 

Bandar Bin Sultan wurde vor allem deswegen abgesetzt, weil seine Förderung islamistischer Extremisten in Syrien aus dem Ruder lief und letztlich die Konsolidierung des „Islamischen Staats“ ermöglichte.

 

 

Heute aber nimmt Saudi-Arabien keine Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern auf, schon gar nicht aus Syrien. Stattdessen berichtet die libanesische Zeitung al Diyar, Saudi-Arabien biete für die muslimischen Flüchtlinge, die in Deutschland aufgenommen werden, den Bau von 200 Moscheen an. Zwar schreibt die Zeitung, das solle in Übereinstimmung mit der Bundesregierung geschehen. Es wäre jedoch besser, würde sich Saudi-Arabien selbst der Flüchtlinge annehmen und damit seiner Führungsrolle in der „islamischen Umma“, der Gemeinschaft aller Muslime, gerecht werden.

 

 

Die Konflikte und Kriege in Syrien und im Irak, in Afghanistan und in Somalia werden noch lange nicht abebben. Mehr Menschen werden sich eine neue Heimat suchen, und sie werden dort auch arbeiten wollen. Die Golfstaaten brauchen Arbeitskräfte: In Saudi-Arabien ist jeder dritte Einwohner ein Gastarbeiter, in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind acht von zehn Einwohnern keine Einheimischen. Bei den Gastarbeitern stellen die Araber nur eine Minderheit. Die Golfstaaten ziehen Gastarbeiter aus stabilen und friedlichen Ländern vor. Sie bringen aus ihrer Heimat kaum Konflikte mit, sie sind gefügig und leichter auszuweisen. Die Syrer, die heute kommen, würden aber bleiben. So wie sich die Golfaraber gegenüber den Syrern verhalten, sind sie keine Brüder mehr, auch nicht im Glauben.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Die Saudis haben im Grunde kein Problem mit Glaubensbrüdern. Sie fahren die Strategie der Islamisierung in Europa und Deutschland. Sind Katar und Saudi Arabien doch die Finanzierer des islamischen Terrors. Deutlicher kann dies nicht mehr werden. Sie bezahlten lieber 200 Moscheen für die Syrer  im Lande der Ungläubigen, als 200 Glaubensgeschwister selbst aufzunehmen. Was sagt uns das? Sie fördern und fordern die Islamisierung Europas und Deutschlands. Aufmerksame Beobachter der Islamkritik wissen das bereits seit Jahrzehnten. Nur eine naive Politikerkaste will sich nicht mit diesem unangenehmenThema auseinandersetzen und verdrängt Offensichtliches.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article138153898/Saudi-Arabien-ist-Terror-Exporteur-im-Nahen-Osten.html

http://www.cicero.de/berliner-republik/katar-der-finanzielle-schutzpatron-des-terrors/58221

Der wahabitische Islam ist dem IS-Islam sehr ähnlich. Die Hinrichtungsschlagzahl in Saudi Arabien hat sich in den letzten Jahren erhöht.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/hinrichtungen-in-saudi-arabien-die-schwerter-des-islams-13167453.html

 

Was in Saudi Arabien abläuft, kommt am besten im Länderprofil von open doors zum Ausdruck. In Saudi Arabien gibt es Arbeiter aus dem Ausland, die wie Sklaven behandelt werden.

Lesen Sie selbst:

In Saudi-Arabien werden folgende Kategorien von Christen verfolgt:

– Gemeinschaften von Gastarbeitern oder ausländischen Christen

– Gemeinschaften von Christen mit muslimischem Hintergrund

 

 

 

Die stärkste Verfolgung erleben Christen muslimischen Hintergrunds, gefolgt von den christlichen Gastarbeitern. Die meisten der in Saudi-Arabien lebenden Christen sind Ausländer, die vorübergehend im Land arbeiten. Viele kommen aus Indien und den Philippinen, andere aus Afrika und dem Westen. Die asiatischen und afrikanischen Gastarbeiter werden nicht nur ausgebeutet und schlecht bezahlt, sie sind auch regelmäßig körperlicher und verbaler Gewalt ausgesetzt, vor allem ihres christlichen Glaubens wegen. Sklaverei an sich ist seit 1962 in Saudi-Arabien illegal, und doch hat der Arbeitgeber – auch Sponsor genannt – eine große Macht über die Gastarbeiter, die er nach alter Denkweise „besitzt“. Ausländischen Dienstboten wird sogar Vergewaltigung angedroht, sollten sie nicht zum Islam konvertieren.

 

 

 

Dennoch gibt es immer wieder Berichte von Gastarbeitern, die sich für den christlichen Glauben entscheiden. Dadurch wachsen die Gemeinschaften der ausländischen Christen. Ausländische Christen erfahren weniger Druck, aber sie sind auch sehr stark eingeschränkt in ihren Rechten sich zu versammeln und ihren Glauben mit Muslimen zu teilen, was zur Zwangsdeportation oder Verhaftung führen kann.

 

 

Es gibt auch Konvertiten aus dem Islam im Land, die jedoch ihren Glauben an Jesus streng geheim halten. Viele von ihnen reagieren auf vom Satellitenfernsehen ausgestrahlte christliche Programme, andere werden Christen, nachdem Gott sich ihnen in einer Vision oder einem Traum offenbart hat.
Einige Christen muslimischen Hintergrunds bezeugten, dass sie in dem aufrichtigen Wunsch Gott zu gehorchen, auf der Hadsch – der islamischen Pilgerreise nach Mekka –eine göttliche Offenbarung erhielten, die sie auf Jesus verwies. Das Internet spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn dadurch erhalten Einheimische Zugang zu christlichen Materialien. Allerdings ist die Nutzung des Internets in Saudi-Arabien streng kontrolliert und geregelt.

 

 

 

Die kleine Anzahl der Christen in Saudi-Arabien, die früher Muslime waren, wächst und sie werden immer mutiger, ihren Glauben weiterzugeben, auch im Internet und in christlichen Fernsehprogrammen. In der jüngsten Vergangenheit hat dieses öffentliche Zeugnis ablegen über den Glauben zu ernsten Schwierigkeiten mit den Familien oder Behörden geführt. Daher mussten einige Christen, die früher Muslime waren, das Land verlassen.

Ende es Artikelausschnitts.

 

 

 

 

 

Selbst Gastarbeiter werden also in Saudi Arabien wie Menchen zweiter Klasse behandelt. Wie würden erst Flüchtlinge behandelt werden. Wir fragen, was an dieser Art von Islam in irgendeiner Weise erstrebenswert ist, wenn selbst Arbeiter aus fremden Ländern wie Sklaven behandelt werden und dies islamisch offensichtlich dort nicht kritisiert und als Fehlverhalten deklariert wird. Offensichtlich ist das Sklaventum, welches dort  erst 1962 offiziell abgeschafft worden ist, noch in den Köpfen der Reichen und Mächtigen in diesem Lande mehr als präsent. Zwangskonversionen zum Islam sind somit dort wohl an der Tagesordnung.

 

Wenn wir uns also die Situation in diesem Lande vor Augen führen, wird auch der Wille von Flüchtlingen nicht sehr groß sein, in dieses Land des Mohammeds zu flüchten.

 

 

Der einzige Grund, dass Saudi Arabien wohl auf dem unerwarteten 12. Platz in der Verfolgerstaatenliste bei Open doors  gelandet ist, scheint der Tatsache geschuldet zu sein, dass in diesem Land keine Christen und Juden als Bürger des Staates leben außer den Gastarbeitern. Die islamische Eliminierung von Juden und Christen dort ist wohl durch Mohammed selbst wie immer vorbildlich und radikal vonstatten gegangen.

 

Im Gegensatz zu Saudi Arabien nehmen wir viele Flüchtlinge auf. Das ist im Grunde gut, aber wenn wir uns vorstellen, dass solche Staaten genau dieses als Schlachtplan des Islam-Dschihads fördern und bezahlen, so wissen wir, dass diese Art des Dschihads wie natürlich zu Unruhen hier führen kann und wird. Das perfide Angebot, 200 Moscheen zu bauen als z. B. 2000 Menschen den Aufenthalt hier zu finanzieren für die nächsten 10 Jahre zeigt doch, mit welchem Fanatismus und mit welcher Hass-Indoktrinationskraft die Saudis vorgehen wollen. Um Unterhalt, Essen und Kleidung sollen die Ungläubigen sorgen. Für die Hassindoktrination in den Moscheen fühlt sich dann selbstverständlich Saudi Arabien verantwortlich, um den islamischen Hass nach Wahabitenspielart hier hoffähig werden zu lassen.

Politiker, wacht endlich auf!

 

 

 

 

 

 

 

Uns bleibt im Grunde nichts anderes als die Fürbittgebete, die Open Doors vorgeschlagen hat, zu bekräftigen:

Bitte beten Sie für Saudi-Arabien:

 

  • dass der Herr die Sehnsucht der Einheimischen nach Gottes Wort und nach Gemeinschaft mit Christen stillen wird

  • um Gottes Wirken durch die ausgestrahlten Radio- und Fernsehsendungen und deren seelsorgerliche Nacharbeit, wenn Interessierte anrufen

  • für die mutigen Evangelisten, die trotz aller Gefahren, die Botschaft von Jesus Christus vorsichtig weitergeben

  • für die Mutawwa (Religionspolizei) und ihre Spione, dass sie aufhören, christliche Versammlungen aufzusuchen und fügen hinzu

  • Herr, bewahre den Frieden in den Flüchtlingsaufnahmeländern nicht nur jetzt, sondern dauerhaft, denn Menschen sind offensichtlich nicht in der Lage, Frieden zu halten. Herr, schenk und DEINEN Frieden.

 

One Response to “Die arabische Halbinsel schottet sich ab”

  1. teoma Says:

    »So hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.« – JHWH Elohim (Jesaja 55,8)


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